# ENV Versicherungsmakler — Volltext-Referenz (llms-full.txt) > Versicherungsmakler in Berlin, spezialisiert auf Gruender, Selbststaendige und Freelancer. Inhaber: Sebastian Steinhuber, Erlaubnis nach Paragraf 34d GewO. Diese Datei enthaelt die Kerninhalte der 30 wichtigsten Seiten von einfachnurversicherungen.de im Volltext. Kuratierte Linkliste: /llms.txt --- ## Gewerbeversicherung Vergleich 2026: 9 Sparten URL: https://einfachnurversicherungen.de/gewerbeversicherung/ Beschreibung: Gewerbeversicherung für Gründer, Selbstständige & KMU: 9 Sparten im Vergleich, Kosten & Pflicht erklärt. Kostenloser 20-Min-Check buchen. ## Dein Business absichern, ohne dich zu überversichern. Welche Versicherungen dein Unternehmen wirklich braucht, hängt von Branche, Rechtsform und Risiko ab. Statt generischem Komplettschutz baue ich dir ein passgenaues Setup aus den wichtigsten Bausteinen, mit einer ehrlichen Bedarfsanalyse vor dem Vergleich. Im kostenlosen 20-Minuten-Check kläre ich mit dir, was zu deinem Geschäftsmodell passt. ## Die Sparten, die dein Gewerbe wirklich braucht. Die meisten Unternehmen brauchen drei bis vier Bausteine, nicht alle neun. Hier sind die wichtigsten im Überblick, jeweils mit einer eigenen Detailseite. Welche Kombination zu deinem Geschäftsmodell passt, kläre ich im kostenlosen 20-Minuten-Check. ### Betriebshaftpflicht Personen- und Sachschäden, die dein Betrieb Dritten zufügt: vom angebohrten Wasserrohr beim Kunden bis zum umgestoßenen Laptop. Die erste und wichtigste Absicherung für jedes Unternehmen, egal in welcher Branche. Ab ca. 15 Euro pro Monat. ### Inhaltsversicherung Geschäftsausstattung, Waren und Vorräte gegen Feuer, Einbruch, Leitungswasser und Sturm. Die Geschäfts-Hausrat für Büro, Werkstatt und Ladengeschäft. ### Firmenrechtsschutz Anwalts- und Gerichtskosten bei Streit ums Arbeitsrecht, Vertragsrecht oder Forderungseinzug. Schützt deine Liquidität, wenn ein Lieferant nicht zahlt oder ein Mitarbeiter klagt. ### Cyberversicherung Schutz vor Hackerangriffen, Datenverlust und IT-Ausfällen, inklusive Krisenmanagement und DSGVO-Bußgeldern. KMU sind das Hauptziel von Ransomware. Ab ca. 250 Euro pro Jahr. ### Berufshaftpflicht Vermögensschäden durch Beratungs- oder Planungsfehler. Pflicht für Ärzte, Anwälte, Steuerberater, Architekten und Berufsbetreuer, sinnvoll für jeden beratenden Beruf. ## Welches Setup passt zu deinem Business? Ein IT-Freelancer braucht andere Bausteine als ein Handwerksbetrieb oder eine frische GmbH. Wähle dein Profil: der Kern, die sinnvollen Ergänzungen und der Erfahrungswert beim Beitrag ändern sich. Dein konkretes Setup kläre ich im 20-Minuten-Check. ### Wissensbasierte Dienstleistung. Dein größtes Risiko sitzt im Beratungsfehler. Du arbeitest mit ein bis drei Großkunden aus dem Home-Office. Ein falscher Rat oder ein übersehener Fehler kann hohe Vermögensschäden auslösen, für die du als natürliche Person mit deinem Privatvermögen haftest. Der Kern ist hier die Absicherung des Beratungsrisikos. ### Du hast Zugriff auf Kundensysteme. Damit haftest du gleich doppelt. Software, Plattformen, IT-Beratung: Ein Fehler im Code oder ein Datenleck bei einem Kunden trifft dich auf zwei Ebenen, dem Beratungsfehler und dem digitalen Schaden. Beide Risiken brauchen eigene Bausteine, und bei einer GmbH kommt die Geschäftsführer-Haftung hinzu. ### Maschinen, Lager, Mitarbeiter. Dein Risiko ist physisch und sichtbar. Mit eigener Werkstatt, Maschinen und ein bis fünf Mitarbeitern entstehen die meisten Schäden direkt beim Kunden oder am eigenen Betriebsvermögen. Die Basis bildet die Betriebshaftpflicht, ergänzt um den Schutz deiner Substanz. ### Als Geschäftsführer haftest du persönlich. Auch wenn die GmbH dahintersteht. Neue GmbH oder UG in der Skalierungsphase: Bei einer Pflichtverletzung greift der Durchgriff auf dein Privatvermögen, ganz gleich ob die Gesellschaft noch zahlungsfähig ist. Die D&O-Versicherung schützt genau vor diesem Haftungsdurchgriff. ## Fünf Irrtümer, die teuer werden. In der Beratung höre ich diese fünf Annahmen besonders häufig, und sie führen regelmäßig zu Deckungslücken. Hier die Fakten dazu. ## Versicherung nach Branche. Welche Sparten du wirklich brauchst, hängt stark von deiner Branche ab. Hier die häufigsten Setups aus meiner Beratungspraxis, mit den Bausteinen, die in den meisten Fällen den Kern bilden. ### IT & Software Berufshaftpflicht im IT-Spezial, Cyber und bei GmbH eine D&O. Eine USA- und Kanada-Klausel ist oft sinnvoll, wenn du dorthin lieferst. ### E-Commerce Produkthaftpflicht, Transportversicherung und Cyber. Das passende Setup für Online-Shop und Amazon-FBA, dazu eine Inhaltsversicherung fürs Lager. ### Beratung & Agentur Vermögensschadenhaftpflicht, Rechtsschutz und Cyber. Das Standard-Setup für Berater, Coaches und Marketing-Agenturen. ### Handwerk & Services Betriebshaftpflicht, Inhaltsversicherung und Fuhrpark, bei Handwerksbetrieben ergänzt um die Bauleistungsversicherung. ### Gesundheit & Coaching Berufshaftpflicht für Heilpraktiker und Coaches, dazu Rechtsschutz und Krankentagegeld. Bei beratenden Heilberufen oft Pflicht. ### Betreuung & Soziales Berufshaftpflicht, Strafrechtsschutz und der saubere Umgang mit der DSGVO. Als Berufsbetreuer oder im sozialen Bereich haftest du persönlich. ### Ärzte & Heilberufe Berufshaftpflicht für Praxis und Heilberuf, dazu Cyber für die Patientendaten und ein Praxis-Rechtsschutz. Bei vielen Heilberufen ist der Schutz Pflicht. ## In vier Schritten zum richtigen Schutz. Gewerbeschutz ist kein Standardpaket von der Stange. Entsprechend gründlich gehe ich an den Anfang: erst Bedarf klären, dann vergleichen, dann begleiten. ### Erstgespräch Per Video, Telefon oder vor Ort in Berlin. Du erzählst mir von deinem Business, ich höre zu und stelle die richtigen Fragen. ### Bedarfsanalyse Branche, Rechtsform, Umsatz, Mitarbeiter und Risiken. Ich zeige dir, welche Sparten du wirklich brauchst und welche du weglassen kannst. ### Marktvergleich ### Betreuung Jährlicher Vertragscheck, Tarif-Updates wenn dein Business wächst, und im Schadenfall übernehme ich die Kommunikation mit dem Versicherer. Gewerbeversicherung ist ein Sammelbegriff für alle Versicherungen, die Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler vor finanziellen Risiken schützen. Dazu gehören Betriebshaftpflicht, Berufshaftpflicht, Cyberversicherung, Inhaltsversicherung, D&O und Firmenrechtsschutz. Welche du brauchst, hängt von Branche, Rechtsform und Umsatz ab. Ja, das sind unterschiedliche Bezeichnungen für dasselbe Thema. Betriebsversicherung, Firmenversicherung und Unternehmensversicherung meinen genau wie Gewerbeversicherung den Schutz deines Unternehmens vor betrieblichen Risiken. Die Bausteine, also Betriebshaftpflicht, Berufshaftpflicht, Cyber, Inhalt und Co., sind identisch. Nur der Name variiert je nach Anbieter oder Sprachgebrauch. Pflicht-Versicherungen gibt es nur in bestimmten Branchen: Berufshaftpflicht für Ärzte, Anwälte, Steuerberater, Architekten, Notare, Berufsbetreuer und Wirtschaftsprüfer. Für alle anderen Gewerbe ist keine Versicherung gesetzlich vorgeschrieben. Eine Betriebshaftpflicht ist faktisch aber unverzichtbar, weil du ohne sie mit dem Privatvermögen haftest. Ja. Die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG betrifft nur die Umsatzsteuer, nicht deine Haftung. Auch als Kleingewerbetreibender haftest du bei einem Schaden, den du bei einem Kunden verursachst, mit deinem Privatvermögen. Eine Betriebshaftpflicht ist deshalb schon ab dem ersten Auftrag sinnvoll, egal wie hoch dein Umsatz ist. Die Beiträge reichen von 80 Euro pro Jahr (kleine Berater-Berufshaftpflicht) bis mehrere tausend Euro (komplexe Industrie-Risiken). Eine Betriebshaftpflicht für einen Solo-Selbstständigen kostet typisch 150 bis 300 Euro pro Jahr, für kleine GmbHs 400 bis 1.200 Euro. Die Höhe hängt von Branche, Umsatz und Versicherungssumme ab. Wichtiger als der Preis ist aber die Frage, welche Bausteine zu deinem Geschäftsmodell passen. Betriebshaftpflicht deckt Personen- und Sachschäden, die durch deinen Betrieb entstehen, etwa wenn ein Kunde im Büro stürzt. Berufshaftpflicht (Vermögensschadenhaftpflicht) deckt finanzielle Schäden durch Beratungsfehler, etwa wenn eine fehlerhafte Empfehlung zu Datenverlust führt. Beratende Berufe brauchen oft beide. Eine Betriebshaftpflicht deckt Personen-, Sach- und daraus folgende Vermögensschäden, die du oder deine Mitarbeiter Dritten im Rahmen der betrieblichen Tätigkeit zufügen. Dazu gehören Mietsachschäden, Schlüsselverlust und die Abwehr unberechtigter Forderungen. Ja, in den meisten Fällen. Als Freelancer haftest du als natürliche Person mit deinem Privatvermögen unbegrenzt für Schäden, die du Dritten durch deine Tätigkeit zufügst. Eine Berufshaftpflicht und eine Betriebshaftpflicht gehören in fast jedes Setup. Im 20-Minuten-Check kläre ich, was für dich gilt. Ja, gerade für kleine Unternehmen. KMU sind das Hauptangriffsziel von Hackern, weil ihre Sicherheitsmaßnahmen meist schwächer sind. Eine Cyberversicherung übernimmt Krisenmanagement, Datenwiederherstellung, DSGVO-Bußgelder und Lösegeld-Erstattung bei Ransomware. Beiträge starten bei ca. 250 Euro pro Jahr. Ja, viele Versicherer bieten Bündel-Tarife für Solo-Selbstständige und KMU an. Das spart Beitrag und Verwaltungsaufwand. Allerdings sind die Bedingungen oft schwächer als bei Einzeltarifen, bei spezifischen Risiken lohnt sich das Bündel selten. Im Erstgespräch kläre ich, was zu dir passt. Ein reiner Preisvergleich reicht nicht. Entscheidend sind die Versicherungssumme, die eingeschlossenen Klauseln (zum Beispiel Tätigkeitsschäden oder Mietsachschäden), die Wartezeiten und die Selbstbeteiligung. Ich prüfe zuerst deinen tatsächlichen Bedarf und vergleiche danach die Bedingungen der passenden Tarife, nicht nur den günstigsten Beitrag. Sobald du Mitarbeiter hast, regelmäßige Verträge mit Lieferanten oder Kunden schließt oder als GmbH-Geschäftsführer tätig bist. Arbeitsrechtsstreitigkeiten und Forderungsausfälle sind häufige Auslöser. Der Firmenrechtsschutz deckt Anwalts- und Gerichtskosten und schützt so deine Liquidität. Nichts. Der Check ist kostenlos und unverbindlich. Als Versicherungsmakler werde ich von den Versicherern vergütet. Du zahlst keinen Cent mehr als bei einem Direktabschluss. ## Welche Gewerbeversicherung passt zu dir? Im Erstgespräch gehe ich dein Setup durch und sage dir ehrlich, was du brauchst und was nicht. Du verlässt das Gespräch mit einer klaren Orientierung, nicht mit einem Verkaufsprospekt. ## Passend zur Gewerbeversicherung --- ## Betriebshaftpflicht für Gründer & Gewerbe URL: https://einfachnurversicherungen.de/betriebshaftpflichtversicherung/ Beschreibung: Betriebshaftpflicht für Gründer & Unternehmen in Berlin. Personen-, Sach- und Vermögensschäden absichern. Kostenloser Vergleich. ## Ein kleines Missgeschick.Und du haftest mit allem,was du hast. Wer selbstständig ist, haftet für Schäden unbegrenzt, auch mit dem Privatvermögen. Die Betriebshaftpflicht ist dein Basisschutz: Sie zahlt berechtigte Forderungen und wehrt unberechtigte ab. ## Ein Fehler passiert schnell. Die Haftung bleibt. Als Selbstständiger oder Unternehmer haftest du für Schäden, die du anderen zufügst, und zwar unbegrenzt. Die Betriebshaftpflicht ist deshalb für fast jeden Betrieb die wichtigste Police überhaupt. ### Der Personenschaden Folge: Behandlungskosten, Verdienstausfall und Schmerzensgeld, Personenschäden gehen schnell in die Zehntausende. ### Der Sachschaden Folge: Den Schaden an fremdem Eigentum zahlst du sonst aus eigener Tasche, inklusive Folgekosten. ### Die unberechtigte Forderung Folge: Auch die Abwehr unberechtigter Ansprüche kostet Anwalt und Gericht. Die Haftpflicht übernimmt das für dich. ## Was die Betriebshaftpflicht wirklich abdeckt. Sie zahlt berechtigte Ansprüche und wehrt unberechtigte ab, beides gehört zusammen. Das sind die wichtigsten Bausteine. ### Personenschäden Wird jemand durch deine Tätigkeit verletzt, übernimmt die Versicherung Behandlungskosten, Verdienstausfall und Schmerzensgeld. ### Sachschäden Beschädigst du fremdes Eigentum, beim Kunden, vor Ort oder unterwegs, werden Reparatur oder Ersatz bezahlt. ### Vermögensschäden Entsteht aus einem Personen- oder Sachschaden ein finanzieller Verlust beim Geschädigten, ist auch dieser abgedeckt. ### Mietsachschäden Schäden an gemieteten Büro-, Praxis- oder Geschäftsräumen, vom Wasserfleck bis zum beschädigten Bodenbelag. ### Tätigkeits- und Bearbeitungsschäden Schäden an Sachen, an denen du gerade arbeitest. Für Handwerk, Service und Montage oft der entscheidende Baustein. ### Passiver Rechtsschutz Unberechtigte Forderungen werden für dich geprüft und abgewehrt, inklusive Anwalts- und Gerichtskosten. Je nach Branche kommen sinnvolle Erweiterungen dazu: Schlüsselverlust, Umweltschäden, Allmählichkeitsschäden oder erweiterter Schutz für Subunternehmer. Was du wirklich brauchst, klären wir gemeinsam im Check. ## Was kostet eine Betriebshaftpflicht? Oft günstiger als gedacht, für viele Büroberufe schon für ein paar Euro im Monat. Diese vier Faktoren bestimmen den Beitrag. Richtwerte zur Orientierung. Deine Beiträge sind als Betriebsausgabe steuerlich absetzbar. Den exakten Beitrag berechne ich kostenlos im Vergleich. ## In vier Schrittenzur Klarheit. Vom ersten Anruf bis zum Jahrescheck: jeder Schritt dokumentiert, jeder Termin im Kalender, kein Papierkram bei dir. ### Check buchen Du buchst online einen Termin. Im Erstgespräch kläre ich, was du brauchst und was nicht. ### Vergleich ### Umsetzung Du entscheidest, ich erledige den Rest: Anträge, Kündigungen, Übergangsfristen. ### Betreuung Jährlich prüfe ich, ob noch alles zu dir und deinem Business passt. Schadenfall? Du meldest dich bei mir. ## Du hast Besseres zu tun, als Versicherungsbedingungen zu vergleichen. Kannst du auch selbst machen. Aber hier ist der Unterschied: Und übrigens: beides kostet dich gleich viel, nämlich nichts. Die Versicherer zahlen die Courtage, egal ob du selbst abschließt oder über mich. ## Das sagen meine Kunden. ## Alles zur Betriebshaftpflicht. Eine Frage fehlt? Schreib mir oder buche direkt ein 20-minütiges Erstgespräch, auch ohne fertige Frage im Kopf. Die Betriebshaftpflicht ist der Basisschutz für Unternehmen und Selbstständige. Sie übernimmt berechtigte Schadenersatzforderungen, wenn du oder dein Betrieb Dritten einen Personen-, Sach- oder daraus folgenden Vermögensschaden zufügt. Gleichzeitig wehrt sie unberechtigte Forderungen für dich ab. Gesetzlich vorgeschrieben ist sie nur in wenigen Berufen. Faktisch ist sie aber für fast jeden Betrieb unverzichtbar: Du haftest für Schäden unbegrenzt, also auch mit deinem Privatvermögen. Ein einziger größerer Schaden kann ohne Versicherung existenzbedrohend werden. Im Grunde jeder, der selbstständig oder unternehmerisch tätig ist und mit Kunden, Partnern oder fremdem Eigentum in Berührung kommt, vom Büro über die Agentur bis zum Handwerksbetrieb. Sobald du Termine vor Ort hast oder an fremden Sachen arbeitest, ist sie besonders wichtig. Das hängt vor allem von deiner Branche, deinem Umsatz und der Mitarbeiterzahl ab. Für viele Büro- und Beratungsberufe ist sie schon ab rund 80 bis 150 Euro pro Jahr zu haben, bei höherem Risiko entsprechend mehr. Den exakten Beitrag berechne ich kostenlos im Vergleich. Die Betriebshaftpflicht deckt Personen- und Sachschäden sowie die daraus folgenden Vermögensschäden. Die Vermögensschadenhaftpflicht greift bei reinen Vermögensschäden, etwa durch einen Beratungsfehler, der dem Kunden finanziell schadet, ohne dass etwas beschädigt wurde. Für Berater, ITler und Agenturen sind oft beide sinnvoll. Ja. Schäden, die deine angestellten Mitarbeiter im Rahmen ihrer Tätigkeit verursachen, sind in der Regel mitversichert. Die Beiträge richten sich unter anderem nach der Zahl der Mitarbeitenden. Die meisten Tarife bieten europaweiten Schutz, viele auch weltweit. Wenn du regelmäßig im Ausland tätig bist, sollten wir den Geltungsbereich gezielt darauf abstimmen. Tätigkeits- oder Bearbeitungsschäden sind Schäden an genau den Sachen, an denen du gerade arbeitest. Sie sind nicht automatisch eingeschlossen, lassen sich aber mitversichern. Gerade für Handwerk, Montage und Service ist das ein entscheidender Baustein. Üblich sind pauschale Deckungssummen von drei bis zehn Millionen Euro für Personen- und Sachschäden. Das klingt viel, ist bei schweren Personenschäden aber schnell nötig. Die passende Höhe stimmen wir auf deine Tätigkeit und dein Risiko ab. Nicht abgedeckt sind in der Regel vorsätzlich verursachte Schäden, Schäden an eigenem Eigentum, reine Vermögensschäden ohne Personen- oder Sachschaden sowie vertraglich übernommene Haftung, die über die gesetzliche hinausgeht. Welche Ausschlüsse für dich relevant sind, prüfe ich im Detail. Ja, die Beiträge zur Betriebshaftpflicht sind als Betriebsausgaben voll steuerlich absetzbar und mindern damit deine Steuerlast. Du meldest den Schaden bei mir, telefonisch oder per WhatsApp. Ich übernehme die Kommunikation mit dem Versicherer, sorge für eine zügige Prüfung und stehe als dein Ansprechpartner zwischen dir und der Versicherung. Berechtigte Forderungen werden bezahlt, unberechtigte abgewehrt. ## Dein Basisschutz,richtig aufgesetzt. --- ## Berufshaftpflicht für Freelancer & Berater URL: https://einfachnurversicherungen.de/berufshaftpflichtversicherung/ Beschreibung: Berufshaftpflicht für Berater, Coaches & IT-Freelancer. Vermögensschäden absichern. ## Ein Beratungsfehler, und dein Kunde verliert viel Geld.Du haftest persönlich. Als Berater, IT-Dienstleister, Planer oder Agentur reicht ein einziger Fehler, und dein Kunde fordert Schadenersatz für den finanziellen Verlust. Die Berufshaftpflicht, auch Vermögensschadenhaftpflicht, schützt dein Vermögen genau davor. ## Drei Fälle, die ohne Berufshaftpflicht teuer geworden wären. Beratungs- und Planungsfehler passieren schneller als gedacht. Der Schaden ist hier kein zerbrochenes Glas, sondern ein finanzieller Verlust beim Kunden, und für den haftest du persönlich. ### Fehlerhafte IT-Migration Folge: Schadenersatzforderung, Anwalts- und Gutachterkosten, alles aus eigener Tasche. Die Berufshaftpflicht prüft, übernimmt Berechtigtes und wehrt Unberechtigtes ab. ### Fehlerhafte Beratung Folge: Der Kunde verklagt dich auf Schadenersatz, dazu kommen Anwalts- und Gerichtskosten. Die Versicherung übernimmt die Rechtsverteidigung. ### Urheberrechtsverletzung Folge: Abmahnkosten, Schadenersatz, Neuentwicklung. Die Berufshaftpflicht übernimmt Rechtsverteidigung und berechtigte Forderungen. ## Was deine Berufshaftpflicht wirklich abdeckt. Sie zahlt berechtigte Ansprüche und wehrt unberechtigte ab, beides gehört zusammen. Das sind die wichtigsten Bausteine. ### Vermögensschäden Finanzielle Verluste beim Kunden durch fehlerhafte Beratung, Planung oder Dienstleistung werden ersetzt. ### Abwehr unberechtigter Forderungen Passiver Rechtsschutz: Prüfung, Abwehr und Verteidigung bei unberechtigten Ansprüchen, inklusive Anwalts- und Gerichtskosten. ### Verletzung von Pflichten Versäumnisse, verpasste Fristen und fehlerhafte Dokumentation, die dem Kunden schaden. ### Urheber- und Markenrecht Versehentliche Nutzung geschützter Inhalte oder Markenrechtsverletzungen in deiner Arbeit für den Kunden. ### Datenverlust beim Kunden Versehentliche Löschung oder Beschädigung von Kundendaten und die daraus entstehenden Kosten. ### Nacherfüllungskosten Kosten für die Korrektur oder Neuerbringung fehlerhafter Leistungen. ## Berufshaftpflicht oder Betriebshaftpflicht? Die zwei Policen decken unterschiedliche Schäden ab. Wer berät oder plant, braucht oft beide. Diese Übersicht zeigt den Unterschied. Berufshaftpflicht (Vermögensschadenhaftpflicht) Betriebshaftpflicht Deckt Reine Vermögensschäden durch Beratungs- und Planungsfehler Personen- und Sachschäden sowie daraus folgende Vermögensschäden Typischer Fall Falsche Empfehlung kostet den Kunden Geld Kunde stolpert im Büro, Werkzeug beschädigt fremdes Eigentum Wichtig für Berater, IT, Planer, Designer, Agenturen Fast jeden Betrieb mit Kundenkontakt vor Ort Abwehrschutz Wehrt unberechtigte Forderungen ab ## Was kostet eine Berufshaftpflicht? Oft günstiger als gedacht, für viele Freiberufler schon für ein paar Euro im Monat. Diese vier Faktoren bestimmen den Beitrag. Richtwerte zur Orientierung. Die tatsächlichen Kosten hängen von Berufsfeld, Umsatz, Deckungssumme und Vorschadenhistorie ab. Deine Beiträge sind als Betriebsausgabe steuerlich absetzbar. Den exakten Beitrag berechne ich kostenlos im Vergleich. ## In vier Schrittenzur Klarheit. Vom ersten Anruf bis zum Jahrescheck: jeder Schritt dokumentiert, jeder Termin im Kalender, kein Papierkram bei dir. ### Check buchen Du buchst online einen Termin. Im Erstgespräch kläre ich, was du brauchst und was nicht. ### Vergleich ### Umsetzung Du entscheidest, ich erledige den Rest: Anträge, Kündigungen, Übergangsfristen. ### Betreuung Jährlich prüfe ich, ob noch alles zu dir und deinem Business passt. Schadenfall? Du meldest dich bei mir. ## Wer eine Berufshaftpflicht braucht, und wer nicht. In einigen Berufen, etwa bei Anwälten oder Steuerberatern, ist die Berufshaftpflicht sogar gesetzlich vorgeschrieben. Ob du betroffen bist, klären wir im Check. ## Du hast Besseres zu tun, als Versicherungsbedingungen zu vergleichen. Kannst du auch selbst machen. Aber hier ist der Unterschied: Und übrigens: beides kostet dich gleich viel, nämlich nichts. Die Versicherer zahlen die Courtage, egal ob du selbst abschließt oder über mich. ## Alles zur Berufshaftpflicht. Eine Frage fehlt? Schreib mir oder buche direkt ein 20-minütiges Erstgespräch, auch ohne fertige Frage im Kopf. Die Berufshaftpflicht deckt Vermögensschäden ab, die durch deine berufliche Tätigkeit entstehen, also Beratungsfehler, Planungsfehler oder falsche Empfehlungen. Die Betriebshaftpflicht deckt dagegen Personen- und Sachschäden ab, zum Beispiel wenn ein Kunde in deinem Büro stolpert. Viele Freiberufler brauchen beides, für beratende Berufe ist die Berufshaftpflicht aber die wichtigere Police. Ja, unbedingt. Als IT-Freelancer berätst, planst und implementierst du Lösungen für Kunden. Ein Fehler in der Software, eine fehlerhafte Migration oder ein Datenverlust kann schnell zu Schadenersatzforderungen im fünf- oder sechsstelligen Bereich führen. Viele Auftraggeber fordern außerdem vertraglich den Nachweis einer Berufshaftpflicht. Das hängt vom Tarif ab. Manche Policen versichern nur dich persönlich, andere schließen auch Subunternehmer oder freie Mitarbeiter mit ein. Im Check kläre ich, ob deine aktuelle Arbeitsweise abgedeckt ist und ob du eine Erweiterung brauchst. Du meldest mir den Vorfall. Die Versicherung prüft zunächst, ob die Forderung berechtigt ist. Unberechtigte Ansprüche werden auf Kosten der Versicherung abgewehrt, das ist der sogenannte passive Rechtsschutz. Berechtigte Ansprüche werden reguliert und an den Geschädigten ausgezahlt. Du hast während des gesamten Prozesses einen Ansprechpartner: mich. Als Faustregel: mindestens das Drei- bis Fünffache deines Jahresumsatzes. Für die meisten Freelancer und Berater sind 500.000 bis 1 Million Euro ein guter Ausgangspunkt. Bei großen Projektvolumina oder erhöhtem Risiko kann eine höhere Summe sinnvoll sein. Im Check schaue ich mir deine konkrete Situation an. Ja. Ich prüfe deinen bestehenden Berufshaftpflicht-Tarif, vergleiche ihn mit dem Markt und wechsle fristgerecht, wenn es bessere Optionen gibt. Kein Doppelt-Zahlen, kein Lücken-Risiko. Der Übergang läuft nahtlos. Sinnvoll ist sie für alle beratenden, planenden oder gestaltenden Berufe: IT-Berater, Entwickler, Unternehmensberater, Designer, Texter, Architekten, Ingenieure, Steuerberater, Coaches und Dozenten. Wer rein handwerklich arbeitet und nicht berät, kommt oft mit der Betriebshaftpflicht aus. In manchen Berufen, etwa bei Anwälten oder Steuerberatern, ist die Berufshaftpflicht sogar gesetzlich vorgeschrieben. Sie übernimmt Vermögensschäden durch fehlerhafte Beratung, Planung oder Dienstleistung, wehrt unberechtigte Forderungen ab, springt bei Verletzung von Pflichten und Fristen ein, deckt versehentliche Urheber- und Markenrechtsverletzungen, Datenverlust beim Kunden sowie Nacherfüllungskosten für die Korrektur fehlerhafter Leistungen. Welche Bausteine du brauchst, klären wir im Check. Für Solo-Selbstständige und Freiberufler liegt sie oft bei rund 20 bis 40 Euro im Monat, für kleine Agenturen bei etwa 40 bis 100 Euro, für größere Beratungsunternehmen ab rund 100 Euro. Den genauen Beitrag bestimmen Berufsfeld, Umsatz, Deckungssumme und Vorschadenhistorie. Den exakten Wert berechne ich kostenlos im Vergleich. Ja, die Beiträge zur Berufshaftpflicht sind als Betriebsausgaben voll steuerlich absetzbar und mindern damit deine Steuerlast. Nichts. Der Check ist kostenlos und unverbindlich. Ich werde von dem Versicherer vergütet, bei dem du am Ende abschließt, du zahlst keinen Cent mehr als bei einem Direktabschluss. ## Dein Beratungsrisiko, sauber abgesichert.In 20 Minuten geklärt. --- ## Cyberversicherung 2026 | Schutz vor Hackern URL: https://einfachnurversicherungen.de/cyberversicherung/ Beschreibung: Schutz vor Phishing, Ransomware & Datenklau. Cyberversicherung übernimmt Krisenmanagement & Bußgelder. Kostenloser 20-Min-Check für KMU. ## Ein Klick deiner Mitarbeiter.Und dein Business steht still. Kundendaten, Online-Konten, Cloud-Tools: dein Geschäft läuft digital. Ein Hackerangriff oder eine Datenpanne kann schnell existenzbedrohend werden. Die Cyberversicherung trägt die Kosten und holt dich im Ernstfall wieder online. ## Cyberangriffe treffen längst nicht mehr nur Konzerne. Gerade kleine Unternehmen und Selbstständige sind ein beliebtes Ziel, weil hier selten ein IT-Sicherheitsteam wacht. Ein einziger Vorfall kann den Betrieb lahmlegen. ### Die gefälschte Rechnung Folge: Tagelanger Stillstand, externe IT-Forensik, verlorener Umsatz, schnell ein fünfstelliger Schaden. ### Die Datenpanne Folge: DSGVO-Meldepflicht binnen 72 Stunden, Bußgeldrisiko und Schadenersatz betroffener Kunden. ### Die Erpressung Folge: Ohne Backup-Strategie steht die Existenz auf dem Spiel, mit oder ohne Zahlung. ## Was die Cyberversicherung wirklich abdeckt. Eine gute Cyberpolice ist mehr als Schadenersatz: Sie holt im Ernstfall ein ganzes Team an deine Seite. Das sind die wichtigsten Bausteine. ### Daten- & Systemwiederherstellung Übernimmt die Kosten, um Daten, IT-Systeme und deinen Betrieb nach einem Angriff oder Datenverlust wiederherzustellen. ### Betriebsunterbrechung Ersetzt entgangenen Umsatz und laufende Kosten, wenn dein Betrieb durch einen Cybervorfall stillsteht. ### Schutz bei Erpressung Trägt die Kosten bei Ransomware, von der Krisenberatung bis hin zu vereinbarten Lösegeldzahlungen. ### Schadenersatz Dritter Springt ein, wenn Kunden oder Geschäftspartner durch verlorene oder missbrauchte Daten geschädigt werden. ### Rechtskosten & Bußgelder Deckt Anwalts- und Gerichtskosten sowie Bußgelder bei DSGVO-Verstößen nach einer Datenpanne. ### IT-Forensik & Soforthilfe Spezialisten analysieren den Vorfall rund um die Uhr, stoppen den Angriff und sichern Beweise. Der genaue Umfang hängt vom Tarif ab. Manche decken auch Reputationsmanagement, Schäden durch Cloud-Dienstleister (Rückgriffschutz) oder internationale Standorte mit ab. Welche Bausteine du wirklich brauchst, klären wir gemeinsam im Check. ## Was kostet eine Cyberversicherung? Pauschal lässt sich das nicht sagen, der Beitrag richtet sich nach deinem Risiko. Diese vier Faktoren bestimmen den Preis. Richtwerte zur Orientierung. Deine Beiträge sind als Betriebsausgabe steuerlich absetzbar. Den exakten Beitrag berechne ich kostenlos im Vergleich. ## In vier Schrittenzur Klarheit. Vom ersten Anruf bis zum Jahrescheck: jeder Schritt dokumentiert, jeder Termin im Kalender, kein Papierkram bei dir. ### Check buchen Du buchst online einen Termin. Im Erstgespräch kläre ich, was du brauchst und was nicht. ### Vergleich ### Umsetzung Du entscheidest, ich erledige den Rest: Anträge, Kündigungen, Übergangsfristen. ### Betreuung Jährlich prüfe ich, ob noch alles zu dir und deinem Business passt. Schadenfall? Du meldest dich bei mir. ## Du hast Besseres zu tun, als Versicherungsbedingungen zu vergleichen. Kannst du auch selbst machen. Aber hier ist der Unterschied: Und übrigens: beides kostet dich gleich viel, nämlich nichts. Die Versicherer zahlen die Courtage, egal ob du selbst abschließt oder über mich. ## Das sagen meine Kunden. ## Alles zur Cyberversicherung. Eine Frage fehlt? Buche direkt ein 20-minütiges Erstgespräch, auch ohne fertige Frage im Kopf. Sie schützt dein Unternehmen vor den finanziellen Folgen von Cyberangriffen, Datenverlust und IT-Sicherheitsverletzungen. Typischerweise übernimmt sie die Wiederherstellung von Daten und Systemen, Betriebsunterbrechungen sowie Schadenersatzforderungen Dritter, wenn Kundendaten gestohlen oder missbraucht werden. Jedes Unternehmen, das digitale Daten verarbeitet, ist potenziell betroffen. Besonders relevant ist sie, wenn du mit sensiblen Daten arbeitest, etwa als Online-Händler, IT-Dienstleister, im Gesundheitsbereich oder in der Beratung. Auch kleine Betriebe und Selbstständige sind ein beliebtes Ziel. Ja, viele Tarife übernehmen die Kosten bei einem Ransomware-Angriff, sowohl die Wiederherstellung der Systeme als auch der verschlüsselten Daten. In manchen Fällen sind sogar Lösegeldzahlungen abgedeckt, sofern das ausdrücklich im Vertrag vereinbart ist. Ja. Gute Cyberpolicen decken nicht nur externe Angriffe ab, sondern oft auch menschliche Fehler, etwa versehentlich gelöschte Daten oder Fehlkonfigurationen. Das ist wichtig, da ein Großteil der Datenverluste auf menschliches Versagen zurückgeht. Auch Hardware-Ausfälle mit Datenverlust sind häufig eingeschlossen. Einige Cyberversicherungen bieten zusätzlich PR-Leistungen und Reputationsmanagement an, um dein Unternehmen nach einem Angriff wiederherzustellen. Diese Leistungen helfen, den Imageschaden zu begrenzen und das Vertrauen deiner Kunden zurückzugewinnen. Ja, die Beiträge können als Betriebsausgaben steuerlich geltend gemacht werden. Dadurch mindern sie deine Steuerlast und sind eine sinnvolle Investition in den Schutz deines Unternehmens. Ja, viele Tarife sehen eine Selbstbeteiligung vor, du trägst im Schadenfall also einen Teil der Kosten selbst. Die Höhe lässt sich oft individuell festlegen und beeinflusst die Prämie: Je höher die Selbstbeteiligung, desto niedriger der laufende Beitrag. Eine Versicherung ersetzt keine Vorsorge. Sinnvoll sind aktuelle Firewalls und Virenschutz, regelmäßige Sicherheitsupdates, Mitarbeiterschulungen zur IT-Sicherheit sowie Zwei-Faktor-Authentifizierung. Solche Maßnahmen senken nicht nur dein Risiko, sondern oft auch deine Prämie. Das hängt von Unternehmensgröße, Datenmenge und Risikoprofil ab. Für kleinere Unternehmen liegen die Beiträge typischerweise zwischen 500 und 1.000 Euro pro Jahr, bei größeren Unternehmen entsprechend höher. Den exakten Beitrag berechne ich kostenlos im Vergleich. Ja. Es ist wichtig, jeden Vorfall zu melden, auch wenn auf den ersten Blick kein großer Schaden entstanden ist. Viele Versicherer verlangen die Meldung jedes Angriffs, Datenverlusts oder Sicherheitsvorfalls, um Folgeschäden abzuwenden. In der Regel beginnt der Schutz unmittelbar nach Vertragsabschluss. Für bestimmte Schadenarten wie Ransomware oder erweiterte Leistungen kann es je nach Versicherer eine Wartezeit von ein bis drei Monaten geben. Ja, viele Tarife decken auch Schäden ab, die durch Drittanbieter wie Cloud-Anbieter oder IT-Dienstleister verursacht werden. Hier greift der sogenannte Rückgriffschutz, der dein Unternehmen vor Schadenersatzforderungen Dritter absichert. Die meisten Cyberversicherungen decken auch Angriffe ab, die erst verzögert entdeckt werden. Wichtig ist, den Schaden so schnell wie möglich zu melden, sobald er bemerkt wird, das hält die Kosten für Schadenminimierung und Wiederherstellung gering. Ja, viele Tarife lassen sich auf internationale Niederlassungen ausdehnen. Das ist besonders wichtig, wenn du weltweit operierst oder deine Systeme über mehrere Länder verteilt sind. Der Schutz muss dann an länderspezifische Regelungen angepasst werden. Einige Cyberversicherungen bieten Schutz gegen böswillige Handlungen aktueller oder ehemaliger Mitarbeiter, etwa das absichtliche Löschen oder Stehlen von Daten. Das lässt sich als erweiterte Leistung in den Vertrag aufnehmen. Bestehende Sicherheitslücken oder bekannte IT-Probleme solltest du dem Versicherer unbedingt mitteilen. Erfolgt ein Angriff über eine bekannte, nicht behobene Lücke, kann der Versicherer die Regulierung einschränken. Manche Tarife unterstützen aktiv dabei, solche Lücken zu schließen. ## Sicher dein Business ab,bevor es ernst wird. ## Passend zur Cyberversicherung --- ## D&O-Versicherung für Geschäftsführer & Vorstand URL: https://einfachnurversicherungen.de/d-und-o-versicherung/ Beschreibung: D&O-Versicherung für Geschäftsführer, Vorstände und Vereine: Schutz vor persönlicher Haftung ab 30 €/Monat. Erstgespräch vereinbaren. ## D&O-Versicherung: Als Geschäftsführer haftest dumit deinem Privatvermögen. Wer ein Unternehmen leitet, haftet für Managementfehler persönlich und unbegrenzt, auch mit dem Privatvermögen. Die D&O-Versicherung schützt dich, wenn dich jemand für eine Entscheidung in Haftung nimmt. ## Was ist eine D&O-Versicherung? D&O steht für „Directors and Officers“. Die D&O-Versicherung ist eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für Geschäftsführer, Vorstände und Aufsichtsräte von Kapitalgesellschaften und Vereinen. Sie wird deshalb auch Geschäftsführerhaftpflicht oder Organhaftpflichtversicherung genannt. Die Versicherung greift, wenn du als Organ einer Gesellschaft persönlich für einen Vermögensschaden haftbar gemacht wirst, den du bei der Ausübung deiner Tätigkeit verursacht haben sollst. Der Vorwurf kann von der eigenen Firma kommen, von Geschäftspartnern oder von Gläubigern. Anders als eine Betriebshaftpflicht deckt sie keine Personen- oder Sachschäden, sondern reine Vermögensschäden aus Managemententscheidungen. Die D&O übernimmt sowohl die Kosten der Rechtsverteidigung als auch den Schadensersatz bis zur vereinbarten Deckungssumme, und zwar auch dann, wenn sich der Vorwurf am Ende als unbegründet herausstellt. ## Als Geschäftsführer haftest du mit allem, was du hast. Schon eine Pflichtverletzung reicht: Wer ein Unternehmen leitet, haftet für Fehler persönlich, unbegrenzt und auch mit dem Privatvermögen. Genau hier setzt die D&O an. ### Die Innenhaftung Folge: Über 70 Prozent der D&O-Fälle sind Innenhaftung. Das Unternehmen oder der Insolvenzverwalter nimmt die Geschäftsführung in Regress. ### Die Insolvenz Folge: Bei verspäteter Insolvenzanmeldung haftet die Geschäftsführung persönlich, oft existenzbedrohend. ### Die Steuerfalle Folge: Für nicht abgeführte Steuern und Sozialabgaben haftet die Geschäftsführung persönlich. ## Was die D&O-Versicherung wirklich abdeckt. Sie wehrt unberechtigte Ansprüche ab und zahlt berechtigte, beides gehört zusammen. Das sind die wichtigsten Bausteine. ### Abwehr unberechtigter Ansprüche Unbegründete Forderungen gegen dich werden geprüft und abgewehrt, inklusive Anwalts- und Gerichtskosten. ### Schadenersatz Berechtigte Forderungen aus deiner Organtätigkeit werden übernommen, bis zur vereinbarten Deckungssumme. ### Innenhaftung Ansprüche der eigenen Gesellschaft gegen dich als Geschäftsführer, der häufigste und teuerste Fall. ### Außenhaftung Ansprüche Dritter: Gläubiger, Geschäftspartner, Gesellschafter oder der Insolvenzverwalter. ### Insolvenz- und Vermögensschäden Schutz bei Vorwürfen rund um verspätete Insolvenz und Zahlungen nach Eintritt der Insolvenzreife. ### Strafrechtsschutz als Baustein Viele Tarife übernehmen die Verteidigung im Strafverfahren, das aus deiner Tätigkeit folgt. Je nach Tarif sind weitere Bausteine sinnvoll: Rückwärts- und Nachhaftung, Eigenschadendeckung, Schutz für Aufsichtsräte oder mitversicherte Tochtergesellschaften. Was du wirklich brauchst, klären wir gemeinsam im Check. ## Was kostet eine D&O-Versicherung? Pauschal lässt sich das nicht sagen, der Beitrag richtet sich nach deinem Risiko. Diese vier Faktoren bestimmen den Preis. Richtwerte zur Orientierung. Die tatsächlichen Kosten hängen von Rechtsform, Branche, Deckungssumme und Anzahl der versicherten Organe ab. Schließt das Unternehmen die D&O für seine Organe ab, sind die Beiträge in der Regel als Betriebsausgabe absetzbar. Im Check vergleiche ich Angebote aus dem deutschen D&O-Markt für dich. Du bekommst ein konkretes Angebot. ## In vier Schrittenzur Klarheit. Vom ersten Anruf bis zum Jahrescheck: jeder Schritt dokumentiert, jeder Termin im Kalender, kein Papierkram bei dir. ### Check buchen Du buchst online einen Termin. Im Erstgespräch kläre ich, was du brauchst und was nicht. ### Vergleich ### Umsetzung Du entscheidest, ich erledige den Rest: Anträge, Kündigungen, Übergangsfristen. ### Betreuung Jährlich prüfe ich, ob noch alles zu dir und deinem Business passt. Schadenfall? Du meldest dich bei mir. ## Du hast Besseres zu tun, als Versicherungsbedingungen zu vergleichen. Kannst du auch selbst machen. Aber hier ist der Unterschied: Und übrigens: beides kostet dich gleich viel, nämlich nichts. Die Versicherer zahlen die Courtage, egal ob du selbst abschließt oder über mich. ## Das sagen meine Kunden. ## Alles zur D&O-Versicherung. Eine Frage fehlt? Schreib mir oder buche direkt ein 20-minütiges Erstgespräch, auch ohne fertige Frage im Kopf. Die D&O-Versicherung (Directors and Officers), auch Organ- oder Managerhaftpflicht, schützt Geschäftsführer, Vorstände und Aufsichtsräte vor persönlicher Haftung für Fehler in ihrer Leitungstätigkeit. Sie wehrt unberechtigte Ansprüche ab und übernimmt berechtigte Schadenersatzforderungen bis zur vereinbarten Deckungssumme. Jede Person mit Leitungsverantwortung: Geschäftsführer einer GmbH oder UG, Vorstände, Aufsichts- und Beiräte, auch Vorstände eines Vereins. Besonders wichtig ist sie für Gründer mit einer Kapitalgesellschaft und für Unternehmen mit Investoren, die eine D&O häufig sogar voraussetzen. Bei der Innenhaftung nimmt die eigene Gesellschaft, im Insolvenzfall der Insolvenzverwalter, den Geschäftsführer in Regress. Das ist mit Abstand der häufigste Fall. Bei der Außenhaftung fordern Dritte wie Gläubiger, Geschäftspartner oder Gesellschafter Schadenersatz. Eine gute D&O deckt beides ab. Gesetzlich vorgeschrieben ist sie nicht. Faktisch ist sie aber für jeden Geschäftsführer wichtig, weil die Haftung unbegrenzt ins Privatvermögen reicht. Investoren und Beiräte verlangen sie häufig als Voraussetzung für ihr Engagement. Ja. Verletzt ein Geschäftsführer seine Sorgfaltspflichten, haftet er der Gesellschaft gegenüber persönlich und unbegrenzt, also auch mit privatem Vermögen. Schon eine einzelne Fehlentscheidung kann dafür ausreichen. Der Beitrag richtet sich vor allem nach Umsatz, Bilanzsumme, Branche und Deckungssumme. Für Startups und kleine GmbHs beginnt der Schutz oft bei einigen Hundert Euro im Jahr, bei größeren Unternehmen entsprechend mehr. Den exakten Beitrag berechne ich kostenlos im Vergleich. Versichert sind in der Regel alle bestellten Organe, also Geschäftsführer, Vorstände und Aufsichtsräte, häufig auch faktische Geschäftsführer und auf Wunsch leitende Angestellte. Die genaue Definition steht im Vertrag. Gerade in der Insolvenz wird es für Geschäftsführer gefährlich: Der Insolvenzverwalter prüft Pflichtverletzungen und Zahlungen nach Eintritt der Insolvenzreife. Die D&O schützt davor, solange keine bewusste Pflichtverletzung vorliegt. Wichtig ist eine ausreichende Nachhaftung. Ja. Vereinsvorstände haften gegenüber dem eigenen Verein und seinen Mitgliedern oft nur eingeschränkt, weil bei unentgeltlicher oder nur geringfügig vergüteter Tätigkeit eine gesetzliche Haftungserleichterung greift. Gegenüber Dritten wie dem Finanzamt, Sozialversicherungsträgern, Gläubigern oder Vertragspartnern haften sie dagegen grundsätzlich genauso persönlich wie ein GmbH-Geschäftsführer, etwa wenn Steuern