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Was ist eine Hausratversicherung? Einfach erklärt für 2026

SS
Sebastian Steinhuber Versicherungsmakler für Gründer
23.01.2026

Einbruch, Wohnungsbrand, Leitungswasserschaden oder ein schwerer Sturm, und dein gesamter Hausrat kann innerhalb von Stunden zerstört oder gestohlen sein. Die Summe, die du bräuchtest, um alles neu anzuschaffen, unterschätzen die meisten Menschen massiv. Wer einmal aufschreibt, was allein in einem durchschnittlichen Wohnzimmer steht, also Möbel, Elektronik, Bücher, Dekoration und Textilien, kommt schnell auf 15.000 bis 30.000 Euro. Und das ist nur ein einziger Raum.

Die Hausratversicherung schützt genau davor: Sie ersetzt dir den finanziellen Wert deines gesamten Hausrats, wenn dieser durch versicherte Gefahren beschädigt, zerstört oder gestohlen wird. Dabei zahlt sie den Neuwert, also den Betrag, den du brauchst, um gleichwertige Gegenstände neu zu kaufen, nicht den geringeren Zeitwert.

In diesem Artikel erkläre ich dir, was genau zur Hausratversicherung gehört, welche Gefahren abgedeckt sind, wie du die richtige Versicherungssumme berechnest und welche Zusatzbausteine sich wirklich lohnen. Die Hausratversicherung gehört neben der privaten Haftpflichtversicherung zu den wichtigsten Versicherungen für Privatpersonen. Ob sich für dich ein Paket aus beiden lohnt, liest du in meinem Beitrag Hausrat und Haftpflicht: Wann sich die Kombi lohnt. Anders als die gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtversicherungen ist sie zwar freiwillig, wird aber trotzdem von vielen vernachlässigt.

Was zählt eigentlich zum Hausrat?

Zum Hausrat gehört grundsätzlich alles, was sich in deiner Wohnung befindet und nicht fest mit dem Gebäude verbunden ist. Die Abgrenzung zur Wohngebäudeversicherung ist dabei entscheidend: Die Hausratversicherung deckt den Inhalt der Wohnung ab, die Gebäudeversicherung das Gebäude selbst mit seinen festen Bestandteilen. Was die Wohngebäudeversicherung im Detail leistet, erkläre ich im Beitrag So sicherst du dein Haus richtig ab. Der Versicherungsschutz für den Hausrat ergibt sich aus den Allgemeinen Hausratversicherungsbedingungen (VHB) in Verbindung mit dem Versicherungsvertragsgesetz (VVG).

Konkret umfasst der versicherte Hausrat sämtliche Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände deines Haushalts. Dazu gehören deine gesamten Möbel von Sofas über Betten bis hin zu Schränken und Regalen, aber auch die komplette Elektronik und Technik wie Fernseher, Laptops, Smartphones, Tablets, Spielkonsolen und Smart-Home-Geräte. Die Garderobe aller Haushaltsmitglieder ist ebenso versichert wie die gesamte Küchenausstattung mit Geschirr, Besteck, Küchenmaschinen und Kleinelektrogeräten.

Darüber hinaus gehören Textilien wie Gardinen, Teppiche, Bettwäsche und Handtücher zum Hausrat, ebenso wie Wertsachen in Form von Schmuck, Uhren, Bargeld, Sparbüchern und Kunstgegenständen. Auch Sportgeräte und Fahrräder, Hobby- und Freizeitgegenstände wie Musikinstrumente, Sammlungen und Werkzeuge sowie Vorräte an Lebensmitteln und Getränken fallen unter den Versicherungsschutz. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) liegt der Wert eines durchschnittlichen deutschen Haushalts im Bereich mehrerer zehntausend Euro, eine Summe, die sich die wenigsten aus der Portokasse leisten könnten.

Auch Gegenstände in Nebenräumen wie Keller, Dachboden, Garage oder Gartenschuppen gehören zum versicherten Hausrat, sofern sie zu deinem Haushalt gehören und sich auf dem Versicherungsgrundstück befinden. Bei manchen Tarifen gelten für Nebenräume allerdings besondere Entschädigungsgrenzen.

Welche Gefahren sind versichert?

Die Hausratversicherung deckt standardmäßig die sogenannten FELS-Gefahren ab: Feuer, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser und Sturm/Hagel. Das sind die vier Grundpfeiler des Versicherungsschutzes.