oder Sozialabgaben nicht abgeführt wurden. Bei Vereinen mit größerem Budget, hauptamtlichem Personal oder Fördermitteln ist eine D&O-Versicherung deshalb oft sinnvoll. Ob sich das für deinen Verein lohnt, ordne ich im Gespräch mit dir ein. Bei Vorstandsmitgliedern einer Aktiengesellschaft schreibt das Gesetz einen Mindestselbstbehalt vor. Bei GmbH-Geschäftsführern, Vereinsvorständen und den meisten anderen Organen ist ein Selbstbehalt dagegen nicht gesetzlich vorgeschrieben und wird individuell vereinbart, oft auch ganz ohne Selbstbehalt. Was für dich sinnvoll ist, rechne ich im Check mit dir durch. Die Nachmeldefrist verlängert den Versicherungsschutz nach Vertragsende, zum Beispiel wenn ein Geschäftsführer ausscheidet oder die Police gewechselt wird, damit auch danach noch gemeldete Schäden aus der aktiven Zeit gedeckt bleiben. Die Rückwärtsdeckung wirkt in die andere Richtung: Sie schließt Pflichtverletzungen ein, die vor Vertragsbeginn passiert sind, aber erst später bekannt werden. Beide Bausteine schließen typische Deckungslücken beim Wechsel des Versicherers oder der Position. Welche Fristen dein Tarif vorsieht, ordne ich im Check mit dir ein. Nicht versichert sind in der Regel vorsätzlich oder wissentlich begangene Pflichtverletzungen, bereits bekannte Ansprüche bei Vertragsabschluss sowie Geldstrafen und Bußgelder mit Strafcharakter. Welche Ausschlüsse für dich relevant sind, prüfe ich im Detail. Das hängt von Größe, Branche und Risiko ab. Für kleine Gesellschaften sind Summen ab 250.000 bis 1.000.000 Euro üblich, bei wachsenden oder investorenfinanzierten Unternehmen deutlich mehr. Die passende Höhe stimmen wir gemeinsam ab. Schließt das Unternehmen die D&O für seine Organe ab, sind die Beiträge in der Regel als Betriebsausgabe absetzbar. Die genaue steuerliche Behandlung klärst du am besten mit deinem Steuerberater. Du meldest den Vorwurf sofort bei mir, am besten bevor du reagierst. Ich übernehme die Kommunikation mit dem Versicherer, der die Ansprüche prüft, unberechtigte abwehrt und berechtigte bis zur Deckungssumme übernimmt. → Haftpflicht-Übersicht · → Gewerbehaftpflicht-Hub · → Betriebshaftpflicht · → GmbH oder UG: Versicherungspflichten · → bAV für GmbH-Geschäftsführer ## Schütz dein Privatvermögen,bevor es eng wird. --- ## Firmenrechtsschutz für Unternehmen URL: https://einfachnurversicherungen.de/firmenrechtsschutzversicherung/ Beschreibung: Firmenrechtsschutz für Unternehmen in Berlin. Arbeitsrecht, Vertragsrecht, Schadenersatz. ## Ein Rechtsstreit kostet dein Unternehmen schnell fünfstellig.Recht haben mussbezahlbar bleiben. Vertragsstreit, Arbeitsrecht, Steuerkonflikt: als Unternehmer bist du täglich rechtlichen Risiken ausgesetzt. Der Firmenrechtsschutz gibt dir die Freiheit, dein Recht durchzusetzen, ohne das Kostenrisiko selbst zu tragen. ## Drei Fälle, die ohne Schutz richtig teuer werden. Als Unternehmer kommst du täglich mit Verträgen, Mitarbeitenden und Behörden in Berührung. Ein einziger Streit kann ohne Versicherung schnell fünfstellig werden. ### Kunde zahlt nicht Folge: Ohne Versicherung schnell 5.000 bis 8.000 € Prozesskosten, und wenn du verlierst, zahlst du auch die Gegenseite. ### Mitarbeiter klagt auf Abfindung Folge: Arbeitsrechtsanwalt, mehrere Verhandlungstermine, möglicher Vergleich, über 10.000 € allein für die Rechtsverteidigung. ### Finanzamt fordert nach Folge: Steueranwalt, Einspruchsverfahren, möglich auch Klage vor dem Finanzgericht, über 8.000 € Anwaltskosten. Laut Statistik hat jedes zweite Unternehmen im Laufe seines Bestehens mindestens eine ernsthafte rechtliche Auseinandersetzung. ## Was der Firmenrechtsschutz abdeckt. Er übernimmt Anwalts- und Gerichtskosten rund um dein Unternehmen. Diese Rechtsgebiete kannst du je nach Geschäft kombinieren. ### Vertragsrecht Streitigkeiten mit Kunden, Lieferanten oder Vermietern aus Verträgen, von offenen Rechnungen bis zum Leistungsstreit. ### Arbeitsrecht Kündigungsschutz, Abmahnung, Abfindungsverhandlung, Zeugnis, wenn es mit Mitarbeitenden vor Gericht geht. ### Steuerrecht Einsprüche gegen Steuerbescheide, Betriebsprüfungen und Verfahren vor dem Finanzgericht. ### Verwaltungsrecht Streitigkeiten mit Behörden, Genehmigungen und Auflagen, wenn das Amt sich quer stellt. ### Strafrecht (Vorwurf) Verteidigung bei strafrechtlichen Vorwürfen im Geschäftsbetrieb, etwa Betrugsvorwurf oder Insolvenzverschleppung. ### Mediation Außergerichtliche Konfliktlösung als günstige Alternative, oft schneller und diskreter als ein Prozess. Je nach Tarif kommen weitere Bausteine dazu: Ordnungswidrigkeiten, Disziplinar-Rechtsschutz, Wettbewerbsrecht oder erweiterter Steuerrechtsschutz. Was du wirklich brauchst, klären wir gemeinsam im Check. ## Was kostet ein Firmenrechtsschutz? Für viele Solo-Selbstständige schon ab rund 50 € im Monat. Diese vier Faktoren bestimmen den Beitrag. Richtwerte zur Orientierung. Die tatsächlichen Kosten hängen von Rechtsgebieten, Umsatz, Mitarbeiterzahl, Selbstbeteiligung und Vorschäden ab. Den exakten Beitrag berechne ich kostenlos im Vergleich. ## In vier Schrittenzur Klarheit. Vom ersten Termin bis zum Jahrescheck: jeder Schritt dokumentiert, jeder Termin im Kalender, kein Papierkram bei dir. ### Check buchen Du buchst online einen Termin. Im Erstgespräch kläre ich, welche Rechtsgebiete dein Unternehmen wirklich braucht. ### Vergleich Ich finde die passenden Tarife am Markt und erkläre dir die Bausteine und Ausschlüsse in Klartext. ### Umsetzung Du entscheidest, ich erledige den Rest: Antrag, Kündigung des Altvertrags, Übergangsfristen. ### Betreuung Ich prüfe jährlich, ob der Schutz noch passt. Im Streitfall kläre ich mit dem Versicherer die Deckung. ## Du hast Besseres zu tun, als Versicherungsbedingungen zu vergleichen. Kannst du auch selbst machen. Aber hier ist der Unterschied: Und übrigens: beides kostet dich gleich viel, nämlich nichts. Die Versicherer zahlen die Courtage, egal ob du selbst abschließt oder über mich. ## Alles zum Firmenrechtsschutz. Eine Frage fehlt? Schreib mir oder buche direkt ein 20-minütiges Erstgespräch, auch ohne fertige Frage im Kopf. Eine Firmenrechtsschutzversicherung übernimmt Anwalts- und Gerichtskosten bei rechtlichen Auseinandersetzungen rund um dein Unternehmen. Dazu gehören typischerweise: Vertragsrecht (Streit mit Kunden, Lieferanten, Vermietern), Arbeitsrecht (Kündigungsschutz, Abfindungen), Steuerrecht (Betriebsprüfungen, Einsprüche), Verwaltungsrecht und je nach Tarif auch Strafrecht und Wettbewerbsrecht. Du kannst die Bausteine an dein Geschäft anpassen. Ja, in den meisten Tarifen ist Arbeitsrecht als Baustein enthalten oder zubuchbar. Damit sind Kündigungsschutzklagen, Abmahnung, Abfindungsverhandlungen und Zeugnisstreitigkeiten abgedeckt. Gerade für Arbeitgeber ist das ein wichtiger Baustein, eine einzige Kündigungsschutzklage kann schnell über 10.000 Euro kosten. Ja, bei den meisten Rechtsschutzversicherungen gibt es eine Wartezeit von 3 Monaten nach Vertragsbeginn. Das bedeutet: Fälle, deren Ursache in diese Wartezeit fällt, sind nicht versichert. Ausnahme: Schadenersatz-Rechtsschutz nach einem Unfall, hier gilt die Wartezeit in der Regel nicht. Deshalb gilt: früh abschließen, bevor der Streit entsteht. Typische Ausschlüsse sind: vorsätzlich begangene Straftaten, Streitigkeiten die vor Vertragsbeginn bereits bestanden (oder absehbar waren), Bau- und Planungsrecht, Patentstreitigkeiten und Streitigkeiten zwischen Gesellschaftern. Die genauen Ausschlüsse variieren je nach Tarif, im Check gehe ich das mit dir durch. Ja. In Deutschland hast du bei einer Rechtsschutzversicherung grundsätzlich freie Anwaltswahl. Manche Versicherer bieten zusätzlich ein Anwaltsnetzwerk mit spezialisierten Partnern an, das ist oft schneller, aber du bist nicht daran gebunden. Auf jeden Fall. Gerade als Freelancer oder Einzelunternehmer hast du keine Rechtsabteilung im Rücken. Vertragsstreitigkeiten mit Kunden, Auseinandersetzungen mit dem Finanzamt oder Konflikte mit Auftraggebern können dich schnell in finanzielle Schwierigkeiten bringen. Ab rund 50 Euro im Monat ist ein gewerblicher Rechtsschutz eine überschaubare Investition. Die Selbstbeteiligung ist der Betrag, den du im Schadenfall selbst trägst, typischerweise 150 bis 500 Euro pro Fall. Eine höhere Selbstbeteiligung senkt deine monatliche Prämie. Im Check finde ich die Balance zwischen Beitrag und Eigenanteil, die zu dir passt. Das hängt von deinem Geschäft ab. Wer Mitarbeiter beschäftigt, braucht Arbeitsrecht. Wer viele Verträge schließt, braucht Vertragsrecht. Wer mit Betriebsprüfungen rechnet, sollte Steuerrecht ergänzen. Im Check schauen wir gemeinsam, welche Bausteine für dich Sinn ergeben und welche du dir sparen kannst. Versichert sind Fälle, deren Ursache nach Vertragsbeginn und nach Ablauf der Wartezeit liegt. Du meldest den Fall bei mir, ich kläre mit dem Versicherer die Deckung und sorge dafür, dass die Kostenübernahme zügig geprüft wird, bevor du den Anwalt beauftragst. Nichts. Der Check ist kostenlos und ohne Verpflichtung. Ich werde von dem Versicherer vergütet, bei dem du am Ende abschließt, du zahlst keinen Cent mehr als bei einem Direktabschluss. ## Dein Recht durchsetzen,ohne Kostenrisiko. ## Passend zum Firmenrechtsschutz --- ## IT-Haftpflicht für Entwickler & Freelancer URL: https://einfachnurversicherungen.de/it-haftpflicht/ Beschreibung: IT-Haftpflicht für Entwickler, Freelancer & SaaS-Gründer. Programmierfehler, Datenverlust, Beratungsfehler absichern. Kostenloser 20-Min-Check. ## IT-Haftpflichtfür Entwickler & IT-Freelancer. Programmierfehler, Datenverlust, fehlerhafte Beratung. Die IT-Haftpflicht deckt finanzielle Schäden, die du deinen Kunden zufügst. Speziell auf IT-Risiken zugeschnitten, nicht nur eine umetikettierte Berufshaftpflicht. ## Was ist eine IT-Haftpflicht? Eine IT-Haftpflicht (auch IT-Berufshaftpflicht oder IT-VSH) deckt finanzielle Schäden, die du als Entwickler, IT-Freelancer oder SaaS-Anbieter deinen Kunden zufügst. Im Kern ist sie eine Vermögensschadenhaftpflicht mit speziellen IT-Klauseln. Klassische Berufshaftpflicht-Tarife schließen oft genau die Risiken aus, die für IT typisch sind: reine Vermögensschäden ohne Personen- oder Sachschaden, Datenverlust, Software-Fehler. Eine IT-Haftpflicht hat diese Risiken explizit eingeschlossen. Wichtig ist die Abgrenzung zur Cyber-Versicherung: Die IT-Haftpflicht deckt Schäden, die du Dritten zufügst. Eine Cyber-Versicherung deckt Schäden, die du selbst durch Hackerangriffe oder Ransomware erleidest. Beide ergänzen sich. ## Wer braucht eine IT-Haftpflicht? Alle, die mit Software, Daten oder IT-Infrastruktur Geld verdienen, egal ob Solo-Freelancer oder GmbH. ### Software-Entwickler Frontend, Backend, Mobile, DevOps. Egal ob Festpreis-Projekt oder Stundenbasis, Programmierfehler können teuer werden. ### SaaS-Gründer Bei B2B-SaaS haftest du für Ausfälle, fehlerhafte Berechnungen und Datenintegrität. Umso wichtiger bei Enterprise-Kunden. ### Cloud- & DevOps-Berater Migrationen, Infrastructure-as-Code, Kubernetes-Setups. Ein falsches Terraform-Apply kann sechsstellige Schäden verursachen. ### IT-Berater / Architekten Wenn deine Empfehlung zu einer falschen Tech-Entscheidung führt, haftest du. Reine Vermögensschäden sind hier der Standardfall. ### QA & Test-Engineers Ein nicht erkannter Bug in Produktion kann den Kunden mehr kosten als dein Honorar im ganzen Jahr. ### Datenanalysten / KI-Spezialisten Falsche Modelle, fehlerhafte Pipelines, Bias in der Trainingsdata. Wirtschaftliche Folgeschäden bei Kunden sind realistisch. ## Typische Schadensbeispiele Marktübliche Schadenssummen aus der IT-Branche. Reine Vermögensschäden, ohne Personen- oder Sachschaden. ### Programmierfehler in Bezahlfunktion E-Commerce-Shop verliert durch Bug 14 Tage Umsatz. Schaden: 80.000 €. ### Falsche Datenbank-Migration Kundendaten werden überschrieben, Backup ist zu alt. Wiederherstellung extern. Schaden: 120.000 €. ### Verspätetes Go-Live SaaS-Plattform sollte zum Black-Friday live sein, Verzögerung 4 Tage. Schaden: 250.000 €. ### Falsche Tech-Empfehlung Beratung zu einem Stack, der die Compliance-Anforderungen nicht erfüllt. Re-Implementierung: 180.000 €. ### Datenleak durch Konfigurationsfehler S3-Bucket öffentlich, DSGVO-Bußgeld plus Klage. Schaden: 95.000 €. ### Fehler in Berechnungslogik (B2B-SaaS) Falsche Steuersätze in Rechnungen, 6 Monate Rückabwicklung. Schaden: 140.000 €. ## Versicherungssumme & Beitrag Anders als bei der Anwalts- oder Steuerberater-Haftpflicht gibt es keine gesetzliche Mindestsumme. Marktstandard für IT-Freelancer ist 1 bis 3 Mio. €. Bei Konzern-Kunden oder kritischer Infrastruktur höher. ### Faustregeln für IT-Haftpflicht - Solo-Freelancer (bis 100k Umsatz): 1 Mio. € Versicherungssumme, ca. 400 bis 700 €/Jahr - Erfahrener Freelancer (100-300k Umsatz): 2 Mio. €, ca. 700 bis 1.200 €/Jahr - Kleine Agentur / SaaS-Startup: 3 bis 5 Mio. €, ca. 1.200 bis 3.000 €/Jahr - Maximierung pro Jahr: mindestens 2-fach (2x Versicherungssumme) - Selbstbeteiligung: 250 bis 1.000 € pro Schaden marktüblich - USA/Kanada-Klausel: erhöht Beitrag um 30 bis 100 Prozent ## Was ist abgedeckt, was nicht? Die wichtigsten Klauseln, auf die du beim Tarifvergleich achten solltest. ### ✓ Standardmäßig abgedeckt - Programmierfehler & Bugs in Produktion - Fehlerhafte Beratung / falsche Empfehlung - Datenverlust durch Migrations- oder Konfigurationsfehler - Verspätete Lieferung mit wirtschaftlichen Folgen - Verletzung von Geheimhaltungspflichten - Open-Source-Lizenz-Verstöße (in besseren Tarifen) - Reine Vermögensschäden ohne Personen-/Sachschaden ### ✗ Typisch ausgeschlossen - Vorsätzlich verursachte Schäden - Patentverletzungen (oft separater Sublimit) - USA/Kanada (außer mit Erweiterung) - Schäden an eigenen Systemen (das ist Cyber) - Vertragsstrafen ohne Schadenersatz-Charakter - Schäden vor Vertragsbeginn (Rückwärtsversicherung prüfen) - Krypto-Trading-Plattformen oder Glücksspiel (oft ausgeschlossen) ## In 4 Schritten zur passenden IT-Haftpflicht ### Erstgespräch 20 Minuten, kostenlos. Per Video, Telefon oder vor Ort in Berlin. ### Bedarfsanalyse Tätigkeiten, Kundenstruktur, Umsatz, Auslandsanteil, was muss der Tarif können. ### Vergleich IT-spezifische Tarife Klausel für Klausel, Open-Source, USA, Patentschutz, Sublimits. ### Betreuung Jährlicher Vertragscheck, Schadenfall-Begleitung, Tarif-Updates bei Wachstum. ## FAQ IT-Haftpflicht Eine IT-Haftpflicht (auch IT-Berufshaftpflicht oder IT-VSH) deckt finanzielle Schäden, die du als Entwickler, IT-Freelancer oder SaaS-Anbieter deinen Kunden zufügst. Typische Schadenfälle sind Programmierfehler, fehlerhafte Beratung, Datenverlust durch falsche Migration oder verspätete Deadlines mit wirtschaftlichen Folgen. Solo-IT-Freelancer zahlen typisch 400 bis 1.500 € pro Jahr für eine IT-Haftpflicht mit 1 bis 3 Mio. € Versicherungssumme. Der Beitrag hängt vom Jahresumsatz, der Tätigkeit und der Auslandsabdeckung (USA/Kanada) ab. Cyber-Erweiterungen kosten typisch 200 bis 600 € zusätzlich pro Jahr. Meistens nicht. Klassische Berufshaftpflicht-Tarife haben oft Ausschlüsse für reine Vermögensschäden ohne Personen- oder Sachschaden, für Datenverlust und für Software-Fehler. Eine IT-Haftpflicht hat diese Risiken explizit eingeschlossen und enthält branchenübliche Klauseln wie erweiterten Tätigkeitskatalog, Open-Source-Klausel, USA/Kanada-Erweiterung und SaaS-Risiken. Mindestens 1 Mio. € pauschal, besser 2 bis 3 Mio. €. Wenn du für Konzern-Kunden, im Finanzsektor oder mit kritischer Infrastruktur arbeitest, können 5 Mio. € sinnvoll sein. Wichtig ist auch die Maximierung pro Versicherungsjahr (mindestens 2-fach), damit ein einzelner Schaden nicht den ganzen Jahresvertrag aufbraucht. Ja, idealerweise. Die IT-Haftpflicht deckt Schäden, die du Dritten zufügst. Eine Cyber-Versicherung deckt Schäden, die du selbst durch Hackerangriffe, Ransomware oder Datendiebstahl erleidest, inklusive Krisenmanagement, IT-Forensik und Betriebsunterbrechung. Zusammen ergeben sie den vollständigen IT-Schutz. Standardmäßig nicht. Die meisten IT-Haftpflicht-Tarife schließen USA und Kanada zunächst aus, weil dort hohe Strafschadenersatz-Risiken bestehen. Mit USA/Kanada-Klausel kannst du diese einschließen lassen, der Beitrag steigt typisch um 30 bis 100 Prozent. DSGVO-Verstöße sind in besseren Tarifen explizit eingeschlossen, in einfachen Tarifen oft ausgeschlossen oder nur mit Sublimit. ## Wann zahlt die IT-Haftpflicht? Schadenfälle aus IT-Mandaten und Software-Entwicklung. Mit IT-spezifischen Klauseln (Programmierfehler, Datenverlust, USA) sauber gedeckt. ### Code-Bug in Production Freelancer übersieht einen Edge-Case in der Bezahlfunktion. 2-Tage-Outage des Online-Shops, Umsatzausfall des Kunden: 95.000 €. ### Datenverlust durch Migration Bei Cloud-Migration werden 3 Tage produktive Daten überschrieben. Wiederherstellung und Geschäftsausfall: 65.000 €. ### Falsche Architektur-Empfehlung IT-Berater empfiehlt eine Tech-Stack-Wahl, die nach 8 Monaten an Skalierungsgrenzen stößt. Refactoring-Kosten: 180.000 €. ### USA-Mandat: Privacy-Fehler Software-Entwicklung für US-Kunden ohne CCPA-Konformität. Anwaltskosten und Schadenersatz: 120.000 USD. ### Verspätete Deadline Solo-Entwickler liefert ein Major-Release zwei Monate später als zugesagt. Kunde verliert Marketing-Slot, Vertragsstrafe und Folgeschäden: 45.000 €. ### API-Sicherheitslücke Bei der Entwicklung einer REST-API wird ein Authorization-Bug eingebaut, der den Zugriff auf fremde Daten erlaubt. DSGVO-Konsequenzen: 75.000 €. Alle Haftpflicht-Sparten privat + gewerblich: → Haftpflicht-Übersicht Übersicht aller gewerblichen Haftpflicht-Arten: → Gewerbehaftpflicht-Hub Reine Vermögensschäden bei Beratungsfehlern: → Vermögensschadenhaftpflicht Branchenseite mit allen IT-Versicherungen: → Versicherungen für IT & Software Schutz vor Hackerangriffen auf dein eigenes System: → Cyberversicherung ## Dein Stack, deine Risiken, passender Tarif? 20 Minuten Erstgespräch, kostenlos. Wir gehen deine Tätigkeiten und Kundenstruktur durch, und ich sage dir, welcher Tarif zu deinem Setup passt. Kostenlos & unverbindlich • Antwort innerhalb von 24h --- ## Vermögensschadenhaftpflicht (VSH) für Berater URL: https://einfachnurversicherungen.de/vermoegensschadenhaftpflicht/ Beschreibung: Vermögensschadenhaftpflicht (VSH) für Berater, Coaches & Agenturen. Schutz vor Beratungsfehlern und Folgeschäden. Kostenloser 20-Min-Check. ## Vermögensschaden­haftpflicht (VSH)für Berater & Dienstleister. Ein einziger Beratungsfehler kann deinen Kunden hohe Summen kosten. Die VSH übernimmt, ohne dass du dein Privatvermögen riskierst. Der Kern-Schutz für alle beratenden Berufe ohne Pflichtversicherung. ## Was ist eine Vermögensschadenhaftpflicht? Die Vermögensschadenhaftpflicht (VSH) deckt rein finanzielle Schäden, die du Dritten durch deine berufliche Tätigkeit zufügst. Anders als die Betriebshaftpflicht (Personen- und Sachschäden) geht es hier um wirtschaftliche Schäden, ohne dass jemand verletzt oder eine Sache beschädigt wird. Klassischer Fall: Ein Unternehmensberater empfiehlt eine falsche Strategie, der Kunde verliert dadurch Geld. Oder eine Marketing-Agentur startet eine Kampagne mit fehlerhaften Angaben, der Kunde haftet gegenüber Endkunden. Solche Schäden sind nicht über die Betriebshaftpflicht abgedeckt. Für einige Berufe ist die VSH gesetzlich Pflicht: Anwälte, Steuerberater, Architekten, Versicherungsmakler, Berufsbetreuer. Für alle anderen beratenden Selbstständigen ist sie freiwillig, aber faktisch unverzichtbar. ## Wer braucht eine VSH? Alle, die mit Beratung, Planung oder geistiger Dienstleistung Geld verdienen, vor allem ohne Pflichtversicherung. ### Unternehmensberater Strategie-Empfehlungen, M&A-Beratung, Restrukturierung. Hohe Auftragswerte = hohe Schadensummen möglich. ### Coaches & Trainer Business-Coaching, Personal-Trainings, Workshops. Reine Vermögensschäden bei Klienten typisch. ### Marketing-Agenturen Falsche Kampagnen, fehlerhafte Daten, Konzeptions-Fehler. Auch hier reine Vermögensschäden. ### Mediatoren & Personalberater Konfliktlösung, Recruiting, Outplacement. Beratungsfehler können nachweisbare Folgeschäden verursachen. ### Berufsbetreuer (Pflicht!) Gesetzlich vorgeschrieben. Mindestsumme nach Bundesland, Vermögensverwaltung des Betreuten ist abgedeckt. ### Versicherungsmakler & Finanzberater (Pflicht!) VSH ist gesetzlich vorgeschrieben. Mindestsumme typisch 1,3 Mio. € pro Versicherungsfall. ## Typische Schadensbeispiele Marktübliche Schadenssummen aus Beratung und Dienstleistung. ### Falsche Strategie-Empfehlung Beratung führt zu Fehlinvestition in nicht-skalierbare Software. Schaden: 180.000 €. ### Marketing-Kampagne mit falschen Angaben Agentur startet Kampagne mit fehlerhaften Produktdaten, Abmahnungen folgen. Schaden: 65.000 €. ### Personalberater-Fehlbesetzung Recruiter empfiehlt Kandidat ohne notwendige Zertifizierung, Vertragsstrafen entstehen. Schaden: 45.000 €. ### Coach-Empfehlung mit Folgekosten Falsche Geschäftsmodell-Empfehlung führt zu nicht erstattbaren Markteintrittskosten. Schaden: 90.000 €. ### Verspätete Lieferung mit Folgeschaden Konzept wird verspätet geliefert, Kunde verpasst Markteintritt. Schaden: 120.000 €. Fehlerhafte DSGVO-Beratung führt zu Bußgeld beim Kunden. Schaden: 75.000 €. ## Versicherungssumme & Beitrag Außer für die Pflicht-Berufe gibt es keine vorgeschriebene Mindestsumme. Marktstandard für Solo-Berater ist 250.000 bis 1 Mio. €. Wer mit Konzern-Kunden oder international arbeitet, sollte höher gehen. ### Faustregeln für die VSH - Solo-Coach / Trainer: 250.000 bis 500.000 €, ca. 200 bis 350 €/Jahr - Unternehmensberater: 500.000 bis 1 Mio. €, ca. 350 bis 700 €/Jahr - Marketing-Agentur: 1 bis 2 Mio. €, ca. 600 bis 1.500 €/Jahr - Berufsbetreuer (Pflicht): Mindestsumme nach BtOG, typisch 250.000 bis 500.000 € - Versicherungsmakler (Pflicht): 1,3 Mio. € pro Schaden - Maximierung pro Jahr: 2-fach marktüblich - Selbstbeteiligung: 0 bis 1.000 € pro Schaden ## Was ist abgedeckt, was nicht? Die wichtigsten Klauseln, auf die du beim Tarifvergleich achten solltest. ### ✓ Standardmäßig abgedeckt - Reine Vermögensschäden durch Beratungsfehler - Verspätete Lieferung mit nachweisbarem wirtschaftlichen Schaden - Falsche Auskunft / Empfehlung - Verlust anvertrauter Unterlagen - Schäden durch eigene Mitarbeiter - Abwehr unberechtigter Ansprüche (Rechtsschutz im Schadensfall) ### ✗ Typisch ausgeschlossen - Vorsätzlich verursachte Schäden - Personen- und Sachschäden (das ist Betriebshaftpflicht) - Reine Vertragsstrafen ohne wirtschaftlichen Schaden - Tätigkeiten außerhalb des angegebenen Berufs - Schäden vor Vertragsbeginn (Rückwärtsversicherung prüfen) - USA/Kanada (außer mit Erweiterung) ## In 4 Schritten zur passenden VSH ### Erstgespräch 20 Minuten, kostenlos. Per Video, Telefon oder vor Ort in Berlin. ### Bedarfsanalyse Beruf, Tätigkeitsspektrum, Umsatz, Kundenstruktur, was muss der Tarif können. ### Vergleich Branchenspezifische Tarife mit Bedingungen Klausel für Klausel, nicht nur der Preis. ### Betreuung Jährlicher Vertragscheck, Schadenfall-Begleitung, Tarif-Updates. ## FAQ Vermögensschadenhaftpflicht Die VSH deckt rein finanzielle Schäden, die du Dritten durch deine berufliche Tätigkeit zufügst. Anders als die Betriebshaftpflicht geht es hier um wirtschaftliche Schäden, ohne dass jemand verletzt oder eine Sache beschädigt wird. Klassischer Fall: ein Berater empfiehlt eine falsche Strategie, der Kunde verliert dadurch Geld. Alle beratenden und planenden Berufe ohne Pflichtversicherung: Unternehmensberater, Coaches, Marketingberater, Trainer, Mediatoren, Personalberater. Für einige Berufe (Anwälte, Steuerberater, Architekten, Versicherungsmakler) ist die VSH gesetzlich vorgeschrieben mit eigenen Mindestsummen. Solo-Berater zahlen typisch 200 bis 500 € pro Jahr für 250.000 bis 500.000 € Versicherungssumme. Für 1 bis 2 Mio. € steigen die Beiträge auf 400 bis 800 €. Branchenspezifische Tarife (IT, Medizin, Finanzen) liegen höher. Der Beitrag hängt stark von Beruf, Umsatz und Versicherungssumme ab. Im klassischen Sinn ist die Berufshaftpflicht oft synonym mit der VSH. Manche Versicherer nutzen Berufshaftpflicht als Oberbegriff, der VSH plus Personen- und Sachschadendeckung umfasst. Wichtig ist nicht der Name, sondern was tatsächlich in den Bedingungen steht. Bei rein beratenden Berufen reicht oft die reine VSH. Nein, die reine VSH deckt nur Vermögensschäden ohne Personen- oder Sachschaden. Wenn du auch Büro-Risiken absichern willst, brauchst du zusätzlich eine Betriebshaftpflicht. Viele Versicherer bieten Kombi-Tarife, die beide Bereiche in einem Vertrag abdecken. Reine Vertragsstrafen ohne nachgewiesenen wirtschaftlichen Schaden sind in der Regel ausgeschlossen. Wenn aber durch deinen Fehler ein konkreter wirtschaftlicher Schaden entsteht und der Kunde Schadenersatz auf Basis einer Vertragsklausel fordert, ist das typischerweise gedeckt. ## Wann zahlt die VSH? Reine Vermögensschäden ohne Personen- oder Sachschaden. Diese Fälle aus Beratung und Konzeption deckt die VSH ab. ### Falsche Strategie-Empfehlung Unternehmensberater empfiehlt eine Markteinstiegs-Strategie, die scheitert. Investitionsverluste des Kunden: 240.000 €. ### Marketingkonzept mit Markenrechtsverstoß Agentur entwickelt Kampagne mit Slogan, der eine geschützte Marke verletzt. Abmahnkosten und Rückruf: 38.000 €. ### Personalberater empfiehlt falschen Kandidaten Headhunter platziert Geschäftsführer, der nach 4 Monaten wegen Pflichtverletzung gekündigt werden muss. Folgekosten: 95.000 €. ### Coach: falsches Persönlichkeitsmodell Business-Coach empfiehlt einen ungeeigneten Test, Mitarbeiter-Auswahl-Entscheidung führt zu Fehlbesetzung. Schaden: 22.000 €. ### Outsourcing-Beratung mit Lücke Beratung zur Auslagerung der IT-Infrastruktur, kritische Compliance-Anforderung übersehen. Nachträgliche Anpassung: 65.000 €. ### Mediator: missglückte Konfliktlösung Mediation bei Geschäftspartner-Streit eskaliert weiter, Schaden durch Verfahrenseskalation: 28.000 €. Alle Haftpflicht-Sparten privat + gewerblich: → Haftpflicht-Übersicht Übersicht aller gewerblichen Haftpflicht-Arten: → Gewerbehaftpflicht-Hub Pflicht-VSH für Rechtsanwälte (§ 51 BRAO): → Anwalts-Haftpflicht Pflicht-VSH für Steuerberater (§ 67 StBerG): → Steuerberater-Haftpflicht Pflicht-VSH für Architekten: → Architekten-Haftpflicht Branchenseite mit allen Beratungs-Versicherungen: → Versicherungen für Berater & Agenturen Personen- und Sachschäden im Betrieb: → Betriebshaftpflicht ## Beratung ist dein Geschäft, sicher dich ab. 20 Minuten Erstgespräch, kostenlos. Wir gehen dein Tätigkeitsfeld durch und ich sage dir, welcher Tarif zu deinem Setup passt. Kostenlos & unverbindlich • Antwort innerhalb von 24h --- ## BU für Selbstständige & Gründer | Vergleich URL: https://einfachnurversicherungen.de/berufsunfaehigkeitsversicherung/ Beschreibung: Berufsunfähigkeit ist das größte Einkommensrisiko. Vergleich der relevanten BU-Versicherer inklusive Gesundheitsfragen. Kostenloser 20-Min-Check. ## Wer arbeitet, sollte sich absichern. Wer selbstständig ist, erst recht. Die BU zahlt dir eine monatliche Rente, wenn du deinen Beruf gesundheitlich nicht mehr ausüben kannst. Sie ist, neben der Privathaftpflicht, die wichtigste Versicherung deines Lebens. Hier findest du den vollständigen Überblick. Erwerbstätigen in Deutschland wird im Laufe des Arbeitslebens berufsunfähig. - Psychische Erkrankungen 37% - Skelett & Bewegung 22% - Krebs & andere Tumore 16% - Unfälle 9% - Herz / Kreislauf 8% - Sonstige 8% ## Die wichtigsten Fragen zur BU, klar beantwortet. Die meisten, die hier landen, haben eine konkrete Frage im Kopf: Was kostet eine BU, welcher Tarif passt zu mir, und wie beantworte ich die Gesundheitsfragen richtig. Auf den fünf Seiten findest du genau diese Antworten, von den Grundlagen bis zum Leistungsfall. Und wenn du danach lieber wissen willst, was für deinen Beruf konkret zählt, schauen wir das im kostenlosen BU-Check zusammen an, 20 Minuten per Video. ### Was ist eine Berufsunfähigkeits­versicherung, und brauche ich sie? Der vollständige Einsteiger-Guide: wie eine BU funktioniert, wann sie zahlt, was sie kostet, und wer wirklich eine braucht. Inklusive Entscheidungsbaum „Brauche ich überhaupt eine BU?". ### BU-Beitrag berechnen: Was kostet meine BU? Welche Faktoren bestimmen deinen Beitrag: Alter, Beruf, Vorerkrankungen, Rentenhöhe. Inklusive echtem Rechen-Beispiel und Beitragsdynamik. ### Vergleich: Tarife & Versicherer im Überblick Was unterscheidet eine gute BU von einer mittelmäßigen: die 12 Vertragsklauseln, auf die du achten musst, plus Marktüberblick. ### Gesundheitsfragen: So beantwortest du sie richtig Was Versicherer wirklich wissen wollen, warum eine Risikovoranfrage Pflicht ist, und wie du Ablehnungen und Ausschlüsse vermeidest. ### Im Leistungsfall: BU-Rente beantragen Wie der Prozess abläuft, von der Krankmeldung bis zur monatlichen Rente. Was du dokumentieren musst und wie du Ablehnungen vermeidest. ## Deine Situation entscheidet, was du wirklich brauchst. Eine BU für eine Software-Entwicklerin ist eine andere Police als für eine Physiotherapeutin oder einen Beamten. Wähle deine Gruppe: die Regeln, der Preis und die wichtigsten Vertragsklauseln ändern sich. ### Die staatliche Rente reicht nicht. Nicht einmal in die Nähe. Wer ab 1961 geboren ist, bekommt vom Staat nur noch eine Erwerbsminderungsrente, und auch nur dann, wenn man gar nichts mehr arbeiten kann. Im Schnitt liegen diese Renten bei rund 935 € monatlich. Genug, um die Miete zu zahlen? In Berlin nicht. ### Kein Staat. Kein Arbeitgeber. Nur du und deine Rücklagen. Als Selbstständiger hast du in den meisten Fällen gar keinen Anspruch auf eine staatliche Erwerbsminderungsrente. Wenn du gesundheitlich ausfällst, gibt es nur deine Ersparnisse, deine Familie, oder eine BU-Police, die jeden Monat zuverlässig zahlt. ### Der günstigste Zeitpunkt, eine BU abzuschließen: heute. Mit 20 zahlst du für eine BU oft die Hälfte von dem, was du mit 30 zahlst, bei identischer Leistung lebenslang. Gleichzeitig sind die Gesundheitsfragen meist noch leer. Eine BU als Student abzuschließen ist eine der wenigen Entscheidungen, bei denen Frühzeitigkeit dich Tausende Euro spart. ### Dienstunfähigkeit ist nicht Berufsunfähigkeit. Die Lücke ist real. Beamte werden bei Dienstunfähigkeit vorzeitig in den Ruhestand versetzt. Die Versorgung deckt aber oft nur einen Bruchteil. In den ersten fünf Dienstjahren auf Probe ist die Lücke besonders groß. Eine BU mit echter Dienstunfähigkeitsklausel ist hier Pflichtprogramm. ### Hoher Beitrag, hoher Bedarf. Nicht jeder Versicherer nimmt dich. Wer körperlich arbeitet, hat ein höheres Risiko und zahlt deshalb mehr. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute: Mit dem richtigen Versicherer und einer sauberen Berufseinstufung lässt sich der Beitrag oft halbieren. Ich kenne die Tarife, die Handwerk fair einstufen. ## Was viele über BU glauben. Und was stimmt. Die BU ist die Versicherung, über die am meisten Halbwahrheiten kursieren, meist von Menschen, die nie eine abgeschlossen haben. Hier sind die sechs, die ich am häufigsten höre. ## In vier Schritten zu deiner BU. Eine BU ist eine Vertragsentscheidung für 30+ Jahre. Entsprechend gründlich gehen wir an den Anfang. Kein Schritt findet zwischen Tür und Angel statt. ### Bedarfs-Check Wir klären deine Situation, Einkommen, Beruf und gesundheitliche Vorgeschichte. Du verstehst, ob und welche BU für dich Sinn macht. ### Risiko-Voranfrage Ich frage anonym bei mehreren Versicherern an, wie sie deine Gesundheit einstufen. So vermeidest du Ablehnungen oder unnötige Ausschlüsse. ### Tarifvergleich & Antrag Du bekommst die 2 bis 3 besten Tarife im Vergleich, in Klartext erklärt. Du wählst, ich stelle den Antrag und begleite die Policierung. ### Jahres-Check Einmal jährlich prüfen wir, ob deine BU noch zu deinem Einkommen und Beruf passt. Im Leistungsfall: ich übernehme die Kommunikation mit dem Versicherer. So früh wie möglich. Je jünger und gesünder du bist, desto günstiger der Beitrag, und desto leichter die Gesundheitsfragen. Wer mit 25 abschließt, zahlt typischerweise ein Drittel weniger als jemand, der mit 35 dasselbe abschließt, und das lebenslang. Selbst Studenten und Auszubildende können (und sollten) eine BU haben. Faustregel: 60 bis 80 % deines aktuellen Nettoeinkommens für Angestellte, eher 70 bis 80 % deines Lebensstandards plus Krankenversicherungs-Kosten für Selbstständige. Wichtig ist, dass die Rente reicht, um deinen Lebensstandard zu halten: Miete, Krankenversicherung, Altersvorsorge, Lebenshaltung. Wir rechnen das im Erstgespräch konkret durch. Das hängt stark von Alter, Beruf, Rentenhöhe und Vertragslaufzeit ab. Beispiele: Ein 28-jähriger Akademiker mit Büroberuf zahlt für 2.000 € BU-Rente bis Endalter 67 ungefähr 55 bis 85 € pro Monat. Ein 30-jähriger Handwerker liegt im selben Setup eher bei 130 bis 200 € pro Monat. Konkrete Beiträge bekommst du im Vergleich aus dem Markt. Die kritischsten Punkte: Verzicht auf abstrakte Verweisung, Nachversicherungsgarantie (ohne neue Gesundheitsprüfung erhöhen können), rückwirkende Leistung ab Tag 1 der Berufsunfähigkeit, weltweiter Geltungsbereich, Dynamik (gegen Inflation), und eine klare Definition von „Berufsunfähigkeit" (50 % über voraussichtlich mindestens 6 Monate). Ich prüfe jeden dieser Punkte vor Antragstellung. Vorerkrankungen sind kein Ausschlussgrund, sie müssen sauber gehandhabt werden. Ich mache vor dem Antrag eine anonyme Risikovoranfrage bei mehreren Versicherern: so siehst du, wer dich zu welchen Konditionen nimmt, ohne dass eine Ablehnung in deiner Akte landet (die alle anderen Versicherer dann auch sehen). Ja, fast immer. Beamte werden bei Dienstunfähigkeit zwar versorgt, aber häufig deutlich unterhalb des Lebensstandards. Besonders in den ersten fünf Probedienstjahren ist die Lücke groß. Wichtig ist hier eine BU mit „echter Dienstunfähigkeitsklausel". Nicht jede BU bietet diese, deswegen muss der Tarif sorgfältig gewählt werden. Nichts. Eine gute BU versichert deinen aktuellen Beruf. Wechselst du, bleibt der Vertrag bestehen, ohne neue Gesundheitsprüfung. Die Beitragshöhe ändert sich nicht. Du musst den Wechsel auch nicht melden. Das ist einer der wichtigsten Unterschiede zur staatlichen Erwerbsminderungsrente. Psychische Erkrankungen sind mit 37 % die häufigste Ursache für BU, und ja, gute BU-Tarife zahlen auch in diesen Fällen, sofern keine Ausschlüsse vereinbart wurden. Wer jedoch eine Therapie bereits hinter sich oder aktuell laufen hat, sollte die Risikovoranfrage besonders sorgfältig führen. Ich kenne die Versicherer, die hier fair einstufen. Ja, für Berufe oder Gesundheitszustände, in denen eine BU zu teuer oder nicht erhältlich ist. Die häufigsten Alternativen: Erwerbsunfähigkeitsversicherung (EU), Grundfähigkeitsversicherung (GF), Multi-Risk-Versicherung und Dread-Disease-Policen. Welche passt, klären wir im Bedarfs-Check. ## Lass uns das persönlich klären. Im BU-Check finden wir gemeinsam heraus, was du wirklich brauchst, und was nicht. Du verlässt das Gespräch mit konkreten Zahlen, nicht mit einem Verkaufsprospekt. --- ## PKV für Selbstständige & Gründer | Vergleich 2026 URL: https://einfachnurversicherungen.de/private-krankenversicherung/ Beschreibung: Lohnt sich die PKV für dich? Vergleich der Top-Tarife mit Beitragsentwicklung & Wechsel-Strategie. Kostenloser 20-Min-Check. ## Vier Monate warten auf den Facharzt.Oder eine Woche. Als Selbstständiger hast du die Wahl: gesetzlich oder privat. Die private Krankenversicherung bietet bessere Leistungen, schnellere Termine und individuelle Tarife, wenn man den richtigen wählt. Genau dabei helfe ich dir. ## Das Wechselfenster ist jetzt. Die Versicherungspflichtgrenze (JAEG) steigt 2027 außerordentlich um 3.600 Euro im Jahr auf 84.800 Euro. Wer 2026 knapp darüber liegt, hat ein zeitlich befristetes Wechselfenster bis zum 31. Dezember 2026. Selbstständige sind ohnehin nicht an die JAEG gebunden, profitieren aber vom besseren Aufnahme-Klima. ## Drei Situationen, in denen sich GKV und PKV unterscheiden. Als Selbstständiger bist du auf schnelle, hochwertige Versorgung angewiesen. Deine Gesundheit ist dein Kapital. Diese drei Momente zeigen den Unterschied. ### Facharzt-Termin bei Rückenproblemen Gesetzlich oft 8 bis 12 Wochen Wartezeit. Privat meist Termin innerhalb einer Woche, Bildgebung und Behandlungsplan zeitnah. ### Zahnersatz mit Krone Gesetzlich gibt es einen Festzuschuss, der Rest bleibt Eigenanteil. Privat erstatten gute Tarife je nach Vereinbarung einen deutlich höheren Anteil. ### Längere Krankheit ohne Lohnfortzahlung Gesetzlich greift Krankengeld spät und gedeckelt. Privat ist Krankentagegeld ab Tag 4 oder 15 wählbar, die Höhe bestimmst du selbst. ## Was die private Krankenversicherung besser macht. Nicht jeder Tarif ist gut. Im Check vergleiche ich die relevanten Tarife und finde den, der langfristig zu dir passt. Das sind die wichtigsten Bausteine. ### Schnellere Termine Facharzttermine innerhalb von Tagen statt Monaten, oft mit bevorzugter Behandlung und Privatsprechstunde. ### Bessere Zahnleistungen Deutlich höhere Erstattung für Zahnersatz, Implantate und Kieferorthopädie statt nur dem gesetzlichen Festzuschuss. ### Chefarzt und Einzelzimmer Bei stationärem Aufenthalt: Chefarztbehandlung, Einzel- oder Zweibettzimmer und freie Krankenhauswahl, je nach Tarif. ### Krankentagegeld Ab Tag 4, 15 oder 43 wählbar, die Höhe frei bestimmbar. Für Selbstständige der entscheidende Einkommensschutz. ### Beitragsrückerstattung Keine Arztbesuche im Jahr? Viele Tarife zahlen dafür mehrere Monatsbeiträge zurück. ### Garantierte Leistungen Der Leistungsumfang ist vertraglich zugesichert und kann nicht einfach gekürzt werden, anders als im gesetzlichen System. Je nach Lebenssituation kommen sinnvolle Bausteine dazu: Krankentagegeld, Pflegezusatz oder eine Beitragsentlastungskomponente fürs Alter. Was du wirklich brauchst, klären wir gemeinsam im Check. ## Was kostet eine private Krankenversicherung? Der Beitrag hängt von deiner Situation ab. Diese vier Faktoren bestimmen ihn, darunter zeigen drei typische Tarifstufen zur Orientierung. Richtwerte zur Orientierung. Die tatsächlichen Kosten hängen von Alter, Gesundheit und Tarif ab. Im Check bekommst du einen konkreten Vergleich von GKV und PKV. ## In vier Schrittenzur Klarheit. Vom ersten Gespräch bis zur Empfehlung: jeder Schritt dokumentiert, jeder Termin im Kalender, kein Papierkram bei dir. ### Check buchen Du buchst online einen Termin. Im Erstgespräch klären wir deine Situation, dein Einkommen und deine Familienplanung. ### Vergleich Ich rechne GKV und PKV gegeneinander, vergleiche die passenden Tarife und erkläre dir alles in Klartext. ### Umsetzung Du entscheidest, ich erledige den Rest: Gesundheitsprüfung, Antrag und falls nötig die Kündigung der alten Kasse. ### Betreuung Ich prüfe regelmäßig, ob dein Tarif noch passt, und stehe im Leistungsfall an deiner Seite. ## Fünf Mythen, die dich bei der Entscheidung blockieren. Rund um die PKV halten sich hartnäckige Halbwahrheiten. Hier die fünf, die mir in der Beratung am häufigsten begegnen, mit den Fakten dahinter. „Im Alter wird die PKV unbezahlbar.“ Fakt: Gute Tarife bilden über Jahrzehnte eine Altersrückstellung, die den Beitragsanstieg ab Alter 60 dämpft. Mit einer Beitragsentlastungskomponente lässt sich der Beitrag im Ruhestand zusätzlich reduzieren. „Familien fahren mit GKV immer besser.“ Fakt: Das stimmt nur, solange die Familienversicherung beitragsfrei ist. Ab 2028 zahlt der mitversicherte Partner ohne kleine Kinder Beitrag. Für Single-Verdiener und kinderlose Paare verschiebt sich die Rechnung deutlich. „Ein PKV-Wechsel ist eine Einbahnstraße.“ Fakt: Innerhalb deines Versicherers kannst du jederzeit den Tarif wechseln, nach Paragraf 204 VVG, ohne Verlust der Altersrückstellungen. Eine Rückkehr in die GKV ist unter bestimmten Bedingungen ebenfalls möglich. „Vergleichsportale finden den günstigsten Tarif.“ Fakt: Portale zeigen den Einstiegsbeitrag heute, nicht die Entwicklung über 20 bis 30 Jahre. Ein heute günstiger Tarif kann später teuer werden. Entscheidend ist die Kalkulationsqualität des Versicherers. „Krankentagegeld brauche ich nicht.“ Fakt: Als Selbstständiger hast du keine Lohnfortzahlung. Wirst du krank, fällt das Einkommen sofort weg. Krankentagegeld ist daher Pflichtbaustein, nicht Bonus, wählbar ab Tag 4, 15 oder 43. ## Für wen sich die PKV lohnt, und für wen nicht. Beide Wege haben ihre Berechtigung. Welcher zu dir passt, hängt von deiner konkreten Lage ab, das rechne ich dir im Check ehrlich durch. ## Was passiert mit dem Beitrag über die Jahre? Die wichtigste Frage bei der Entscheidung: Wie stabil bleibt der Beitrag langfristig? Die Tabelle vergleicht den gesetzlichen Höchstbeitrag mit einem früh abgeschlossenen Komforttarif. Jahr GKV-Höchstbeitrag (Selbstst.) PKV-Komfort (Eintritt 2010, 30 J.) Differenz 2010 ca. 575 € ca. 380 € minus 195 € 2015 ca. 700 € ca. 420 € minus 280 € 2020 ca. 820 € ca. 480 € minus 340 € 2026 ca. 980 € ca. 580 € minus 400 € 2027 (Reform) ca. 1.060 € ca. 620 € minus 440 € ## Alles zur privaten Krankenversicherung. Eine Frage fehlt? Schreib mir oder buche direkt ein 20-minütiges Erstgespräch, auch ohne fertige Frage im Kopf. Für junge, gesunde Selbstständige mit stabilem Einkommen oft ja. Du bekommst bessere Leistungen und zahlst häufig weniger als den GKV-Höchstbeitrag. Ob es für dich passt, hängt von deiner persönlichen Situation ab. Genau das klären wir im kostenlosen Check. Als Selbstständiger ist die Rückkehr in die GKV schwierig. Möglich ist sie zum Beispiel bei Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung unter der Versicherungspflichtgrenze. Die PKV-Entscheidung ist deshalb langfristig, umso wichtiger ist die richtige Tarifwahl von Anfang an. Gute PKV-Tarife bilden über Jahrzehnte eine Altersrückstellung, die den Beitragsanstieg ab Alter 60 dämpft. Mit einer Beitragsentlastungskomponente lässt sich der Beitrag im Ruhestand zusätzlich reduzieren. Billigtarife ohne ausreichende Rückstellung werden dagegen später teuer. Ich zeige dir im Check nur Tarife mit nachhaltiger Kalkulation. Als Selbstständiger hast du keine Lohnfortzahlung. Wirst du krank, fällt dein Einkommen sofort weg. Krankentagegeld ist deshalb ein Pflichtbaustein, kein Bonus. In der PKV ist es ab Tag 4, 15 oder 43 wählbar und die Höhe frei bestimmbar bis zum vollen Nettoeinkommen. In der PKV braucht jedes Kind einen eigenen Vertrag, in der Größenordnung von rund 100 bis 150 Euro im Monat. In der GKV sind Kinder beitragsfrei familienversichert. Das ist ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung, den wir bei deiner Familienplanung mit einrechnen. Im Check rechne ich dir beide Varianten konkret durch: Leistungen, Beiträge, langfristige Entwicklung und Familienplanung. So triffst du eine informierte Entscheidung statt aus dem Bauch heraus. Das hängt vor allem von Eintrittsalter, Gesundheitszustand, gewähltem Leistungsumfang und Selbstbeteiligung ab. Zur Orientierung: Einstiegstarife für jüngere Versicherte beginnen bei einigen Hundert Euro im Monat, Komfort- und Premiumtarife liegen entsprechend darüber. Den exakten Beitrag berechne ich kostenlos im Vergleich. Nichts. Der Check ist kostenlos und unverbindlich. Ich werde von dem Versicherer vergütet, bei dem du am Ende abschließt, du zahlst keinen Cent mehr als bei einem Direktabschluss. Es gibt drei Effekte. Erstens steigt die Versicherungspflichtgrenze (JAEG) 2027 außerordentlich um 3.600 Euro im Jahr auf 84.800 Euro, wer 2026 knapp darüber liegt, hat ein zeitlich befristetes Wechselfenster. Zweitens steigt der GKV-Höchstbeitrag durch die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze. Drittens kostet die Familienversicherung ab 2028 in vielen Konstellationen 2,5 Prozent, was die PKV-Rechnung für Paare ohne kleine Kinder verbessert. Ab Mitte 50 wird die Rechnung deutlich kritischer. Die Altersrückstellung lässt sich nur noch über wenige Jahre aufbauen, der Eintrittsbeitrag ist höher und Beitragssteigerungen treffen stärker. Oft ist es dann sinnvoller, in der GKV zu bleiben und mit privaten Zusatzversicherungen zu ergänzen. Im Check rechnen wir beide Varianten durch. Ja. Viele Anbieter bieten in den ersten Jahren reduzierte Beiträge, gestaffelt nach Gewinn. Das senkt das Liquiditätsrisiko in der kritischen Anfangsphase, später wächst der Beitrag auf die volle Tarifhöhe. Was für deine Gründungssituation passt, klären wir gemeinsam. Bei einem Wechsel zu einem anderen PKV-Anbieter gehen die meisten Altersrückstellungen verloren, das ist der größte Nachteil eines Anbieterwechsels. Beim Tarifwechsel innerhalb deines eigenen Versicherers nach Paragraf 204 VVG bleiben sie dagegen vollständig erhalten. Deshalb ist die Wahl des richtigen Versicherers von Anfang an so wichtig. ## Gesetzlich oder privat?Lass es uns durchrechnen. In 20 Minuten weißt du, ob die PKV für dich sinnvoll ist und was sie ungefähr kosten würde. Kostenlos, ehrlich und ohne Verkaufsgespräch. --- ## GKV oder PKV? Vergleich für Selbstständige 2026 URL: https://einfachnurversicherungen.de/gkv-vs-pkv/ Beschreibung: GKV oder PKV als Selbstständiger? Beitragsbemessung, Leistungen und Wechsel-Strategie im Vergleich. Kostenloser 20-Min-Check. ## Die Wahl zwischen gesetzlich und privat prägt Jahrzehnte.Der ehrlicheVergleich. Beitrag, Leistungen, Familie und der Beitrag im Alter: gesetzliche und private Krankenversicherung funktionieren grundverschieden. Hier siehst du die Unterschiede in Klartext, plus einen Wegweiser nach Lebenssituation. ## Zwei Systeme, eine Entscheidung mit langer Wirkung. Die gesetzliche Krankenversicherung verteilt die Last solidarisch nach Einkommen. Die private kalkuliert nach Risiko und Tarif. Welches System für dich passt, entscheidet sich an deiner Lebenslage, nicht an einer pauschalen Faustregel. Genau das schauen wir uns gemeinsam an. ## GKV und PKV im Überblick Die wichtigsten Unterschiede zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung, Punkt für Punkt nebeneinander. Kriterium Gesetzliche KV Private KV Beitragslogik Prozentsatz vom Bruttoeinkommen bis zur Beitragsbemessungsgrenze, ohne Bezug zum Gesundheitszustand. Risikoabhängig nach Alter, Gesundheit und gewähltem Tarif, ohne Bezug zum Einkommen. Wer trägt den Beitrag Angestellte teilen ihn hälftig mit dem Arbeitgeber. Selbstständige zahlen ihn voll selbst. Angestellte bekommen einen gedeckelten Arbeitgeberzuschuss. Selbstständige zahlen voll selbst. Familie Partner und Kinder sind beitragsfrei mitversichert, mit Einschränkung ab 2028. Jedes Familienmitglied braucht einen eigenen Vertrag mit eigenem Beitrag. Leistungsumfang Gesetzlich vorgegeben, ausgerichtet am Wirtschaftlichkeitsgebot, Festzuschüsse beim Zahnersatz. Vertraglich garantiert, oft hohe Erstattungsquoten, Chefarzt und Einzelzimmer wählbar. Facharzttermine Wartezeiten von einigen Wochen sind in vielen Regionen üblich. Termine als Privatpatient meist deutlich schneller verfügbar. Krankengeld Ab der siebten Woche, rund 70 Prozent des Bruttoeinkommens, gedeckelt, bis zu 78 Wochen je Krankheit. Krankentagegeld mit frei wählbarer Karenzzeit und frei bestimmter Höhe bis zum Nettoeinkommen. Beitrag im Alter Bleibt einkommensabhängig und wird im Ruhestand auf die Rente berechnet. Steigt mit Alter und Kostenentwicklung, die Altersrückstellung dämpft den Anstieg. Rückkehr ins andere System Aufnahmepflicht bei Eintritt der Versicherungspflicht. Rückkehr in die GKV nur unter engen Voraussetzungen, etwa bei Anstellung unter der Grenze und unter 55 Jahren. Steuer Beitrag voll als Sonderausgabe absetzbar. Basisabsicherung voll absetzbar, Mehrleistungen nur begrenzt. ## Wie die Reform den Vergleich verschiebt Die gesetzliche Seite wird für mehr Personengruppen teurer, gleichzeitig wird der Wechsel in die private schwerer. Vier Hebel, die du kennen solltest. Unterm Strich verschiebt sich die Rechnung für kinderlose Selbstständige und Gutverdiener Richtung PKV. Für Familien mit kleinen Kindern bleibt die GKV vorerst die wirtschaftlichere Variante. Welche Seite bei dir überwiegt, hängt vom Timing ab. ## Was passt zu welcher Lebenssituation? Sechs typische Profile aus der Beratungspraxis und die Richtung, in die sich die Empfehlung meist entwickelt. Deine konkrete Lage kann abweichen, deshalb der persönliche Check. ### Selbstständig, jung, gesund, kinderlos Bestes Alter für den PKV-Einstieg. Günstige Beiträge, lange Aufbauphase für die Altersrückstellung und starke Leistungen, solange die Gesundheit mitspielt. ### Angestellt, junge Familie mit Kindern unter 7 Die beitragsfreie Familienversicherung deckt Partner und Kinder ab. Ein PKV-Wechsel würde mehrere hundert Euro im Monat kosten. Die GKV ist hier langfristig günstiger. ### Top-Verdiener über der Grenze, ohne kleine Kinder Volles Wahlrecht. Die PKV ist oft günstiger und leistungsstärker, ein Familienvorteil ist nicht zu schützen. Hier lohnt es, das Wechselfenster vor der nächsten Grenzanhebung zu prüfen. ### Selbstständig mit schwankendem Einkommen oder Vorerkrankung Die GKV bietet Beitragssicherheit und keine Risikozuschläge. In der PKV würde eine Vorerkrankung teuer oder mit Ausschlüssen kommen. Bei Auftragsflauten bleibt der Beitrag bezahlbar. ### Angestellt, knapp über der Grenze, Familie mit Schulkindern Die Lage ist verzwickt: Der Reform-Effekt trifft den Partner-Beitrag, die GKV bleibt mit Familie aber oft wirtschaftlicher als die PKV mit eigenem Beitrag pro Kind. Eine Prüfung lohnt sich. ### Verbeamtet Die Beihilfe deckt einen großen Teil der Krankheitskosten, die PKV ergänzt nur den Rest. Der Beitrag liegt deutlich unter einer GKV-Vollversicherung. Für Beamte ist die PKV in der Regel klar im Vorteil. ## In vier Schrittenzur Entscheidung. Vom ersten Gespräch bis zur begründeten Empfehlung. Wir rechnen beide Systeme durch, bevor du dich festlegst. ### Situation aufnehmen Wir gehen 1:1 deine Einkommens- und Familiensituation durch, deinen Gesundheitsstand und deine Pläne für die nächsten Jahre. ### Durchrechnen Ich rechne dir GKV und PKV mit deinen echten Zahlen gegenüber, inklusive Familienplanung und Beitrag im Alter. ### Voranfrage prüfen Falls die PKV in Frage kommt, klären wir per anonymer Voranfrage die Konditionen, bevor ein Antrag und eine Akte entstehen. ### Empfehlung & Umsetzung Du bekommst eine begründete Empfehlung mit 10-Jahres-Ausblick. Erst dann setzen wir um, ohne Zeitdruck. ## Eine Entscheidung für Jahrzehnte trifft man nicht aus dem Bauch. Kannst du auch allein recherchieren. Aber hier ist der Unterschied: Und übrigens: beides kostet dich gleich viel, nämlich nichts. Bei einem PKV-Abschluss zahlt der Versicherer die Courtage, zur GKV-Optimierung berate ich auch ohne Abschluss. ## Alles zum Vergleich GKV und PKV. Eine Frage fehlt? Schreib mir oder buche direkt ein Erstgespräch, auch ohne fertige Frage im Kopf. Das hängt von Alter, Einkommen, Familiensituation und Gesundheit ab. Für junge, gesunde Selbstständige ohne Kinder ist die PKV oft günstiger und leistungsstärker. Für Familien mit Kindern unter 7 oder mit mehreren Vorerkrankungen ist die GKV meist die bessere Wahl. Eine pauschale Antwort gibt es nicht, deshalb rechnen wir deine konkrete Situation durch. Selbstständige können grundsätzlich jederzeit wechseln. Angestellte brauchen ein Bruttoeinkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze (2027 bei rund 84.800 Euro). Der Wechsel läuft über Beratung, Risiko-Voranfrage, Antrag und Kündigung der GKV. Das richtige Timing ist entscheidend, weil sich die Grenze jährlich verschiebt. Die GKV wird für Gutverdiener teurer, weil die Beitragsbemessungsgrenze steigt. Die Jahresarbeitsentgeltgrenze steigt deutlich, ein PKV-Wechsel wird für Angestellte also schwerer. Ab 2028 wird die beitragsfreie Familienversicherung für Partner ohne Kind unter 7 eingeschränkt. Insgesamt verschiebt sich die Rechnung für viele in Richtung PKV. Das ist schwierig. Als Angestellter mit Einkommen unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze und unter 55 Jahren ist eine Rückkehr möglich. Für Selbstständige ist sie praktisch ausgeschlossen. Deshalb sollte die Entscheidung für die PKV gut durchgerechnet sein, bevor du wechselst. Jedes Kind braucht in der PKV einen eigenen Vertrag mit eigenem Beitrag. Bei mehreren Kindern kann die PKV dadurch teurer werden als die beitragsfreie Familienversicherung der GKV. Wer Familienplanung hat, sollte das vor dem Wechsel in die Rechnung einbeziehen. Die PKV prüft jede Vorerkrankung über eine Gesundheitsprüfung. Mögliche Folgen sind ein Risikozuschlag, ein Leistungsausschluss für bestimmte Diagnosen oder eine Ablehnung. Eine anonyme Risiko-Voranfrage zeigt vor dem Antrag, welcher Anbieter zu welchen Konditionen aufnehmen würde, ohne dass eine Ablehnung in der zentralen Hinweisdatei landet. In der GKV bleibt der Beitrag einkommensabhängig, im Alter wird er auf die Rente berechnet. In der PKV steigt der Beitrag mit dem Alter und der allgemeinen Kostenentwicklung, die gebildete Altersrückstellung dämpft den Anstieg aber. Wer früh in die PKV einsteigt, profitiert am stärksten von der Rückstellung. In der GKV gibt es Krankengeld ab der siebten Woche, in Höhe von rund 70 Prozent des Bruttoeinkommens und gedeckelt, für bis zu 78 Wochen je Krankheit. In der PKV vereinbarst du ein Krankentagegeld frei, mit wählbarer Karenzzeit und frei bestimmter Höhe bis zum Nettoeinkommen. Gerade für Selbstständige ist das ein wichtiger Punkt. Als Angestellter zahlst du in der GKV den halben Beitrag, die andere Hälfte trägt der Arbeitgeber. In der PKV gibt es einen Arbeitgeberzuschuss, der aber gedeckelt ist. Ob sich ein Wechsel lohnt, hängt von Einkommen, Familienstand und Gesundheitszustand ab. Bei stabiler Familienplanung mit Kindern bleibt die GKV oft die wirtschaftlichere Wahl. Ja. Der GKV-Beitrag ist als Sonderausgabe voll absetzbar. In der PKV ist die Basisabsicherung voll absetzbar, Mehrleistungen wie Chefarztbehandlung oder Einzelzimmer nur begrenzt. Die genaue Höhe hängt von deinem Tarif ab. Nichts. Der Check ist kostenlos und unverbindlich. Ich werde von dem Versicherer vergütet, wenn du dich für die PKV entscheidest, oder berate dich auch ohne Abschluss zur Optimierung in der GKV. Du zahlst keinen Cent mehr als bei einem Direktabschluss. ## Welches System für dich rechnet,klären wirgemeinsam. In 30 Minuten schauen wir auf Einkommen, Familienplanung und einen ehrlichen 10-Jahres-Ausblick. Am Ende weißt du, welche Seite für deine Situation passt, ohne Verkaufsdruck. --- ## Altersvorsorge für Selbstständige URL: https://einfachnurversicherungen.de/altersvorsorge-fuer-selbststaendige/ Beschreibung: Ohne Pflichtrente clever fürs Alter vorsorgen: Ich zeige dir, wie Basisrente und flexible Anlage zusammenpassen. Erstgespräch vereinbaren. ## Ohne Pflichtrente clever vorsorgen,flexibel und gefördert. Die meisten Selbstständigen zahlen nicht automatisch in die gesetzliche Rente ein. Das heißt: volle Eigenverantwortung, aber auch volle Freiheit. Ich baue mit dir eine Vorsorge, die deinen schwankenden Einkommen standhält. ## Kein Arbeitgeber, kein Automatismus, deine Verantwortung. Als Selbstständiger oder Freiberufler füllt sich dein Rentenkonto nicht von allein. Wer nichts tut, hat im Alter eine echte Rentenlücke. Wer es klug angeht, baut sich eine Vorsorge, die zu schwankenden Einkünften passt und obendrein Steuern spart. Hier liegt der ganze Markt offen vor dir, du musst ihn nur richtig nutzen. Wenn du wissen willst, welche Policen sonst noch zählen, schau auf die Übersicht für Selbstständige. * Ausnahmen: bestimmte pflichtversicherte Selbstständige (etwa zulassungspflichtige Handwerker, Lehrende, Künstler über die KSK) und Berufe mit eigenem Versorgungswerk (Ärzte, Anwälte, Architekten). Ob das auf dich zutrifft, klären wir im Gespräch. ## Vier Wege, fürs Alter vorzusorgen. Jeder Baustein hat eigene Stärken. Die richtige Mischung entscheidet, nicht der einzelne Vertrag. ### Geförderte Basisrente Die Basisrente (Rürup) ist staatlich gefördert: Beiträge sind in hohem Umfang als Sonderausgaben absetzbar. Dafür ist sie stark gebunden, also planbar fürs Alter. Details auf der Basisrenten-Seite. ### Flexible private Rente Eine private oder fondsgebundene Rente, oft als ETF-Rentenversicherung, bietet Renditechancen am Kapitalmarkt und bleibt verfügbar. Ideal als flexibler Gegenpol zur gebundenen Basisrente. ### Immobilie Eine eigene oder vermietete Immobilie kann im Alter Mietkosten sparen oder Einnahmen bringen. Sie bindet viel Kapital und ist wenig liquide, taugt also als Ergänzung, nicht als alleinige Säule. ### Betriebliche Lösung bei GmbH Führst du eine GmbH, kann eine betriebliche Versorgung steuerlich attraktiv sein. Das prüfen wir individuell, gemeinsam mit deinem Steuerberater. Der größte Hebel für Selbstständige ist die Kombination: ein geförderter, gebundener Teil für den Steuervorteil und ein flexibler, verfügbarer Teil für magere Monate. Welche Gewichtung zu dir passt, klären wir gemeinsam. ## Erst Liquidität, dann binden. Für Selbstständige gilt eine andere Logik als für Angestellte. Diese drei Prinzipien sorgen dafür, dass deine Vorsorge auch schwache Monate übersteht. ### Liquidität zuerst Bevor Geld langfristig gebunden wird, steht der Notgroschen. Als Selbstständiger brauchst du einen Puffer für magere Monate und unerwartete Ausgaben. Erst danach binden. ### Balance aus gebunden und frei Der Steuervorteil der Basisrente kostet Flexibilität, die freie Anlage kostet Steuervorteil. Die Kunst ist die richtige Gewichtung, abgestimmt auf dein Einkommen und deine Pläne. ### Jährlich anpassen Dein Einkommen schwankt, also darf es deine Vorsorge auch. In starken Jahren mehr, in schwachen weniger. Einmal im Jahr schauen wir gemeinsam drauf und justieren. ## In vier Schrittenzur Vorsorge. Vom ersten Gespräch bis zum jährlichen Check: planbar, verständlich und auf dein schwankendes Einkommen abgestimmt. ### Ist-Aufnahme Wir schauen 1:1 auf deine Situation: Einkommen, das oft schwankt, vorhandene Verträge, Vermögen und deine Ziele. ### Rentenlücke berechnen Ich rechne aus, was du im Alter brauchst und was bisher zusammenkommt. So wird aus dem unguten Gefühl eine konkrete Lücke. ### Strategie aufsetzen Wir bauen einen Mix aus geförderter Basisrente und flexibler Anlage, abgestimmt auf Liquidität und Steuervorteil. ### Anpassen Dein Einkommen ändert sich, deine Vorsorge auch. Jährlich prüfe ich mit dir, ob Beitrag und Gewichtung noch passen. ## Wann sich der gebundene Steuervorteil für dich lohnt. Die geförderte Basisrente bringt Steuervorteil und Insolvenzschutz, kostet dafür Verfügbarkeit. Hier eine Orientierung, wann welcher Schwerpunkt passt. In der Praxis ist es selten ein Entweder-oder. Die meisten Selbstständigen fahren mit einer Kombination am besten, der gebundene Teil für die Steuer, der flexible Teil für die Freiheit. ## Altersvorsorge für Selbstständige. Eine Frage fehlt? Schreib mir oder buche direkt ein 20-minütiges Erstgespräch, auch ohne fertige Frage im Kopf. In den meisten Fällen nicht. Die große Mehrheit der Selbstständigen und Freiberufler ist nicht rentenversicherungspflichtig und sorgt eigenverantwortlich vor. Es gibt aber Ausnahmen: bestimmte pflichtversicherte Selbstständige (zum Beispiel Handwerker in zulassungspflichtigen Gewerken, Lehrende, Künstler über die Künstlersozialkasse) und Berufe mit eigenem Versorgungswerk wie Ärzte, Anwälte oder Architekten. Ob du dazu gehörst, klären wir im Gespräch. Pauschal gibt es nicht die eine richtige Lösung. In der Praxis bewährt sich ein Mix: eine staatlich geförderte Basisrente für den Steuervorteil, eine flexible private oder fondsgebundene Rente für Verfügbarkeit und Renditechance, und je nach Situation eine Immobilie oder bei einer GmbH eine betriebliche Lösung. Welche Gewichtung zu dir passt, hängt von Einkommen, Risikoneigung und Liquidität ab. Beide haben einen Zweck. Die Basisrente, auch Rürup genannt, bringt einen Steuervorteil, ist dafür aber stark gebunden: keine Auszahlung als Kapital, kein Zugriff vor Rentenbeginn. Die flexible private Rente bietet weniger Steuerhebel, dafür Verfügbarkeit und oft eine ETF-Anlage. Mehr zur Basisrente und zur ETF-Rente findest du auf den jeweiligen Seiten. Sinnvoll ist meist eine Kombination. Ja, und genau das ist für Selbstständige zentral. Viele Verträge erlauben es, Beiträge zu reduzieren, auszusetzen oder später wieder zu erhöhen, ohne dass der Vertrag platzt. Bei der Auswahl achte ich gezielt auf diese Flexibilität, damit deine Vorsorge auch magere Monate überlebt. Eine feste Zahl wäre unseriös, weil dein Bedarf von Einkommen, Lebensstandard und vorhandenem Vermögen abhängt. Als grobe Orientierung gilt: erst einen Notgroschen von einigen Monatsausgaben aufbauen, dann regelmäßig einen Teil des Gewinns in die Vorsorge lenken. Die konkrete Höhe rechnen wir gemeinsam anhand deiner Rentenlücke aus. Die Basisrente genießt einen besonderen Schutz: das angesparte Kapital ist in der Ansparphase grundsätzlich pfändungs- und insolvenzgeschützt. Gerade für Selbstständige mit unternehmerischem Risiko ist das ein starkes Argument. Bei rein privaten Verträgen ohne diesen Schutz prüfen wir das im Einzelfall. Gerade dann. Schwankendes Einkommen heißt nicht weniger Vorsorge, sondern flexiblere Vorsorge. In starken Jahren legst du mehr zurück und nutzt den Steuervorteil, in schwachen Jahren senkst oder pausierst du. So bleibst du langfristig dran, ohne dich kurzfristig zu übernehmen. Eine selbst genutzte oder vermietete Immobilie kann ein Baustein sein, weil sie im Alter Mietkosten spart oder Mieteinnahmen bringt. Sie ersetzt aber keine planbare Rente, bindet viel Kapital und ist wenig liquide. Sinnvoll ist sie als Ergänzung, nicht als alleinige Lösung. So früh wie möglich. Je länger der Zeitraum, desto stärker wirkt der Zinseszinseffekt und desto kleiner können die monatlichen Beiträge bleiben. Aber auch ein später Start ist besser als keiner. Wichtig ist, überhaupt eine Struktur zu haben und sie regelmäßig anzupassen. Nichts. Erstgespräch, Analyse deiner Rentenlücke und Empfehlung sind für dich kostenlos. Schließt du einen Vertrag ab, werde ich vom jeweiligen Anbieter vergütet. Du zahlst keinen Cent mehr als bei einem Direktabschluss und bekommst dafür eine auf dich abgestimmte Strategie. Nein. Ich vergleiche für dich mehrere Premium-Anbieter und suche den Tarif, der zu deiner Situation passt: flexibel im Beitrag, sinnvoll in der Förderung und passend zur Anlage. Du entscheidest, ich setze um. ## Deine Rente,selbst in die Hand genommen. In 20 Minuten rechnen wir deine Rentenlücke aus und ich zeige dir, wie ein flexibler, geförderter Mix für dich aussehen kann. Kostenlos und ohne Verkaufsgespräch. --- ## Versicherungen für Gründer Berlin | Kostenloser Check URL: https://einfachnurversicherungen.de/versicherungen-fur-grunder/ Beschreibung: Welche Versicherungen brauchst du als Gründer? ## Gründen ist komplex genug. Deine Versicherung muss es nicht sein. ## Die meisten Gründer versichern sich falsch. Oder gar nicht. ### „Zu komplex“ „Es ist einfach so viel. Ich überschlage mich gerade.“ Resultat: Aufschub, keine Absicherung, bis der erste Schaden kommt. ### „Zu teuer“ „Wenn mich das jetzt super viel kostet, überlege ich mir das.“ Realität: Betriebshaftpflicht ab 12,50 €/Monat. Weniger als ein Netflix-Abo. ### „Kein Bedarf jetzt“ „Solange das im Bekanntenkreis ist, brauche ich doch noch nichts.“ Risiko: Versicherung greift nur für Schäden NACH Abschluss. Wartezeiten bis 3 Monate. ## 3 Bausteine. Mehr brauchst du am Anfang nicht. ### Betriebshaftpflicht Schützt dich, wenn durch deine Arbeit jemand zu Schaden kommt, ob Personenschaden, Sachschaden oder Vermögensschaden. Ohne sie haftest du mit deinem Privatvermögen. ### Rechtsschutz Eine Firmenrechtsschutzversicherung wehrt Abmahnungen, Vertragskonflikte und Forderungen ab, ohne dass du aus eigener Tasche zahlen musst. Ein einziger Rechtsstreit kostet schnell 5.000 bis 50.000 €. ### Cyber- & DSGVO-Schutz Für alle, die Kundendaten digital verarbeiten. Deckt Datenpannen, Hackerangriffe und DSGVO-Verstöße ab, inklusive Krisenkommunikation und IT-Forensik. Je nach Branche kommen weitere dazu, etwa die Berufsunfähigkeitsversicherung für deine Arbeitskraft oder die private Krankenversicherung. Das kläre ich mit dir im Gespräch. Kostenlos · 20 Min · Per Video oder Telefon ## Warum nicht einfach online abschließen? Kannst du. Aber hier ist der Unterschied: #### Vergleichsportal - Schnell, aber oberflächlichVergleicht nur Preis und Standardmerkmale. Branchenspezifische Risiken? Fehlanzeige. - Du musst wissen, was du suchstSetzt voraus, dass du die richtige Versicherung und die richtigen Deckungssummen kennst. - Kein Ansprechpartner im SchadenfallWenn es darauf ankommt, stehst du allein zwischen dir und dem Versicherer. #### Makler (ich) - Analyse statt nur VergleichIch schaue mir dein Business an und finde heraus, welche Risiken wirklich relevant sind. - Du musst nichts wissenIch erkläre dir in Klartext, was Sinn macht und was nicht. Du entscheidest. - Dauerhafter PartnerIm Schadenfall bin ich dein Anwalt gegenüber dem Versicherer. Jährlich prüfe ich, ob alles passt. Und übrigens: Beides kostet dich gleich viel, nämlich nichts. Die Versicherer zahlen die Courtage, egal ob du über ein Portal oder über mich abschließt. ## Ich kenne die Risiken deiner Branche. Jede Branche hat eigene Risiken. Hier sind die häufigsten: #### IT & Software IT-Haftpflicht, Cyber-Versicherung, D&O, für Freelancer, Agenturen und SaaS #### E-Commerce Produkthaftpflicht, Rechtsschutz, Cyber, Warentransport #### Beratung & Agentur Vermögensschadenhaftpflicht, Berufshaftpflicht, D&O #### Handwerk & Services Betriebshaftpflicht, Inhaltsversicherung, Kfz-Flotte #### Gesundheit & Coaching Berufshaftpflicht (Heilpraktiker), Rechtsschutz, DSGVO-Schutz #### Betreuung & Soziales Pflicht-Berufshaftpflicht, Strafrechtsschutz, Cyber Eigene Spezialseiten für deine Gründungsform: Versicherungen für Startups · Versicherungen für Tech-Gründer ## Aktuelles für Gründer Praxis-Tipps, häufige Fehler und was du vor der Gründung wissen musst. #### Freelancer Kosten: So kalkulierst du deinen Stundensatz fair Die Frage nach fairen Freelancer Kosten beschäftigt Unternehmen wie auch Selbstständige gleichermaßen. Oft herrscht Unsicherheit, ob der angebotene… #### Steuererklärung als Freiberufler: Fehler vermeiden und Abzüge voll ausschöpfen Die Steuererklärung löst bei vielen Freiberuflern ein ungutes Gefühl aus. Die Komplexität des deutschen Steuerrechts führt oft zu… #### Gesetzliche Unfallversicherung für Gründer und Freelancer: Risiken und Absicherung Ein unachtsamer Moment, ein Sturz am Schreibtisch oder eine Verletzung beim Transport des Equipments: Als Gründer oder Freelancer… ## In 4 Schritten zur Klarheit ### Check buchen 20 Min. Video-Call. Ich kläre, was du brauchst und was nicht. ### Vergleich ### Umsetzung Du unterschreibst digital. Ich kümmere mich um den Rest, kein Papierkram für dich. ### Betreuung Jährlicher Check-up. Anpassung wenn dein Business wächst. Kostenlos · 20 Min · Per Video oder Telefon ## Das sagen Gründer über die Zusammenarbeit ## Alles klar? Falls nicht: Die Beratung ist komplett kostenlos. Ich finanziere mich über Courtagen der Versicherer. Eine Betriebshaftpflicht gibt es je nach Branche schon ab ca. 150 Euro im Jahr, das sind 12,50 Euro pro Monat. Ja, eine Versicherung greift nur für Schäden, die NACH dem Abschluss passieren. Bei manchen Versicherungen gibt es Wartezeiten von bis zu 3 Monaten. Je früher du abgesichert bist, desto besser. AGBs können die Haftung begrenzen, aber sie schützen nicht vor Prozesskosten. Ein einziger Rechtsstreit kann zwischen 5.000 und 50.000 Euro kosten, egal ob du recht hast oder nicht. Ein Rechtsschutz übernimmt das. Du meldest mir den Schaden per Telefon, E-Mail oder WhatsApp. Ich übernehme die komplette Kommunikation mit dem Versicherer und sorge dafür, dass der Schaden zeitnah reguliert wird. Du musst dich um nichts kümmern. Ja, selbstverständlich. Ich prüfe deine bestehenden Verträge kostenfrei und zeige dir ehrlich, wo es Optimierungspotenzial gibt und wo alles passt. ## Bereit für Klarheit? In 20 Minuten weißt du, welche Versicherungen du wirklich brauchst, und welche nicht. Kostenlos. Unverbindlich. Kein Verkaufsgespräch. ## Wichtig für Gründer --- ## Versicherungen für Selbstständige Berlin URL: https://einfachnurversicherungen.de/versicherungen-fuer-selbststaendige/ Beschreibung: Versicherungsmakler in Berlin für Selbstständige. BU, Haftpflicht, Cyber. Kostenloser 20-Min-Check. ## Du bist selbstständig. Aber bist du auch richtig abgesichert? Viele Selbstständige haben Verträge, aber keine Strategie. Ein kostenloser Check zeigt dir, was passt, was fehlt und was du sparst. ## Die meisten Selbstständigen sind versichert. Aber nicht richtig. ### „Verträge von damals“ „Ich hab meine Versicherungen beim Start abgeschlossen, seitdem hat sich mein Business komplett verändert.“ Risiko: Deckungslücken, veraltete Summen, fehlender Schutz für neue Tätigkeiten. ### „Zu viel bezahlt“ „Man geht runter mit den Schadensfreiheitsklassen, aber der Betrag wird immer höher. Komischerweise.“ Realität: Ohne regelmäßigen Vergleich zahlst du oft 20 bis 40 % mehr als nötig. ### „Lücken, die du nicht siehst“ „Sobald du ausfällst, kannst du halt einfach kein Geld mehr verdienen.“ Risiko: Cyber, Vermögensschaden, Krankentagegeld: viele Risiken werden erst im Schadenfall sichtbar. ## Diese 5 Bausteine sichern dein Business ab. ### Betriebshaftpflicht Dein Basisschutz: Die Betriebshaftpflicht deckt Schäden ab, die du bei Kunden oder Dritten verursachst, ob Personenschaden, Sachschaden oder Vermögensschaden. ### Vermögensschaden­haftpflicht Schützt dich bei Beratungsfehlern, falschen Empfehlungen oder verpassten Fristen. Für beratende Berufe läuft das über die Berufshaftpflicht, unverzichtbar für Berater, IT-ler und Agenturen. ### Cyber & DSGVO Für alle, die Kundendaten verarbeiten, Software nutzen oder online arbeiten. Deckt Datenpannen, Hackerangriffe und DSGVO-Verstöße ab. ### Rechtsschutz Eine Rechtsschutzversicherung für Selbstständige wehrt Abmahnungen, Vertragskonflikte und Forderungen ab, ohne dass du aus eigener Tasche zahlen musst. Ein einziger Rechtsstreit kostet schnell 5.000 bis 50.000 €. ### Krankentagegeld & Einkommensschutz Sichert dein Einkommen bei Krankheit, denn als Selbstständiger zahlt niemand sonst. Ab Tag 43 ohne Einkommen wird es existenziell. Fällst du dauerhaft aus, greift die Berufsunfähigkeitsversicherung. Je nach Branche und Umsatz kommen weitere dazu: D&O, Inhaltsversicherung, Transport, bAV oder die private Krankenversicherung. Das kläre ich mit dir im Check. Kostenlos · 20 Min · Per Video oder Telefon ## Du hast Besseres zu tun, als Versicherungsbedingungen zu vergleichen. Kannst du auch selbst machen. Aber hier ist der Unterschied: #### Selbst gemacht - Stundenlang Tarife vergleichenOhne Branchenkenntnis vergleichst du Äpfel mit Birnen, und übersiehst das Kleingedruckte. - Deckungslücken übersehenOhne Analyse weißt du nicht, welche Risiken dein Business wirklich hat. - Kein SchadenserviceIm Schadenfall stehst du allein zwischen dir und dem Versicherer. - Jedes Jahr selbst optimierenWann hast du das letzte Mal deine Verträge geprüft? Eben. #### Mit Makler (mir) - Deckungslücken erkennenBevor sie teuer werden. Ich analysiere dein Business und finde die Risiken. - Persönliche SchadenabwicklungIm Schadenfall bin ich dein Anwalt gegenüber dem Versicherer. - Jährlicher Check-up automatischPer Gesetz deinem Interesse verpflichtet, nicht dem Versicherer. Und übrigens: Beides kostet dich gleich viel, nämlich nichts. Die Versicherer zahlen die Courtage, egal ob du selbst abschließt oder über mich. ## Wann ein Versicherungs-Check sinnvoll ist #### Dein Umsatz ist gewachsen Höherer Umsatz bedeutet höheres Risiko. Passen deine Deckungssummen noch? #### Du hast Mitarbeitende eingestellt Mit dem ersten Angestellten ändern sich deine Pflichten und dein Versicherungsbedarf. #### Du hast seit Jahren nichts geändert Verträge älter als 3 Jahre? Wahrscheinlich zahlst du zu viel oder hast Lücken. #### Du arbeitest mehr digital Zoom, Cloud, KI-Tools: dein Cyber-Risiko ist gewachsen. Deine Versicherung auch? #### Ein Schaden ist passiert Erst im Schadenfall merkt man, was fehlt. Besser vorher prüfen. #### Du planst den nächsten Schritt Büro, GmbH, B2B-Kunden: jede Veränderung braucht angepassten Schutz. ## Ich kenne die Risiken deiner Branche. Jede Branche hat eigene Risiken. Hier sind die häufigsten: #### IT & Software IT-Haftpflicht, Cyber, Vermögensschaden, D&O #### Beratung & Agentur Vermögensschadenhaftpflicht, Cyber, Rechtsschutz #### Gesundheit & Coaching Berufshaftpflicht, Heilpraktiker-Abgrenzung, Krankentagegeld #### Handwerk & Services Betriebshaftpflicht, Inhaltsversicherung, Kfz-Flotte #### E-Commerce & Handel Produkthaftpflicht, Rechtsschutz, Transport, Lager #### Betreuung & Soziales Berufshaftpflicht (Pflicht!), Strafrechtsschutz, DSGVO Deine Branche nicht dabei? Kein Problem, im Check kläre ich deinen individuellen Bedarf. ## Aktuelles für Selbstständige Praxis-Tipps, häufige Fehler und was du wirklich wissen musst. #### Freelancer Kosten: So kalkulierst du deinen Stundensatz fair Die Frage nach fairen Freelancer Kosten beschäftigt Unternehmen wie auch Selbstständige gleichermaßen. Oft herrscht Unsicherheit, ob der angebotene… #### Steuererklärung als Freiberufler: Fehler vermeiden und Abzüge voll ausschöpfen Die Steuererklärung löst bei vielen Freiberuflern ein ungutes Gefühl aus. Die Komplexität des deutschen Steuerrechts führt oft zu… #### Gesetzliche Unfallversicherung für Gründer und Freelancer: Risiken und Absicherung Ein unachtsamer Moment, ein Sturz am Schreibtisch oder eine Verletzung beim Transport des Equipments: Als Gründer oder Freelancer… ## In 4 Schritten zum optimalen Schutz ### Check buchen 20 Min. Video-Call. Ich schaue mir deine aktuelle Situation an. ### Analyse & Vergleich ### Empfehlung & Umsetzung Du bekommst einen klaren Vorschlag: was behalten, was wechseln, was ergänzen. ### Laufende Betreuung Jährlicher Check-up. Anpassung wenn dein Business wächst. Kostenlos · 20 Min · Per Video oder Telefon ## Das sagen Selbstständige über die Zusammenarbeit ## Alles klar? Falls nicht: Nichts. Der Check ist kostenlos und unverbindlich. Ich werde von den Versicherern bezahlt, du zahlst keinen Cent mehr als bei einem Direktabschluss. Unbedingt, genau darum geht es. Ich prüfe, was du hast, was du brauchst und wo du sparst. Dann sage ich dir das. Nicht jeder braucht Änderungen. Aber in 9 von 10 Fällen finde ich Optimierungspotenzial. Im Schnitt 20 bis 40 % bei gleicher oder besserer Leistung. Das rechne ich dir im Check konkret vor. AGBs regeln Vertragsbeziehungen, sie schützen aber NICHT vor Prozesskosten. Ein einziger Rechtsfall kostet schnell 5.000 bis 50.000 Euro. Du meldest mir den Schaden per Mail, WhatsApp oder Telefon. Ich übernehme die komplette Kommunikation mit dem Versicherer. Bestehende Verträge kündige ich fristgerecht. Neue Verträge starten sofort. Der gesamte Prozess ist in 2 bis 4 Wochen abgeschlossen. ## Zeit für einen Check? In 20 Minuten weißt du, ob deine Versicherungen noch zu deinem Business passen, und wo du Geld sparst. Kostenlos. Unverbindlich. Persönlich. ## Wichtig für Selbstständige --- ## Versicherungen für Startups URL: https://einfachnurversicherungen.de/versicherungen-fuer-startups/ Beschreibung: D&O, Cyber, IT-Haftpflicht, bAV. ## Dein Startup wächst schnell. Deine Absicherung auch? D&O für Investoren, Cyber für Kundendaten, bAV für Recruiting: In 20 Minuten weißt du, welche Versicherungen dein Startup wirklich braucht. Kostenlos. ## Schnelles Wachstum, offene Flanken. ### Investoren fordern D&O „Der VC will eine D&O-Versicherung sehen, bevor er unterschreibt.“ Realität: Ohne D&O haften Gründer persönlich, auch für Fehler der Mitgründer. Investoren wissen das. ### B2B-Kunden verlangen Nachweise „Der Enterprise-Kunde will Nachweis über Berufshaftpflicht und Cyber-Versicherung.“ Risiko: Ohne Versicherungsnachweis platzen Deals. Gerade bei Enterprise-Kunden ein K.O.-Kriterium. ### Top-Talente erwarten bAV „Der Kandidat hat ein besseres Angebot, wegen der betrieblichen Altersvorsorge.“ Fakt: Mitarbeitende haben Anspruch auf bAV. Wer sie aktiv anbietet, gewinnt im Recruiting. ## 6 Versicherungen, die dein Startup schützen. ### D&O-Versicherung Schützt Geschäftsführer vor persönlicher Haftung, gegenüber Investoren, Mitgründern und Dritten. Pflicht, sobald Gesellschafter oder Fremdkapital im Spiel sind. ### Cyber-Versicherung Deckt Datenpannen, Hackerangriffe und DSGVO-Verstöße ab, inklusive Krisenkommunikation, IT-Forensik und Betriebsunterbrechung. ### IT-Haftpflicht Deckt Vermögensschäden durch fehlerhafte Software, IT-Beratung oder Systemausfälle. Für SaaS, Agenturen und Tech-Dienstleister. ### Betriebliche Altersvorsorge Recruiting-Vorteil und gesetzliche Pflicht: Mitarbeitende haben Anspruch auf bAV. Gut umgesetzt spart sie Lohnnebenkosten und bindet Talente. ### Rechtsschutz Wehrt Abmahnungen, Vertragskonflikte und arbeitsrechtliche Streitigkeiten ab. Ein einziger Rechtsstreit kostet schnell 5.000 bis 50.000 €. ### Inhaltsversicherung Schützt Büroausstattung, Hardware und Server gegen Feuer, Einbruch, Wasser und Vandalismus. Wichtig, sobald du eigene Räume hast. Je nach Phase und Branche kommen weitere dazu. Das kläre ich mit dir im Gespräch. Kostenlos · 20 Min · Per Video oder Telefon ## Die richtige Absicherung für jede Phase Was du brauchst, hängt davon ab, wo du gerade stehst: ### Pre-Seed - Betriebshaftpflicht / IT-Haftpflicht - Cyber-Versicherung (sobald Kundendaten) - D&O (sobald Investoren oder Gesellschafter) Fokus: Existenzbedrohende Risiken absichern. ### Seed / Series A - Alles aus Phase 1, plus: - Rechtsschutz (Arbeitsrecht, Verträge) - Betriebliche Altersvorsorge (bAV) - Inhaltsversicherung (eigenes Büro) Fokus: Compliance + Recruiting-Vorteile. ### Growth / Scale - Alles aus Phase 1 & 2, plus: - Erweiterte D&O (höhere Deckung) - Vertrauensschadenversicherung - Gruppenunfallversicherung Fokus: Skalierung absichern, Haftung begrenzen. ## Warum nicht einfach online abschließen? Kannst du. Aber hier ist der Unterschied: #### Vergleichsportal - Standard-TarifeVergleicht nur Preis und Grundmerkmale. Startup-spezifische Risiken wie D&O-Deckungslücken? Fehlanzeige. - Du musst wissen, was du suchstSetzt voraus, dass du die richtige Versicherung, Deckungssumme und Klauseln für deine Phase kennst. - Kein Ansprechpartner im SchadenfallWenn es darauf ankommt, stehst du allein zwischen dir und dem Versicherer. #### Makler (ich) - Startup-spezifische AnalyseIch schaue mir Phase, Branche und Teamgröße an und finde die Tarife, die wirklich passen. - Du musst nichts wissenIch erkläre dir in Klartext, was Sinn macht und was nicht. Du entscheidest. - Wächst mit deinem StartupWenn dein Team von 5 auf 50 wächst, passe ich den Schutz an. Automatisch, ohne dass du daran denken musst. Und übrigens: Beides kostet dich gleich viel, nämlich nichts. Die Versicherer zahlen die Courtage, egal ob du über ein Portal oder über mich abschließt. ## Ich kenne die Risiken deiner Branche. Jede Branche hat eigene Risiken. Hier sind die häufigsten: #### IT & Software IT-Haftpflicht, Cyber, D&O, Vermögensschaden #### Beratung & Agentur Vermögensschadenhaftpflicht, Cyber, Rechtsschutz #### E-Commerce & Handel Produkthaftpflicht, Cyber, Transport, Rechtsschutz #### Handwerk & Services Betriebshaftpflicht, Inhaltsversicherung, Kfz-Flotte #### Gesundheit & Coaching Berufshaftpflicht, Rechtsschutz, DSGVO-Schutz #### Betreuung & Soziales Pflicht-Berufshaftpflicht, Strafrechtsschutz, Cyber ## In 4 Schritten zur Klarheit ### Check buchen 20 Min. Video-Call. Ich schaue mir an, wo dein Startup steht und was du brauchst. ### Vergleich ### Umsetzung Du unterschreibst digital. Ich kümmere mich um den Rest, kein Papierkram für dich. ### Mitwachsen Wenn dein Team wächst, passe ich den Schutz an. Automatisch, proaktiv. Kostenlos · 20 Min · Per Video oder Telefon ## Das sagen Startups über die Zusammenarbeit ## Alles klar? Falls nicht: Eine D&O-Versicherung für ein Startup mit 1 bis 5 Personen gibt es ab ca. 500 Euro im Jahr. Die genauen Kosten hängen von Branche, Umsatz und Deckungssumme ab. Das kläre ich mit dir im Check. Sobald du Kundendaten digital verarbeitest, also praktisch ab Tag 1. Eine Datenpanne kann schnell fünf- bis sechsstellige Kosten verursachen (DSGVO-Bußgelder, IT-Forensik, Benachrichtigung Betroffener). Ja, Mitarbeitende haben sogar einen gesetzlichen Anspruch auf bAV. Wer sie aktiv anbietet, spart Lohnnebenkosten (bis zu 20% AG-Anteil) und hat einen echten Recruiting-Vorteil. Ich finde Modelle, die auch für kleine Teams funktionieren. Beide Rechtsformen brauchen eine D&O, sobald Fremdkapital im Spiel ist. Bei der UG ist das Stammkapital gering, daher ist die persönliche Haftung der Geschäftsführer sogar noch kritischer. Die D&O-Kosten sind bei beiden ähnlich. Das hängt von deiner Phase ab. In der Pre-Seed-Phase reichen meist IT-Haftpflicht, Cyber und D&O. Ab Seed/Series A kommen Rechtsschutz und bAV dazu. Im kostenlosen Check priorisiere ich gemeinsam mit dir. Du meldest mir den Schaden per Telefon, E-Mail oder WhatsApp. Ich übernehme die komplette Kommunikation mit dem Versicherer und sorge dafür, dass der Schaden zeitnah reguliert wird. Du musst dich um nichts kümmern. Ja, selbstverständlich. Ich prüfe deine bestehenden Verträge kostenfrei und zeige dir ehrlich, wo es Optimierungspotenzial gibt und wo alles passt. Nichts. Die Beratung ist komplett kostenlos. Ich finanziere mich über Courtagen der Versicherer. Du zahlst keinen Cent extra. Wenn ich dir einen günstigeren Tarif finde, sparst du sogar Geld. ## Bereit für Klarheit? In 20 Minuten weißt du, welche Versicherungen dein Startup wirklich braucht, und welche nicht. Kostenlos. Unverbindlich. Kein Verkaufsgespräch. --- ## IT-Versicherungen für Tech-Gründer URL: https://einfachnurversicherungen.de/versicherungen-tech-gruender/ Beschreibung: IT-Haftpflicht, Cyber & D&O für Tech-Freelancer & SaaS-Gründer. ## Dein Business ist durchdacht. Dein Versicherungsschutz auch? ## Das glauben die meisten Gründer.Bis der erste Schaden kommt. ### „Kein Umsatz = kein Risiko“ „Ich mache noch keinen Umsatz, warum sollte ich mich jetzt schon versichern?“ Realität: Du haftest ab dem ersten Kundenkontakt. Ein Bug, ein Datenleck, eine verpasste Deadline. Die Forderung kommt, bevor die erste Rechnung bezahlt ist. ### „Die KI gibt nur Vorschläge“ „Mein Tool nutzt GPT für Empfehlungen. Der Kunde entscheidet selbst.“ Realität: Wenn dein KI-basiertes Tool einen fehlerhaften Output liefert und dein Kunde dadurch Geld verliert, bist DU haftbar, nicht der KI-Anbieter. Ob und wie deine IT-Haftpflicht KI-Schäden abdeckt, hängt stark vom Tarif ab. ### „DSGVO? Ich bin doch nur Freelancer“ „Ich habe 5 Kunden, wer soll mich abmahnen?“ ### „Steht alles in meinen AGBs“ „Ich habe meine Haftung in den AGBs auf den Auftragswert begrenzt. Das reicht doch.“ Realität: AGB-Haftungsbeschränkungen sind bei Personenschäden und grober Fahrlässigkeit unwirksam. Selbst bei Vermögensschäden halten viele Klauseln vor Gericht nicht stand. AGBs ersetzen keine Versicherung. ## 4 Bausteine. Zugeschnitten auf IT & Tech. ### IT-Haftpflicht Schützt bei Programmierfehlern, Datenverlust und verpassten Deadlines. Ohne sie haftest du mit deinem Privatvermögen, ab dem ersten Kundenprojekt. ### Cyberversicherung Die Cyberversicherung deckt Hackerangriffe, Datenpannen und DSGVO-Verstöße ab, inklusive IT-Forensik und Krisenkommunikation. Für jeden, der Kundendaten digital verarbeitet. ### D&O-Versicherung Die D&O-Versicherung schützt Geschäftsführer bei Managementfehlern. Pflicht bei Investoren, Gesellschafterstreit oder wenn du eine GmbH gründest. ### Rechtsschutz Damit du dein Recht auch durchsetzen kannst. Wehrt Abmahnungen, Vertragskonflikte und Forderungen ab. Ein Rechtsstreit kostet schnell 5.000 bis 50.000 €, auch wenn du im Recht bist. Ich erstelle Risikokonzepte, die mit deinem Unternehmen mitwachsen. Gemeinsam entscheiden wir, was wann abgesichert wird. Durch regelmäßige Check-ups (mehrmals im Jahr) bleibt dein Schutz immer bedarfsgerecht. Auch deine Arbeitskraft gehört dazu: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sichert dein Einkommen, wenn du länger ausfällst. Kostenlos · 15 Min · Per Video oder Telefon ## Wie ich Tech-Unternehmen begleite KI-gestützte Datenanalyse für Unternehmen. Gestartet als Gründerteam, heute mit Investoren und wachsendem Team. Digitale Buchungsplattform für Angeltourismus in Skandinavien. SaaS-Modell mit internationalen Kunden und Zahlungsabwicklung. ## Warum nicht einfach online abschließen? Kannst du. Aber hier ist der Unterschied: #### Vergleichsportal - ⚡ Schnell, aber oberflächlich Vergleicht nur Preis und Standardmerkmale. IT-spezifische Risiken wie KI-Haftung oder SaaS-Ausfälle? Fehlanzeige. - 🔍 Du musst wissen, was du suchst IT-Haftpflicht oder Berufshaftpflicht? Cyber mit oder ohne Betriebsunterbrechung? Ohne Fachwissen wählst du falsch. - 📞 Kein Support im Schadenfall Wenn ein Kunde dich auf 100.000 € verklagt, stehst du allein zwischen dir und dem Versicherer. #### einfachnurversicherungen - 🎯 Analyse statt nur Vergleich Ich schaue mir dein Tech-Business an: Was baust du, wen betreust du, welche Verträge gibt es? So finde ich die echten Risiken. - 🧠 Du musst nichts wissen Ich erkläre in Klartext, was Sinn macht und was nicht. Du entscheidest, ich setze um. - 🤝 Dauerhafter Partner Im Schadenfall vertrete ich deine Interessen gegenüber dem Versicherer. Wenn dein Startup wächst, wächst dein Schutz mit. Und übrigens: Beides kostet dich gleich viel, nämlich nichts. Die Versicherer zahlen die Courtage, egal ob du über ein Portal oder über mich abschließt. ## In 4 Schritten zur Klarheit ### Check buchen 15 Min. Video-Call. Ich analysiere dein Tech-Business und identifiziere die echten Risiken. ### Vergleich ### Umsetzung Digitale Unterschrift, kein Papierkram. Ich kümmere mich um alles. ### Betreuung Jährlicher Check. Wenn dein Startup wächst, wächst dein Schutz mit. Kostenlos · 15 Min · Per Video oder Telefon ## Alles klar? Falls nicht: Nichts. Die Beratung ist komplett kostenlos. Ich finanziere mich über Courtagen der Versicherer. Du zahlst keinen Cent mehr als bei einem Direktabschluss. Eine IT-Haftpflicht gibt es je nach Tätigkeit schon ab ca. 150 € im Jahr. Nein, gleicher Preis. Die Versicherer zahlen die gleiche Courtage, egal ob du über ein Portal oder über mich abschließt. Du bekommst dafür persönliche Beratung, Schadenmanagement und jährlichen Check, kostenlos obendrauf. Gerade dann. Versicherungen greifen nur für Schäden NACH dem Abschluss. Bei manchen gibt es Wartezeiten bis 3 Monate. Je früher du abgesichert bist, desto besser. Besonders wenn du bereits mit Kunden arbeitest. Das kommt auf den Tarif an. Viele Standard-IT-Haftpflichten schließen KI-Outputs explizit aus. Im Check prüfe ich, ob dein Tarif KI abdeckt oder ob du ein Upgrade brauchst. Du meldest mir den Schaden per Mail, WhatsApp oder Telefon. Ich übernehme die komplette Kommunikation mit dem Versicherer und sorge dafür, dass der Schaden zügig reguliert wird. Ja, selbstverständlich. Ich prüfe deine bestehenden Verträge kostenlos und zeige dir ehrlich, wo Optimierungspotenzial ist und wo alles passt. ## Bereit für den Check? 15 Minuten. Klarheit über deine Risiken. Komplett kostenlos. Kein Verkaufsgespräch, nur ehrliche Analyse. Kein Verkaufsgespräch · Garantiert kostenlos --- ## UG vs. GmbH: Versicherungen URL: https://einfachnurversicherungen.de/ug-vs-gmbh-versicherungen/ Beschreibung: UG oder GmbH: Welcher Basisschutz ist Pflicht, wann lohnt sich D&O, und wie funktioniert bAV in der Kapitalgesellschaft? Nach Risiko sortiert erklärt. Erstgespräch vereinbaren. ## Welche Versicherungen deine Kapitalgesellschaft braucht,einfach erklärt. UG oder GmbH: Die Rechtsform ändert die Haftungslogik, nicht den Versicherungsbedarf. Beide haften beschränkt, der Geschäftsführer aber bei Pflichtverletzung persönlich. Ich zeige dir, welcher Schutz ab Gründung Pflicht, sinnvoll oder verzichtbar ist. * Die Gesellschaft haftet beschränkt. Der Geschäftsführer haftet bei einer Pflichtverletzung persönlich und unbeschränkt, also auch mit dem Privatvermögen. ## Die Rechtsform bestimmt die Haftung. Nicht den Schutzbedarf. UG und GmbH sind beide Kapitalgesellschaften mit beschränkter Haftung: Die Gesellschaft haftet nur mit ihrem Vermögen. Der Geschäftsführer jedoch haftet bei einer Pflichtverletzung persönlich und unbeschränkt. Genau hier setzt der richtige Versicherungsschutz an, und der folgt deiner Tätigkeit, nicht dem Buchstaben hinter dem Firmennamen. Als Makler für Gründer und junge Unternehmen sortiere ich das für dich. ## Diese Versicherungen sind für UG und GmbH relevant Nicht jede Police ist von Tag eins nötig. Ich ordne ein, was Basisschutz ist und was mit Wachstum dazukommt. ### Betriebshaftpflicht Der Basisschutz jeder Kapitalgesellschaft: berechtigte Personen- und Sachschadenforderungen werden bezahlt, unberechtigte abgewehrt. Für fast jede UG und GmbH mit Kundenkontakt die wichtigste Police. ### Vermögensschaden- und Berufshaftpflicht Wenn ein Fehler dem Kunden rein finanziell schadet, ohne dass etwas beschädigt wird. Für Beratung, IT, Agenturen und planende Berufe oft ebenso wichtig wie die Betriebshaftpflicht. ### D&O: Schutz des Geschäftsführers Die Geschäftsführerhaftung trifft das Privatvermögen. Die D&O-Versicherung springt ein, wenn dem Geschäftsführer eine Pflichtverletzung vorgeworfen wird. Besonders relevant mit Fremdkapital, Investoren und Personal. ### Inhaltsversicherung Schützt Büroausstattung, Technik, Waren und Vorräte gegen Feuer, Einbruch, Leitungswasser und Sturm. Sinnvoll, sobald die Gesellschaft eigene Werte am Standort hat. ### Cyberversicherung Hackerangriff, Datenpanne, Betriebsunterbrechung durch IT-Ausfall. Mit jedem digitalen Prozess wächst das Risiko, gerade für junge Kapitalgesellschaften. ### bAV für den Geschäftsführer Die betriebliche Altersvorsorge ist für den Gesellschafter-Geschäftsführer ein interessanter Steuerhebel, sauber gestaltet und auf die Gesellschaft abgestimmt. Tiefer rein geht es auf den Detailseiten zur D&O-Versicherung, zur Betriebshaftpflicht und zur betrieblichen Altersvorsorge. Was deine Gesellschaft wirklich braucht, klären wir gemeinsam im Check. ## Die Unterschiede, soweit sie für den Schutz zählen UG und GmbH unterscheiden sich rechtlich in Details. Für die Versicherungsentscheidung sind nur wenige Punkte wirklich wichtig. Steuer- und Gesellschaftsfragen gehören in die Hand von Steuerberater und Anwalt. ### Stammkapital Die UG startet schon ab einem geringen Stammkapital, die GmbH mit deutlich mehr. Für den Versicherungsbedarf zweitrangig: Auch eine kleine UG haftet voll, sobald sie tätig wird. ### Rücklage und Umwandlung Die UG muss einen Teil des Gewinns als Rücklage ansparen und kann später in eine GmbH umgewandelt werden. Spätestens beim Wachstum lohnt es sich, den Versicherungsschutz mitwachsen zu lassen. ### Geschäftsführerhaftung Identisch bei beiden: Die Gesellschaft haftet beschränkt, der Geschäftsführer bei Pflichtverletzung persönlich und unbeschränkt. Deshalb ist D&O eine Frage der Rolle, nicht der Rechtsform. ## Was der Grundschutz kostet, und was du dir zurückholst Eine Pauschalzahl wäre unseriös: Der Beitrag hängt von Branche, Umsatz, Mitarbeiterzahl und den gewählten Bausteinen ab. Eine reine Büro- oder Beratungs-UG startet beim Basisschutz deutlich günstiger als ein Handwerksbetrieb mit Personal und Material. Wichtig für dich als Geschäftsführer: Die Beiträge zu den betrieblichen Versicherungen sind in der Regel als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar und mindern damit den Gewinn deiner Gesellschaft. Die betriebliche Altersvorsorge für den Gesellschafter-Geschäftsführer ist zusätzlich ein interessanter Steuerhebel. Den exakten Beitrag und die passende Struktur berechne ich kostenlos im Vergleich, die steuerliche Feinplanung stimmen wir mit deinem Steuerberater ab. ## Vom Bedarf zum Schutzin vier Schritten. Vom ersten Gespräch bis zur laufenden Betreuung: nach Risiko sortiert, ohne Papierkram bei dir und ohne Lücken in der jungen Gesellschaft. ### Bedarf aufnehmen Wir besprechen, was deine UG oder GmbH macht, wer Verantwortung trägt und welche Risiken real sind. Kein Verkaufsgespräch, sondern Einordnung. ### Schutz priorisieren Ich ordne ein, was heute Pflicht, sinnvoll oder verzichtbar ist, vom Basisschutz bis zu D&O und bAV. So entstehen keine teuren Lücken und kein Überschuss. ### Tarife vergleichen ### Umsetzen und betreuen Du entscheidest, ich erledige Anträge und Formalitäten. Jährlich prüfe ich, ob der Schutz noch zu deiner Gesellschaft passt, und im Schadenfall stehe ich an deiner Seite. ## Was UG und GmbH gemeinsam brauchen Der Schutzbedarf ist bei UG und GmbH praktisch gleich. Was zählt, ist die Tätigkeit und die Größe, nicht die Rechtsform. Die Tabelle zeigt die Reihenfolge nach Risiko. Baustein UG (haftungsbeschränkt) GmbH Betriebshaftpflicht Basisschutz Vermögensschaden-/Berufshaftpflicht je nach Tätigkeit Inhalts- und Cyberversicherung sobald Werte/IT Rechtsschutz für Unternehmen empfehlenswert D&O (Geschäftsführerhaftung) mit Wachstum bAV für den Geschäftsführer Steuerhebel ## Wann sich der Check für deine UG oder GmbH lohnt ## UG oder GmbH: alles zum Versicherungsschutz. Eine Frage fehlt? Schreib mir oder buche direkt ein 20-minütiges Erstgespräch, auch ohne fertige Frage im Kopf. Den Kern bilden meist drei Bausteine: die Betriebshaftpflicht als Basisschutz gegen Personen- und Sachschäden, je nach Tätigkeit eine Vermögensschaden- oder Berufshaftpflicht und, sobald Geschäftsführer Verantwortung tragen, die D&O-Versicherung gegen die persönliche Haftung. Dazu kommen Inhalts-, Cyber- und Rechtsschutzversicherung sowie für den Geschäftsführer die betriebliche Altersvorsorge. Was davon Pflicht, sinnvoll oder verzichtbar ist, hängt von Branche, Größe und Risiko ab. Das klären wir im kostenlosen Check. Beim grundsätzlichen Bedarf kaum. UG und GmbH sind beide Kapitalgesellschaften mit beschränkter Haftung, der betriebliche Versicherungsbedarf folgt der Tätigkeit, nicht der Rechtsform. Die UG ist im Kern eine GmbH mit geringerem Stammkapital. Unterschiede zeigen sich eher in der Größe: Eine kleine UG am Anfang braucht selten dieselbe Tiefe wie eine etablierte GmbH mit Personal und Investoren. Die Gesellschaft haftet beschränkt, der Geschäftsführer aber nicht automatisch. Verletzt er seine Pflichten, etwa durch verspätete Insolvenzanmeldung, falsche Buchführung oder Sorgfaltsverstöße, haftet er persönlich und unbeschränkt, also auch mit dem Privatvermögen. Das ist die sogenannte Geschäftsführerhaftung. Genau dagegen schützt die D&O-Versicherung. Das hängt von Größe und Risiko ab. Solo ohne Personal und ohne Fremdkapital ist die persönliche Haftung oft noch überschaubar. Akut wird die D&O typischerweise mit Wachstum: mehr Mitarbeitende, Investoren, Kredite, Lieferantenverträge. Spätestens wenn Dritte Geld in die Gesellschaft geben, lohnt der genaue Blick. Ob sie für dich heute schon sinnvoll ist, ordne ich im Gespräch ein. Die Betriebshaftpflicht ist der Basisschutz: Sie übernimmt berechtigte Schadenersatzforderungen, wenn dein Betrieb Dritten einen Personen-, Sach- oder daraus folgenden Vermögensschaden zufügt, und wehrt unberechtigte Forderungen ab. Für nahezu jede UG und GmbH mit Kunden- oder Geschäftskontakt ist sie die wichtigste Police überhaupt. Mehr dazu auf der Seite zur Betriebshaftpflichtversicherung. Das hängt von deiner Tätigkeit ab. Berätst, planst oder programmierst du, kann ein Fehler dem Kunden rein finanziell schaden, ohne dass etwas beschädigt wird. Solche reinen Vermögensschäden deckt die Betriebshaftpflicht nicht, dafür gibt es die Vermögensschaden- oder Berufshaftpflicht. Für Beratung, IT, Agenturen und planende Berufe ist sie oft ebenso wichtig wie die Betriebshaftpflicht. Häufig ja. Für den Gesellschafter-Geschäftsführer ist die betriebliche Altersvorsorge ein interessanter Hebel, weil Beiträge steuerlich begünstigt aufgebaut werden können. Die Gestaltung ist allerdings anspruchsvoll und sollte zur Gesellschaftsstruktur passen. Die konkrete steuerliche Wirkung gehört in die Hand von Steuerberater und Makler gemeinsam. Mehr dazu auf der Seite zur betrieblichen Altersvorsorge. Das hängt von Branche, Umsatz, Mitarbeiterzahl und gewählten Bausteinen ab. Eine reine Büro- oder Beratungs-UG startet beim Grundschutz deutlich günstiger als ein Handwerksbetrieb mit Personal und Material. Die Beiträge sind als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar. Statt einer Pauschalzahl berechne ich dir den exakten Beitrag kostenlos im Vergleich. Sinnvoll ist eine Reihenfolge nach Risiko: Zuerst der existenzielle Basisschutz mit Betriebshaftpflicht und, je nach Tätigkeit, Vermögensschadenhaftpflicht. Dann die Substanz mit Inhalts-, Cyber- und Rechtsschutzversicherung. D&O und betriebliche Altersvorsorge kommen oft mit Wachstum, Personal und Investoren dazu. So entstehen keine teuren Lücken und du zahlst nichts, was du noch nicht brauchst. Mit einem kostenlosen Erstgespräch. In 20 Minuten klären wir, was deine UG oder GmbH macht, welche Risiken real sind und welcher Schutz heute Pflicht, sinnvoll oder verzichtbar ist. Danach vergleiche ich passende Tarife und du entscheidest in Ruhe. Du buchst einfach online einen Termin, per Video oder Telefon. ## Deine Gesellschaft,sauber abgesichert. --- ## Versicherungen für IT & Software URL: https://einfachnurversicherungen.de/versicherungen-it-software/ Beschreibung: IT-Haftpflicht, Cyberversicherung & Vermögensschadenhaftpflicht für Entwickler & IT-Freelancer. Kostenloser 20-Min-Check. ## Du entwickelst Software, die andere im Ernstfall teuer zu stehen kommt.Ein Bug,ein Haftungsfall. IT-Haftpflicht, Cyber und Vermögensschaden: als Entwickler, Freelancer oder Agentur brauchst du Schutz, der zu deinem Geschäftsmodell passt, nicht den Einheitstarif vom Portal. ## Code ist dein Produkt. Aber Code macht auch Fehler. Als ITler haftest du für die Folgen deiner Arbeit, oft im fünf- bis sechsstelligen Bereich. Drei Szenarien, die in der IT immer wieder vorkommen. ### Mein Code hat einen Schaden verursacht Risiko: Vermögensschäden durch fehlerhafte Software, falsche Beratung oder verpasste Deadlines. ### Datenleck durch Hackerangriff Risiko: DSGVO-Verstöße, Datenverlust und Forensik-Kosten, schnell im sechsstelligen Bereich. ### Verträge noch von der Gründung Risiko: Deckungslücken durch veränderte Tätigkeiten, höheren Umsatz oder gewachsene Teamgröße. ## Diese Bausteine sichern dein IT-Business ab. Nicht jeder braucht alles, aber jeder braucht das Richtige. Das sind die Bausteine, die für IT und Software am häufigsten zählen. ### IT- und Berufshaftpflicht Dein Basisschutz: deckt Schäden ab, die du bei Kunden verursachst, ob durch fehlerhafte Software, falsche Beratung oder verpasste Deadlines. Basis für IT-Dienstleister ### Cyberversicherung Deckt Hackerangriffe, Datenverlust, DSGVO-Bußgelder und Betriebsunterbrechung ab, inklusive IT-Forensik und Krisenmanagement. Wichtig bei Kundendaten ### Vermögensschadenhaftpflicht Schützt dich bei Beratungsfehlern, falschen Empfehlungen oder Projektverzögerungen, wenn kein Sach- oder Personenschaden entsteht. Wichtig für Berater und Agenturen ### Firmenrechtsschutz Wehrt Abmahnungen, Vertragsstreitigkeiten und Forderungen ab. Ein einziger IT-Rechtsstreit kostet schnell 10.000 bis 50.000 Euro. Häufig unterschätzt ### Krankentagegeld und BU Sichert dein Einkommen bei Krankheit oder Burnout. Als ITler fällt ohne dich alles aus, und niemand zahlt einfach weiter. Existenziell für Solos Je nach Geschäftsmodell kommen weitere Bausteine dazu: D&O, Inhaltsversicherung oder bAV. Was du wirklich brauchst, klären wir gemeinsam im Check. ## Was kostet die Absicherung für IT und Software? Oft günstiger als gedacht, eine Cyberversicherung für Solo-Freelancer startet schon ab rund 25 Euro im Monat. Diese vier Faktoren bestimmen den Beitrag. Richtwerte zur Orientierung. Deine Beiträge sind als Betriebsausgabe steuerlich absetzbar. Den exakten Beitrag berechne ich kostenlos im Vergleich. ## In vier Schrittenzur Klarheit. Vom ersten Termin bis zum Jahrescheck: jeder Schritt dokumentiert, jeder Termin im Kalender, kein Papierkram bei dir. ### Check buchen Du buchst online einen Termin. Im Erstgespräch kläre ich, welche Risiken dein IT-Business wirklich hat. ### Vergleich ### Umsetzung Du entscheidest, ich erledige den Rest: Anträge, Kündigungen, Übergangsfristen, ohne Deckungslücke. ### Betreuung Jährlich prüfe ich, ob noch alles zu dir und deinem Business passt. Im Schadenfall meldest du dich bei mir. ## Du hast Besseres zu tun, als Versicherungsbedingungen zu lesen. Kannst du auch selbst machen. Aber hier ist der Unterschied: Und übrigens: beides kostet dich gleich viel, nämlich nichts. Die Versicherer zahlen die Courtage, egal ob du selbst abschließt oder über mich. ## Alles zu Versicherungen für IT und Software. Eine Frage fehlt? Schreib mir oder buche direkt ein 20-minütiges Erstgespräch, auch ohne fertige Frage im Kopf. Ja, sobald du für Kunden arbeitest. Schon ein Bug oder eine verpasste Deadline kann Schadenersatzforderungen auslösen. Viele Auftraggeber verlangen den Nachweis sogar vertraglich, bevor sie dich beauftragen. Für Solo-Freelancer sind die Beiträge oft schon ab rund 25 Euro im Monat zu haben. Der genaue Preis hängt von Umsatz, Mitarbeiterzahl und Risikoprofil ab. Im Check bekommst du ein konkretes Angebot, das zu deinem Geschäftsmodell passt. Die IT-Haftpflicht deckt Schäden, die du bei anderen verursachst, zum Beispiel durch fehlerhaften Code. Die Cyberversicherung schützt dich selbst vor Schäden durch Hackerangriffe, Datenverlust und Betriebsunterbrechung. Beide ergänzen sich, ersetzen sich aber nicht. Nichts. Der Check ist kostenlos und unverbindlich. Ich werde von dem Versicherer vergütet, bei dem du am Ende abschließt. Du zahlst keinen Cent mehr als bei einem Direktabschluss. Ja, SaaS hat spezifische Risiken: Datenverlust, Ausfall der Plattform und DSGVO. Eine Kombination aus IT-Haftpflicht, Cyber und je nach Struktur auch D&O ist hier meistens sinnvoll. Das stimmen wir im Check auf dein Modell ab. Du meldest mir den Schaden per Mail, WhatsApp oder Telefon. Ich übernehme die komplette Kommunikation mit dem Versicherer, sorge für eine zügige Prüfung und stehe als dein Ansprechpartner zwischen dir und der Versicherung. Bestehende Verträge kündige ich fristgerecht, neue Verträge starten zum passenden Zeitpunkt. Der gesamte Prozess ist in der Regel in 2 bis 4 Wochen abgeschlossen, ohne Deckungslücke dazwischen. Oft nicht. Wenn du Mitarbeiter eingestellt hast, dein Umsatz gewachsen ist oder du auf SaaS umgestiegen bist, passt der alte Tarif häufig nicht mehr zur Realität. Veränderte Tätigkeiten und Teamgrößen erzeugen Deckungslücken, die wir im Check aufdecken. Ja, betriebliche Versicherungen wie IT-Haftpflicht, Cyber und Vermögensschadenhaftpflicht sind als Betriebsausgaben absetzbar und mindern damit deine Steuerlast. ## In 20 Minuten weißt du, ob dein IT-Business richtig abgesichert ist.Buch deinen Check. --- ## Versicherungen für E-Commerce URL: https://einfachnurversicherungen.de/versicherungen-ecommerce/ Beschreibung: Produkthaftpflicht, Rechtsschutz & Transportversicherung für Online-Shops & Amazon-Seller. Kostenloser 20-Min-Check. ## Du verkaufst online und haftest für jedes Paket.Ein Fehler,viele Folgen. Produkthaftung, Abmahnungen, Transportschäden: Als Online-Händler bist du Risiken ausgesetzt, die du oft erst im Schadenfall bemerkst. Mit dem passenden Schutz stehst du nicht allein da. ## Im E-Commerce geht es schnell. Auch bei Schäden. Als Online-Händler haftest du für Schäden durch deine Produkte, fehlerhafte Shop-Inhalte und verlorene Ware. Drei typische Situationen, die teuer werden können. ### Produkt hat jemanden verletzt Risiko: Produkthaftung greift auch bei importierter Ware: Du haftest als Inverkehrbringer, oft mit Forderungen im fünfstelligen Bereich. ### Abmahnung erhalten Risiko: Abmahnungen durch Wettbewerber oder Abmahnvereine sind im E-Commerce besonders häufig und treffen dich ohne Vorwarnung. ### Ware unterwegs verloren Risiko: Transportschäden, Lagerbrand und Diebstahl sind im Handel schnell existenzbedrohend. ## Diese Bausteine sichern deinen Online-Handel ab. Je nach Vertriebskanal kommen weitere dazu. Das sind die wichtigsten Bausteine für Shop, Dropshipping und Marktplatz-Verkauf. ### Produkthaftpflicht Pflicht für jeden, der Produkte verkauft. Sie deckt Personen- und Sachschäden durch deine Produkte ab, auch bei Import und Dropshipping. ### Gewerblicher Rechtsschutz Wehrt Abmahnungen, Markenrechtsstreitigkeiten und Vertragskonflikte ab. Im E-Commerce die häufigste Schadensart überhaupt. ### Transportversicherung Schützt deine Ware auf dem Weg zum Kunden, bei Beschädigung, Verlust oder Diebstahl. Schon ab wenigen Euro pro Sendung. ### Cyberversicherung Schützt deinen Shop vor Hackerangriffen, Datenverlust und DSGVO-Bußgeldern. Inklusive Absicherung der Betriebsunterbrechung bei Shop-Ausfall. ### Inhalts- und Lagerversicherung Schützt dein Lager und deinen Warenbestand vor Brand, Wasser, Einbruch und Naturgefahren. Je nach Vertriebskanal (eigener Shop, Marktplatz oder Dropshipping) kommen sinnvolle Erweiterungen dazu. Was du wirklich brauchst, klären wir gemeinsam im Check. ## In vier Schrittenzur Klarheit. Vom ersten Gespräch bis zum Jahrescheck: jeder Schritt dokumentiert, jeder Termin im Kalender, kein Papierkram bei dir. ### Check buchen Du buchst online einen Termin. Im Erstgespräch kläre ich, welche Risiken dein Shop wirklich hat und welche nicht. ### Vergleich ### Umsetzung Du entscheidest, ich erledige den Rest: Anträge, Kündigungen und Übergangsfristen. ### Betreuung Jährlich prüfe ich, ob noch alles zu dir und deinem Shop passt. Schadenfall? Du meldest dich bei mir. ## Deine Zeit ist besser in deinem Shop investiert als in Versicherungsvergleichen. Kannst du auch selbst machen. Aber hier ist der Unterschied: Und übrigens: beides kostet dich gleich viel, nämlich nichts. Die Versicherer zahlen die Courtage, egal ob du selbst abschließt oder über mich. ## Alles zur Absicherung im E-Commerce. Eine Frage fehlt? Schreib mir oder buche direkt ein 20-minütiges Erstgespräch, auch ohne fertige Frage im Kopf. Ja. Als Inverkehrbringer haftest du, auch wenn du das Produkt nie selbst in der Hand hattest. Die Produkthaftpflicht ist deshalb für praktisch jeden E-Commerce-Händler unverzichtbar. Beschädigung, Verlust und Diebstahl während des Transports zum Kunden. Ohne eigene Versicherung bleibst du auf dem Schaden sitzen, denn der Spediteur haftet meist nur mit einem geringen Bruchteil des Warenwerts. Die Haftung bleibt immer bei dir als Händler. Manche Marktplätze verlangen bei bestimmten Kategorien sogar einen Nachweis über eine Haftpflichtversicherung. Im Check klären wir, was deine Plattform konkret verlangt. Wer Produkte in Verkehr bringt, haftet für Personen- und Sachschäden, die durch diese Produkte entstehen. Das gilt auch für importierte Ware und für Dropshipping. Ein einziger verletzter Kunde kann schnell Forderungen im fünfstelligen Bereich auslösen. Die private Haftpflicht deckt ausdrücklich keine gewerblichen Tätigkeiten ab. Sobald du Produkte verkaufst, brauchst du einen gewerblichen Schutz, sonst stehst du im Schadenfall ohne Deckung da. Das hängt von Umsatz, Datenmenge und Risikoprofil ab. Sie schützt vor Folgen von Hackerangriffen, Datenverlust und DSGVO-Bußgeldern und greift auch bei einer Betriebsunterbrechung, wenn dein Shop ausfällt. Den passenden Tarif berechne ich kostenlos im Vergleich. Wenn du eigene Ware lagerst, ja. Sie schützt deinen Warenbestand vor Brand, Wasser, Einbruch und Naturgefahren. Gerade bei größeren Lagerbeständen ist ein Totalverlust ohne Versicherung existenzbedrohend. Nichts. Der Check ist kostenlos und unverbindlich. Ich werde von dem Versicherer vergütet, bei dem du am Ende abschließt, du zahlst keinen Cent mehr als bei einem Direktabschluss. Du meldest den Schaden bei mir, telefonisch oder per Nachricht. Ich übernehme die Kommunikation mit dem Versicherer, sorge für eine zügige Prüfung und stehe als dein Ansprechpartner zwischen dir und der Versicherung. ## Bereit für den E-Commerce-Check?20 Minuten reichen. In 20 Minuten weißt du, ob dein Online-Business richtig abgesichert ist und wo du Geld sparst. Kostenlos und ohne Verkaufsgespräch. ## Wichtig für deinen Onlinehandel --- ## Versicherungen für Berater & Agenturen URL: https://einfachnurversicherungen.de/versicherungen-beratung-agentur/ Beschreibung: Vermögensschadenhaftpflicht, Cyber & Rechtsschutz für Agenturen & Unternehmensberater. Kostenloser 20-Min-Check. ## Du berätst andere und haftest, wenn du dich irrst.Ein Ratmit Folgen. Beratungsfehler, Fristversäumnisse, Datenverlust: als Berater oder Agentur haftest du mit deinem Privatvermögen. Ein einziger Fehler kann existenzbedrohend sein. Ich finde die Bausteine, die genau zu deinem Geschäft passen. ## Dein Rat ist dein Kapital. Aber auch dein größtes Risiko. Als Berater oder Agentur arbeitest du an Strategien, Kampagnen und Daten deiner Kunden. Geht etwas schief, landet die Forderung schnell bei dir, und zwar in voller Höhe. ### Meine Empfehlung hat Schaden verursacht Risiko: Vermögensschäden durch falsche Beratung, verpasste Fristen oder fehlerhafte Konzepte. ### Kundendaten gehackt Risiko: Als Datenverarbeiter haftest du bei DSGVO-Verstößen, auch wenn der Hack nicht deine Schuld war. ### Abmahnung vom Wettbewerber Risiko: Urheberrecht, Markenrecht, Wettbewerbsrecht: ein Rechtsstreit kostet schnell 5.000 bis 50.000 Euro. ## Diese Bausteine sichern deine Agentur ab. Nicht jede Agentur braucht alles. Diese fünf Bausteine sind für Berater und Agenturen am häufigsten relevant. ### Vermögensschadenhaftpflicht Dein Basisschutz: deckt finanzielle Schäden ab, die durch deine Beratung, Konzepte oder Empfehlungen entstehen. Für viele Berater faktisch unverzichtbar. ### Cyberversicherung Schützt bei Datenverlust, Hackerangriffen und DSGVO-Verstößen. Besonders wichtig, wenn du Kundendaten oder Werbeaccounts verwaltest. ### Rechtsschutz Wehrt Abmahnungen, Vertragsstreitigkeiten und Forderungen ab. Urheberrecht, Markenrecht und Wettbewerbsrecht sind die häufigsten Fallen. ### Betriebshaftpflicht Für Personen- und Sachschäden im Arbeitsalltag, zum Beispiel wenn beim Kunden vor Ort etwas beschädigt wird. ### Krankentagegeld und BU Sichert dein Einkommen bei längerer Krankheit. Als Agenturinhaber fällt ohne dich schnell vieles zusammen. Je nach Agenturmodell und Teamgröße kommen D&O, betriebliche Altersvorsorge oder eine Inhaltsversicherung dazu. Was du wirklich brauchst, kläre ich mit dir im Check. ## Wo es bei Beratern und Agenturen am häufigsten brennt. ## In vier Schrittenzur Klarheit. Vom ersten Anruf bis zum Jahrescheck: jeder Schritt dokumentiert, jeder Termin im Kalender, kein Papierkram bei dir. ### Check buchen Du buchst online einen Termin. Im Erstgespräch kläre ich, was deine Agentur braucht und was nicht. ### Vergleich ### Umsetzung Du entscheidest, ich erledige den Rest: Anträge, Kündigungen, Übergangsfristen. ### Betreuung Jährlich prüfe ich, ob noch alles zu dir und deiner Agentur passt. Schadenfall? Du meldest dich bei mir. ## Deine Zeit ist in der Kundenberatung besser investiert als in Versicherungsvergleichen. Kannst du auch selbst machen. Aber hier ist der Unterschied: Und übrigens: beides kostet dich gleich viel, nämlich nichts. Die Versicherer zahlen die Courtage, egal ob du selbst abschließt oder über mich. ## Alles zu Versicherungen für Beratung und Agentur. Eine Frage fehlt? Schreib mir oder buche direkt ein 20-minütiges Erstgespräch, auch ohne fertige Frage im Kopf. Ja, unbedingt. Wenn deine Beratung zu einem finanziellen Schaden beim Kunden führt, haftest du ohne Versicherung mit deinem Privatvermögen. Viele Auftraggeber verlangen den Nachweis sogar vertraglich, bevor sie dich beauftragen. Die Vermögensschadenhaftpflicht deckt rein finanzielle Schäden ab, etwa durch eine falsche Empfehlung oder ein fehlerhaftes Konzept. Die Betriebshaftpflicht umfasst Personen- und Sachschäden, zum Beispiel wenn beim Kunden vor Ort etwas beschädigt wird. Für Berater und Agenturen ist oft beides sinnvoll. Agenturen verwalten Kundendaten, Social-Media-Accounts und Werbebudgets. Als Datenverarbeiter haftest du bei einem Datenleck oder DSGVO-Verstoß, auch wenn der Angriff nicht deine Schuld war. Die Cyberversicherung springt bei Datenverlust, Hackerangriffen und den Folgekosten ein. Der Rechtsschutz wehrt Abmahnungen, Vertragsstreitigkeiten und Forderungen ab. Urheberrecht, Markenrecht und Wettbewerbsrecht sind dabei die häufigsten Fallen, etwa wenn dein Kunde wegen einer Kampagne abgemahnt wird, die du erstellt hast. Wenn du eine GmbH oder UG führst, ist die D&O sinnvoll. Sie schützt die Geschäftsführung vor persönlicher Haftung, auch bei internen Entscheidungen. Ob sie für deine Teamgröße passt, klären wir gemeinsam im Check. Nichts. Der Check ist kostenlos und unverbindlich. Ich werde von dem Versicherer vergütet, bei dem du am Ende abschließt, du zahlst keinen Cent mehr als bei einem Direktabschluss. Du meldest mir den Schaden, per Mail, WhatsApp oder Telefon. Ich übernehme die komplette Kommunikation mit dem Versicherer, sorge für eine zügige Prüfung und stehe als dein Ansprechpartner zwischen dir und der Versicherung. Berechtigte Forderungen werden bezahlt, unberechtigte abgewehrt. Ja. Die Beiträge zu deinen betrieblichen Versicherungen sind als Betriebsausgaben absetzbar und mindern damit deine Steuerlast. Als Basis sind Vermögensschadenhaftpflicht und Betriebshaftpflicht meist der Anfang, oft ergänzt um Cyber und Rechtsschutz, sobald du mit Kundendaten arbeitest. Was du wirklich brauchst und worauf du verzichten kannst, ordne ich im Check für deine konkrete Situation ein. ## In 20 Minuten weißt du, ob deine Agentur sicher ist.Buch deinen Check. ## Relevant für Beratung und Agentur --- ## GKV-Reform 2027 | Was ändert sich für Selbstständige URL: https://einfachnurversicherungen.de/gkv-reform-2027/ Beschreibung: Was ändert sich mit der GKV-Reform 2027? Beitragssätze, Bemessungsgrundlage und Auswirkungen für Selbstständige. Kostenloser Check. ## Die GKV-Reform 2027 trifft fast jeden Versicherten.Das ändert sichfür dich. Die Bundesregierung hat das Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschlossen. Ab 1. Januar 2027 steigen Beitragsbemessungs- und Versicherungspflichtgrenze, die Familienversicherung wird ab 2028 teilweise beitragspflichtig und das Krankengeld wird verschärft. Hier alle Änderungen, verständlich erklärt. ## Warum es die Reform überhaupt gibt. Der gesetzlichen Krankenversicherung droht 2027 eine Finanzlücke von rund 15 Milliarden Euro. Um eine flächendeckende Beitragserhöhung zu vermeiden, schnürt der Bund ein Sparpaket über etwa 16,3 Milliarden Euro. Den größten Teil tragen Ärzte und Kliniken, ein Teil landet aber direkt bei den Versicherten. Das Wichtigste vorab: Der allgemeine Beitragssatz von 14,6 Prozent bleibt stabil, eine geplante Erhöhung des Zusatzbeitrags um 0,75 Prozentpunkte entfällt. Trotzdem ändert sich an mehreren Stellen etwas, das du im Geldbeutel oder in deiner Vorsorge spürst. ## Was sich konkret ändert. Sechs Punkte aus dem Gesetz, die du als Versicherter spürst. Hier kompakt erklärt, ohne Behördendeutsch. ### Beitragsbemessungsgrenze steigt Die Grenze, bis zu der dein Einkommen verbeitragt wird, klettert um rund 300 Euro im Monat auf etwa 6.425 Euro im Monat (77.100 Euro im Jahr). Wer darüber verdient, zahlt 2027 rund 25 Euro mehr Krankenkassenbeitrag pro Monat als Arbeitnehmeranteil. ### Versicherungspflichtgrenze steigt Erst ab rund 84.800 Euro Jahreseinkommen darfst du in die private Krankenversicherung wechseln, das sind 3.600 Euro mehr als bisher. Wer 2026 knapp darüber liegt, hat ein Wechselfenster bis zum 31. Dezember 2026. Danach wird der Sprung deutlich schwerer. ### Familienversicherung wird teils beitragspflichtig Ab 2028 zahlt dein mitversicherter Partner rund 2,5 Prozent deines Einkommens, wenn ihr kein Kind unter 7 Jahren habt. Bei 90.000 Euro Brutto sind das etwa 2.250 Euro im Jahr extra. Familien mit kleinen Kindern, pflegende Angehörige und Erwerbsgeminderte bleiben ausgenommen. ### Zuzahlungen steigen um 50 Prozent Erste Erhöhung seit 2004: Bei Medikamenten, Heilmitteln und Krankenhausaufenthalten zahlst du künftig deutlich mehr selbst. Die Belastungsgrenze bleibt unverändert, 1 Prozent bei chronisch Kranken und 2 Prozent sonst. ### Zahnersatz wird teurer Die Festzuschüsse der Krankenkasse für Brücken, Kronen und Implantate werden um 10 Prozent gekürzt, zurück auf das Niveau vor 2020. Dein Eigenanteil steigt entsprechend. Steht ohnehin eine Behandlung an, lohnt sich ein Start noch vor 2027. ### Krankengeld: zwei Neuerungen Neu ist die Teilkrankschreibung: Du kannst zu 25, 50 oder 75 Prozent arbeiten und für den Rest anteiliges Krankengeld bekommen, freiwillig und mit Zustimmung von Arzt, Arbeitgeber und Kasse. Zugleich zählen alle Krankheiten künftig gemeinsam auf dieselben 78 Wochen in 3 Jahren. ## Wo stehst du? Die Reform trifft Versicherte sehr unterschiedlich, je nach Einkommen und Lebenssituation. Vier Faktoren bestimmen, wie stark es dich trifft. Richtwerte zur Orientierung auf Basis des Gesetzentwurfs. Was sich für deine Situation konkret rechnet, klären wir gemeinsam im Reform-Check. ## In vier Schrittenzur Klarheit. Vom ersten Termin bis zum fertigen Plan: Ich rechne deine Betroffenheit durch und zeige dir, was du noch 2026 nutzen solltest. ### Reform-Check buchen Du buchst online einen Termin. Wir schauen gemeinsam auf deine Einkommens- und Familiensituation. ### Betroffenheit klären Ich rechne dir konkret aus, was Beitragsbemessungsgrenze, Zuzahlungen und Partner-Beitrag für dich bedeuten. ### Stellschrauben nutzen Wir prüfen, was du noch in diesem Jahr entscheiden solltest, von Zahnersatz bis zum möglichen PKV-Wechsel. ### Dranbleiben Das Gesetz ist noch im Verfahren. Ändert sich etwas, melde ich mich, damit dein Plan aktuell bleibt. ## Deine Checkliste für 2026. Fünf Schritte, mit denen du der Reform einen Schritt voraus bist. Welche für dich relevant sind, ordnen wir im Check ein. ## Selbst recherchieren oder gemeinsam durchrechnen. Die Schlagzeilen kennst du schnell. Der Unterschied liegt darin, was die Reform für deine Situation konkret bedeutet. Und übrigens: der Reform-Check kostet dich nichts. Ich verschaffe dir Klarheit, du entscheidest in Ruhe, was du daraus machst. ## Alles zur GKV-Reform 2027. Eine Frage fehlt? Schreib mir oder buche direkt ein 20-minütiges Erstgespräch, auch ohne fertige Frage im Kopf. Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz wurde am 29. April 2026 vom Bundeskabinett beschlossen. Die meisten Regelungen treten am 1. Januar 2027 in Kraft. Die Änderung bei der Familienversicherung greift ab 2028. Die Beitragsbemessungsgrenze steigt außerplanmäßig um rund 300 Euro im Monat auf etwa 6.425 Euro im Monat (77.100 Euro im Jahr). Wer darüber verdient, zahlt rund 25 Euro mehr Krankenkassenbeitrag pro Monat als Arbeitnehmeranteil. Die Versicherungspflichtgrenze (JAEG) steigt um rund 3.600 Euro im Jahr auf etwa 84.800 Euro. Wer ab 2027 in die private Krankenversicherung wechseln will, muss diese Grenze überschreiten. Wer 2026 knapp darüber liegt, hat ein Wechselfenster bis zum 31. Dezember 2026. Mitversicherte Partner ohne Kind unter 7 Jahren zahlen ab 2028 rund 2,5 Prozent des Einkommens des erwerbstätigen Partners. Ausgenommen bleiben Familien mit kleinen Kindern, pflegende Angehörige und voll erwerbsgeminderte Partner. Es gibt zwei Neuerungen. Neu ist eine Teilkrankschreibung: Du kannst künftig zu 25, 50 oder 75 Prozent arbeiten und für den Rest anteiliges Krankengeld bekommen, freiwillig und mit Zustimmung von Arzt, Arbeitgeber und Kasse. Außerdem zählen die Krankheiten künftig gemeinsam auf dieselben 78 Wochen in 3 Jahren statt jede Krankheit einzeln. Du arbeitest zu einem festen Anteil (25, 50 oder 75 Prozent) und erhältst für den nicht gearbeiteten Teil anteiliges Krankengeld. Voraussetzung ist die Zustimmung von Arzt, Arbeitgeber und Krankenkasse. Sie ist freiwillig und soll den schrittweisen Wiedereinstieg erleichtern. Ja. Bei Medikamenten, Heilmitteln und Krankenhausaufenthalten steigen die Zuzahlungen um 50 Prozent, das ist die erste Erhöhung seit 2004. Die Belastungsgrenze bleibt unverändert: 1 Prozent des Einkommens bei chronisch Kranken, sonst 2 Prozent. Die Festzuschüsse der Krankenkasse für Brücken, Kronen und Implantate werden um 10 Prozent gekürzt, zurück auf das Niveau vor 2020. Dein Eigenanteil steigt entsprechend. Wenn du ohnehin eine Behandlung planst, lohnt es sich, sie noch vor 2027 zu starten. Ja. Der allgemeine Beitragssatz von 14,6 Prozent bleibt stabil, eine geplante Erhöhung des Zusatzbeitrags um 0,75 Prozentpunkte entfällt. Spürbar wird die Reform trotzdem an mehreren Stellen, etwa bei Zuzahlungen, Zahnersatz und dem Partner-Beitrag ab 2028. Wenn du knapp über der alten Versicherungspflichtgrenze liegst und 2027 unter die neue Grenze von rund 84.800 Euro fallen würdest, kann das sinnvoll sein. Das sollte sauber durchgerechnet werden, mit Familienplanung, Einkommensentwicklung und Selbstbeteiligung. Genau das mache ich mit dir im Reform-Check. Der gesetzlichen Krankenversicherung droht 2027 eine Finanzlücke von rund 15 Milliarden Euro. Um eine flächendeckende Beitragserhöhung zu vermeiden, schnürt der Bund ein Sparpaket über etwa 16,3 Milliarden Euro. Den größten Teil tragen Ärzte und Kliniken, ein Teil landet aber direkt bei den Versicherten. Geplanten Zahnersatz möglichst noch 2026 starten, bei Einkommen nahe der alten Versicherungspflichtgrenze einen PKV-Wechsel sauber durchrechnen lassen, den Partner-Beitrag ab 2028 in die Familienplanung einplanen und deinen Schutz beim Krankengeld sowie Zahn- und Krankenhauszusatz prüfen. Den Reform-Check dazu mache ich kostenlos mit dir. ## Klarheit, bevor die Reform greift,in 20 Minuten. Wir klären, was sich für deine Situation rechnet und welche Stellschrauben du noch 2026 nutzen solltest. Kostenlos und ohne Verkaufsgespräch. --- ## Datenpanne: Was tun? URL: https://einfachnurversicherungen.de/datenpanne-was-tun/ Beschreibung: Datenpanne im Betrieb? Bleib ruhig und handle strukturiert: Systeme sichern, Meldepflicht prüfen, Cyber-Versicherung melden. Ich zeige dir wie. ## Daten weg oder geleakt,so reagierst du richtig. Ein Hack, eine falsch verschickte Mail, ein verlorener Laptop: bei einer Datenpanne zählt jede Stunde. Diese Soforthilfe führt dich Schritt für Schritt durch die richtige Reaktion, von der Eingrenzung über die Meldepflicht bis zur Cyber-Versicherung. ## Eine Datenpanne ist kein Weltuntergang, wenn du strukturiert handelst. Wichtig ist jetzt: nicht in Panik verfallen, nichts voreilig löschen und der Reihe nach vorgehen. Wer die ersten Stunden richtig nutzt, begrenzt den Schaden, erfüllt die Pflichten aus der DSGVO und behält die Kontrolle. Hier sind die Schritte. ## Sechs Schritte nach einer Datenpanne Arbeite die Schritte möglichst in dieser Reihenfolge ab. Die ersten drei sind zeitkritisch, der Rest sichert die Aufarbeitung und deinen Schutz. ### Vorfall eingrenzen und Systeme sichern Trenne betroffene Systeme vom Netz, sperre kompromittierte Zugänge und ändere sofort die wichtigsten Passwörter. Ziel ist, die Ausbreitung zu stoppen, bevor mehr Daten abfließen. Schalte noch nichts voreilig ab, was forensisch wichtig sein könnte. ### Den Vorfall dokumentieren Halte fest, was passiert ist, wann es bemerkt wurde, welche Datenarten betroffen sind und wie viele Personen voraussichtlich betroffen sein könnten. Diese Dokumentation ist die Grundlage für jede weitere Entscheidung und für die Meldung an die Behörde. ### Meldepflicht prüfen und melden Prüfe, ob ein Risiko für die Betroffenen besteht. Wenn ja, melde die Datenpanne möglichst binnen 72 Stunden der zuständigen Aufsichtsbehörde (Art. 33 DSGVO). Nicht jede Panne ist meldepflichtig, aber die Entscheidung musst du begründen und dokumentieren können. ### Betroffene benachrichtigen Besteht ein hohes Risiko für die Betroffenen, musst du sie zusätzlich informieren (Art. 34 DSGVO), in klarer Sprache und mit einem Hinweis, was sie selbst tun können, etwa Passwörter ändern oder Konten prüfen. ### Ursachen beheben und Beweise sichern Schließe die Sicherheitslücke, spiele saubere Backups ein und sichere alle Spuren für die IT-Forensik. Lösche keine Beweise voreilig, sie sind wichtig, um den Vorfall vollständig aufzuklären und künftig vorzubeugen. ### Cyber-Versicherung einschalten Melde den Vorfall deiner Cyber-Versicherung, am besten über die 24/7-Hotline. Sie organisiert Forensik, Krisenmanagement und Rechtsberatung und übernimmt je nach Tarif die anfallenden Kosten. Je früher du sie einbindest, desto besser. ## Was die DSGVO bei einer Datenpanne verlangt Zwei Artikel sind im Ernstfall entscheidend. Sie regeln, wann du melden und wann du die Betroffenen informieren musst. ### Meldung an die Behörde Eine meldepflichtige Datenpanne ist möglichst binnen 72 Stunden der zuständigen Aufsichtsbehörde zu melden (Art. 33 DSGVO). Maßgeblich ist das Risiko für die Betroffenen. ### Benachrichtigung der Betroffenen Bei hohem Risiko musst du zusätzlich die betroffenen Personen informieren (Art. 34 DSGVO), in klarer Sprache und mit konkreten Handlungsempfehlungen. ### Dokumentation und Nachweis Jede Datenpanne ist intern zu dokumentieren, auch wenn du nicht meldest. Du musst deine Risikobewertung im Zweifel gegenüber der Behörde begründen können. Bei Verstößen sieht die DSGVO empfindliche Bußgelder vor, deren Höhe sich am Einzelfall orientiert. Eine korrekte, fristgerechte Meldung wirkt dagegen tendenziell mildernd. Konkrete Beträge lassen sich nicht pauschal nennen. ## Warum eine Cyberversicherung im Ernstfall den Unterschied macht Eine Cyber-Versicherung ist mehr als eine Kostenerstattung. Im Schadenfall bekommst du Organisation, Spezialisten und finanzielle Absicherung aus einer Hand. Das sind die wichtigsten Bausteine. ### Krisenmanagement rund um die Uhr Eine 24/7-Notfall-Hotline und ein Krisenteam, das im Ernstfall die Koordination übernimmt und schnell die richtigen Spezialisten einschaltet. ### IT-Forensik Spezialisten klären, wie der Angriff ablief, welche Daten betroffen sind und wie sich das System sicher wiederherstellen lässt. ### Rechtskosten Die Kosten für spezialisierte Anwälte, die dich bei Meldung, Behördenkommunikation und möglichen Ansprüchen begleiten. ### Benachrichtigungskosten Die Kosten, um betroffene Personen oder Kunden ordnungsgemäß und nachweisbar zu informieren, wie es die DSGVO verlangt. ### Betriebsunterbrechung Steht dein Betrieb nach einem Angriff still, ersetzt ein guter Tarif den entgangenen Gewinn und die laufenden Kosten während des Ausfalls. ### Haftung gegenüber Dritten Fordern geschädigte Kunden oder Partner Schadenersatz, prüft die Versicherung die Ansprüche, wehrt unberechtigte ab und zahlt berechtigte. Welche Bausteine du wirklich brauchst, hängt von deiner Branche und deinen Daten ab. Für IT-nahe Betriebe lohnt zusätzlich der Blick auf Versicherungen für IT und Software. Was zu dir passt, klären wir gemeinsam. ## Im Schadenfallnicht allein. Du musst im Ernstfall nicht wissen, welcher Paragraf greift und welcher Dienstleister hilft. Du meldest dich bei mir, den Rest steuern wir gemeinsam. ### Du meldest dich Telefon oder WhatsApp genügt. Schildere kurz, was passiert ist, der Rest entsteht im Gespräch. ### Notfall aktivieren Ich helfe dir, die Cyber-Hotline und die richtigen Spezialisten einzuschalten und die ersten Schritte zu priorisieren. ### Meldung vorbereiten Wir sortieren, was dokumentiert und wann gemeldet werden muss, und du behältst den Überblick. ### Aufarbeiten und vorbeugen Wenn der Sturm vorbei ist, schauen wir, wie sich so ein Fall künftig vermeiden lässt und ob dein Schutz passt. ## Die drei häufigsten Fehler unter Druck Unter Stress passieren genau die Dinge, die später teuer werden. Wer sie kennt, umgeht sie. ### Zu spät gemeldet ### Nicht dokumentiert Ohne saubere Dokumentation lässt sich die Risikobewertung nicht begründen und die Meldung wird zum Ratespiel. Festhalten, was wann passiert ist, ist der wichtigste erste Reflex. ### Beweise gelöscht Wer betroffene Systeme voreilig neu aufsetzt, vernichtet Spuren, die die Forensik braucht. Erst sichern, dann bereinigen. ## Wer eine Cyber-Absicherung wirklich braucht Im Zweifel schauen wir gemeinsam drauf. Sobald du fremde personenbezogene Daten verarbeitest, ist das Thema für dich relevant. ## Alles rund um die Datenpanne. Eine Frage fehlt? Schreib mir oder buche direkt ein 20-minütiges Erstgespräch, auch ohne fertige Frage im Kopf. Die DSGVO spricht von einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten. Gemeint ist jeder Vorfall, der dazu führt, dass personenbezogene Daten unrechtmäßig vernichtet, verloren, verändert, offengelegt oder zugänglich gemacht werden. Das reicht vom Hackerangriff und der Ransomware über die falsch adressierte E-Mail bis zum verlorenen Laptop oder dem entwendeten Aktenordner. Eine meldepflichtige Datenpanne ist ohne unangemessene Verzögerung zu melden, möglichst binnen 72 Stunden, nachdem sie dir bekannt geworden ist (Art. 33 DSGVO). Schaffst du die 72 Stunden nicht, ist die Meldung mit einer Begründung für die Verspätung nachzureichen. Du musst nicht von der ersten Minute an alles wissen, eine Meldung darf schrittweise ergänzt werden. Wenn die Datenpanne voraussichtlich ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten der betroffenen Personen mit sich bringt, musst du diese zusätzlich benachrichtigen (Art. 34 DSGVO). Die Benachrichtigung muss in klarer und einfacher Sprache erfolgen und erklären, was passiert ist und was die Betroffenen jetzt tun können, etwa Passwörter ändern oder Kontobewegungen prüfen. Zuerst den Vorfall eingrenzen: betroffene Systeme vom Netz nehmen, kompromittierte Zugänge sperren, Passwörter ändern. Dann dokumentieren, was wann passiert ist und welche Daten betroffen sind. Wichtig: keine Beweise voreilig löschen, die IT-Forensik braucht sie. Parallel solltest du früh deine Cyber-Versicherung einschalten, viele Anbieter haben eine 24/7-Hotline und schicken sofort Spezialisten. Die DSGVO sieht bei Verstößen empfindliche Bußgelder vor, deren Höhe sich am Einzelfall und am Umsatz orientiert. Schon das Versäumen der Meldepflicht oder eine unzureichende Datensicherheit kann geahndet werden. Eine korrekte und fristgerechte Meldung wirkt sich dagegen tendenziell mildernd aus. Konkrete Zahlen hängen vom Einzelfall ab und lassen sich nicht pauschal nennen. Eine Cyberversicherung ist im Schadenfall mehr als nur Geld. Gute Tarife bieten eine 24/7-Notfall-Hotline und vermitteln sofort IT-Forensiker, Krisenmanager und spezialisierte Anwälte. Versichert sind je nach Tarif etwa die Forensik-Kosten, Rechtskosten, die Kosten der Benachrichtigung Betroffener, der Schaden aus einer Betriebsunterbrechung sowie die Haftung gegenüber geschädigten Dritten. Die direkten Kosten entstehen durch IT-Forensik, Systemwiederherstellung, Rechtsberatung, die Benachrichtigung Betroffener und möglichen Betriebsstillstand. Dazu kommen indirekte Kosten wie Reputationsschaden und verlorenes Vertrauen. Gerade für kleine Unternehmen kann ein einziger schwerer Vorfall existenzbedrohend werden, genau diese finanzielle Lücke schließt eine Cyber-Versicherung. Technisch helfen aktuelle Updates, eine saubere Backup-Strategie, Mehr-Faktor-Authentifizierung und ein Berechtigungskonzept. Organisatorisch zählen geschulte Mitarbeitende, klare Prozesse und ein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten. Wer mit Daten arbeitet, sollte zudem den passenden Versicherungsschutz prüfen, für IT-nahe Betriebe lohnt der Blick auf Versicherungen für IT und Software. ## Bevor die Panne kommt,bist du vorbereitet. In 20 Minuten klären wir, welche Daten du verarbeitest, wo dein Risiko liegt und ob eine Cyber-Versicherung für dich sinnvoll ist. Kostenlos und ohne Verkaufsgespräch. --- ## BU-Versicherung: Kosten, Leistungen & Vergleich 2026 URL: https://einfachnurversicherungen.de/arbeitskraftabsicherung/was-ist-eine-bu-versicherung/ Beschreibung: BU-Versicherung einfach erklärt: Kosten, Leistungen, Gesundheitsfragen & Vergleich 2026. Warum die Berufsunfähigkeitsversicherung unverzichtbar ist. ## BU-Versicherung: Was du als Selbständiger wissen musst Stell dir vor, du kannst morgen nicht mehr arbeiten. Nicht wegen einer Erkältung, sondern dauerhaft. Bandscheibenvorfall, Burnout, Unfall. Dein Einkommen fällt auf null, aber deine Fixkosten laufen weiter. Genau das trifft in Deutschland jedes Jahr Hunderttausende Menschen, und als Selbständiger trifft es dich besonders hart, weil kein Arbeitgeber einspringt. Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU-Versicherung) ist die zentrale Versicherung, die dein Arbeitseinkommen absichert, wenn du deinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kannst. Für Selbständige und Gründer ist sie deshalb so wichtig, weil du anders als Angestellte keinen Arbeitgeber hast, der Lohn weiterzahlt, und die gesetzliche Erwerbsminderungsrente reicht bei den meisten hinten und vorne nicht. In diesem Guide erkläre ich dir die Grundlagen: wie die BU funktioniert, was die berühmte 50-Prozent-Regel bedeutet, was sie ungefähr kostet, worauf du bei den Gesundheitsfragen achten musst und warum sich früh abschließen fast immer auszahlt. Wenn du danach eine persönliche Einschätzung willst, schauen wir uns deinen Fall im Gespräch gemeinsam an. ## Was ist eine BU-Versicherung? Die 50-Prozent-Regel Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt dir eine monatliche Rente, wenn du deinen zuletzt ausgeübten Beruf zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben kannst. Das ist der Kern, und er ist entscheidend, weil er sich auf deinen konkreten Beruf bezieht und nicht auf irgendeine Tätigkeit. Konkret bedeutet das: Du legst bei Vertragsabschluss eine monatliche BU-Rente fest, zum Beispiel 2.000 oder 2.500 Euro. Wird bei dir eine Berufsunfähigkeit im Sinne der Bedingungen festgestellt, zahlt der Versicherer diese Rente bis zum vereinbarten Endalter, idealerweise bis 67. Ein guter Tarif verzichtet dabei auf die sogenannte abstrakte Verweisung. Das heißt, die Versicherung darf dich nicht auf einen anderen Beruf verweisen, nur weil du theoretisch noch etwas anderes machen könntest. Du bist IT-Berater und kannst nicht mehr am Schreibtisch arbeiten? Dann greift die BU, auch wenn du rein theoretisch noch als Pförtner arbeiten könntest. ### Beispielszenario Nehmen wir an, du bist IT-Freelancer, 35 Jahre alt, und sicherst 2.500 Euro BU-Rente ab. Mit 42 bekommst du chronische Rückenbeschwerden und kannst nicht mehr länger als zwei Stunden am Schreibtisch sitzen. Wird deine Berufsunfähigkeit anerkannt, zahlt die Versicherung dir 2.500 Euro pro Monat bis du 67 bist. Über 25 Jahre summiert sich das auf 750.000 Euro. Ohne BU: null. Das ist ein vereinfachtes Rechenbeispiel, keine Leistungszusage, aber es zeigt die Größenordnung, um die es geht. ## Warum ist die BU-Versicherung so wichtig? Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Laut Branchenstatistiken der Versicherungswirtschaft wird etwa jeder Vierte im Laufe seines Berufslebens berufsunfähig. Das Durchschnittsalter bei Eintritt liegt in den Branchenstatistiken bei Ende 40, also mitten im Berufsleben, wenn Verantwortung und finanzielle Verpflichtungen am höchsten sind. Die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit sind nach den gängigen Branchenauswertungen psychische Erkrankungen mit rund einem Drittel der Fälle, gefolgt von Erkrankungen des Bewegungsapparats und Krebserkrankungen. Unfälle machen dagegen nur einen einstelligen Prozentanteil aus. Das bedeutet: Die meisten Berufsunfähigkeiten entstehen durch Krankheiten, nicht durch Unfälle. Eine reine Unfallversicherung greift in der großen Mehrheit der Fälle also gar nicht, so wichtig sie als Ergänzung sein kann. Die staatliche Auffanglinie ist dünn: Die durchschnittliche volle Erwerbsminderungsrente liegt laut Deutscher Rentenversicherung nur bei rund 1.000 Euro im Monat. Davon kann kaum jemand leben, erst recht nicht in einer Großstadt und erst recht nicht, wenn du Kreditraten oder Unterhaltspflichten hast. Wo genau der Unterschied zwischen dieser gesetzlichen Rente und einer privaten BU liegt, erkläre ich dir ausführlich im Beitrag zu Erwerbsminderungsrente und Berufsunfähigkeitsversicherung. ### Für Selbständige noch kritischer Als Angestellter hast du zumindest sechs Wochen Lohnfortzahlung und danach Krankengeld von der Krankenkasse. Als Selbständiger hast du das nicht automatisch: Krankengeld bekommst du als freiwillig gesetzlich Versicherter nur, wenn du es aktiv absicherst (über den höheren Beitragssatz oder einen Wahltarif), und es endet nach spätestens 78 Wochen. Ein privates Krankentagegeld überbrückt zwar länger, ersetzt aber keine dauerhafte Berufsunfähigkeit. Die Erwerbsminderungsrente wiederum greift nur, wenn du in gar keinem Beruf mehr arbeiten kannst. Deine laufenden Fixkosten wie Miete, Versicherungen und Kreditraten laufen dagegen ungebremst weiter. Einer meiner Mandanten, ein Personal Trainer aus Berlin, hat es mir mal so gesagt: „Sobald du ausfällst, kannst du halt einfach kein Geld mehr verdienen.“ Genau das ist der Punkt. Deshalb sollte die Absicherung deiner Arbeitskraft weit oben auf deiner Liste stehen, gleich neben den Basisdeckungen, die ich im Überblick Versicherungen für Selbständige zusammengefasst habe. ## Was kostet eine BU-Versicherung? Die Kosten einer BU-Versicherung hängen von fünf zentralen Faktoren ab, wobei der Beruf den mit Abstand größten Einfluss hat. ### Der Beruf als wichtigster Preisfaktor Versicherer teilen Berufe in Risikogruppen ein. Je körperlicher die Tätigkeit, desto höher das Risiko und damit die Prämie. Die folgende Tabelle zeigt dir grobe Orientierungsgrößen für eine BU-Rente von 2.000 Euro. Das sind keine konkreten Angebote, sondern Größenordnungen, die im Einzelfall je nach Alter, Gesundheit und Tarif deutlich abweichen können: Gründer und IT-Freelancer landen typischerweise im unteren Bereich. Das klingt zunächst nach einem spürbaren Fixkostenposten, relativiert sich aber schnell, wenn du dir vorstellst, dass die BU im Ernstfall über Jahrzehnte eine sechsstellige Summe auszahlen kann. ### Eintrittsalter, Rentenhöhe und Laufzeit Je jünger du bist, desto günstiger ist die BU. Ein 30-Jähriger zahlt für dieselbe Leistung meist spürbar weniger als ein 40-Jähriger. Jedes Jahr, das du wartest, kostet dich also bares Geld und erhöht das Risiko, dass eine Vorerkrankung dazwischenkommt. Die Rentenhöhe sollte grob bei 70 bis 80 Prozent deines Nettoeinkommens liegen. Als Selbständiger empfehle ich als Orientierung mindestens 60 Prozent deines Gewinns, plus die Kosten für die Krankenversicherung, die du auch bei Berufsunfähigkeit weiterzahlen musst. Bei der Laufzeit rate ich in aller Regel zum Endalter 67. Kürzere Laufzeiten sind zwar günstiger, lassen dich aber mit einer potenziell jahrelangen Lücke bis zum Renteneintritt stehen. ### Gesundheitszustand Vorerkrankungen können zu Zuschlägen, Ausschlüssen oder sogar zur Ablehnung des Antrags führen. Das ist einer der wichtigsten Gründe, warum ich dir rate, die BU so früh wie möglich abzuschließen. Mit 25 hast du in der Regel eine saubere Krankenakte. Mit 40 sieht das oft ganz anders aus. Wie du trotz Vorerkrankungen zu Schutz kommst, zeige ich dir im Beitrag BU bei Vorerkrankungen. ## Gesundheitsfragen: Die größte Hürde beim BU-Antrag Die Gesundheitsfragen im BU-Antrag sind der Punkt, an dem viele Anträge scheitern oder falsch beantwortet werden. Beides ist problematisch, und beides lässt sich vermeiden, wenn du es richtig angehst. Typischerweise fragen die Versicherer nach ambulanten Untersuchungen und Behandlungen der letzten fünf Jahre, nach stationären Krankenhausaufenthalten und Operationen der letzten zehn Jahre, nach Psychotherapie oder psychiatrischer Behandlung der letzten Jahre sowie nach aktuell bestehenden Beschwerden, Medikamenteneinnahme und einem eventuell vorhandenen Grad der Behinderung. Die abgefragten Zeiträume variieren je nach Versicherer teils erheblich, gerade beim Thema Psyche. Genau deshalb lohnt der Vergleich vor der Antragstellung. Für die korrekte Beantwortung gibt es aus meiner Erfahrung als Makler vier goldene Regeln. Erstens: Antworte immer vollständig und wahrheitsgemäß. Falsche oder unvollständige Angaben können dazu führen, dass die Versicherung im Leistungsfall vom Vertrag zurücktritt oder ihn anficht, unter Umständen auch Jahre nach Abschluss. Gemäß § 19 VVG (Versicherungsvertragsgesetz) bist du zur wahrheitsgemäßen Anzeige aller gefahrerheblichen Umstände verpflichtet, nach denen der Versicherer in Textform fragt. Das Risiko einer falschen Angabe ist es niemals wert. Zweitens: Hole dir vor dem Ausfüllen deine Patientenakte ein. Ärzte dokumentieren mehr, als du denkst, und du möchtest sicherstellen, dass deine Angaben mit der ärztlichen Dokumentation übereinstimmen. Drittens: Diagnostiziere dich nicht selbst. Gib an, was der Arzt festgestellt hat, nicht was du vermutest. „Rückenschmerzen“ ist nicht dasselbe wie „Bandscheibenvorfall“, und der Unterschied kann bei der Risikoprüfung entscheidend sein. Viertens, und das ist mein wichtigster Tipp: Nutze die anonyme Voranfrage. Ich stelle für dich anonyme Risikovoranfragen bei mehreren Versicherern gleichzeitig. So erfährst du vorab, ob und zu welchen Bedingungen du versichert wirst, ohne dass eine Ablehnung in deiner Akte landet. Das ist der professionelle Weg und schützt dich vor bösen Überraschungen. ## Nachversicherungsgarantie: Warum sie für Gründer Gold wert ist Die Nachversicherungsgarantie ist ein Baustein, der in keinem guten BU-Vertrag fehlen sollte. Sie erlaubt dir, deine BU-Rente zu bestimmten Anlässen zu erhöhen, ohne dass eine erneute Gesundheitsprüfung nötig wird. Das ist besonders für Gründer und junge Selbständige wichtig, weil das Einkommen in den ersten Jahren oft noch niedrig ist und später deutlich steigt. Typische Anlässe für eine Nachversicherung sind eine deutliche Einkommenssteigerung, Heirat oder eingetragene Lebenspartnerschaft, die Geburt eines Kindes, der Erwerb von Wohneigentum oder die Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit. Welche Anlässe konkret gelten und in welcher Höhe du erhöhen darfst, unterscheidet sich von Tarif zu Tarif. Das bedeutet: Du schließt die BU heute zu günstigen Konditionen ab und passt die Rentenhöhe später an dein gestiegenes Einkommen an. Gesundheitsprobleme, die in der Zwischenzeit aufgetreten sind, spielen bei einer garantierten Nachversicherung keine Rolle. Ein Beispielszenario: Du startest als Gründer mit 1.500 Euro BU-Rente, weil dein Einkommen anfangs niedrig ist. Drei Jahre später läuft dein Geschäft und dein Gewinn ist deutlich gestiegen. Dank der Nachversicherungsgarantie erhöhst du die BU-Rente etwa auf 3.000 Euro, ohne erneute Gesundheitsfragen. Rückenbeschwerden, die du inzwischen entwickelt hast, stehen der Erhöhung im Rahmen der Garantie nicht im Weg. ## Worauf du beim BU-Vergleich achten musst Nicht jede BU-Versicherung ist gleich gut, und die Unterschiede zwischen den Tarifen können im Leistungsfall über viel Geld entscheiden. Hier sind die wichtigsten Qualitätsmerkmale, die ich bei jeder Tarifanalyse prüfe. Der Verzicht auf die abstrakte Verweisung ist der wichtigste Punkt überhaupt. Er stellt sicher, dass die Versicherung dich nicht auf einen anderen, vermeintlich zumutbaren Beruf verweisen darf. Ohne diesen Verzicht könnte der Versicherer bei einem berufsunfähigen IT-Berater argumentieren, er könne ja noch als Telefonist arbeiten, und die Leistung verweigern. Der Prognosezeitraum bestimmt, ab wann du als berufsunfähig giltst. Gute Tarife setzen voraus, dass die Berufsunfähigkeit voraussichtlich sechs Monate andauert. Ebenso wichtig ist die rückwirkende Leistung: Gute Tarife zahlen ab dem tatsächlichen Zeitpunkt des Eintritts der Berufsunfähigkeit, auch wenn du den Leistungsantrag erst Monate später stellst. Die bereits besprochene Nachversicherungsgarantie gehört in jeden BU-Vertrag, ebenso wie eine Regelung zur Arbeitsunfähigkeit. Einige Tarife zahlen bereits bei längerer Arbeitsunfähigkeit, beispielsweise nach sechs Monaten, eine Überbrückungsleistung, auch wenn die Berufsunfähigkeit noch nicht formal festgestellt ist. Und schließlich die Dynamik: Die BU-Rente sollte jährlich um einen vereinbarten Prozentsatz steigen, zum Beispiel drei Prozent, um die Inflation auszugleichen. Sonst ist deine Rente in 20 Jahren real deutlich weniger wert. ## BU-Alternativen: Wenn die klassische BU nicht möglich ist Nicht jeder bekommt eine BU-Versicherung, sei es wegen Vorerkrankungen oder weil die Prämie im Hochrisikoberuf sehr hoch ausfällt. In solchen Fällen gibt es alternative Formen der Arbeitskraftabsicherung, die zwar nicht so umfassend schützen, aber deutlich besser sind als gar kein Schutz. Die Grundfähigkeitsversicherung zahlt, wenn du bestimmte Grundfähigkeiten wie Sehen, Hören, Gehen, Heben oder Autofahren verlierst. Sie ist häufig günstiger als die BU, hat aber eine engere Leistungsdefinition, weil sie nicht auf den konkreten Beruf abstellt, sondern auf körperliche Fähigkeiten. Die Dread-Disease-Versicherung verfolgt einen anderen Ansatz: Sie zahlt eine einmalige Kapitalsumme bei Diagnose bestimmter schwerer Krankheiten wie Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Multipler Sklerose. Es gibt keine monatliche Rente, sondern eine Einmalzahlung, die du frei verwenden kannst. Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung zahlt nur, wenn du in keinem Beruf mehr arbeiten kannst. Das ist eine deutlich strengere Voraussetzung als bei der BU, dafür ist der Schutz oft günstiger. Die Multi-Risk-Versicherung kombiniert Elemente aus BU, Grundfähigkeit und Dread Disease und ist manchmal ein sinnvoller Kompromiss, wenn die reine BU nicht möglich ist. Als Einkommensabsicherung für Selbständige empfehle ich in aller Regel zuerst die klassische BU und erst dann, wenn diese nicht zugänglich ist, eine der Alternativen. ## So findest du die richtige BU-Versicherung Der Weg zur richtigen BU-Versicherung folgt einem klaren Ablauf, den ich mit jedem meiner Kunden durchgehe. Am Anfang steht die Bedarfsermittlung: Wie viel BU-Rente brauchst du tatsächlich? Als Orientierung dienen 70 bis 80 Prozent deines Nettoeinkommens. Als Selbständiger rechne ich mindestens 60 Prozent deines Gewinns plus die Kosten für die Krankenversicherung, die du auch bei Berufsunfähigkeit weiterzahlen musst. Im zweiten Schritt erstelle ich für dich anonyme Risikovoranfragen bei mehreren Versicherern. Damit erfährst du, wer dich zu welchen Bedingungen nimmt, ohne das Risiko einer Ablehnung in deiner Akte. Das ist der Schritt, den viele Selbständige überspringen und dann bei einem formellen Antrag eine Ablehnung kassieren, die bei zukünftigen Anträgen immer wieder auftaucht. Im dritten Schritt vergleichen wir gemeinsam die Angebote. Dabei schaue ich nicht nur auf den Preis, sondern vor allem auf die Bedingungen: Verweisungsverzicht, Nachversicherungsgarantie, Prognosezeitraum, Dynamik und die Regelung zur Arbeitsunfähigkeit. Der günstigste Tarif ist selten der beste. Und schließlich begleite ich dich durch den Abschluss. Bei der BU ist eine fachliche Begleitung kein Luxus, sondern sinnvoll: Die Gesundheitsfragen korrekt zu beantworten und den passenden Tarif zu finden erfordert Erfahrung, und Fehler bei den Gesundheitsfragen können dich im Leistungsfall den Schutz kosten. ## Fazit: Die BU ist keine Nebensache Die BU-Versicherung ist die Versicherung, die im Ernstfall dein Einkommen und damit deine finanzielle Existenz absichert. Kaum ein anderes Produkt schützt so umfassend, wenn du aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kannst. Gerade als Selbständiger ohne Arbeitgebernetz gehört sie zu deinen wichtigsten Absicherungen. Je früher du abschließt, desto günstiger ist die Prämie und desto weniger Vorerkrankungen stehen im Weg. Warte nicht auf den perfekten Moment, den gibt es nicht. Und wenn du unsicher bist, ob du aufgrund deiner Gesundheitshistorie überhaupt eine BU bekommst: Genau dafür gibt es die anonyme Voranfrage, die ich für dich durchführe. Du möchtest wissen, ob und zu welchen Bedingungen du eine BU bekommst? In einem kurzen Erstgespräch klären wir deinen Bedarf, deine Gesundheitssituation und die besten Optionen für dich. ## Häufige Fragen ### Ist die BU-Versicherung als Selbständiger sinnvoll? Absolut. Keine Lohnfortzahlung, kein Krankengeld — ohne BU stehst du im Ernstfall mit null Einkommen da. ### Was kostet eine BU-Versicherung im Monat? Für Büroberufe ca. 50-80 EUR/Monat bei 2.000 EUR BU-Rente. Handwerker: 120-200 EUR/Monat. ### Kann ich die BU auch noch mit 40 abschließen? Ja, aber teurer. Trotzdem: Lieber spät als nie. ### Was passiert bei Berufswechsel? Die BU versichert den Beruf bei Abschluss. Berufswechsel ändert den Schutz nicht. ### Zahlt die BU bei psychischen Erkrankungen? Ja, psychische Erkrankungen sind mit 32% die häufigste BU-Ursache. ### Wie lange zahlt die BU? Bis zum vereinbarten Endalter (idealerweise 67). ### Kann die Versicherung ablehnen? Ja, wegen Vorerkrankungen. Deshalb: anonyme Voranfragen bei mehreren Versicherern. ### Unterschied BU und Erwerbsminderungsrente? BU zahlt bei Unfähigkeit im eigenen Beruf. Erwerbsminderungsrente erst wenn gar nichts mehr geht. ### Ist die BU steuerlich absetzbar? Für Selbständige ja, als Vorsorgeaufwendung. ### Was ist die Nachversicherungsgarantie? Erlaubt Erhöhung der BU-Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung bei bestimmten Anlässen. ## Weiterlesen ### BU für Studenten: Lohnt sich der frühe Abschluss? Warum ein früher BU-Abschluss als Student taktisch klug ist: Gesundheitsprüfung, Berufsgruppe und Nachversicherung einfach erklärt. ### Digitale Patientenakte (ePA) und BU-Gesundheitsfragen Hat deine BU-Versicherung Zugriff auf die elektronische Patientenakte? Was wirklich stimmt, wie die Prüfung abläuft… ### Berufsunfähigkeitsversicherung: Den besten Tarif finden und Fallstricke vermeiden Die wenigsten wissen, wie drastisch ihre Einkünfte sinken, wenn sie durch Krankheit oder Unfall ihren… --- ## Gesundheitsfragen BU: Richtig beantworten (Guide 2026) URL: https://einfachnurversicherungen.de/arbeitskraftabsicherung/gesundheitsfragen-in-der-bu/ Beschreibung: Gesundheitsfragen in der BU-Versicherung: Was du angeben musst, wie ehrlich du sein solltest und wie du trotz Vorerkrankungen guten Schutz bekommst. ## Gesundheitsfragen in der BU-Versicherung: Was du wissen musst ## Warum Gesundheitsfragen in der BU-Versicherung so wichtig sind Kaum ein Thema verunsichert Gründer und Selbständige bei der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) so sehr wie die Gesundheitsfragen. Du fragst dich, was du angeben musst, ob Vorerkrankungen automatisch zur Ablehnung führen und was passiert, wenn du etwas vergisst. Das ist verständlich, denn die Gesundheitsprüfung ist der Schlüsselmoment deines BU-Antrags. Die gute Nachricht: Wer sich vorbereitet und ehrlich antwortet, hat deutlich bessere Chancen als gedacht. Viele Vorerkrankungen lassen sich über eine gezielte Versichererauswahl oder eine anonyme Risikovoranfrage lösen. Und selbst bei chronischen Erkrankungen gibt es häufig Wege zu einem leistungsstarken BU-Schutz. Du musst sie nur kennen. In diesem Artikel erfährst du, welche Gesundheitsfragen typischerweise gestellt werden, wie du sie korrekt beantwortest und was passiert, wenn Angaben fehlen oder falsch sind. Außerdem zeige ich dir, wie die anonyme Risikovoranfrage funktioniert und warum sie dein wichtigstes Werkzeug bei Vorerkrankungen ist. ## Welche Gesundheitsfragen werden gestellt? Die Gesundheitsfragen im BU-Antrag sind nicht bei jedem Versicherer identisch, folgen aber einem typischen Muster. Im Wesentlichen geht es um bestimmte Zeiträume und Themenbereiche. Wichtig zu wissen: Die abgefragten Zeitfenster unterscheiden sich von Gesellschaft zu Gesellschaft zum Teil erheblich. Genau das macht die Versichererauswahl bei Vorerkrankungen so entscheidend. ### Typische Fragenkategorien im BU-Antrag Besonders die psychischen Erkrankungen zeigen, wie groß die Unterschiede sind: Die Spanne reicht hier von drei bis zu zehn Jahren. Auch bei Suchtmitteln fragen einige Gesellschaften nur die letzten Jahre ab, andere praktisch zeitlich unbegrenzt. Für dich bedeutet das: Ein und dieselbe Diagnose kann bei einem Versicherer außerhalb des Fragezeitraums liegen und damit gar nicht anzugeben sein, während sie bei einem anderen noch abgefragt wird. Entscheidend ist deshalb das Grundprinzip der Anzeigepflicht: Gefragt wird nur, was in der konkreten, in Textform gestellten Frage steht (§ 19 Abs. 1 VVG). Wenn der Versicherer nach ambulanten Behandlungen in den letzten drei Jahren fragt, musst du nichts angeben, was vier Jahre zurückliegt. Eine allgemeine Pflicht, ungefragt alles zu offenbaren, gibt es nicht. ### Was zählt als Behandlung? Nicht jeder Arztbesuch ist automatisch eine Behandlung im Sinne der Gesundheitsfragen. Reine Vorsorgeuntersuchungen ohne Befund, etwa eine professionelle Zahnreinigung oder der Check-up 35, musst du in der Regel nicht angeben, es sei denn, die Frage schließt Vorsorge ausdrücklich ein. Sobald aber eine Diagnose gestellt, ein Medikament verschrieben oder eine Therapie durchgeführt wurde, handelt es sich um eine anzugebende Behandlung. Im Zweifel gilt: Angeben ist immer besser als weglassen. ## Die vorvertragliche Anzeigepflicht nach § 19 VVG Die Gesundheitsfragen sind kein Selbstzweck. Sie basieren auf deiner gesetzlichen vorvertraglichen Anzeigepflicht nach § 19 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG). Das bedeutet: Du bist verpflichtet, alle Fragen wahrheitsgemäß und vollständig zu beantworten. Diese Pflicht gilt nicht nur für die BU, sondern für jeden Versicherungsvertrag. Nirgends ist sie allerdings so folgenschwer wie bei der Berufsunfähigkeitsversicherung. ### Was passiert bei falschen Angaben? Die Konsequenzen richten sich danach, wie schwer dein Verschulden wiegt. Bei vorsätzlicher oder arglistiger Falschauskunft, also wenn du bewusst eine Diagnose verschweigst, kann der Versicherer vom Vertrag zurücktreten. Bei Arglist kann er ihn zusätzlich anfechten. Das kann rückwirkend geschehen, du verlierst den gesamten Versicherungsschutz, und die bis dahin gezahlten Beiträge bekommst du nicht zurück. Das ist das absolute Worst-Case-Szenario. Wichtig ist dabei die Frist: In den übrigen Fällen erlöschen die Rechte des Versicherers grundsätzlich fünf Jahre nach Vertragsschluss. Nur bei vorsätzlicher oder arglistiger Verletzung der Anzeigepflicht verlängert sich diese Frist auf zehn Jahre (§ 21 Abs. 3 VVG). Die oft gehörte Zahl von drei Jahren ist falsch. Bei grob fahrlässiger Falschauskunft kann der Versicherer ebenfalls vom Vertrag zurücktreten und im Leistungsfall die Zahlung verweigern. Es gibt aber zwei Rettungsanker. Hätte der Versicherer den Vertrag bei Kenntnis der Erkrankung nur zu anderen Bedingungen abgeschlossen, wird der Vertrag rückwirkend angepasst, etwa durch einen Ausschluss oder einen Zuschlag, statt aufgelöst. Und wenn die verschwiegene Erkrankung mit deiner späteren Berufsunfähigkeit nachweislich nichts zu tun hat, muss der Versicherer trotzdem leisten (Kausalitätsgegenbeweis nach § 21 Abs. 2 VVG). Bei einfach fahrlässiger Falschauskunft, du hast es wirklich nur vergessen und nicht verdrängt, kann der Versicherer den Vertrag nicht mehr rückwirkend beenden, aber für die Zukunft anpassen. Das bedeutet eine Ausschlussklausel für die vergessene Erkrankung oder eine Beitragserhöhung. Immerhin muss er aber leisten, soweit die Anpassung deinen konkreten BU-Fall nicht ausschließt. Den besten Schutz hast du bei einer schuldlosen Falschauskunft. Wenn du eine Diagnose wirklich nicht kanntest, etwa weil dein Arzt sie dir nie mitgeteilt hat oder sie nur als interne Verdachtsdiagnose in der Akte stand, hat der Versicherer kein Rücktrittsrecht. In der Praxis kommt das häufiger vor als man denkt, besonders bei Zufallsbefunden in Blutuntersuchungen. ### Praxisbeispiel: Die vergessene Physiotherapie Stell dir ein Beispielszenario vor: Du bist IT-Freelancer und hattest vor drei Jahren wegen Rückenschmerzen sechs Sitzungen Physiotherapie. Die Beschwerden sind längst weg, du hast den Arztbesuch vergessen. Im Antrag gibst du bei der Frage nach Behandlungen am Bewegungsapparat „Nein“ an. Zwei Jahre später wirst du berufsunfähig, wegen eines Bandscheibenvorfalls. Der Versicherer prüft nun deine Akte. Er findet die Physiotherapie und kann sich auf eine Verletzung der Anzeigepflicht berufen. Im ungünstigsten Fall verlierst du deinen BU-Schutz genau dann, wenn du ihn am dringendsten brauchst. Und genau deshalb ist die Vorbereitung so entscheidend: Wer seine Patientenakte vorher durchgeht, stolpert nicht über vergessene Einträge. ## So beantwortest du Gesundheitsfragen richtig Ehrlichkeit ist die Basis. Aber blindes Antworten ohne Vorbereitung ist riskant. Die meisten Fehler passieren nicht aus böser Absicht, sondern weil Versicherungsnehmer ihre eigene Krankengeschichte schlicht nicht vollständig im Kopf haben. Deshalb brauchst du eine systematische Vorgehensweise. Der erste und wichtigste Schritt ist die Patientenakte. Fordere bei deiner Krankenkasse eine Patientenquittung der letzten fünf Jahre an. Das geht formlos per E-Mail oder über die App deiner Kasse. Innerhalb weniger Tage erhältst du eine vollständige Auflistung aller abgerechneten Diagnosen und Behandlungen, oft mit Details, an die du dich selbst nicht mehr erinnerst. Für gesetzlich Versicherte ist das kostenlos, privat Versicherte können über ihre PKV eine Leistungsübersicht anfordern. Geh dann alle Ärzte systematisch durch, die du im relevanten Zeitraum besucht hast. Viele vergessen den Zahnarzt, den Hautarzt oder den kurzen Besuch beim Orthopäden. Auch ein einzelner Termin, bei dem eine Diagnose gestellt wurde, zählt. Schreib dir alles auf, besser zu viel als zu wenig. Besonderes Augenmerk verdienen Medikamente. Auch vermeintlich harmlose Dauermedikation wie Schilddrüsentabletten, Blutdrucksenker oder die Pille ist in vielen Anträgen anzugeben. Notiere auch rezeptfreie Medikamente, die du regelmäßig nimmst, falls die Frage danach gestellt wird. Bei den Diagnosen kommt es auf die Formulierung an. Bitte deinen Arzt, dir die konkreten ICD-10-Codes mitzuteilen. In der Praxis stehen in Patientenakten häufig Verdachtsdiagnosen, die nie bestätigt wurden, etwa ein „V.a. Depression“ nach einem schlechten Tag, der nie zu einer Therapie führte. Solche Einträge können im BU-Antrag zu Problemen führen, wenn du sie nicht erklärst. Dein Arzt kann Verdachtsdiagnosen in vielen Fällen korrigieren oder präzisieren, bevor du den Antrag stellst. Ein heikles Thema ist Psychotherapie. Jede Sitzung ist anzugeben, wenn danach gefragt wird, auch ein einmaliges Erstgespräch, das nicht zu einer Therapie führte. Versicherer unterscheiden hier genau zwischen Beratungsgespräch und therapeutischer Sitzung, aber im Antrag ist Transparenz immer die bessere Strategie. Am Ende des Prozesses steht der Gang zum Versicherungsmakler. Ein Makler, der regelmäßig BU-Anträge begleitet, kennt die Annahmerichtlinien der einzelnen Gesellschaften und kann einschätzen, bei welchem Versicherer deine Gesundheitshistorie am wenigsten problematisch ist. Das spart dir nicht nur Nerven, sondern oft auch bares Geld. ## Die anonyme Risikovoranfrage: dein wichtigstes Werkzeug Wenn du Vorerkrankungen hast, ist eine anonyme Risikovoranfrage der sicherste Weg zu einer BU-Versicherung. Dabei prüft der Versicherer anhand deiner Gesundheitsdaten, ob und zu welchen Bedingungen er dich versichern würde, ohne dass dein Name genannt wird. ### So funktioniert die Risikovoranfrage Dein Versicherungsmakler erstellt zunächst ein anonymisiertes Risikoprofil. Darin stehen deine Diagnosen, Behandlungen und der aktuelle Gesundheitszustand, aber nicht dein Name, deine Adresse oder dein Geburtsdatum. Dieses Profil geht dann parallel an mehrere Versicherer, idealerweise an acht bis zehn verschiedene Gesellschaften. Jeder Versicherer prüft das Profil nach seinen eigenen Annahmerichtlinien und gibt ein Votum ab. Die Ergebnisse fallen oft überraschend unterschiedlich aus: Derselbe Rücken, der bei einer Gesellschaft einen Ausschluss auslöst, wird bei einer anderen mit einem moderaten Zuschlag akzeptiert und bei einer dritten ohne jede Einschränkung angenommen. Erst wenn alle Voten vorliegen, entscheidest du, bei welchem Versicherer du den offiziellen Antrag stellst. ### Warum anonym? Wenn du direkt einen Antrag bei einem Versicherer stellst und dieser ablehnt, kann das in einem branchenweiten Hinweis- und Informationssystem (HIS) vermerkt werden. Andere Versicherer können darauf zugreifen und werden dann mitunter skeptischer. Bei einer anonymen Voranfrage passiert das nicht: Eine zurückhaltende Einschätzung im Rahmen der Voranfrage bleibt folgenlos. Du verlierst nichts, gewinnst aber Klarheit über deine Optionen. ### Ergebnisse der Risikovoranfrage Die Erfahrung zeigt: Ein Großteil der Voranfragen endet mit einem Angebot, häufig sogar ohne Einschränkung. Und selbst wenn ein einzelner Versicherer ablehnt, nehmen andere mit Zuschlag oder Ausschluss an. Deshalb ist die parallele Voranfrage bei mehreren Versicherern so wertvoll: Je mehr Angebote auf dem Tisch liegen, desto besser kannst du vergleichen. ## Häufige Vorerkrankungen und ihre Folgen für die BU Vorerkrankungen sind der Normalfall, nicht die Ausnahme. Wie ein bestimmtes Krankheitsbild bewertet wird, hängt stark vom Versicherer und vom zeitlichen Abstand ab. Einen guten Überblick, welche Wege es je nach Diagnose gibt, findest du in meinem Beitrag zur BU trotz Vorerkrankungen. ### Psychische Erkrankungen Psychische Diagnosen sind der häufigste Grund für Berufsunfähigkeit in Deutschland. Dementsprechend genau prüfen Versicherer bei psychischen Vorerkrankungen, und genau hier ist der Fragezeitraum am unterschiedlichsten: Er reicht je nach Gesellschaft von drei bis zehn Jahren. Eine abgeschlossene Kurzzeittherapie, die weit zurückliegt und seitdem beschwerdefrei verlaufen ist, akzeptieren viele Gesellschaften ohne Einschränkung. Eine laufende oder kürzlich beendete Langzeittherapie führt dagegen häufig zu einer Ablehnung oder einem Ausschluss für psychische Erkrankungen. Besonders relevant für Gründer: Stressbedingte Beschwerden wie Schlafstörungen oder Erschöpfung, die ärztlich dokumentiert wurden, können in der Risikoprüfung bereits als psychische Diagnose gewertet werden. ### Rückenbeschwerden Erkrankungen des Bewegungsapparats sind ein weiterer sehr häufiger BU-Auslöser. Einmalige Physiotherapie ohne weitergehende Diagnose wird von einigen Versicherern toleriert, besonders wenn sie länger zurückliegt. Bandscheibenvorfälle oder chronische Schmerzsyndrome führen dagegen regelmäßig zu einem Beitragszuschlag oder zu einem Ausschluss für Wirbelsäulenerkrankungen. Wenn du als Selbständiger viel am Schreibtisch sitzt, ob als Entwickler, Berater oder Designer, solltest du dokumentierte Rückenbeschwerden ernst nehmen und vor dem Antrag die Patientenakte prüfen. ### Allergien und Asthma Leichte Allergien wie saisonaler Heuschnupfen sind bei den meisten Versicherern kein Problem und werden ohne Zuschlag akzeptiert. Anders sieht es bei medikamentös behandeltem Asthma aus: Je nach Schweregrad und Medikation rechnen Versicherer mit einem Beitragszuschlag. Entscheidend ist die aktuelle Therapiestufe. Ein gut kontrolliertes Asthma mit einem niedrig dosierten Inhalationsspray wird deutlich milder bewertet als ein schweres Asthma mit einer dauerhaften Cortisontherapie. ### Schilddrüsenerkrankungen Eine gut eingestellte Hashimoto-Thyreoiditis akzeptieren viele Versicherer ohne Zuschlag, sofern die Laborwerte über einen längeren Zeitraum stabil sind und die Medikation nicht verändert wurde. Andere Schilddrüsenerkrankungen wie Morbus Basedow oder Schilddrüsenknoten erfordern eine individuelle Prüfung. Hier variieren die Annahmerichtlinien besonders stark zwischen den Gesellschaften, was die Risikovoranfrage umso wertvoller macht. ## Besonderheiten für Selbständige und Gründer Als Selbständiger oder Gründer hast du bei der BU-Antragstellung einige Besonderheiten zu beachten, die Angestellte nicht kennen. Der offensichtlichste Unterschied: Du trägst den Beitrag komplett allein, ohne Arbeitgeberzuschuss. Gleichzeitig ist dein Einkommen ungeschützter. Ein selbständiger Personal Trainer brachte es mir gegenüber im Gespräch auf den Punkt: „Sobald du ausfällst oder erkrankst, kannst du halt einfach kein Geld mehr verdienen.“ Genau diese Lücke schließt die Arbeitskraftabsicherung. Und über eine Risikovoranfrage bei mehreren Versicherern findest du nicht nur den passenden Schutz, sondern oft auch den günstigeren Tarif. Für Gründer ohne Einkommenshistorie gibt es spezielle Starter-Tarife: Viele Versicherer ermöglichen eine BU-Rente bis zu einer festgelegten Grenze, ohne dass du Einkommensnachweise vorlegen musst. Das ist gerade in den ersten Geschäftsjahren ein enormer Vorteil, denn dein tatsächliches Einkommen als Gründer spiegelt oft nicht wider, was du langfristig verdienen wirst. Achte bei der Tarifwahl unbedingt auf eine Nachversicherungsgarantie. Diese Option erlaubt dir, deine BU-Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung zu erhöhen, wenn dein Einkommen steigt. Typische Anlässe sind eine Umsatzverdopplung, eine Heirat oder die Geburt eines Kindes. Ohne Nachversicherungsgarantie müsstest du bei einer Erhöhung erneut Gesundheitsfragen beantworten, und zwischenzeitlich aufgetretene Beschwerden könnten dann zum Problem werden. Unterschätzt wird auch die Tätigkeitsbeschreibung im Antrag. Deine Berufsbezeichnung beeinflusst die Risikoklasse erheblich: Ein „IT-Berater“ wird von den meisten Versicherern in eine günstige Klasse eingestuft, während ein „Handwerker“ oder „Personal Trainer“ deutlich mehr zahlt. Wenn du als Selbständiger mehrere Tätigkeiten ausübst, kann die richtige Formulierung einen spürbaren Beitragsunterschied ausmachen. Das ist einer der Gründe, warum sich die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Versicherungsmakler lohnt. Und der wichtigste Tipp: Schließ früh ab. Je jünger und gesünder du bist, desto günstiger und unkomplizierter wird der Abschluss. Wer mit 25 und ohne Vorerkrankungen eine BU abschließt, zahlt oft deutlich weniger als jemand mit 35 und diversen Arztbesuchen. Gerade als Gründer, der ohnehin an tausend Baustellen gleichzeitig arbeitet, ist die Absicherung deiner Arbeitskraft, von der BU bis zum Krankentagegeld, eine der Aufgaben, die du nicht auf morgen verschieben solltest. ## So findest du trotz Vorerkrankungen eine BU-Versicherung Vorerkrankungen bedeuten nicht das Ende deiner BU-Optionen, aber sie erfordern eine andere Herangehensweise als ein unkomplizierter Antrag ohne Auffälligkeiten. Der Weg beginnt mit der Patientenakte: Fordere bei deiner Krankenkasse und deinen behandelnden Ärzten vollständige Unterlagen der letzten fünf bis zehn Jahre an. Nur mit einer lückenlosen Übersicht kannst du fundiert in die Risikoprüfung gehen. Im nächsten Schritt suchst du dir einen Versicherungsmakler mit Zugang zum Großteil des Marktes, also jemanden, der nicht nur die Produkte einer einzelnen Gesellschaft anbieten kann. Der Unterschied ist entscheidend: Ein an eine Gesellschaft gebundener Vertreter kann dir nur deren Produkte anbieten. Lehnt dieses Unternehmen dich ab, stehst du ohne Alternative da. Ein Makler dagegen hat Zugang zu einer Vielzahl von Gesellschaften und kennt deren unterschiedliche Annahmerichtlinien. Gemeinsam mit dem Makler startest du dann die anonyme Risikovoranfrage bei mehreren Versicherern. Wenn die Ergebnisse vorliegen, vergleichst du nicht nur den Preis, sondern vor allem die Bedingungen der BU-Tarife. Ein Tarif mit Ausschluss für Rückenerkrankungen und niedrigem Beitrag kann sinnvoller sein als ein Tarif mit hohem Zuschlag und vollem Schutz, oder umgekehrt, je nach deiner persönlichen Risikoeinschätzung. Diese Abwägung triffst du am besten im Gespräch mit deinem Makler. Wenn ein Ausschluss vereinbart wird, prüfe vorab, ob der Versicherer eine spätere Überprüfung zulässt. Einige Gesellschaften bieten die Möglichkeit, einen Ausschluss nach einem bestimmten beschwerdefreien Zeitraum aufheben zu lassen. Das ist keine Garantie, aber eine Option, die du von Anfang an im Blick haben solltest. Am Ende des Prozesses füllst du den offiziellen Antrag aus, sorgfältig, vollständig und ehrlich, unterstützt von deinem Makler. Wer diesen Weg geht, hat erfahrungsgemäß sehr gute Chancen auf einen leistungsstarken BU-Schutz. Und falls die BU tatsächlich nicht möglich ist, gibt es Alternativen wie die Erwerbsminderungsrente oder eine Grundfähigkeitsversicherung, die häufig auch mit Vorerkrankungen abschließbar ist. ## Fazit Gesundheitsfragen in der BU-Versicherung sind kein Grund zur Panik, aber ein Grund zur guten Vorbereitung. Die goldene Regel lautet: ehrlich, vollständig und mit System. Hol dir deine Patientenakte, geh alle Diagnosen durch und nutz die anonyme Risikovoranfrage, um den besten Versicherer für deine Situation zu finden. Als Versicherungsmakler mit Zugang zum Großteil des Marktes führe ich solche Voranfragen regelmäßig durch und kenne die Annahmerichtlinien der einzelnen Gesellschaften genau. Die Erfahrung zeigt: Für die meisten Vorerkrankungen gibt es Lösungen. Du musst sie nur professionell angehen. ## Häufige Fragen ### Muss ich jede Erkältung in den Gesundheitsfragen angeben? Nein. Du musst nur angeben, was konkret gefragt wird. Eine einzelne Erkältung ohne Krankschreibung fällt in der Regel nicht unter die Fragen nach Behandlungen. Sobald du aber deswegen beim Arzt warst und eine Diagnose oder ein Medikament dokumentiert wurde, solltest du es angeben, wenn der Abfragezeitraum passt. ### Was passiert, wenn ich eine Vorerkrankung vergesse anzugeben? Das hängt vom Verschulden ab. Bei vorsätzlichem Verschweigen kann der Versicherer den Vertrag rückwirkend aufheben. Bei fahrlässigem Vergessen kann er nachträglich Ausschlüsse oder Zuschläge festlegen. Deshalb empfehle ich, vorab deine Patientenakte anzufordern, damit du nichts übersiehst. ### Was ist eine anonyme Risikovoranfrage? Bei einer anonymen Risikovoranfrage prüft der Versicherer anhand deiner Gesundheitsdaten, ob und zu welchen Konditionen er dich versichern würde, ohne deinen Namen zu kennen. Eine Ablehnung hat keine negativen Folgen, da sie nirgends gespeichert wird. So kannst du mehrere Versicherer parallel anfragen und den besten auswählen. ### Kann ich eine BU-Versicherung trotz Psychotherapie bekommen? Ja, das ist möglich. Entscheidend sind Art und Dauer der Therapie, wie lange sie zurückliegt und ob du aktuell symptomfrei bist. Eine abgeschlossene Kurzzeittherapie, die mehr als 5 Jahre zurückliegt, wird von einigen Versicherern ohne Zuschlag akzeptiert. Bei kürzlich beendeten oder laufenden Therapien ist eine anonyme Risikovoranfrage der richtige Weg. ### Wie weit zurück muss ich Gesundheitsfragen beantworten? Der Abfragezeitraum variiert je nach Versicherer und Frage: Ambulante Behandlungen werden typischerweise für die letzten 3–5 Jahre abgefragt, stationäre Aufenthalte für 5–10 Jahre. Chronische Erkrankungen und Dauerdiagnosen müssen ohne zeitliche Grenze angegeben werden. Maßgeblich ist immer die konkret gestellte Frage. ### Prüft der Versicherer meine Angaben nach? Bei Antragstellung erfolgt in der Regel keine Prüfung. Der Versicherer prüft deine Angaben erst im Leistungsfall, also genau dann, wenn du auf die BU-Rente angewiesen bist. Er fordert dann Einsicht in deine Krankenakte an. Falsche Angaben fliegen fast immer auf, weshalb Ehrlichkeit der einzig sinnvolle Weg ist. ### Was bedeutet ein Ausschluss in der BU-Versicherung? Ein Ausschluss bedeutet, dass eine bestimmte Erkrankung oder ein Körperteil nicht vom BU-Schutz umfasst ist. Wirst du aufgrund einer anderen Ursache berufsunfähig, leistet die Versicherung ganz normal. Ob ein Ausschluss akzeptabel ist, hängt von deiner individuellen Situation ab. In vielen Fällen ist ein BU-Schutz mit Ausschluss besser als gar kein Schutz. ### Kann ich die BU-Versicherung abschließen, ohne Gesundheitsfragen zu beantworten? Nein, eine klassische BU-Versicherung ohne Gesundheitsprüfung gibt es nicht. Es gibt jedoch vereinfachte Aktionen mancher Versicherer oder Gruppenverträge mit reduzierten Fragen. Alternativ kann eine Grundfähigkeitsversicherung mit weniger strengen Gesundheitsfragen eine Option sein, sie ist aber kein vollwertiger BU-Ersatz. ## Weiterlesen ### BU für Studenten: Lohnt sich der frühe Abschluss? Warum ein früher BU-Abschluss als Student taktisch klug ist: Gesundheitsprüfung, Berufsgruppe und Nachversicherung einfach erklärt. ### Digitale Patientenakte (ePA) und BU-Gesundheitsfragen Hat deine BU-Versicherung Zugriff auf die elektronische Patientenakte? Was wirklich stimmt, wie die Prüfung abläuft… ### Berufsunfähigkeitsversicherung: Den besten Tarif finden und Fallstricke vermeiden Die wenigsten wissen, wie drastisch ihre Einkünfte sinken, wenn sie durch Krankheit oder Unfall ihren… --- ## Scheinselbstständigkeit als Gründer: Diese Versicherungen sind betroffen URL: https://einfachnurversicherungen.de/gruender/scheinselbststaendigkeit-versicherung/ Beschreibung: Scheinselbstständigkeit als Gründer: was dir bei PKV, BU und Altersvorsorge droht, wenn die Rentenversicherung Beschäftigung feststellt. ## Scheinselbstständigkeit als Gründer: Diese Versicherungen sind betroffen Scheinselbstständigkeit als Gründer: was dir bei PKV, BU und Altersvorsorge droht, wenn die Rentenversicherung Beschäftigung feststellt. ## Das Wichtigste auf einen Blick - Scheinselbstständigkeit heißt: Du rechnest als Selbstständiger ab, arbeitest aber tatsächlich wie ein Angestellter, weisungsgebunden und eingegliedert in den Betrieb deines Auftraggebers. - Ob das der Fall ist, entscheidet nicht dein Vertrag, sondern das Gesamtbild deiner tatsächlichen Arbeitsverhältnisse (§ 7 SGB IV). - Klarheit bringt das Statusfeststellungsverfahren bei der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund (§ 7a SGB IV), kostenfrei und erfahrungsgemäß innerhalb weniger Monate, eine gesetzliche Bearbeitungsfrist gibt es dafür nicht. - Der wichtigste Termin steht in § 7a Absatz 5 SGB IV: Stellst du den Antrag innerhalb eines Monats nach Aufnahme der Tätigkeit und bist du für die Zwischenzeit selbst gegen Krankheit und für das Alter abgesichert, beginnt eine später festgestellte Beschäftigung erst mit der Entscheidung, nicht rückwirkend. - Wird Beschäftigung rückwirkend festgestellt, drohen Nachzahlungen der Sozialversicherungsbeiträge. Die Beitragsansprüche verjähren nach vier Jahren, bei vorsätzlich vorenthaltenen Beiträgen erst nach dreißig Jahren (§ 25 SGB IV). - Für dich als Auftragnehmer betrifft das vor allem deine private Krankenversicherung, deine Rentenversicherung und indirekt auch Berufshaftpflicht und Berufsunfähigkeitsversicherung. - Der teuerste Einzelpunkt dabei: Deine private Krankenversicherung kannst du bei einer Jahre zurückreichenden Feststellung meist nicht mehr rückwirkend kündigen, die Dreimonatsfrist dafür ist dann schon abgelaufen (§ 205 Absatz 2 VVG), Beiträge für die Vergangenheit bekommst du in diesem Fall nicht zurück. - Die arbeits- und sozialrechtliche Bewertung deines Einzelfalls gehört in die Hände eines Fachanwalts oder Steuerberaters, hier ordne ich dir die versicherungsseitigen Folgen ein. ## Wann aus Selbstständigkeit auf dem Papier ein Beschäftigungsverhältnis wird Rechtlich ist eine Beschäftigung nach § 7 Abs. 1 SGB IV die nichtselbstständige Arbeit, insbesondere in einem Arbeitsverhältnis. Als Anhaltspunkte dafür nennt das Gesetz eine Tätigkeit nach Weisungen und die Eingliederung in die Arbeitsorganisation des Weisungsgebers. Entscheidend ist dabei nicht, was in deinem Vertrag steht oder wie ihr eure Zusammenarbeit nennt. Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundessozialgerichts zählt das Gesamtbild der tatsächlichen Verhältnisse: Alle relevanten Umstände deines Falls werden zusammengetragen, gewichtet und gegeneinander abgewogen. Kein einzelnes Merkmal entscheidet für sich allein. In der Praxis prüft die Clearingstelle deshalb typischerweise, wie frei du deine Arbeitszeit und deinen Arbeitsort tatsächlich gestalten kannst, ob du in Teams und Abläufe deines Auftraggebers eingebunden bist, wessen Arbeitsmittel du nutzt und ob du eigenes unternehmerisches Risiko trägst. Beurteilt wird dabei immer das konkrete Auftragsverhältnis, nicht deine Auftragslage insgesamt. Ein einzelner, dauerhafter Hauptauftraggeber, an dessen Weisungen und Strukturen du gebunden bist, ist ein klassisches Warnsignal, aber das Signal liegt in der Weisungsbindung und der Eingliederung, nicht in der Zahl deiner Kunden. Wie deine Zusammenarbeit auf dem Papier heißt, spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Ob im Vertrag „Dienstvertrag“, „Werkvertrag“ oder „freie Mitarbeit“ steht, ändert nichts daran, wie die Zusammenarbeit tatsächlich gelebt wird. Betroffen sind in der Praxis vor allem Konstellationen, die in der Gründer- und Freelancer-Welt alltäglich sind: die IT-Beraterin, die seit zwei Jahren ausschließlich für einen Auftraggeber im dortigen Projektteam sitzt, der Coach, der feste Sprechstunden nach Vorgabe des Auftraggebers hält, oder der Kurierfahrer, der Fahrzeug und Ablaufplan komplett gestellt bekommt. Je näher deine Arbeitsrealität an ein normales Angestelltenverhältnis rückt, desto genauer solltest du hinschauen. ## Das Statusfeststellungsverfahren: Wie du dir Klarheit holst Wenn du unsicher bist, musst du nicht warten, bis eine Betriebsprüfung oder ein Zufall die Frage aufwirft. Über das Statusfeststellungsverfahren nach § 7a SGB IV kannst du (oder dein Auftraggeber) bei der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund in Berlin klären lassen, ob deine Tätigkeit als Beschäftigung oder als selbstständige Tätigkeit einzuordnen ist. Warten kostet dich dabei sogar die Wahl: Sobald ein Sozialversicherungsträger von sich aus ein Verfahren zur Feststellung der Versicherungspflicht eingeleitet hat, ist dein eigener Antrag nach § 7a SGB IV gesperrt. Seit dem 1. April 2022 entscheidet die Clearingstelle nur noch über den Erwerbsstatus selbst, also über Beschäftigung oder Selbstständigkeit. Über die Versicherungspflicht in den einzelnen Zweigen entscheiden danach die dafür zuständigen Stellen, also die Krankenkasse als Einzugsstelle beziehungsweise der Rentenversicherungsträger. Die Statusentscheidung ist damit die Vorfrage, nicht schon der Beitragsbescheid. Für dich als Auftragnehmer steckt der eigentliche Schutz in einer Regelung, die kaum jemand kennt: § 7a Absatz 5 SGB IV. Stellst du den Antrag innerhalb eines Monats nach Aufnahme der Tätigkeit und stellt die Rentenversicherung später eine Beschäftigung fest, gilt erst der Tag der Bekanntgabe der Entscheidung als Beginn des Beschäftigungsverhältnisses. Das Rückwirkungsrisiko fällt damit weg. Voraussetzung ist, dass du zustimmst und für die Zwischenzeit gegen Krankheit und für das Alter abgesichert bist, der Art nach entsprechend den Leistungen der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung. Genau an dieser Stelle wird deine private Absicherung zur Tatbestandsvoraussetzung, deshalb schaue ich mir bei Gründern zuerst an, ob die vorhandenen Verträge diese Anforderung überhaupt erfüllen. Diese Monatsfrist ist der wichtigste Termin im ganzen Thema, und sie verstreicht lautlos. Beruhigend ist außerdem: Widerspruch und Klage gegen die Statusentscheidung haben aufschiebende Wirkung (§ 7a Absatz 6 SGB IV). Solange du dich wehrst, wird aus der Entscheidung nichts fällig. Der Antrag selbst kostet dich nichts, die Deutsche Rentenversicherung erhebt für die Prüfung keine Gebühr. Bis zur Entscheidung vergehen erfahrungsgemäß einige Monate, je nach Komplexität deines Falls und wie schnell alle Unterlagen vorliegen, eine gesetzliche Bearbeitungsfrist gibt es dafür nicht. Antragsberechtigt sind grundsätzlich die Vertragsparteien selbst, also du als Auftragnehmer und dein Auftraggeber, jeweils auch einzeln. Arbeitest du im Rahmen deines Auftrags zusätzlich für einen Dritten, etwa als eingesetzte Fachkraft bei einem Kunden deines Auftraggebers, kann auch dieser Dritte einbezogen werden, wenn dort ebenfalls ein Beschäftigungsverhältnis in Betracht kommt. Für wiederkehrende, gleichartige Auftragsverhältnisse gibt es außerdem die gutachterliche Äußerung nach § 7a Absatz 4b SGB IV. Wichtig ist der Unterschied zu einer echten Feststellung: Das ist ein Gutachten, keine bindende Entscheidung, und sie ergeht nur zusätzlich zu einer Einzelfallentscheidung, dein eigenes Auftragsverhältnis bleibt also trotzdem für sich zu beurteilen. Lass dir in diesem Fall die Kopie aushändigen, auf die du Anspruch hast, und prüfe, ob dein Auftragsverhältnis dem dort beschriebenen wirklich gleicht. Auch diese Regelung ist bis zum 30. Juni 2027 befristet. Ausgelöst wird diese Prüfung in der Praxis meistens durch eine reguläre Betriebsprüfung bei deinem Auftraggeber, durch eine Meldung eines Sozialversicherungsträgers oder durch einen eigenen Antrag auf Statusfeststellung. Auch ein Wechsel des Auftraggebers, etwa wenn du nach Jahren als vermeintlich Selbstständiger den Betrieb verlässt und dort ein Nachfolger angestellt wird, kann eine solche Prüfung anstoßen. ## Die Folgen, wenn die Clearingstelle Beschäftigung feststellt Kommt die Clearingstelle zu dem Ergebnis, dass rückwirkend ein Beschäftigungsverhältnis vorlag, setzt sie damit noch keine Beiträge fest. Die Nachforderung folgt im zweiten Schritt, entweder von der Krankenkasse als Einzugsstelle oder vom Rentenversicherungsträger im Rahmen der Betriebsprüfung. Gefordert wird dann der sogenannte Gesamtsozialversicherungsbeitrag, also die Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung für die zurückliegende Zeit. Schuldner ist dein Auftraggeber (§ 28e Absatz 1 SGB IV). Wie weit das zurückreicht, regelt § 25 SGB IV: Beitragsansprüche verjähren grundsätzlich vier Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie fällig wurden. Bei vorsätzlich vorenthaltenen Beiträgen verlängert sich diese Frist auf dreißig Jahre, und dafür genügt bereits bedingter Vorsatz, die Praxis nimmt ihn bei erkennbaren Statusrisiken schnell an, etwa wenn der Auftraggeber vorher auf das Risiko hingewiesen wurde. Läuft gerade eine Betriebsprüfung, ist die Verjährung für deren Dauer zusätzlich gehemmt. Für dich als Auftragnehmer ist wichtig: Der Rückgriff deines Auftraggebers auf deinen Arbeitnehmeranteil ist gesetzlich eng begrenzt (§ 28g SGB IV). Er darf diesen Anteil grundsätzlich nur durch Abzug vom laufenden Entgelt geltend machen, und einen unterbliebenen Abzug nur bei den folgenden drei Zahlungen nachholen, außer der Abzug ist ohne sein Verschulden unterblieben. Bei einer rückwirkenden Feststellung, bei der es nie einen laufenden Lohnabzug gab, bleibt dein Auftraggeber deshalb in der Praxis auf einem erheblichen Teil der Beitragsnachzahlung sitzen. Aus dem Schneider bist du damit trotzdem nicht: § 28g SGB IV schützt dich nur bei den Sozialversicherungsbeiträgen. Steuerlich kippst du für den betroffenen Zeitraum vom Unternehmer zum Arbeitnehmer, die auf deinen Rechnungen ausgewiesene Umsatzsteuer kann dich dann unter Umständen trotzdem nach § 14c UStG treffen, während deinem Auftraggeber der Vorsteuerabzug wegbricht. War die Vorenthaltung vorsätzlich, wird zudem nach § 14 Absatz 2 Satz 2 SGB IV das gezahlte Honorar als Nettoentgelt behandelt und auf ein Bruttoentgelt hochgerechnet, die Nachforderung wird dadurch spürbar größer. Dieser steuerliche Teil gehört auf den Tisch deines Steuerberaters. Eine verbindliche Einschätzung zu deinem konkreten Fall kann dir ohnehin nur ein Fachanwalt für Arbeits- oder Sozialrecht beziehungsweise dein Steuerberater geben, ich zeige dir hier nur, was das für deine Absicherung bedeutet. ## Was mit deiner privaten Krankenversicherung passiert Bist du privat krankenversichert und lag dein regelmäßiges Arbeitsentgelt in der betroffenen Zeit unterhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze, entsteht mit der Feststellung rückwirkend Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung. Für deinen bestehenden PKV-Vertrag gilt dann § 205 Absatz 2 VVG, und genau hier steckt die größte Falle des ganzen Themas: Was in der Theorie nach Kündigung mit Beitragserstattung klingt, ist in der Praxis meistens keine. Die Rückwirkung nach § 205 Absatz 2 Satz 1 VVG setzt voraus, dass du innerhalb von drei Monaten nach dem Eintritt der Versicherungspflicht kündigst. Die Frist knüpft an den tatsächlichen Eintritt an, nicht an den Tag, an dem du durch den Bescheid davon erfährst. Reicht die Feststellung wie üblich Jahre zurück, ist dieses Fenster deshalb in aller Regel längst geschlossen. Dann bleibt dir nur der zweite Weg aus § 205 Absatz 2 Satz 4 VVG: Kündigung zum Ende des Monats, in dem du deinem Versicherer den Eintritt der Versicherungspflicht nachweist, ohne Rückwirkung und ohne Erstattung für die Vergangenheit. Für die zurückliegende Zeit heißt das im Ergebnis eine Doppelbelastung, deine PKV-Beiträge bleiben, wie sie waren, und die Kassenbeiträge kommen obendrauf. Fordert dich dein Versicherer in Textform auf, den Eintritt der Versicherungspflicht nachzuweisen, hast du dafür zwei Monate Zeit, sonst wird auch diese Kündigung unwirksam. Und selbst wenn eine rückwirkende Kündigung ausnahmsweise noch möglich ist, bekommst du selten einfach alle Beiträge zurück: Leistungen, die dein Versicherer in der Zwischenzeit schon gezahlt hat, werden gegengerechnet. Lag dein regelmäßiges Arbeitsentgelt dagegen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze, warst du in der Krankenversicherung versicherungsfrei und bleibst für die Vergangenheit privat versichert. Die Pflegeversicherung geht denselben Weg mit, denn die soziale Pflegeversicherung knüpft an die Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung an, du bleibst also auch in der privaten Pflegepflichtversicherung. Nachzuzahlen sind dann vor allem die Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung. Dafür kann rückwirkend etwas entstehen, das viele übersehen: ein Anspruch gegen deinen Auftraggeber auf den Arbeitgeberzuschuss zu deinen privaten Beiträgen (§ 257 Absatz 2 SGB V für die Kranken-, § 61 SGB XI für die Pflegeversicherung). Ob der für die zurückliegende Zeit noch durchsetzbar ist, hängt an Verjährung und möglichen Ausschlussfristen und gehört deshalb zum Anwalt, nicht in eine Faustregel. ## Was mit Berufsunfähigkeitsversicherung und Altersvorsorge passiert Neben der Kranken- greift bei einer rückwirkenden Feststellung auch die gesetzliche Rentenversicherungspflicht, denn beide gehören zum Gesamtsozialversicherungsbeitrag, den dein Auftraggeber abführen muss. Deine bestehende Berufsunfähigkeitsversicherung ist davon als Vertrag zunächst nicht betroffen, sie läuft weiter, wie sie abgeschlossen wurde. Ein verbreitetes Missverständnis räume ich hier direkt aus: In den heute marktüblichen Bedingungswerken ist ein späterer Wechsel deiner beruflichen Tätigkeit weder anzeigepflichtig noch automatisch leistungsrelevant, maßgeblich ist im Leistungsfall der Beruf, den du zuletzt in gesunden Tagen konkret ausgeübt hast. Die Statusfeststellung ordnet nur den sozialversicherungsrechtlichen Status ein, sie ändert nichts daran, was du berufskundlich tatsächlich getan hast. Entscheidend bleibt, dass deine Angaben bei Antragstellung richtig waren (§ 19 VVG), darauf wirkt eine spätere Statusklärung nicht zurück. Was dein Vertrag im Detail regelt, insbesondere ob es bei Selbstständigen eine Umorganisationsklausel gibt, steht in deinen eigenen Bedingungen, nicht in einer Faustregel. Was sich dagegen ändert, ist die gesetzliche Seite: Als Selbstständiger ohne Pflichtbeiträge verlierst du nach einigen Jahren den Anspruch auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente, dafür sind in den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung drei Jahre Pflichtbeiträge nötig (§ 43 SGB VI). Werden rückwirkend Pflichtbeiträge abgeführt, kann genau diese Voraussetzung wieder erfüllt sein. Die Erwerbsminderungsrente setzt aber ohnehin erst ein, wenn du wegen Krankheit oder Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt keine sechs Stunden täglich mehr arbeiten kannst, bei weniger als drei Stunden geht es um die volle Rente, und das in irgendeiner Tätigkeit, nicht in deinem Beruf. Deinen Bedarf an einer Berufsunfähigkeitsversicherung ersetzt das deshalb nicht, es ist aber ein Baustein, den du bei deiner Bedarfsrechnung kennen solltest. Läuft parallel eine Rürup-Rente, kommt eine steuerliche Frage dazu: Wie sich rückwirkende Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung und der Sonderausgabenabzug für die Basisrente im selben Zeitraum zueinander verhalten, ist eine Einzelfallfrage, unter anderem weil für den Abzug das Jahr der Zahlung zählt, nicht das Jahr, dem die Beiträge wirtschaftlich zuzuordnen sind. Das kann steuerlich relevant sein, die konkrete Berechnung gehört aber in die Hände deines Steuerberaters, nicht in meine als Makler. ## Was mit Berufshaftpflicht und Vermögensschadenhaftpflicht passiert Auch deine Berufshaftpflicht- beziehungsweise Vermögensschadenhaftpflichtversicherung ist an die im Antrag beschriebene selbstständige Tätigkeit geknüpft. Für die Vergangenheit ändert eine Statusfeststellung daran aber nichts: Der Vertrag bestand, die Tätigkeit wurde ausgeübt, und Ansprüche Dritter aus dieser Zeit bleiben davon unberührt. Ein rückwirkender Wegfall deines Schutzes lässt sich aus der Statusfeststellung allein nicht ableiten. Die Frage stellt sich für die Zukunft: ob überhaupt noch ein versichertes Interesse besteht, wenn du dieselbe Arbeit ab sofort als Angestellter machst. Gegenüber deinem Arbeitgeber greift dann der innerbetriebliche Schadensausgleich, gegenüber Dritten haftest du weiter persönlich und bist üblicherweise über die Betriebshaftpflicht deines Arbeitgebers als mitversicherte Person eingeschlossen. Ob dein bestehender Vertrag daneben noch etwas trägt, hängt am Bedingungswerk und ist eine Frage für den Einzelfall, kein Automatismus. Ein Freibrief für deine Absicherung ist die Statusfeststellung also so oder so nicht. Sie klärt den sozialversicherungsrechtlichen Status, nicht automatisch deinen bestehenden Versicherungsschutz. Deshalb würde ich dir raten, nach einer Statusklärung auch hier noch einmal draufzuschauen, statt es auf sich beruhen zu lassen. Das gilt übrigens in beide Richtungen: Wechselst du künftig tatsächlich in ein festes Angestelltenverhältnis, brauchst du für diese Tätigkeit auch keine laufende Berufshaftpflicht als Selbstständiger mehr, dann geht es eher um die Frage, welche Absicherung für deine übrige freiberufliche Tätigkeit noch sinnvoll bleibt. ## Wie du dich als Gründer präventiv absicherst Ein paar Stellschrauben liegen in deiner eigenen Hand, bevor überhaupt eine Prüfung ansteht. Dazu gehört eine Vertragsgestaltung, die deine tatsächliche Selbstständigkeit auch abbildet: eigene Entscheidung über Arbeitszeit und Arbeitsort, eigene Arbeitsmittel, kein durchgehendes Weisungsrecht deines Auftraggebers über die Art und Weise deiner Arbeit. Genauso wichtig ist die tatsächliche Praxis dahinter, und hier muss ich mit einem hartnäckigen Irrtum aufräumen: Mehrere Auftraggeber schützen dich nicht. Die Rentenversicherung beurteilt jedes Auftragsverhältnis für sich, du kannst zehn Kunden haben und in einem davon trotzdem abhängig beschäftigt sein. Weitere Auftraggeber wirken allenfalls mittelbar, als Baustein des Bildes, das du insgesamt am Markt abgibst. Was tatsächlich zählt, ist eigenes unternehmerisches Risiko: eigene Preisgestaltung, eigene Auftragsakquise, eigene Betriebsmittel, eigenes Personal. Die Zahl der Auftraggeber hat trotzdem eine harte Rechtsfolge, nur an einer anderen Stelle, und die wird regelmäßig mit der Scheinselbstständigkeit verwechselt. Nach § 2 Satz 1 Nummer 9 SGB VI bist du als Selbstständiger in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert, wenn du im Zusammenhang mit deiner Tätigkeit regelmäßig keinen versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigst und auf Dauer im Wesentlichen nur für einen Auftraggeber tätig bist. Das gilt auch dann, wenn du unstreitig echt selbstständig bist, und zwar mit dem vollen Beitrag auf eigene Rechnung. Für Gründer mit einem dominierenden Hauptkunden ist das der weitaus häufigere Fall, und er kostet dich Beiträge, nicht deinen Auftraggeber. Lass beides prüfen, nicht nur die Scheinselbstständigkeit. Und wenn du bei einem neuen Auftrag unsicher bist, kannst du vor Aufnahme der Tätigkeit eine Prognoseentscheidung nach § 7a Absatz 4a SGB IV beantragen. Zwei Einschränkungen gehören dazu: Sie trägt nur, solange die Zusammenarbeit später auch so gelebt wird wie beschrieben, und sie ist befristet. Nach § 7a Absatz 7 SGB IV treten die Prognoseentscheidung und die gutachterliche Äußerung mit Ablauf des 30. Juni 2027 außer Kraft, sofern der Gesetzgeber sie nicht verlängert. Verpasst du diesen Zeitpunkt, ist die Monatsfrist des § 7a Absatz 5 SGB IV die zweitbeste Gelegenheit, weil sie das Rückwirkungsrisiko abschaltet. Aus meiner Sicht als Makler ist Scheinselbstständigkeit vor allem deshalb tückisch, weil sie meistens erst auffällt, wenn deine Absicherung schon längst steht und du gar nicht mehr daran denkst, sie noch einmal gegen deine tatsächliche Auftragslage zu spiegeln. Wenn du gerade dabei bist, deine Absicherung als Selbstständiger neu aufzustellen oder zu überprüfen, schau dir gerne meinen Überblick zu Versicherungen für Selbstständige an oder buch dir einen Termin bei mir. ## Häufige Fragen ### Wie erkenne ich, ob ich scheinselbstständig bin? Es gibt keine einzelne Eigenschaft, an der du das sicher ablesen kannst. Entscheidend ist das Gesamtbild eines einzelnen Auftragsverhältnisses: Wie frei bestimmst du Arbeitszeit, Arbeitsort und Arbeitsweise, wie eingebunden bist du in Teams und Abläufe deines Auftraggebers, wie viel eigenes unternehmerisches Risiko trägst du. Die Zahl deiner Auftraggeber insgesamt spielt dabei keine Rolle, beurteilt wird jedes Verhältnis für sich. Bei ernsthaften Zweifeln bringt dir nur das Statusfeststellungsverfahren wirkliche Klarheit. ### Was kostet mich ein Statusfeststellungsverfahren? Der Antrag bei der Clearingstelle selbst kostet nichts, die Deutsche Rentenversicherung erhebt dafür keine Gebühr. Rechnen solltest du eher mit der Zeit: Erfahrungsgemäß dauert die Prüfung einige Monate, eine gesetzliche Bearbeitungsfrist gibt es nicht. Wird das Verfahren streitig und holst du dir anwaltliche Begleitung, kommt dort der eigentliche Kostenblock her, nicht beim Antrag selbst. ### Muss ich als Auftragnehmer die Nachzahlung selbst tragen? Den Gesamtsozialversicherungsbeitrag schuldet dein Auftraggeber (§ 28e Absatz 1 SGB IV). Sein Rückgriff auf deinen Arbeitnehmeranteil ist nach § 28g SGB IV eng begrenzt, praktisch bleibt bei rückwirkenden Fällen ohne laufenden Lohnabzug ein großer Teil bei ihm hängen. Kostenfrei kommst du trotzdem selten davon: Die zu Unrecht ausgewiesene Umsatzsteuer kann dich nach § 14c UStG treffen, und wenn deine privaten Krankenversicherungsbeiträge für die Vergangenheit nicht mehr erstattet werden, zahlst du für diesen Zeitraum faktisch zweimal Krankenversicherung. Um deine eigene Kranken- und Rentenversicherungssituation musst du dich also in jedem Fall selbst kümmern. ### Was passiert mit meiner Rente, wenn Beschäftigung rückwirkend festgestellt wird? Für den betroffenen Zeitraum entstehen Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, die dein Auftraggeber als Teil des Gesamtsozialversicherungsbeitrags nachzahlen muss. Das baut dir Anwartschaften auf, die du sonst nicht hättest, und kann zusätzlich den Anspruch auf die Erwerbsminderungsrente wiederherstellen, denn dafür sind drei Jahre Pflichtbeiträge in den letzten fünf Jahren nötig (§ 43 SGB VI), und die verlieren Selbstständige ohne Pflichtbeiträge regelmäßig. Läuft parallel eine private Altersvorsorge wie eine Rürup-Rente, kläre die steuerliche Wechselwirkung für den betroffenen Zeitraum mit deinem Steuerberater. ### Schützt mich eine Ein-Personen-GmbH vor Scheinselbstständigkeit? Nicht automatisch, und das ist seit 2023 auch höchstrichterlich geklärt. Das Bundessozialgericht hat am 20. Juli 2023 in drei Verfahren (B 12 R 15/21 R, B 12 BA 4/22 R, B 12 BA 1/23 R) entschieden, dass die Zwischenschaltung einer Ein-Personen-Kapitalgesellschaft eine abhängige Beschäftigung nicht ausschließt: In den entschiedenen Fällen bestanden vertragliche Beziehungen nur zwischen der GmbH und dem Auftraggeber, das Bundessozialgericht stellte trotzdem entscheidend auf die tatsächliche Eingliederung des Alleingesellschafter-Geschäftsführers in die Arbeitsorganisation des Auftraggebers ab. Dazu kommt ein zweiter Punkt: Bei Gesellschaftern gelten die Auftraggeber der Gesellschaft als deine eigenen Auftraggeber im Sinne des § 2 Satz 1 Nummer 9 SGB VI, die Rentenversicherungspflicht als arbeitnehmerähnlicher Selbstständiger lässt sich über eine GmbH also ebenfalls nicht wegkonstruieren. Die Rechtsform allein ist damit kein Freibrief, entscheidend bleibt, wie die Zusammenarbeit tatsächlich gelebt wird. ### Wann sollte ich das Statusfeststellungsverfahren freiwillig anstoßen? Am sinnvollsten ist der Zeitpunkt vor Aufnahme der Tätigkeit, dann kannst du eine Prognoseentscheidung nach § 7a Absatz 4a SGB IV beantragen. Sie trägt allerdings nur, solange die Zusammenarbeit später auch so gelebt wird wie beschrieben. Verpasst du diesen Zeitpunkt, ist die Monatsfrist des § 7a Absatz 5 SGB IV die zweitbeste Gelegenheit, weil sie das Rückwirkungsrisiko abschaltet. Sinnvoll ist es auch, sobald du merkst, dass ein Auftraggeber faktisch dein einziger Kunde geworden ist, dann lohnt zusätzlich ein Blick auf § 2 Satz 1 Nummer 9 SGB VI. ## Weiterlesen ### Einkommensabsicherung für Selbständige: alle Optionen im Überblick InhaltDas größte Risiko der Selbständigkeit: EinkommensverlustDas Risiko in Zahlen: Warum du handeln musstOption 1: Berufsunfähigkeitsversicherung… ### Faktischer Geschäftsführer: Haftung & Praxis-Checkliste Du lenkst ein Unternehmen und triffst wichtige Entscheidungen – doch ohne den offiziellen Titel „Geschäftsführer“?… ### Erwerbsminderungsrente vs. BU: Was zahlt wirklich – und was reicht nicht Erwerbsminderungsrente vs. BU im direkten Vergleich: Was leistet die staatliche EM-Rente wirklich? Warum reicht sie… --- ## PKV Beiträge: Kosten der privaten Krankenversicherung URL: https://einfachnurversicherungen.de/private-krankenversicherung/pkv-beitrag-zusammensetzung/ Beschreibung: PKV Beiträge: Was die private Krankenversicherung wirklich kostet. Einflussfaktoren, Altersrückstellungen und wie du Beitragssteigerungen begrenzen kannst. ## PKV-Beiträge verstehen: wie sich dein Beitrag wirklich zusammensetzt ## Was bestimmt deinen PKV-Beitrag? Die Kosten der privaten Krankenversicherung (PKV) sind eines der wichtigsten Entscheidungskriterien und gleichzeitig das Thema mit den meisten Missverständnissen. Anders als in der GKV, wo dein Einkommen den Beitrag bestimmt, richtet sich der PKV-Beitrag nach deinem persönlichen Risikoprofil und dem gewählten Leistungsumfang. Für Selbständige und Gründer ist das ein zweischneidiges Schwert: In jungen, gesunden Jahren sparst du oft mehrere hundert Euro im Monat gegenüber der GKV. Aber der Beitrag bleibt auch dann gleich, wenn dein Einkommen einmal sinkt, und er kann im Laufe der Jahre steigen. Dieser Artikel erklärt die Grundlagen: wie ein PKV-Beitrag überhaupt kalkuliert wird und welche Faktoren ihn bestimmen. Wie du einen laufenden Beitrag konkret senkst, steht in PKV-Kosten senken, und wie sich der Beitrag über die Lebensphasen entwickelt, in PKV-Kosten im Alter. ## Die fünf Faktoren der Beitragsberechnung ### 1. Eintrittsalter Das Eintrittsalter ist der wichtigste Kostenfaktor. Je jünger du in die PKV einsteigst, desto niedriger ist dein Ausgangsbeitrag, und desto mehr Alterungsrückstellungen nach § 146 VAG baust du über die Jahre auf. Der Unterschied kann erheblich sein: Wer früh eintritt, zahlt über die gesamte Vertragslaufzeit spürbar weniger und baut länger Alterungsrückstellung auf. Wie groß der Effekt ausfällt, hängt vom Tarif und von der Beitragsentwicklung über Jahrzehnte ab und lässt sich seriös nur im konkreten Fall rechnen. Das liegt nicht nur am niedrigeren Ausgangsbeitrag, sondern auch an den höheren Altersrückstellungen, die spätere Beitragserhöhungen abfedern. ### 2. Gesundheitszustand bei Eintritt Bei der Gesundheitsprüfung bewertet der Versicherer dein individuelles Krankheitsrisiko. Vorerkrankungen können zu Risikozuschlägen führen, die deinen Beitrag dauerhaft erhöhen. Wer keine Vorerkrankungen mitbringt, zahlt den Normalbeitrag. Leichte Vorerkrankungen wie Heuschnupfen oder eine behandelte Schilddrüsenunterfunktion werden von den meisten Versicherern ohne Zuschlag akzeptiert. Bei Vorerkrankungen wie Bluthochdruck oder Asthma sind Risikozuschläge üblich, bei Diabetes oder Wirbelsäulenbefunden kommen Zuschlag, Leistungsausschluss oder Ablehnung in Betracht. Schwere Vorerkrankungen wie Diabetes Typ 1, Krebs oder Multiple Sklerose führen häufig zur Ablehnung oder zu einem extremen Zuschlag. Der Gesundheitszustand bei Eintritt ist fix. Nachträglich auftretende Erkrankungen führen weder zu Risikozuschlägen noch zu einer Kündigung durch den Versicherer, denn die substitutive Krankenversicherung ist nach § 195 VVG unkündbar. Das ist ein großer Vorteil der PKV: Wer gesund eintritt, behält seinen risikobasierten Beitrag, auch wenn er später chronisch krank wird. ### 3. Gewählter Tarif und Leistungsumfang PKV-Tarife gibt es in drei grobe Kategorien: Die Selbstbeteiligung (SB) ist eine weitere Stellschraube. Eine höhere SB senkt den Monatsbeitrag deutlich, ist aber nur sinnvoll, wenn du die SB aus eigener Tasche tragen kannst, ohne in Schwierigkeiten zu geraten. ### 4. Selbstbeteiligung Die Selbstbeteiligung bedeutet, dass du einen bestimmten Betrag pro Jahr selbst trägst, bevor der Versicherer zahlt. Das senkt den Beitrag deutlich und hat einen weiteren Vorteil: Beitragsrückerstattung. Viele Tarife belohnen dich, wenn du im Kalenderjahr keine oder wenige Leistungen einreichst, mit einer Erstattung von einem bis sechs Monatsbeiträgen. Ein konkretes Rechenbeispiel zeigt den Effekt: Ein Tarif ohne Selbstbeteiligung kostet 550 Euro monatlich, also 6.600 Euro im Jahr. Derselbe Tarif mit 600 Euro Selbstbeteiligung kostet nur noch 460 Euro monatlich, also 5.520 Euro im Jahr zuzüglich maximal 600 Euro Eigenanteil, in Summe 6.120 Euro. Selbst wenn du die volle Selbstbeteiligung ausschöpfst, sparst du 480 Euro pro Jahr. In einem gesunden Jahr, in dem du keine Leistungen in Anspruch nimmst, liegt die Ersparnis sogar bei 1.080 Euro. ### 5. Geschlecht Seit dem Unisex-Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 1. März 2011 (Rechtssache C-236/09) dürfen Versicherer seit dem 21. Dezember 2012 keine geschlechtsspezifischen Tarife mehr neu abschließen. Alle Neuverträge sind Unisex-Tarife. Ältere Verträge (vor Ende 2012) können noch geschlechtsspezifische Beiträge haben. ## PKV-Beiträge im Vergleich: Konkrete Beispiele Alle Beträge in den folgenden Tabellen sind Größenordnungen zur Einordnung, keine Angebotswerte. Was du tatsächlich zahlst, hängt von Tarif, Eintrittsalter und Gesundheitszustand ab. ### Beispiel 1: Jonas, 28, IT-Freelancer, gesund Jonas hat sich für einen Komforttarif mit Zweibettzimmer, Chefarztbehandlung und 80 Prozent Zahnersatz entschieden und eine Selbstbeteiligung von 600 Euro pro Jahr vereinbart. Sein PKV-Beitrag liegt bei 420 Euro monatlich. Hinzu kommen 80 Euro für die Krankentagegeld-Absicherung ab dem 43. Tag sowie 42 Euro für die Pflegepflichtversicherung als Kinderloser über 23. Insgesamt zahlt Jonas 542 Euro monatlich für seinen kompletten Krankenversicherungsschutz. Im Vergleich dazu würde er als Selbständiger in der GKV bei einem Bruttoeinkommen von 5.000 Euro rund 980 Euro monatlich zahlen, denn dort trägt er sowohl den Arbeitgeber- als auch den Arbeitnehmeranteil (14,6 Prozent allgemeiner Beitragssatz plus 2,9 Prozent durchschnittlicher Zusatzbeitrag plus Pflegeversicherung). Jonas zahlt in diesem Beispiel also deutlich weniger als in der GKV. ### Beispiel 2: Sarah, 35, Beraterin, leichte Schilddrüsenerkrankung Sarah hat eine Hashimoto-Thyreoiditis mit stabilen Werten, die von den meisten Versicherern ohne Gesundheitszuschlag akzeptiert wird. Sie hat sich für einen Premiumtarif mit Einbettzimmer und 100 Prozent Zahnersatz entschieden. Ihr PKV-Beitrag beträgt rund 580 Euro monatlich, dazu kommen etwa 90 Euro für das Krankentagegeld und der Beitrag zur Pflegepflichtversicherung, insgesamt 712 Euro monatlich. In der GKV läge Sarah bei einem Bruttoeinkommen von 6.000 Euro noch unter der Beitragsbemessungsgrenze und damit unter dem Höchstbeitrag. Trotz des Premiumtarifs liegt sie mit der PKV in diesem Beispiel unter dem GKV-Beitrag, bei deutlich besseren Leistungen. ### Beispiel 3: Michael, 42, E-Commerce-Gründer, Familie (Frau + 2 Kinder) Michael zeigt ein ganz anderes Bild. Sein eigener PKV-Premiumtarif kostet 680 Euro monatlich, der Komforttarif seiner Ehefrau 520 Euro, und für die beiden Kinder im Alter von 10 und 7 Jahren fallen jeweils 140 Euro an. Mit 100 Euro für sein Krankentagegeld und rund 130 Euro Pflegepflichtversicherung für vier Personen kommt die Familie auf insgesamt circa 1.710 Euro monatlich. In der GKV hingegen würde Michael den GKV-Höchstbeitrag zahlen, wobei Ehefrau und Kinder über die Familienversicherung beitragsfrei mitversichert wären. Die PKV kostet die Familie also rund 660 Euro mehr pro Monat. Dieses Beispiel zeigt deutlich: Für Familien kann die PKV erheblich teurer werden als die GKV, weil jedes Familienmitglied einen eigenen Vertrag braucht. Gerade bei der Entscheidung zwischen PKV und GKV als Gründer spielt die Familienplanung deshalb eine zentrale Rolle. ## Warum sich Beiträge im Lauf der Zeit ändern Ausführlich zur Lebensphase Rente: PKV-Kosten im Alter. Die Beitragsentwicklung im Alter ist das häufigste Gegenargument zur PKV. Hier die Fakten: ### Warum steigen PKV-Beiträge? PKV-Beiträge steigen aus zwei wesentlichen Gründen. Erstens treibt die medizinische Inflation die Kosten: Neue Behandlungsmethoden, teurere Medikamente und steigende Arztkosten führen zu Beitragsanpassungen, die alle Versicherten eines Tarifs gleichermaßen betreffen. Der Versicherer darf den Beitrag dabei nicht frei erhöhen: Nach § 203 Abs. 2 VVG ist eine Anpassung nur zulässig, wenn eine Überprüfung eine dauerhafte Abweichung der Versicherungsleistungen oder Sterbewahrscheinlichkeiten über dem tariflichen Schwellenwert ergibt, und ein Treuhänder muss zustimmen. Der Versicherer darf den Beitrag dabei nicht frei erhöhen: Nach § 203 Abs. 2 VVG ist eine Anpassung nur zulässig, wenn eine Überprüfung eine dauerhafte Abweichung der Versicherungsleistungen oder Sterbewahrscheinlichkeiten über dem tariflichen Schwellenwert ergibt, und ein Treuhänder muss zustimmen. Zweitens spielt der Rechnungszins eine Rolle: Wenn die Zinsen am Kapitalmarkt fallen, erwirtschaften die Altersrückstellungen weniger Rendite, und der Beitrag muss stärker steigen, um das auszugleichen. Wichtig ist, was nicht zu Beitragserhöhungen führt: Dein persönliches Alter ist bereits einkalkuliert, nachträglich auftretende Erkrankungen lösen keine Risikozuschläge aus, und die Inanspruchnahme von Leistungen hat keinen Einfluss auf die Kalkulation (sie kann allerdings die Beitragsrückerstattung kosten) auf die Kalkulation (sie kann allerdings die Beitragsrückerstattung kosten). Anders als bei der Kfz-Versicherung gibt es keine Schadenfreiheitsrabatte. ### Was sind Altersrückstellungen und wie helfen sie? Ein Teil deines Beitrags wird als Alterungsrückstellung nach § 146 VAG verzinslich angelegt. Sie wirkt vom ersten Tag an: In jungen Jahren zahlst du mehr ein, als deine Behandlungskosten kosten, und dieser Überschuss finanziert später die höheren Kosten im Alter mit. Ein Automatismus, der den Beitrag ab 60 senkt, ist damit aber nicht verbunden. Die BaFin überwacht dabei die korrekte Bildung und Verwendung dieser Rückstellungen. Zusätzlich zahlen PKV-Versicherte einen gesetzlichen Zuschlag von 10 Prozent auf die Bruttoprämie nach § 149 VAG. Er wird vom 22. bis zum vollendeten 60. Lebensjahr erhoben und ab dem 61. Lebensjahr nicht mehr gezahlt. Verwendet wird er ab 65 zur Beitragsbegrenzung. Er gilt nur für Verträge, die ab 2000 abgeschlossen wurden. ### Realistisches Beispiel: Beitragsentwicklung über 40 Jahre Die Zahlen zeigen: In der aktiven Erwerbsphase ist die PKV für Gutverdiener fast immer günstiger. Im Rentenalter kehrt sich das Verhältnis oft um, weil der GKV-Beitrag mit dem niedrigeren Einkommen sinkt, während der PKV-Beitrag fix bleibt. Die Altersrückstellungen federn das ab, gleichen es aber nicht vollständig aus. ## Die wichtigsten Stellschrauben im Überblick Die folgenden Punkte gehören zur Kalkulationslogik. Die vollständige Optimierungs-Systematik samt Vorgehen beim Tarifwechsel steht in PKV-Kosten senken. ### 1. Tarifwechsel nach § 204 VVG Dein wichtigstes Werkzeug: Du hast das gesetzliche Recht, innerhalb deines PKV-Unternehmens in einen anderen Tarif mit gleichem oder geringerem Leistungsumfang zu wechseln, unter Mitnahme deiner Alterungsrückstellungen und ohne erneute Gesundheitsprüfung. Das kann den Beitrag spürbar senken, wenn dein aktueller Tarif veraltet ist und der Versicherer leistungsgleiche Tarife mit besserer Kalkulation anbietet. ### 2. Selbstbeteiligung erhöhen Eine Eine höhere jährliche Selbstbeteiligung senkt den Monatsbeitrag spürbar. In gesunden Jahren sparst du dadurch netto, und selbst wenn du die volle SB ausschöpfst, bist du meist noch günstiger als ohne SB. ### 3. Beitragsrückerstattung nutzen Viele Tarife bieten eine Beitragsrückerstattung, wenn du im Kalenderjahr keine oder wenige Leistungen einreichst. Die Erstattung kann einen bis sechs Monatsbeiträge betragen. Kleine Rechnungen (unter der SB) sammelst du daher besser und reichst sie nur ein, wenn sie den Rückerstattungsanspruch übersteigen. ### 4. Krankentagegeld richtig kalkulieren Als Selbständiger brauchst du eine Krankentagegeld-Absicherung, weil du bei Krankheit kein Einkommen hast. Die Karenzzeit (der Zeitraum bis zum Leistungsbeginn) beeinflusst den Beitrag stark. Sie ist nicht zu verwechseln mit der Wartezeit nach § 3 MB/KT, die nur zu Vertragsbeginn einmalig läuft: Empfehlung: Eine Karenzzeit von 43 Tagen (6 Wochen) ist für die meisten Selbständigen ein guter Kompromiss zwischen Beitrag und Absicherung. Die ersten 6 Wochen überbrückst du mit deinen Rücklagen. ### 5. Arbeitgeberzuschuss nutzen (als Angestellter) Für die PKV musst du als Angestellter zunächst versicherungsfrei sein, also mit deinem regelmäßigen Jahresarbeitsentgelt über der Jahresarbeitsentgeltgrenze nach § 6 SGB V liegen. Für die PKV musst du als Angestellter zunächst versicherungsfrei sein, also mit deinem regelmäßigen Jahresarbeitsentgelt über der Jahresarbeitsentgeltgrenze nach § 6 SGB V liegen. Falls du angestellt bist: Dein Arbeitgeber zahlt nach § 257 SGB V einen Zuschuss in Höhe des halben PKV-Beitrags, gedeckelt auf die Hälfte des GKV-Höchstbeitrags, also maximal 508,59 Euro im Monat für die Krankenversicherung, dazu bis zu 104,63 Euro für die Pflegepflichtversicherung (Werte 2026). Das halbiert deine effektiven PKV-Kosten als Angestellter. ## Was passiert bei Zahlungsschwierigkeiten? Wenn du deinen PKV-Beitrag nicht mehr zahlen kannst, gibt es gestaffelte Optionen, die du kennen solltest. Der erste und wichtigste Schritt ist ein Tarifwechsel nach § 204 VVG in einen günstigeren Tarif bei deinem bestehenden Versicherer. Das geht ohne Gesundheitsprüfung und unter Mitnahme deiner Altersrückstellungen. Reicht das nicht aus, kannst du in den Basistarif nach § 152 VAG wechseln, der ein GKV-ähnliches Leistungsniveau bietet und maximal den GKV-Höchstbeitrag kostet. Wichtig: Der Wechsel in den Basistarif eines anderen Versicherers ist nur eingeschränkt möglich, und der Leistungsumfang liegt deutlich unter dem üblicher PKV-Tarife. Bei Hilfebedürftigkeit nach SGB II oder SGB XII wird der Basistarifbeitrag nach § 152 Abs. 4 VAG halbiert, und wenn auch der halbe Beitrag die Hilfebedürftigkeit nicht abwendet, beteiligt sich der Sozialleistungsträger. Die absolute Ultima Ratio ist der Notlagentarif nach § 153 VAG. Er greift nicht automatisch nach zwei Monaten Rückstand, sondern erst nach dem Mahnverfahren des Versicherers und dem Ruhen des Vertrages. Dieser bietet nur noch Akutversorgung und Schmerzbehandlung, ein Zustand, den du unter allen Umständen vermeiden solltest. Wenn du merkst, dass die Beiträge eng werden, handle früh und komm auf mich zu. Ein Tarifwechsel ist fast immer möglich und kann mehrere hundert Euro pro Monat sparen, ohne dass du auf wesentliche Leistungen verzichten musst. ## Fazit PKV-Beiträge sind kalkulierbar, wenn du die Mechanismen verstehst. In jungen Jahren ist die PKV für gesunde Selbständige gegenüber der GKV häufig günstiger. Im Alter steigen die Beiträge durch medizinische Inflation, aber die Alterungsrückstellungen und der gesetzliche Zuschlag von 10 Prozent federn das ab. Die größten Stellschrauben für deine Kosten sind: Eintrittsalter (je früher, desto besser), Gesundheitszustand (gesund eintreten), Selbstbeteiligung (spart echtes Geld) und Tarifwahl (Komfort statt Premium reicht oft). Und wenn der Beitrag im Laufe der Jahre zu hoch wird, hast du mit dem Tarifwechsel nach § 204 VVG ein starkes gesetzliches Instrument. Mehr zu den Voraussetzungen für den Eintritt in die PKV findest du in meinem ausführlichen Ratgeber. Wenn du wissen willst, was die PKV konkret für dich kostet, melde dich zu einem kostenlosen Erstgespräch. Ich berechne dir einen individuellen Beitragsvergleich mit konkreten Tarifen und einer Prognose für die nächsten Jahrzehnte. Mehr zur privaten Krankenversicherung - PKV-Tarife im Vergleich: Den passenden Tarif finden - PKV-Beitrag im Alter senken: Strategien und Bausteine - PKV-Wechsel: Beitrag senken ohne Anbieterwechsel ## Häufige Fragen ### Was kostet die PKV für einen 30-jährigen Selbständigen? Ein gesunder 30-Jähriger zahlt für einen leistungsstarken PKV-Tarif (Komfort) ca. 400–500 Euro pro Monat. Dazu kommen Krankentagegeld (ca. 60–100 Euro) und Pflegepflichtversicherung (ca. 42 Euro). Die Gesamtkosten liegen bei ca. 500–650 Euro – deutlich unter dem GKV-Höchstbeitrag von ca. 1.050 Euro. ### Warum steigen PKV-Beiträge im Alter? PKV-Beiträge steigen vor allem durch die medizinische Inflation: Neue Behandlungsmethoden und teurere Medikamente treiben die Kosten. Dein persönliches Alter ist hingegen bereits in die Kalkulation eingepreist. Die Altersrückstellungen und der gesetzliche 10-Prozent-Zuschlag federn die Steigerungen im Alter ab. ### Was sind Altersrückstellungen in der PKV? Altersrückstellungen sind ein Teil deines Beitrags (ca. 10–25 %), der verzinslich angelegt wird. Ab dem 60. Lebensjahr werden sie aufgelöst, um die Beiträge im Alter zu senken. Je früher du in die PKV eintrittst, desto mehr Rückstellungen baust du auf und desto stärker werden spätere Beitragssteigerungen abgefedert. ### Kann ich meinen PKV-Tarif wechseln, um Geld zu sparen? Ja, du hast nach § 204 VVG das gesetzliche Recht, innerhalb deines Versicherungsunternehmens in einen anderen Tarif zu wechseln – unter Mitnahme deiner Altersrückstellungen und ohne erneute Gesundheitsprüfung. Das kann den Beitrag um 20–40 Prozent senken, besonders wenn dein aktueller Tarif veraltet ist. ### Wie beeinflusst die Selbstbeteiligung den PKV-Beitrag? Eine jährliche Selbstbeteiligung von 300–600 Euro senkt den Monatsbeitrag um ca. 50–120 Euro. In gesunden Jahren sparst du netto, und viele Tarife bieten zusätzlich eine Beitragsrückerstattung, wenn du wenig Leistungen einreichst. Die SB ist eine der effektivsten Stellschrauben zur Kostenoptimierung. ### Was kostet die PKV für eine Familie? In der PKV braucht jedes Familienmitglied einen eigenen Vertrag. Eine vierköpfige Familie kann mit 1.500–2.000 Euro monatlich rechnen, während in der GKV nur ein Beitrag anfällt und Kinder sowie nicht berufstätige Partner kostenlos mitversichert sind. Für Familien ist die GKV daher oft günstiger. ### Brauche ich als Selbständiger Krankentagegeld? Ja, unbedingt. Als Selbständiger hast du keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Ohne Krankentagegeld hast du ab dem ersten Krankheitstag kein Einkommen. Eine Karenzzeit von 43 Tagen ist ein guter Kompromiss: Die ersten 6 Wochen überbrückst du mit Rücklagen, danach zahlt die Versicherung. ### Was passiert, wenn ich meinen PKV-Beitrag nicht mehr zahlen kann? Du hast mehrere Optionen: Tarifwechsel in einen günstigeren Tarif (§ 204 VVG), Wechsel in den Basistarif (GKV-Leistungsniveau, max. GKV-Höchstbeitrag) oder bei Hilfebedürftigkeit die Halbierung des Basistarifbeitrags. Der Notlagentarif bei Beitragsrückstand bietet nur Akutversorgung und sollte vermieden werden. ## Weiterlesen ### PKV abschließen: die häufigsten Fehler beim Vertragsabschluss Über deine private Krankenversicherung wird in zwei Momenten entschieden: in den Wochen vor der Unterschrift… ### Private Krankenversicherung Kosten: So bleibt die PKV auch im Alter bezahlbar Die größte Sorge bei der privaten Krankenversicherung? Die Kosten im Alter. Viele schrecken davor zurück,… ### Krankentagegeld in der PKV: Höhe richtig planen und anpassen Ein paar Wochen krank zu sein, bedeutet für viele Selbstständige und Freiberufler nicht nur gesundheitliche… --- ## Einkommensabsicherung Selbständige: BU & Alternativen URL: https://einfachnurversicherungen.de/gruender/einkommensabsicherung-selbststaendige/ Beschreibung: Einkommensabsicherung für Selbständige: BU, Grundfähigkeit, Dread Disease & Krankentagegeld im Vergleich. Welcher Schutz passt zu dir? ## Einkommensabsicherung für Selbständige: alle Optionen im Überblick ## Das größte Risiko der Selbständigkeit: Einkommensverlust Als Selbständiger ist deine Arbeitskraft dein wichtigstes Kapital. Solange du arbeiten kannst, verdienst du Geld. Aber was passiert, wenn du das nicht mehr kannst? Ein Bandscheibenvorfall, eine Depression, ein schwerer Unfall oder eine Krebsdiagnose, all das kann dich von heute auf morgen aus deinem Berufsleben reißen. Die Statistiken sind alarmierend: Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wird etwa jeder vierte Berufstaetige in Deutschland im Laufe des Erwerbslebens berufsunfaehig. Die Ursachen sind vielfältig, von psychischen Erkrankungen über Rückenleiden bis hin zu Krebserkrankungen. Und waehrend Angestellte ueber die Entgeltfortzahlung und das gesetzliche Krankengeld ein Auffangnetz haben, hast du als Selbständiger keines, das automatisch greift. Deine Luecke beginnt am ersten Krankheitstag, nicht nach sechs Wochen. Das Problem wird verschärft durch die Tatsache, dass die laufenden Kosten weiterlaufen: Miete, Krankenversicherung, Lebenshaltung, offene Verbindlichkeiten. Gleichzeitig brechen die Einnahmen weg. Diese Schere kann innerhalb weniger Monate zur existenziellen Bedrohung werden, egal wie erfolgreich dein Business vorher lief. In diesem Artikel zeige ich dir alle Optionen, mit denen du dein Einkommen als Selbständiger absichern kannst. Von der Berufsunfähigkeitsversicherung über das Krankentagegeld bis hin zu Alternativen, wenn die klassische BU für dich nicht in Frage kommt. ## Das Risiko in Zahlen: Warum du handeln musst Bevor ich zu den Loesungen komme, ein Blick auf die konkreten Zahlen, die verdeutlichen, wie real das Risiko eines Einkommensausfalls ist: Was bedeutet das finanziell? Ein Selbständiger mit 4.000 EUR Nettoeinkommen, der drei Jahre lang berufsunfähig ist, verliert rund 144.000 EUR Einkommen. Aus diesem Einkommen waren bisher auch die laufenden Fixkosten gedeckt, etwa Krankenversicherung, Miete und Lebenshaltung, die weiterlaufen. Ohne Absicherung summiert sich der Einkommensausfall in drei Jahren so auf einen sechsstelligen Betrag. Die Fixkosten laufen dabei weiter, waehrend die Einnahmen wegbrechen. ## Option 1: Berufsunfähigkeitsversicherung (BU), der Goldstandard Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist die umfassendste und wichtigste Absicherung deines Einkommens. Sie zahlt eine monatliche Rente, wenn du deinen zuletzt ausgeuebten Beruf, so wie er ohne gesundheitliche Beeintraechtigung ausgestaltet war, voraussichtlich dauerhaft zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausueben kannst. Massgeblich ist immer die BU-Definition in den jeweiligen Bedingungen. Und zwar gleich, ob die Ursache ein Unfall, eine körperliche Krankheit oder eine psychische Erkrankung ist. ### Was die BU leistet Du vereinbarst bei Vertragsabschluss eine monatliche BU-Rente, zum Beispiel 2.500 EUR. Wenn du berufsunfähig wirst, zahlt der Versicherer diese Rente monatlich aus, in der Regel bis zum vereinbarten Endalter (meist 67 Jahre). Die Leistung wird auch dann gezahlt, wenn du theoretisch einer anderen Tätigkeit nachgehen könntest. Die BU prüft, ob du deinen konkreten Beruf noch ausüben kannst, nicht ob du irgendeinen Job machen könntest. Das unterscheidet sie von der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente, die auf das Leistungsvermoegen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt abstellt und dabei nach § 43 SGB VI zwischen teilweiser und voller Erwerbsminderung unterscheidet. ### Was die BU kostet Die Kosten hängen von deinem Beruf, deinem Alter bei Abschluss, deiner Gesundheit und der gewünschten Rentenhöhe ab. Die BU-Rente sollte mindestens 60 bis 75 Prozent deines Nettoeinkommens abdecken. Bei 4.000 EUR netto also mindestens 2.400 bis 3.000 EUR BU-Rente. Bedenke dabei, dass eine BU-Rente aus einem privaten Vertrag nur mit dem Ertragsanteil nach § 55 EStDV besteuert wird, dessen Hoehe von der voraussichtlichen Laufzeit der Rente abhaengt. Bei einer BU-Rente aus einem Basisrenten- oder betrieblichen Vertrag gelten andere Regeln, dort ist die Leistung voll steuerpflichtig. ### Gesundheitsfragen: Die größte Hürde Die Gesundheitsprüfung bei der BU ist detailliert und umfassend. Du musst in der Regel Angaben zu den letzten 5 bis 10 Jahren machen: Arztbesuche, Diagnosen, Therapien, Krankenhausaufenthalte, psychologische Beratung, verordnete Medikamente. Typische Stolpersteine sind Rückenprobleme (auch wenn nur einmalig behandelt), psychische Diagnosen (auch kurze Beratungsphasen), Allergien und chronische Erkrankungen. Mein Vorgehen als Makler: Ich stelle zunächst anonyme Voranfragen bei mehreren Versicherern. So erfahre ich, welche Konditionen du bekommst, ohne dass eine eventuelle Ablehnung in deiner Akte landet. Das gibt dir die bestmögliche Verhandlungsposition. ## Option 2: Krankentagegeld, Schutz ab dem ersten Krankheitstag Das Krankentagegeld schließt die Lücke zwischen dem ersten Krankheitstag und dem Beginn einer möglichen BU-Rente. Denn die BU zahlt erst, wenn die Berufsunfähigkeit ärztlich festgestellt und vom Versicherer anerkannt ist, was Wochen bis Monate dauern kann. Als hauptberuflich selbständiges freiwilliges Mitglied der GKV hast du ohne entsprechende Wahl keinen Krankengeldanspruch. Als freiwillig versicherter Selbständiger musst du den Krankengeldanspruch aktiv waehlen: entweder ueber die Wahlerklaerung nach § 44 Abs. 2 Nr. 2 SGB V, dann zahlt die Kasse ab dem 43. Krankheitstag, oder ueber einen Wahltarif Krankengeld nach § 53 Abs. 6 SGB V, der frueher einsetzen kann und den die Kassen unterschiedlich ausgestalten. Ohne eine dieser Erklaerungen bekommst du ab Tag 1 nichts. Der Betrag ist zudem gedeckelt: 2026 liegt das gesetzliche Hoechstkrankengeld bei rund 135 EUR pro Kalendertag (70 Prozent des Regelentgelts bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 5.812,50 EUR im Monat). Eine private Krankentagegeldversicherung bietet flexibleren Schutz. Du wählst selbst den Tagessatz (z.B. 100, 150 oder 200 EUR pro Tag) und die Karenzzeit, also ab welchem Krankheitstag geleistet wird, ueblich sind der 15., 22., 29. oder 43. Tag. Die Kosten liegen je nach Tagessatz und Karenzzeit bei ca. 30 bis 100 EUR monatlich. Rechenbeispiel: Ein IT-Freelancer mit 4.000 EUR Nettoeinkommen wählt ein Krankentagegeld von 130 EUR pro Tag ab dem 22. Krankheitstag. Bei einer Krankheit von 3 Monaten (90 Tage) erhält er ab Tag 22 insgesamt 68 Tage mal 130 EUR, also 8.840 EUR. Das deckt einen Großteil seiner Fixkosten während der Krankheit. Die Kosten für diesen Schutz liegen bei ca. 50 bis 70 EUR monatlich. ## Option 3: Unfallversicherung, Teilschutz für ein Teilrisiko Die Unfallversicherung zahlt eine einmalige Kapitalleistung bei dauerhafter körperlicher Beeinträchtigung durch einen Unfall. Sie ist deutlich günstiger als eine BU (ab ca. 15 EUR monatlich), deckt aber nur Unfälle ab, nicht Krankheiten. Da der weit ueberwiegende Teil aller Berufsunfaehigkeiten durch Krankheiten und nicht durch Unfaelle verursacht wird, laut den Ursachenverteilungen der Branche rund 90 Prozent, ist die Unfallversicherung kein Ersatz für die BU. Sie kann aber eine sinnvolle Ergänzung sein, weil die Kapitalleistung sofort verfügbar ist und für Umbaukosten, Spezialbehandlungen oder die Überbrückung der ersten Monate genutzt werden kann. Gerade für Selbständige, die auch in ihrer Freizeit sportlich aktiv sind oder risikoreiche Hobbys pflegen, bietet die private Unfallversicherung einen Schutz, den die gesetzliche Unfallversicherung nicht abdeckt. Diese greift ausschliesslich bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. ## Option 4: Erwerbsunfähigkeitsversicherung, die günstigere Alternative Wenn die BU wegen Vorerkrankungen oder eines riskanten Berufs nicht möglich oder viel zu teuer ist, kann die Erwerbsunfähigkeitsversicherung (EU) eine Alternative sein. Sie zahlt eine monatliche Rente, wenn du überhaupt keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen kannst, nicht nur deinem bisherigen Beruf. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente nach § 43 SGB VI steht vielen Selbständigen nicht zur Verfuegung, weil sie nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Ausnahmen gibt es allerdings: Wer nach § 2 SGB VI pflichtversichert ist, etwa als Handwerker in der Handwerksrolle, als Lehrer oder in der Pflege, hat grundsaetzlich Anspruch. Zusaetzlich muessen in den letzten fuenf Jahren drei Jahre Pflichtbeitraege liegen. Die Huerde fuer die Leistung ist deutlich hoeher als bei der BU: Massgeblich ist die Definition in den jeweiligen Bedingungen, ueblicherweise musst du voraussichtlich dauerhaft ausserstande sein, ueberhaupt noch eine Erwerbstaetigkeit auszuueben. Die aus dem Sozialrecht bekannte Drei-Stunden-Grenze gilt fuer die gesetzliche Erwerbsminderungsrente und laesst sich nicht eins zu eins auf private Vertraege uebertragen. Dafür sind die Beiträge ca. 30 bis 50 Prozent günstiger als bei einer BU. Die EU ist eine Notlösung, kein Idealfall. Aber sie ist definitiv besser als gar kein Schutz, besonders wenn die BU aus gesundheitlichen Gründen nicht machbar ist. Achte bei der Auswahl auf eine ausreichende Rentenhöhe und darauf, dass die Versicherung auch psychische Erkrankungen abdeckt. ## Option 5: Grundfähigkeitsversicherung, der pragmatische Kompromiss Die Grundfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente, wenn du bestimmte grundlegende körperliche oder geistige Fähigkeiten verlierst, zum Beispiel Sehen, Hören, Gehen, Greifen, Autofahren, Sprechen oder Knien. Die Gesundheitspruefung faellt bei vielen Anbietern kuerzer aus als bei der BU, was den Zugang mit Vorerkrankungen erleichtern kann. Eine Gesundheitspruefung findet aber statt, und die vorvertragliche Anzeigepflicht nach den §§ 19 ff. VVG gilt unveraendert. Die Kosten liegen ca. 30 bis 40 Prozent unter denen einer BU. Der Nachteil: Der Schutz ist enger gefasst. Wenn du zwar beruflich nicht mehr arbeiten kannst, aber keine der versicherten Grundfähigkeiten verloren hast, zahlt die Versicherung nicht. Für Selbständige in körperlich anspruchsvollen Berufen kann die Grundfähigkeitsversicherung dennoch eine solide Absicherung darstellen, da gerade Fähigkeiten wie Knien, Greifen oder Heben dort besonders relevant sind. ## Welche Absicherung passt zu dir? Die optimale Einkommensabsicherung hängt von deiner individuellen Situation ab. Hier eine Entscheidungshilfe: ### Mein Rat als Makler mit Marktzugang Die ideale Kombination für die meisten Selbständigen besteht aus drei Bausteinen. Das Kernstück bildet die BU-Versicherung mit mindestens 60 Prozent des Nettoeinkommens als Rente, weil sie bei Berufsunfähigkeit durch Krankheit, Unfall oder psychische Belastung gleichermaßen leistungspflichtig ist und damit das breiteste Risikospektrum abdeckt. Als zweiten Baustein empfehle ich ein Krankentagegeld für die Überbrückung der ersten Wochen und Monate einer Krankheit, bevor die BU-Leistung greift. Die Karenzzeit solltest du an deine Liquiditätsreserve anpassen, denn je mehr Rücklagen du hast, desto längere Karenzzeit kannst du wählen und desto günstiger wird der Beitrag. Die Unfallversicherung bildet den dritten, optionalen Baustein und bietet eine einmalige Kapitalleistung bei schweren Unfällen, was besonders für körperlich aktive Selbständige sinnvoll ist. Wenn die BU nicht möglich ist, arbeite ich mit dir eine individuelle Alternative aus. Das kann eine Grundfähigkeitsversicherung sein, eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung, eine Dread-Disease-Versicherung (zahlt bei schweren Erkrankungen) oder eine Kombination mehrerer Produkte. Kein Standardrezept, sondern eine maßgeschneiderte Lösung für deine Situation. Als Versicherungsmakler für Selbständige sehe ich täglich, wie unterschiedlich die Ausgangssituationen sind, und wie wichtig eine individuelle Beratung deshalb ist. ## Praxisbeispiel: Wie die Absicherung im Ernstfall funktioniert Ein Beispielszenario, das die Mechanik zeigt: Ein Beispielszenario, das die Mechanik zeigt: Sandra, 38, arbeitet als selbständige UX-Designerin und verdient 5.000 EUR netto pro Monat. Sie hat eine BU-Versicherung mit 3.000 EUR monatlicher Rente (Beitrag: 135 EUR pro Monat) sowie ein privates Krankentagegeld von 150 EUR pro Tag ab dem 22. Krankheitstag (Beitrag: 55 EUR pro Monat). Ihre Gesamtkosten für die Einkommensabsicherung betragen damit 190 EUR pro Monat. Im März 2026 wird bei Sandra ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert. Sie kann wochenlang nicht am Schreibtisch sitzen und arbeiten. So greift ihre Absicherung: Tag 1 bis 21: Sandra lebt von ihren Rücklagen (ca. 15.000 EUR auf dem Tagesgeldkonto). Keine Versicherungsleistung, aber die Krankenversicherung übernimmt alle Behandlungskosten. Ab Tag 22: Das Krankentagegeld zahlt 150 EUR pro Tag, also 4.500 EUR pro Monat. Das deckt ihre Fixkosten (Miete: 1.200 EUR, Krankenversicherung: 520 EUR, Lebenshaltung: ca. 1.500 EUR). Nach 4 Monaten: Der Bandscheibenvorfall hat zu einer chronischen Nervenschädigung geführt. Sandra kann nicht mehr länger als 2 Stunden am Stück sitzen. Ihre BU-Versicherung erkennt Berufsunfähigkeit an und zahlt 3.000 EUR monatliche Rente. Wichtig: Das Krankentagegeld endet in aller Regel mit der Anerkennung der Berufsunfaehigkeit, beide Leistungen laufen also nicht dauerhaft nebeneinander. Ergebnis: Sandra hat trotz monatelangem Arbeitsausfall keine finanziellen Existenzsorgen. Ihre Rücklagen sind intakt, und sie kann sich voll auf ihre Genesung und gegebenenfalls eine berufliche Neuorientierung konzentrieren. Ohne Absicherung: Sandra haette in 6 Monaten rund 30.000 EUR Einkommen verloren und ihre Fixkosten in dieser Zeit vollstaendig aus den Ruecklagen bestreiten muessen. Und wenn die Berufsunfähigkeit dauerhaft ist, faellt dieser Ausfall in jedem weiteren Jahr erneut an. ## Fazit: Dein Einkommen ist dein wichtigstes Asset Dein Einkommen ist die Grundlage für alles: deinen Lebensstandard, deine Altersvorsorge, deine Familie, dein Business. Es abzusichern ist keine optionale Zusatzversicherung, sondern die wichtigste finanzielle Entscheidung deiner Selbständigkeit. Wer sich als Gründer oder Selbständiger erstmals mit dem Thema beschäftigt, steht oft vor einer unübersichtlichen Produktlandschaft. Deshalb ist eine strukturierte Herangehensweise entscheidend. Die BU-Versicherung ist der Goldstandard, das Krankentagegeld schließt die kurzfristige Lücke, und Alternativen wie Grundfähigkeit oder EU-Versicherung bieten Schutz, wenn die BU nicht möglich ist. Gemeinsam bilden diese Bausteine ein Sicherheitsnetz, das dich vor dem finanziellen Absturz bewahrt. Je früher du damit anfängst, desto günstiger werden die Beiträge und desto seltener werden Vorerkrankungen zum Problem. Wenn du unsicher bist, welche Kombination zu dir passt, melde dich bei mir. Ich analysiere deine Situation, prüfe deine Möglichkeiten und finde die beste Lösung für dein Budget und dein Risikoprofil. Kostenlos, marktbreit und ohne Verkaufsdruck. Kostenlosen Einkommens-Check buchen ## Häufige Fragen ### Welche Versicherung schützt mein Einkommen als Selbständiger am besten? Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist der umfassendste Schutz, weil sie bei jeder Form von Berufsunfähigkeit zahlt — ob durch Krankheit, Unfall oder psychische Belastung. Ergänzt durch ein Krankentagegeld für die ersten Wochen und Monate bist du optimal abgesichert. ### Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Selbständige? Die Kosten hängen von Beruf, Alter und Gesundheit ab. Für Büroberufe (IT, Beratung) liegt der Beitrag für 2.000 EUR BU-Rente bei ca. 70 bis 120 EUR monatlich. Für Handwerker bei 120 bis 280 EUR. Je jünger du bist, desto günstiger — deshalb lohnt sich ein früher Abschluss. ### Was ist der Unterschied zwischen BU und EU-Versicherung? Die BU zahlt, wenn du deinen konkreten Beruf zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben kannst. Die EU (Erwerbsunfähigkeitsversicherung) zahlt nur, wenn du überhaupt keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen kannst — also weniger als 3 Stunden pro Tag. Die EU ist günstiger, hat aber eine viel höhere Leistungshürde. ### Brauche ich Krankentagegeld zusätzlich zur BU? Ja, unbedingt. Die BU zahlt erst, wenn die Berufsunfähigkeit festgestellt und anerkannt ist — das dauert Wochen bis Monate. Das Krankentagegeld überbrückt diese Lücke und zahlt bereits ab dem 15. oder 22. Krankheitstag. Zusammen bilden BU und Krankentagegeld einen lückenlosen Schutz. ### Was tun, wenn ich wegen Vorerkrankungen keine BU bekomme? Dann gibt es Alternativen: Grundfähigkeitsversicherung (zahlt bei Verlust grundlegender Fähigkeiten), Erwerbsunfähigkeitsversicherung (zahlt bei vollständiger Erwerbsunfähigkeit) oder Dread-Disease-Versicherung (zahlt bei schweren Erkrankungen wie Krebs oder Herzinfarkt). Bevor du aufgibst, solltest du anonyme Voranfragen bei verschiedenen BU-Versicherern stellen — oft sind die Konditionen besser als erwartet. ### Reicht die gesetzliche Erwerbsminderungsrente nicht aus? In der Regel nicht. Die volle gesetzliche Erwerbsminderungsrente liegt im Durchschnitt bei nur ca. 950 EUR monatlich — und viele Selbständige haben gar keinen Anspruch darauf, weil sie nicht in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben. Ohne private Absicherung landest du bei der Grundsicherung. ### Wie hoch sollte meine BU-Rente sein? Mindestens 60 bis 75 Prozent deines Nettoeinkommens. Bei 4.000 EUR netto also mindestens 2.400 bis 3.000 EUR BU-Rente. Die BU-Rente wird nur mit dem Ertragsanteil besteuert, was die Nettolücke weiter schließt. Berechne deine tatsächlichen Fixkosten (Miete, Krankenversicherung, Lebenshaltung) als Untergrenze. ## Weiterlesen ### Scheinselbstständigkeit als Gründer: Diese Versicherungen sind betroffen Scheinselbstständigkeit als Gründer: was dir bei PKV, BU und Altersvorsorge droht, wenn die Rentenversicherung Beschäftigung… ### IT-Haftpflicht Vergleich: Worauf du bei Summe und Bedingungen achten solltest Ein kleiner Fehler in deinem Code, eine ungenaue Beratung oder eine Verzögerung im Projekt kann… ### Haftpflicht IT-Dienstleister: Die richtige Absicherung finden Ein kleiner Programmierfehler oder ein vergessenes Update kann als IT-Dienstleister schnell zu existenzbedrohenden Forderungen führen.… --- ## Rechtsschutzversicherung: Kosten, Leistungen & Tipps 2026 URL: https://einfachnurversicherungen.de/rechtsschutzversicherung/rechtsschutzversicherung-einfach-erklart/ Beschreibung: Rechtsschutzversicherung einfach erklärt: Wann sie sich lohnt, was sie kostet und welche Bereiche abgedeckt sind. Vergleich für Selbständige und Privat. ## Rechtsschutzversicherung einfach erklärt – Wann sie sich wirklich lohnt Du bekommst eine ungerechtfertigte Kündigung, dein Vermieter weigert sich, die Kaution zurückzuzahlen, oder ein Online-Händler liefert fehlerhafte Ware und verweigert den Umtausch. In solchen Situationen möchtest du dein Recht durchsetzen, doch die Angst vor den Kosten hält dich zurück. Anwalts- und Gerichtskosten können schnell mehrere tausend Euro betragen, und wer verliert, zahlt in der Regel die Kosten beider Seiten. Das ergibt sich aus dem Grundsatz der Kostentragung in § 91 ZPO, wonach die unterlegene Partei die Prozesskosten zu tragen hat. Genau hier kommt die Rechtsschutzversicherung ins Spiel. Sie übernimmt die Kosten für Anwalt, Gericht, Gutachter und Zeugen, damit du dein Recht durchsetzen kannst, ohne das volle Kostenrisiko allein tragen zu müssen. Aber: Nicht jede Rechtsschutzversicherung ist gleich, nicht jeder braucht sie, und es gibt einige Fallstricke, die du kennen solltest. In diesem Artikel erkläre ich dir, was eine Rechtsschutzversicherung genau abdeckt, welche Arten es gibt, was sie kostet und für wen sie sich wirklich lohnt. Dabei unterscheide ich klar zwischen der privaten Rechtsschutzversicherung und dem Firmenrechtsschutz, der für Selbständige und Unternehmer relevant ist. ## Was die Rechtsschutzversicherung leistet Die Rechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten eines Rechtsstreits, damit du deine rechtlichen Ansprüche durchsetzen oder dich gegen unberechtigte Forderungen verteidigen kannst. Im Kern deckt sie das Honorar deines Rechtsanwalts ab, das sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) richtet und je nach Streitwert und Verfahrensdauer erheblich ausfallen kann. Hinzu kommen die Gerichtsgebühren, die für die Verhandlung und das Urteil anfallen und im Gerichtskostengesetz (GKG) geregelt sind. Darüber hinaus übernimmt die Rechtsschutzversicherung die Kosten für Sachverständige, wenn ein Gutachter benötigt wird, um den Sachverhalt zu klären. Das kommt häufig bei technischen Fragen, Baumängeln oder medizinischen Streitigkeiten vor. Auch Zeugengelder, also die Entschädigung für Zeugen, die vor Gericht aussagen müssen, sind abgedeckt. Ein besonders wichtiger Punkt: Wenn du den Prozess verlierst, übernimmt die Rechtsschutzversicherung im Rahmen der Deckung auch die Anwaltskosten der Gegenseite. Gemäß § 91 ZPO muss die unterlegene Partei sämtliche Prozesskosten tragen, und genau dieses Risiko nimmt dir die Versicherung ab. Viele moderne Tarife gehen sogar noch einen Schritt weiter und übernehmen die Kosten für Mediation und außergerichtliche Schlichtungsverfahren, was oft schneller und günstiger zu einer Einigung führt als ein langwieriger Prozess. Der große Unterschied zur Haftpflichtversicherung: Die Haftpflicht schützt dich, wenn du jemandem einen Schaden zufügst. Sie reguliert berechtigte Ansprüche und wehrt unberechtigte Forderungen ab. Die Rechtsschutzversicherung hingegen schützt dich, wenn du selbst dein Recht durchsetzen musst oder dich gegen Vorwürfe verteidigen willst. Beide ergänzen sich, ersetzen sich aber nicht gegenseitig. Ich empfehle meinen Kunden in der Regel, beide Versicherungen im Portfolio zu haben. ## Welche Arten von Rechtsschutz gibt es? Die Rechtsschutzversicherung ist modular aufgebaut. Du kannst verschiedene Bausteine kombinieren, je nachdem, welche Lebensbereiche du absichern möchtest. Wie diese Bausteine zusammenspielen, ordne ich dir auch in meinem Überblick zur Rechtsschutzversicherung ein. Die wichtigsten stelle ich dir jetzt einzeln vor: ### Privatrechtsschutz Der Privatrechtsschutz deckt rechtliche Streitigkeiten aus deinem privaten Lebensbereich ab. Typische Fälle: Streit mit Handwerkern über mangelhafte Arbeit, Auseinandersetzungen mit Online-Händlern, Streit um Kaufverträge, Nachbarschaftsstreitigkeiten oder Konflikte mit Behörden (z.B. Bußgeldbescheide). Auch Ansprüche aus dem allgemeinen Schadensersatzrecht nach § 823 BGB fallen hierunter, etwa wenn dir jemand einen Schaden zugefügt hat und du Ersatz verlangst. Dieser Baustein ist die Basis und in fast jedem Rechtsschutztarif enthalten. Er deckt das Vertragsrecht, das Sachenrecht und das Schadensersatzrecht im privaten Bereich ab. ### Berufsrechtsschutz Der Berufsrechtsschutz ist für Arbeitnehmer besonders wichtig. Er deckt arbeitsrechtliche Streitigkeiten ab, von der Abmahnung über die Kündigungsschutzklage bis zum Streit um Zeugnisse, Überstunden oder Abfindungen. Arbeitsrechtliche Verfahren gehören in Deutschland zu den häufigsten Rechtsstreitigkeiten überhaupt. Besonderheit: In arbeitsrechtlichen Verfahren erster Instanz trägt jede Partei ihre eigenen Anwaltskosten, egal wer gewinnt. Das ist in § 12a ArbGG geregelt und stellt eine Ausnahme vom üblichen Prinzip der Kostenerstattung dar. Das bedeutet, dass du auch bei einem gewonnenen Verfahren auf deinen Anwaltskosten sitzen bleibst, wenn du keine Rechtsschutzversicherung hast. Ein Kündigungsschutzverfahren kann dabei schnell mehrere tausend Euro an Anwaltskosten verursachen. ### Verkehrsrechtsschutz Der Verkehrsrechtsschutz deckt alle rechtlichen Streitigkeiten rund um den Straßenverkehr ab: Bußgeldverfahren, Unfallregulierung, Streit mit der KFZ-Versicherung, Fahrerlaubnisentzug oder Streit nach einem Verkehrsunfall. Dieser Baustein ist besonders beliebt, weil Verkehrsrechtsstreitigkeiten häufig vorkommen und die Kosten schnell steigen. Ein einfaches Bußgeldverfahren wegen eines Blitzerfotos kann mit Anwalt bereits mehrere hundert Euro kosten. Ein Streit um die Unfallregulierung erreicht schnell einen vier- bis fünfstelligen Bereich an Anwalts- und Gutachterkosten. ### Mietrechtsschutz Der Mietrechtsschutz ist für Mieter gedacht und deckt Streitigkeiten rund um das Mietverhältnis ab: Mietminderung, Nebenkostenabrechnungen, Schönheitsreparaturen, Kautionsrückgabe oder Eigenbedarfskündigungen. Die Regelungen zu Mietmängeln und Minderungsrecht findest du in § 536 BGB. Angesichts steigender Mieten und zunehmender Konflikte zwischen Mietern und Vermietern wird dieser Baustein immer wichtiger. Beachte: Als Vermieter brauchst du einen speziellen Vermieterrechtsschutz, der in den meisten Standard-Mietrechtsschutzbausteinen nicht enthalten ist. ### Kombi-Pakete Die meisten Versicherer bieten Kombi-Pakete an, die mehrere Bausteine bündeln. Das gängigste Paket ist Privat + Beruf + Verkehr, oft als „Komplett-Rechtsschutz“ vermarktet. Diese Kombi-Pakete sind in der Regel günstiger als die Summe der Einzelbausteine. ## Was kostet die Rechtsschutzversicherung? Die Kosten hängen stark von den gewählten Bausteinen, der Selbstbeteiligung und deinem persönlichen Risikoprofil ab. Die folgende Tabelle gibt dir eine grobe Marktorientierung. Deine tatsächliche Prämie hängt von deinem Wohnort, dem Anbieter und weiteren Faktoren ab (Stand 2026): ### Die Selbstbeteiligung als wichtiger Faktor Die meisten Rechtsschutztarife arbeiten mit einer Selbstbeteiligung (SB) von 150 bis 300 Euro pro Schadenfall. Das bedeutet: Bei jedem Rechtsstreit zahlst du die ersten 150 bis 300 Euro selbst, den Rest übernimmt der Versicherer. Eine höhere Selbstbeteiligung senkt den monatlichen Beitrag deutlich, erhöht aber deine Kosten im Schadenfall. Meine Empfehlung: Eine SB von 150 Euro ist ein guter Kompromiss. Sie hält den Beitrag niedrig und schützt dich trotzdem vor den wirklich teuren Rechtsstreitigkeiten. Es gibt auch Tarife ohne Selbstbeteiligung, diese sind aber deutlich teurer und lohnen sich vor allem, wenn du häufiger kleinere Rechtsstreitigkeiten erwartest. ## Wartezeiten: wann greift der Schutz? Ein wichtiger Punkt, den viele bei Abschluss übersehen: Die Rechtsschutzversicherung hat in den meisten Bereichen eine Wartezeit von 3 Monaten. Das bedeutet, dass der Versicherungsschutz für Rechtsfälle, deren Ursache in diese Wartezeit fällt, nicht greift. Die Wartezeit soll verhindern, dass jemand eine Rechtsschutzversicherung erst dann abschließt, wenn der Streit bereits absehbar ist. Keine Wartezeit gilt typischerweise für den Verkehrsrechtsschutz und für den Strafrechtsschutz. Ein selbstständiger Personal Trainer aus Berlin sagte mir in einem Beratungsgespräch, er wolle das Thema Rechtsschutz „erst mal nicht zu tief greifen“, das lasse sich ja vermutlich auch noch während eines laufenden Prozesses regeln. Genau das ist der Denkfehler: Läuft der Streit schon oder ist er absehbar, greift die Versicherung wegen der Wartezeit nicht mehr. Rechtsschutz schließt du sinnvoll ab, solange noch alles ruhig ist. Stell dir vor: Du schließt heute eine Rechtsschutzversicherung ab und dein Arbeitgeber kündigt dir nächste Woche. Der Rechtsschutzversicherer wird die Deckung ablehnen, weil die Kündigung in die Wartezeit fällt. Deshalb gilt: Schließe die Rechtsschutzversicherung rechtzeitig ab, nicht erst wenn Ärger droht. ## Was ist NICHT versichert? Die Rechtsschutzversicherung hat klare Ausschlüsse, die du kennen solltest. An erster Stelle stehen vorsätzliche Straftaten: Wenn du vorsätzlich eine Straftat begehst, gibt es keinen Rechtsschutz, das ist nachvollziehbar und in allen Allgemeinen Rechtsschutzbedingungen (ARB) so geregelt. Bei fahrlässigen Vergehen im Straßenverkehr greift hingegen der Verkehrsrechtsschutz. Ein besonders häufiger Ausschluss betrifft das Baurecht. Streitigkeiten rund um Hausbau und Bauverträge sind bei fast allen Tarifen nicht versichert, obwohl gerade hier die Kosten schnell fünfstellig werden können. Wenn du ein Haus baust oder eine Immobilie sanierst, solltest du über eine separate Baurechtsschutzpolice nachdenken. Auch das Familienrecht ist problematisch: Scheidung, Unterhalt und Sorgerecht sind bei den meisten Tarifen ausgeschlossen oder nur stark eingeschränkt versichert. Einige Premium-Tarife bieten zumindest einen Beratungsrechtsschutz für Familienrecht an, der die Kosten einer Erstberatung beim Fachanwalt übernimmt. Das Erbrecht unterliegt ähnlichen Einschränkungen. Streitigkeiten um Testamente, Pflichtteilsansprüche gemäß § 2303 BGB und Erbauseinandersetzungen sind in den meisten Standardtarifen nicht enthalten. Kapitalanlagerecht, also Streitigkeiten über Aktien, Fonds oder Kryptowährungen, ist ebenfalls bei den meisten Tarifen ausgenommen. Und ganz wichtig für Selbständige: Der private Rechtsschutz deckt keine beruflichen Streitigkeiten von Selbständigen und Gewerbetreibenden ab. Wenn du als Freelancer, Unternehmer oder Freiberufler tätig bist, brauchst du dafür den speziellen Firmenrechtsschutz, der gewerbliche Vertrags-, Steuer- und Arbeitsrechtsstreitigkeiten abdeckt. ## Beispielszenario: Kündigung und Abfindungsverhandlung Das folgende Szenario ist ein Beispiel und soll nur veranschaulichen, wie der Berufsrechtsschutz im Ernstfall wirkt. Stell dir vor: Du arbeitest seit fünf Jahren in einem mittelständischen Unternehmen. Eines Morgens erhältst du eine ordentliche Kündigung, angeblich aus betrieblichen Gründen. Du bist überzeugt, dass die Kündigung nicht rechtmäßig ist, denn kurz zuvor wurde eine neue Stelle mit ähnlichem Profil ausgeschrieben. Du möchtest dich wehren und denkst über eine Kündigungsschutzklage nach, die gemäß § 4 KSchG innerhalb von drei Wochen beim Arbeitsgericht eingereicht werden muss. Ohne Rechtsschutzversicherung stehst du vor einer schwierigen Entscheidung: Einen Anwalt beauftragen und ein vierstelliges bis fünfstelliges Kostenrisiko eingehen, oder die Kündigung akzeptieren und auf eine mögliche Abfindung verzichten? Viele Arbeitnehmer knicken an dieser Stelle ein, nicht weil sie im Unrecht sind, sondern weil sie das Kostenrisiko scheuen. Mit Berufsrechtsschutz sieht die Sache anders aus: Dein Rechtsschutzversicherer bestätigt die Deckung, du beauftragst einen Fachanwalt für Arbeitsrecht, der die Kündigung prüft, Kündigungsschutzklage einreicht und vor dem Arbeitsgericht eine Abfindung aushandelt. Für dich fällt in diesem Beispiel nur die Selbstbeteiligung von 150 Euro an. Der Rest der Anwalts- und Gerichtskosten läuft über die Versicherung. ## Worauf du bei der Auswahl achten solltest Bei der Auswahl der richtigen Rechtsschutzversicherung kommt es auf mehrere Faktoren an, die ich dir aus meiner Beratungspraxis heraus erläutern möchte. Zunächst solltest du die Bausteine bedarfsgerecht wählen: Für die meisten Arbeitnehmer ist die Kombination aus Privat, Beruf und Verkehr die richtige Wahl. Mieter sollten den Mietrechtsschutz als vierten Baustein hinzunehmen. Welche Kriterien am Ende den Ausschlag geben und wie du den passenden Tarif findest, habe ich dir in meinem Beitrag dazu, wie du die private Rechtsschutzversicherung passend auswählst, ausführlich zusammengestellt. Die Selbstbeteiligung spielt eine zentrale Rolle bei der Beitragshöhe. Ich empfehle in der Regel 150 Euro, das ist ein guter Kompromiss zwischen bezahlbarem Beitrag und überschaubarem Eigenanteil. Mindestens genauso wichtig ist die Deckungssumme: Sie sollte bei mindestens 300.000 Euro liegen, besser noch bei 500.000 Euro oder mehr. Gerade bei komplexen Verfahren mit mehreren Instanzen summieren sich die Kosten schnell. Achte außerdem darauf, dass der Tarif eine telefonische Erstberatung über eine Anwaltshotline enthält. So kannst du in einer akuten Situation schnell einschätzen, ob ein Rechtsstreit Aussicht auf Erfolg hat, bevor du einen Anwalt beauftragst. Eine Mediationsklausel ist ebenfalls ein Qualitätsmerkmal guter Tarife, denn Mediation ist oft schneller, günstiger und weniger belastend als ein Gerichtsverfahren. Wenn du eine Familie hast, lohnt sich der Familientarif fast immer: Partner und Kinder können günstig mitversichert werden, wobei volljährige Kinder in Ausbildung meist bis 25 Jahre eingeschlossen sind. Prüfe unbedingt, ob der Tarif freie Anwaltswahl garantiert, denn manche Versicherer versuchen, dich an Partneranwälte zu binden, was deine Möglichkeiten einschränkt. Und lies die Ausschlüsse aufmerksam durch, besonders bei Bau- und Familienrecht, denn hier gibt es zwischen den Tarifen erhebliche Unterschiede. ## Für wen lohnt sich die Rechtsschutzversicherung? Die Frage, ob sich eine Rechtsschutzversicherung lohnt, hängt von deiner persönlichen Situation ab. Aus meiner langjährigen Erfahrung als Versicherungsmakler kann ich sagen, dass sie sich besonders für bestimmte Personengruppen auszahlt. Für Arbeitnehmer ist der Berufsrechtsschutz angesichts der Besonderheit des § 12a ArbGG (jede Partei trägt ihre eigenen Anwaltskosten in erster Instanz) fast unverzichtbar. Auch wenn du glaubst, dein Job sei sicher: Umstrukturierungen, Übernahmen oder Insolvenzen können jeden treffen. Mieter profitieren stark vom Mietrechtsschutz, denn Streitigkeiten mit Vermietern werden angesichts angespannter Wohnungsmärkte und steigender Nebenkosten immer häufiger. Autofahrer sollten den Verkehrsrechtsschutz in Betracht ziehen, denn ein einziger Unfall oder ein umstrittener Bußgeldbescheid kann Kosten in vierstelliger Höhe verursachen. Und Familien profitieren doppelt, weil mit mehr Familienmitgliedern auch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass jemand in eine rechtliche Auseinandersetzung gerät. Weniger sinnvoll ist sie für Menschen, die sehr konfliktscheu sind und Rechtsstreitigkeiten generell meiden, oder wenn du bereits über eine Gewerkschaftsmitgliedschaft oder einen Berufsverband einen teilweisen Rechtsschutz hast. Auch als Selbständiger brauchst du nicht den privaten Rechtsschutz, sondern den Firmenrechtsschutz, zu dem ich dich gerne berate. ## Fazit Die Rechtsschutzversicherung ist keine Pflichtversicherung, aber für viele Menschen eine sehr sinnvolle Ergänzung. Sie gibt dir die Sicherheit, dein Recht durchsetzen zu können, ohne das volle Kostenrisiko allein tragen zu müssen. Das ist in einem Land, in dem die Prozesskosten nach § 91 ZPO vollständig vom Verlierer getragen werden, keine Kleinigkeit. Besonders der Berufsrechtsschutz für Arbeitnehmer und der Verkehrsrechtsschutz für Autofahrer bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Achte beim Abschluss auf bedarfsgerechte Bausteine, eine angemessene Selbstbeteiligung und prüfe die Ausschlüsse sorgfältig. Und denke daran: Die beste Rechtsschutzversicherung ist die, die du abschließt, bevor du sie brauchst, denn die Wartezeiten lassen sich nicht nachträglich umgehen. ## Häufige Fragen ### Was kostet eine Rechtsschutzversicherung? Je nach Bausteinen und Selbstbeteiligung zwischen 8 und 60 Euro pro Monat. Ein Komplett-Paket mit Privat, Beruf und Verkehr kostet fuer Singles 20 bis 40 Euro, fuer Familien 30 bis 60 Euro monatlich. ### Lohnt sich eine Rechtsschutzversicherung? Fuer Arbeitnehmer, Mieter und Autofahrer in den meisten Faellen ja. Allein eine Kuendigungsschutzklage kann 5.000 bis 10.000 Euro an Anwaltskosten verursachen. Der Berufsrechtsschutz ist daher besonders empfehlenswert. ### Wie lange ist die Wartezeit bei der Rechtsschutzversicherung? In den meisten Bereichen 3 Monate. Fuer den Verkehrsrechtsschutz gibt es in der Regel keine Wartezeit. Schliesse die Versicherung deshalb rechtzeitig ab, nicht erst wenn Aerger droht. ### Welche Selbstbeteiligung ist sinnvoll? 150 Euro sind ein guter Kompromiss zwischen niedrigem Beitrag und ueberschaubarem Eigenanteil. Tarife ohne Selbstbeteiligung sind deutlich teurer und lohnen sich nur bei haeufigen Rechtsstreitigkeiten. ### Ist eine Scheidung vom Rechtsschutz abgedeckt? In den meisten Tarifen nicht oder nur eingeschraenkt. Einige Premium-Tarife bieten einen Beratungsrechtsschutz fuer Familienrecht, der zumindest eine anwaltliche Erstberatung abdeckt. Vollstaendiger Rechtsschutz fuer Scheidungsverfahren ist selten. ### Was ist der Unterschied zwischen Rechtsschutz und Haftpflicht? Die Haftpflichtversicherung zahlt Schadensersatz, wenn du anderen Schaden zufuegst. Die Rechtsschutzversicherung uebernimmt deine Anwalts- und Gerichtskosten, wenn du dein Recht durchsetzen willst. Beide ergaenzen sich. ### Kann ich meinen Anwalt frei waehlen? Ja, bei den meisten Tarifen hast du freie Anwaltswahl. Der Versicherer darf dir keinen bestimmten Anwalt vorschreiben. Allerdings bieten manche Tarife Empfehlungen fuer Partneranwaelte, was Vorteile bei der Bearbeitung bringen kann. ### Brauche ich als Selbstaendiger einen besonderen Rechtsschutz? Ja. Der private Rechtsschutz deckt keine beruflichen Streitigkeiten von Selbstaendigen ab. Dafuer brauchst du einen Firmenrechtsschutz oder gewerblichen Rechtsschutz, der speziell auf deine unternehmerische Taetigkeit zugeschnitten ist. ## Weiterlesen ### Kosten für Rechtsschutzversicherung: Module, echte Kosten & Fallstricke Die beworbenen Kosten für die Rechtsschutzversicherung können täuschen. Was anfänglich günstig scheint, ist oft ein… ### Rechtsschutzversicherung beste für IT-Freelancer: Lückenfrei absichern Ein unberechtigter Vorwurf oder ein kleiner Vertragsstreit kann dich als IT-Freelancer schnell in ernsthafte Schwierigkeiten… ### Was kostet eine Rechtsschutzversicherung? Clever optimieren & langfristig sparen. Ein kleiner Streit mit dem Nachbarn, ein Konflikt am Arbeitsplatz oder eine unberechtigte Forderung können… --- ## Freelancer Rentenversicherung: Pflicht, Ausnahmen & Alternativen URL: https://einfachnurversicherungen.de/rentenversicherung/freelancer-rentenversicherung-pflicht-alternativen/ Beschreibung: Rentenversicherungspflicht für Freelancer: Wer muss zahlen, welche Ausnahmen gibt es und welche modernen Alternativen zur gesetzlichen Rente lohnen sich? ## Freelancer Rentenversicherung: Pflicht, Ausnahmen & moderne Vorsorge-Tipps Die Rentenversicherung für Freelancer Viele Freelancer unterschätzen das Risiko, bei der Rentenversicherung in die Pflichtfalle zu tappen. Die Regeln sind komplex, Ausnahmen oft nicht bekannt. Im Ernstfall drohen Nachzahlungen schneller als gedacht. Gerade in kreativen, beratenden oder technischen Berufen fehlt oft der Überblick. Hier erfährst du, wann die Rentenversicherung für Freelancer verpflichtend ist, welche Ausnahmen es gibt und wie du deine Altersvorsorge sinnvoll aufbaust. ## Das Wichtigste auf einen Blick Viele Freelancer unterschätzen ihre Rentenversicherungspflicht oder kennen ihre Optionen nicht. Während einige Berufsgruppen zwingend Beiträge zahlen müssen, gibt es Spielräume und Wege für die private Altersvorsorge. Klare Informationen helfen, typische Fehler zu vermeiden und die eigene Zukunft solide abzusichern. - Die Pflicht trifft nicht nur Handwerker: Auch selbstständige Lehrer, Erzieher, Pflegepersonen, Künstler und Publizisten sowie Selbstständige mit nur einem Auftraggeber können gesetzlich pflichtversichert sein. - Auch scheinbar Freiwillige sind oft verpflichtet: Eine Befreiung von der Rentenversicherungspflicht gibt es nur in bestimmten Fällen mit klaren Voraussetzungen. - Versorgungswerke gelten nur für wenige Berufe: Ärztinnen, Anwälte, Steuerberater oder Architektinnen können sich meist alternativ absichern, alle anderen müssen individuelle Lösungen finden. - Private Altersvorsorge ist Pflichtprogramm: ETF-Sparplan, private Rentenversicherung oder Basisrente sind für viele die einzige Chance auf echten Vermögensaufbau. - Gesetzliche und private Vorsorge kombinieren lohnt sich: Mit klarer Strategie erreichst du mehr Flexibilität und Sicherheit fürs Alter. Rund um das Thema Freelancer Rentenversicherung halten sich hartnäckig Mythen. In diesem Beitrag erkläre ich, wer tatsächlich versicherungspflichtig ist, welche Modelle es gibt und wie du Fehler beim Einstieg vermeidest. ## Gesetzliche Rentenversicherungspflicht für Freelancer im Überblick Die gesetzliche Rentenversicherungspflicht sorgt dafür, dass bestimmte Selbstständige auch im Alter abgesichert sind. Anders als viele denken, ist die Rentenversicherung für Freelancer nicht automatisch freiwillig. Über die Pflicht entscheidet die ausgeübte Tätigkeit, nicht die Bezeichnung als „selbstständig“. Wenn du wissen willst, wie die gesetzliche Rentenversicherung für Gründer und Freelancer im Detail funktioniert, lohnt sich ein genauer Blick auf deine eigene Konstellation. Kraft Gesetzes pflichtversichert sind unter anderem (§ 2 SGB VI): - selbstständige Lehrer und Erzieher ohne versicherungspflichtige Angestellte, - selbstständige Pflegepersonen, Hebammen und Seelotsen, - Künstler und Publizisten über die Künstlersozialkasse (KSVG), - Handwerker in zulassungspflichtigen Gewerken, die in der Handwerksrolle eingetragen sind, - arbeitnehmerähnliche Selbstständige: wer im Wesentlichen für nur einen Auftraggeber arbeitet und selbst keinen versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigt (§ 2 Satz 1 Nr. 9 SGB VI). Gerade der letzte Punkt betrifft viele Solo-Selbstständige in beratenden, kreativen oder technischen Berufen. Ein Beispiel: Eine Designerin, die dauerhaft überwiegend für eine einzige Agentur arbeitet, kann als arbeitnehmerähnlich gelten und dadurch rentenversicherungspflichtig werden, obwohl sie formal selbstständig ist. Für Künstler und Publizisten läuft die Absicherung über die Künstlersozialkasse. Der Vorteil dort: Die Versicherten tragen nur etwa die Hälfte des Beitrags, den Rest übernimmt die Künstlersozialkasse. Wer unsicher ist, kann bei der Deutschen Rentenversicherung klären lassen, ob eine Versicherungspflicht besteht. Die Rentenversicherung prüft dann, ob eine Pflicht besteht. Wer die Pflicht übersieht, riskiert Beitragsnachforderungen für zurückliegende Jahre. Deshalb ist die Prüfung im Zweifel früh sinnvoll, nicht erst nach einer Betriebsprüfung. Diese Unsicherheit begegnet mir in Gesprächen ständig. Ein Personal Trainer aus Berlin hat es mir in einem Beratungsgespräch so beschrieben: „Ich finde es schwierig einzuschätzen, weil ich ja schon in einer beratenden Funktion bin.“ Genau hier lohnt sich die Klärung, bevor Beiträge auflaufen. Prüf für dich diese Punkte: - Wie viele Auftraggeber hast du wirklich, und wie verteilt sich dein Umsatz? - Fällst du unter die Künstlersozialkasse? - Übst du eine kraft Gesetzes pflichtige Tätigkeit aus (Lehre, Pflege, Handwerk)? - Bestehen Verträge, die auf eine arbeitnehmerähnliche Stellung hindeuten? ## Was kostet die gesetzliche Rentenversicherung für Selbstständige? Pflichtversicherte Selbstständige haben in der Regel zwei Wege bei der Beitragshöhe. Entweder zahlst du den Regelbeitrag, oder du weist dein tatsächliches Einkommen nach und zahlst einen einkommensgerechten Beitrag (18,6 Prozent auf den nachgewiesenen Gewinn). In der Existenzgründungsphase gibt es zusätzlich eine Entlastung. Wer in den ersten Jahren wenig verdient, kann also über den Einkommensnachweis oder den halben Regelbeitrag die Belastung deutlich senken. Der Regelbeitrag basiert auf der Bezugsgröße, die jedes Jahr neu festgelegt wird, die genannten Werte gelten für 2026. Wichtig ist: Die Beiträge fallen an, sobald die Pflicht besteht, gleichgültig ob du sie kennst oder nicht. ## Ausnahmen und Befreiungen: Wann Freelancer nicht einzahlen Nicht jeder Selbstständige muss dauerhaft in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Es gibt echte Befreiungsmöglichkeiten, sie sind aber an klare Voraussetzungen und Fristen gebunden. - Versorgungswerke: Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, Rechtsanwälte, Steuerberater, Architekten, Ingenieure und in einigen Bundesländern Psychotherapeuten sind über ihr berufsständisches Versorgungswerk abgesichert und können sich von der gesetzlichen Rentenversicherung befreien lassen. - Existenzgründer-Befreiung für arbeitnehmerähnliche Selbstständige: Wer nach § 2 Satz 1 Nr. 9 SGB VI pflichtig wird, kann sich bei erstmaliger Aufnahme der Tätigkeit für bis zu drei Jahre befreien lassen (§ 6 Abs. 1a SGB VI). Bei einer zweiten Existenzgründung ist das erneut möglich. - Handwerker nach langer Beitragszeit: Pflichtversicherte Handwerker können sich nach 18 Jahren Pflichtbeiträgen (216 Monatsbeiträge) auf Antrag befreien lassen (§ 6 Abs. 1 Nr. 4 SGB VI). Typische Fehler bei der Antragstellung sind falsche Angaben zur Berufszuordnung oder versäumte Fristen. Beides führt oft dazu, dass du am Ende doch einbezogen wirst. Ein sauber vorbereiteter Antrag ist deshalb wichtig. Prüf konkret: Bist du in einem Versorgungswerk organisiert, welche Antragsfristen gelten für dich, und ist dein Beruf korrekt eingeordnet? ## Moderne Altersvorsorge für Freelancer Ob pflichtversichert oder nicht: Auf die gesetzliche Rente allein solltest du dich als Selbstständiger nicht verlassen. Auch die Erwerbsminderungsrente der gesetzlichen Rentenversicherung fällt oft niedrig aus. Wer seine Arbeitskraft absichern will, kommt an einer Berufsunfähigkeitsversicherung als eigenständigem Baustein meist nicht vorbei. Für den Vermögensaufbau fürs Alter kommen mehrere Wege infrage: - ETF-Sparplan: geringe Kosten, hohe Flexibilität, dafür Schwankungen am Kapitalmarkt. - Private Rentenversicherung: planbare, oft garantierte Leistungen, dafür in der Regel höhere Kosten. - Basisrente (Rürup): steuerlich absetzbare Beiträge, dafür Kapital erst als lebenslange Rente verfügbar und nicht frei kündbar. Häufig ist eine Kombination sinnvoll: ein flexibler Baustein für Rücklagen und Wachstum plus ein planbarer Baustein für die Grundversorgung im Alter. Ein Coach brachte den Kern in einem Gespräch gut auf den Punkt: „Wenn ich jetzt nicht rentenversicherungspflichtig bin, dann sind wir bei der privaten Altersvorsorge.“ Genau diese Weichenstellung, gesetzliche Pflicht klären und darauf die private Vorsorge aufbauen, gehört an den Anfang. Achte vor Abschluss auf Ziele, Laufzeiten und Kosten, denn falsch gewählte Laufzeiten und unterschätzte Kosten sind die häufigsten Fehler. ## Die geplante Altersvorsorgepflicht für Selbstständige Politisch ist eine allgemeine Altersvorsorgepflicht für Selbstständige in Vorbereitung. Wichtig vorab: Das ist Stand 2026 noch kein beschlossenes Gesetz, sondern eine Absicht aus dem Koalitionsvertrag und eine Empfehlung der Alterssicherungskommission (Abschlussbericht Juni 2026). Ein Referentenentwurf mit Gesetzestext lag noch nicht vor. So könnte es nach der Kommissionsempfehlung kommen: - Neu gegründete Selbstständige würden ab einem noch offenen Stichtag verpflichtend einbezogen, ohne Ausstiegsmöglichkeit. - Bereits tätige Selbstständige würden zwar einbezogen, sollen sich aber voraussetzungslos wieder herausoptieren können, etwa über eine geeignete private Lösung wie eine Basisrente. - Für Neugründer war eine Karenzzeit von drei Jahren zum halben Regelbeitrag im Gespräch. Bereits abgesicherte Gruppen (etwa über Künstlersozialkasse oder Versorgungswerk) wären davon nicht zusätzlich betroffen. Solange kein Gesetz vorliegt, ist Panik fehl am Platz. Sinnvoll ist es trotzdem, jetzt zu handeln: Eine Deckungslücke besteht für viele schon heute, und wer privat vorsorgt, sollte auf Flexibilität und Zukunftsfestigkeit achten, falls die Lösung später als Nachweis für ein Herausoptieren dienen soll. Eine Randnotiz zur häufigen Verwechslung: Die seit 2026 geltende Aktivrente, also der Steuerbonus fürs Weiterarbeiten nach dem Renteneintritt, gilt ausdrücklich nur für sozialversicherungspflichtige Angestellte. Selbstständige sind davon ausgenommen. ## Typische Fehler und Praxistipps Viele Freelancer schätzen ihre Situation falsch ein und handeln zu spät. Die Folge sind Nachzahlungen oder unnötig hohe laufende Beiträge. Diese Punkte helfen dir: - Status früh klären: Lass im Zweifel bei der Deutschen Rentenversicherung prüfen, ob eine Pflicht besteht, bevor Beiträge auflaufen. - Unterlagen ordnen: Halte Auftraggeber-Verträge und Einkommensnachweise bereit, sie sind für Einordnung und Beitragshöhe entscheidend. - Fristen einhalten: Befreiungsanträge sind fristgebunden, ein verpasster Antrag kostet oft bares Geld. - Vorsorge nicht aufschieben: Je früher du startest, desto stärker arbeitet der Zinseszins für dich. Wenn du bereits einen Nachzahlungsbescheid erhalten hast, ignorier ihn nicht. Wende dich zeitnah an die Rentenversicherung, kläre die Grundlage der Forderung und prüfe, ob und wie sich die Zahlung strecken lässt. ## Häufige Fragen ### Bin ich als Freelancer rentenversicherungspflichtig? Das hängt von deiner Tätigkeit ab, nicht vom Etikett „selbstständig“. Pflichtig sind unter anderem selbstständige Lehrer und Erzieher, Pflegepersonen, Künstler und Publizisten über die Künstlersozialkasse, Handwerker in der Handwerksrolle sowie arbeitnehmerähnliche Selbstständige mit im Wesentlichen nur einem Auftraggeber. Im Zweifel klärt eine Anfrage bei der Deutschen Rentenversicherung deine Einordnung. ### Wie hoch ist der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung für Selbstständige? Der Regelbeitrag liegt 2026 bei rund 736 Euro im Monat. In den ersten drei Jahren nach der Gründung zahlst du in den ersten drei Jahren nach der Gründung nur den halben Regelbeitrag von rund 368 Euro. Alternativ weist du dein Einkommen nach und zahlst 18,6 Prozent vom tatsächlichen Gewinn. ### Kann ich mich von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen? In bestimmten Fällen ja: über ein berufsständisches Versorgungswerk, als arbeitnehmerähnlicher Existenzgründer für bis zu drei Jahre oder als Handwerker nach 18 Jahren Pflichtbeiträgen. Die Befreiung ist an Fristen gebunden, ein rechtzeitiger Antrag ist entscheidend. ### Kommt die Rentenversicherungspflicht für alle Selbstständigen? Sie ist geplant, aber Stand 2026 noch nicht beschlossen. Nach den bisherigen Empfehlungen würden neue Selbstständige verpflichtend einbezogen, bereits tätige Selbstständige könnten sich über eine geeignete private Lösung wieder herausoptieren. Ein fertiges Gesetz gibt es noch nicht. ### Was passiert, wenn ich Pflichtbeiträge nicht zahle? Wird eine bestehende Pflicht später festgestellt, kann die Rentenversicherung Beiträge für zurückliegende Zeiträume nachfordern. Deshalb ist es sinnvoll, den eigenen Status früh zu klären, statt auf eine Prüfung zu warten. ## Fazit Wer freiberuflich oder selbstständig arbeitet, sollte die Rentenversicherungspflicht kennen und die eigene Altersvorsorge aktiv gestalten. Besonders in beratenden, kreativen und technischen Berufen entscheidet eine frühe Klärung, ob du unnötig Beiträge nachzahlst oder deine Vorsorge sauber aufbaust. Wenn du deine Situation einordnen und eine passende Strategie entwickeln möchtest, unterstütze ich dich gern in einem persönlichen Gespräch. ## Weiterlesen ### Einkommensabsicherung für Selbständige: alle Optionen im Überblick InhaltDas größte Risiko der Selbständigkeit: EinkommensverlustDas Risiko in Zahlen: Warum du handeln musstOption 1: Berufsunfähigkeitsversicherung… ### IT-Haftpflicht Vergleich: Worauf du bei Summe und Bedingungen achten solltest Ein kleiner Fehler in deinem Code, eine ungenaue Beratung oder eine Verzögerung im Projekt kann… ### Haftpflicht IT-Dienstleister: Die richtige Absicherung finden Ein kleiner Programmierfehler oder ein vergessenes Update kann als IT-Dienstleister schnell zu existenzbedrohenden Forderungen führen.… --- ## Erwerbsminderungsrente vs. BU: Was zahlt wirklich? URL: https://einfachnurversicherungen.de/berufsunfaehigkeit/erwerbsminderungsrente-vs-berufsunfaehigkeitsversicherung/ Beschreibung: EM-Rente vs. Berufsunfähigkeitsversicherung im Vergleich. Was leistet die staatliche Rente, warum reicht sie nicht und wann ist eine BU unverzichtbar? ## Erwerbsminderungsrente vs. BU: Was zahlt wirklich – und was reicht nicht Erwerbsminderungsrente vs. BU im direkten Vergleich: Was leistet die staatliche EM-Rente wirklich? Warum reicht sie für die meisten nicht – und wann ist eine private BU unverzichtbar. „Du hast doch noch die gesetzliche Rentenversicherung.“ Der Satz stimmt. Nur tröstet er wenig, wenn man weiß, was die Erwerbsminderungsrente tatsächlich zahlt. Für die meisten Selbstständigen, Freiberufler und auch Angestellten ist die staatliche Absicherung bei Erwerbsminderung schlicht zu gering, um den Lebensstandard zu halten. In diesem Artikel vergleiche ich, was Erwerbsminderungsrente und Berufsunfähigkeitsversicherung wirklich leisten. Und warum selbst die Kombination aus beidem meistens nicht reicht, wenn keine private BU dazukommt. ## Was ist die Erwerbsminderungsrente? Die Erwerbsminderungsrente (EM-Rente) ist eine Leistung der gesetzlichen Rentenversicherung (DRV). Sie greift, wenn du aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kannst. Allerdings nach ganz anderen Regeln als eine private BU. ### Volle vs. teilweise Erwerbsminderungsrente - Volle EM-Rente: wenn du weniger als 3 Stunden täglich irgendeiner Erwerbstätigkeit nachgehen kannst. - Teilweise EM-Rente: wenn du zwischen 3 und unter 6 Stunden täglich arbeiten kannst. Sie beträgt der Höhe nach die Hälfte der vollen EM-Rente. Der entscheidende Unterschied zur BU steckt im Wort „irgendeiner“: Die EM-Rente ist nicht berufsbezogen. Es spielt keine Rolle, ob du deinen ursprünglichen Beruf noch ausüben kannst. Wer als Chirurg wegen einer Erkrankung nicht mehr operieren kann, theoretisch aber noch eine leichtere Tätigkeit ausüben könnte, bekommt unter Umständen keine volle EM-Rente. Die DRV darf auf den allgemeinen Arbeitsmarkt verweisen. Bei einer privaten BU zählt dagegen allein, ob du deinen zuletzt ausgeübten Beruf noch ausüben kannst. ## Wie viel zahlt die Erwerbsminderungsrente wirklich? Nach der Statistik der Deutschen Rentenversicherung liegt eine neu bewilligte volle EM-Rente im Schnitt bei rund 1.000 Euro brutto im Monat. Für viele klingt das nach mehr, als am Ende ankommt. Für jüngere Menschen fällt sie oft niedriger aus, denn die Rentenhöhe hängt von den bis dahin gesammelten Entgeltpunkten ab: - Kurze Erwerbsbiografie bedeutet weniger Entgeltpunkte und damit eine niedrigere Rente. - Berufsanfänger mit wenigen Beitragsjahren liegen entsprechend darunter. - Selbstständige ohne freiwillige Einzahlungen bekommen im Regelfall gar nichts. Und auf die EM-Rente werden noch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung erhoben. Netto bleibt also spürbar weniger übrig. ### Zurechnungszeit: der oft übersehene Ausgleich Damit junge Versicherte nicht komplett leer ausgehen, rechnet die DRV seit 2019 eine sogenannte Zurechnungszeit an. Die Rente wird so berechnet, als hättest du mit deinem bisherigen Durchschnittsverdienst bis zur maßgeblichen Altersgrenze weiter eingezahlt. Diese Grenze steigt schrittweise an, liegt aktuell bei rund 66 Jahren und wächst langfristig auf 67. Das mildert die Kürzung für jüngere Menschen deutlich, gleicht sie aber nicht vollständig aus. ### Zugangsfaktor: Abschläge bei frühem Eintritt Tritt die Erwerbsminderung vor der Altersgrenze für den abschlagsfreien Bezug ein, wird die Rente über den Zugangsfaktor gekürzt. Der Abschlag beträgt 0,3 Prozent pro Monat des vorzeitigen Bezugs und ist gesetzlich auf maximal 10,8 Prozent gedeckelt. Weiter als diese Grenze kann die Rente über den Zugangsfaktor also nicht sinken. ## Was leistet eine Berufsunfähigkeitsversicherung? Eine private BU-Versicherung funktioniert grundlegend anders: - Berufsschutz: Sie leistet, wenn du deinen zuletzt ausgeübten Beruf voraussichtlich für mindestens sechs Monate zu wenigstens 50 Prozent nicht mehr ausüben kannst. Auch dann, wenn du theoretisch in einem anderen Beruf arbeiten könntest. - Selbst bestimmte Rente: Du legst die monatliche BU-Rente beim Abschluss selbst fest (üblich sind 60 bis 80 Prozent des Nettoeinkommens). - Keine gesetzliche Wartezeit: Anders als bei der DRV gibt es keinen Mindestbeitragszeitraum. Der Schutz gilt ab dem vereinbarten Versicherungsbeginn. - Auch für Selbstständige zugänglich: Wer nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung ist, kann sich trotzdem privat absichern. Der Preis dafür sind die Gesundheitsfragen beim Antrag. Sie entscheiden über Annahme, Zuschläge oder Ausschlüsse. Genau deshalb lohnt es sich, früh abzuschließen, solange die Krankenakte noch dünn ist. ## Der direkte Vergleich Merkmal Erwerbsminderungsrente Berufsunfähigkeitsversicherung Leistungsauslöser Weniger als 3h/Tag jede Arbeit 50% im zuletzt ausgeübten Beruf Beruflicher Schutz Nein (Verweisung auf allgemeinen Arbeitsmarkt möglich) Ja (konkrete Berufsabsicherung) Höhe Ø rund 1.000 Euro brutto Selbst gewählt (z. B. 1.500 bis 3.500 Euro) Für Selbstständige Nur bei freiwilliger Einzahlung Ja, auch ohne DRV-Beiträge Zugangsbedingungen 5 Jahre Wartezeit plus 3 Jahre Pflichtbeiträge Ab dem vereinbarten Versicherungsbeginn Kosten Beiträge zur DRV (Pflicht) Privatbeitrag (je nach Alter, Beruf, Gesundheit) ## Reicht die EM-Rente und BU zusammen? Ein selbstständiger Personal Trainer hat es mir gegenüber in einem Beratungsgespräch auf den Punkt gebracht: „Sobald du ausfällst oder erkrankst, kannst du halt einfach kein Geld mehr verdienen.“ Genau da liegt das Problem. Wer von seiner Arbeitskraft lebt, verliert bei einer Erkrankung nicht nur einen Teil, sondern sein komplettes Einkommen. Die EM-Rente fängt davon nur einen Bruchteil auf. Wer eine gute BU hat, nutzt die EM-Rente als Zusatzbaustein. Wer nur die EM-Rente hat, riskiert einen massiven Einkommenseinbruch. Ein Beispielszenario macht das greifbar (die Zahlen sind gerundet und dienen nur der Veranschaulichung, im Einzelfall hängt die EM-Rente vom individuellen Versicherungsverlauf ab): Eine 32-jährige Angestellte mit rund 3.500 Euro netto wird dauerhaft berufsunfähig. - Ohne BU: Die volle EM-Rente läge grob bei rund 900 Euro brutto, nach Abzug der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge etwa 800 Euro netto. Aus 3.500 Euro werden also rund 800 Euro. - Mit BU (2.500 Euro vereinbarte BU-Rente): 2.500 Euro plus rund 800 Euro EM-Rente ergeben etwa 3.300 Euro. Das kommt dem bisherigen Einkommen nahe. Das ist der Unterschied zwischen „irgendwie über die Runden kommen“ und „den Lebensstandard halten“. ## Wer hat keinen Anspruch auf EM-Rente? Für die volle EM-Rente brauchst du zwei Dinge: die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren und in den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung mindestens drei Jahre mit Pflichtbeiträgen. Genau daran scheitern viele Selbstständige. Wer aus der Versicherungspflicht raus ist und nicht freiwillig weiter einzahlt, verliert den Anspruch oft schneller, als er denkt. Selbstständige und Freiberufler, die nicht freiwillig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, haben im Regelfall keinen Anspruch auf EM-Rente. Für diese Gruppe ist die private BU die einzige Absicherung der Arbeitskraft. Wer parallel an die eigene Altersvorsorge als Selbstständiger denkt, sollte beides von Anfang an zusammen planen. ## Fazit: EM-Rente ist Basisnetz, BU ist echter Schutz Die Erwerbsminderungsrente ist besser als nichts. Aber sie greift nur im Extremfall, wenn du kaum noch arbeiten kannst, und sie zahlt deutlich weniger, als die meisten erwarten. Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung ist die sinnvolle Ergänzung und für Selbstständige ohne DRV-Beiträge oft die einzige echte Option. Je früher du eine BU abschließt, desto günstiger ist der Beitrag und desto wahrscheinlicher wirst du ohne Zuschläge oder Ausschlüsse angenommen. Ein Blick in den BU-Tarifvergleich zeigt, wie groß die Unterschiede bei Bedingungen und Preis sind. Du willst wissen, was eine BU für dich kostet und welche Tarife in Frage kommen? Ich vergleiche das für dich, kostenlos und ohne Druck. Jetzt kostenloses BU-Beratungsgespräch vereinbaren ## Häufige Fragen ### Wie hoch ist die Erwerbsminderungsrente 2026? Eine pauschale Zahl gibt es nicht, weil die Höhe von deinen gesammelten Entgeltpunkten abhängt. Im Schnitt liegt eine neu bewilligte volle EM-Rente laut Deutscher Rentenversicherung bei rund 1.000 Euro brutto im Monat, bei kurzer Erwerbsbiografie entsprechend darunter. Nach Abzug der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge bleibt netto weniger übrig. ### Was ist der Unterschied zwischen EM-Rente und Berufsunfähigkeitsversicherung? Die EM-Rente prüft, ob du überhaupt noch irgendeiner Tätigkeit am allgemeinen Arbeitsmarkt nachgehen kannst. Die BU prüft, ob du deinen zuletzt ausgeübten Beruf noch zu mindestens 50 Prozent ausüben kannst. Die BU schützt also deinen konkreten Beruf, die EM-Rente nur deine grundsätzliche Arbeitsfähigkeit. ### Bekommen Selbstständige eine Erwerbsminderungsrente? Nur, wenn sie die Wartezeit erfüllen und in den letzten fünf Jahren vor der Erwerbsminderung mindestens drei Jahre Pflichtbeiträge gezahlt haben, etwa über eine freiwillige Versicherung. Wer das nicht tut, hat im Regelfall keinen Anspruch und ist allein auf private Absicherung angewiesen. ### Ab wann sollte ich eine BU abschließen? So früh wie möglich. Der Beitrag richtet sich unter anderem nach dem Eintrittsalter, und mit jeder Diagnose in der Krankenakte steigt das Risiko für Zuschläge oder Ausschlüsse. Wer jung und gesund ist, sichert sich die besten Konditionen. ### Zahlt die BU zusätzlich zur EM-Rente? Ja. Beide Leistungen schließen sich nicht aus. Wenn du berufsunfähig wirst und die Voraussetzungen für beide erfüllst, bekommst du die BU-Rente zusätzlich zur EM-Rente. Genau diese Kombination sorgt dafür, dass dein Einkommen im Ernstfall nah am gewohnten Niveau bleibt. ## Weiterlesen ### Scheinselbstständigkeit als Gründer: Diese Versicherungen sind betroffen Scheinselbstständigkeit als Gründer: was dir bei PKV, BU und Altersvorsorge droht, wenn die Rentenversicherung Beschäftigung… ### BU für Studenten: Lohnt sich der frühe Abschluss? 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