Feuer: Schutz bei Brand und Blitzschlag

Versichert sind Schäden durch Brand, Blitzschlag, Explosion, Implosion und den Anprall oder Absturz eines Luftfahrzeugs. Das umfasst sowohl die direkte Zerstörung durch Flammen als auch Folgeschäden durch Ruß, Rauch und Löschwasser. Ein Wohnungsbrand kann den kompletten Hausrat in wenigen Minuten vernichten, und selbst ein kleiner Küchenbrand, der rechtzeitig gelöscht wird, verursacht durch Rauch und Ruß oft Schäden an Textilien und Elektronik in der gesamten Wohnung.

Einbruchdiebstahl: Schutz vor Einbrechern

Versichert sind Diebstahl bei Einbruch in die Wohnung, Raub (Diebstahl unter Gewaltandrohung) und Vandalismus im Zusammenhang mit einem Einbruch. In Deutschland werden Jahr für Jahr zehntausende Wohnungseinbrüche polizeilich erfasst, der durchschnittliche Schaden bewegt sich dabei im mittleren vierstelligen Bereich. Bei hochwertiger Ausstattung, Schmuck oder Elektronik liegt er schnell deutlich darüber.

Wichtig: Einfacher Diebstahl ohne Einbruch ist standardmäßig nicht versichert. Wenn dein Fahrrad auf der Straße gestohlen wird, greift der Grundschutz nicht. Dafür brauchst du die Fahrradklausel als Zusatzbaustein. Die versicherungsrechtliche Definition des Einbruchdiebstahls richtet sich nach den Bestimmungen des VVG in Verbindung mit den jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Leitungswasser: der häufigste Schadenfall

Versichert sind Schäden durch bestimmungswidrig austretendes Leitungswasser aus Rohren, Schläuchen, Aquarien, Heizungsanlagen oder Waschmaschinen. Das ist einer der häufigsten Schadensfälle überhaupt: Ein geplatzter Waschmaschinenschlauch oder ein defektes Rohr unter dem Waschbecken kann innerhalb weniger Stunden den Bodenbelag, Möbel, Elektronik und persönliche Gegenstände in der gesamten Wohnung beschädigen. Die Schadenshöhe erreicht dabei schnell 5.000 bis 20.000 Euro.

Sturm und Hagel: Naturgewalt von außen

Versichert sind Schäden durch Sturm ab Windstärke 8 und Hagel. Ein Beispiel: Ein Sturm drückt ein Fenster ein und der peitschende Regen durchnässt die Einrichtung im Wohnzimmer. Oder ein Ast stürzt auf das Garagendach und beschädigt die darin gelagerten Gegenstände.

Elementarschäden: der oft vergessene Zusatzschutz

Achtung: Elementarschäden sind nicht automatisch versichert. Angesichts der zunehmenden Extremwetterereignisse in Deutschland ist dieser Baustein aber wichtiger denn je.

Unter Elementarschäden fallen Überschwemmungen und Hochwasser, die durch Starkregen, über die Ufer tretende Flüsse oder steigendes Grundwasser ausgelöst werden. Ebenso versichert ist der Rückstau, bei dem Kanalwasser durch die Rohre in deine Wohnung drückt, ein Szenario, das bei extremem Starkregen auch in Gebieten auftreten kann, die bisher nie von Hochwasser betroffen waren. Darüber hinaus deckt der Elementarschutz Erdbeben ab, die in Deutschland zwar selten, aber nicht ausgeschlossen sind, sowie Erdrutsch und Erdsenkung, wenn sich der Boden unter dem Gebäude bewegt. In Gebirgsregionen und schneereichen Wintern kommen außerdem Schneedruck und Lawinen als versicherte Gefahren hinzu.

Die Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 hat auf dramatische Weise gezeigt, wie verheerend Elementarschäden sein können. Tausende Haushalte verloren ihren gesamten Besitz, und die meisten waren nicht gegen Elementarschäden versichert. Aber auch außerhalb der klassischen Hochwassergebiete nehmen Starkregen-Ereignisse deutschlandweit zu und können überall auftreten. Der GDV weist seit Jahren darauf hin, dass die versicherten Schäden durch Naturgefahren zunehmen. Ich empfehle den Elementarschutz deshalb ausdrücklich, auch wenn du nicht in einem offensichtlichen Risikogebiet wohnst. Die Mehrkosten betragen je nach Lage oft nur wenige Euro im Monat.

Die richtige Versicherungssumme berechnen

Die Versicherungssumme ist der maximale Betrag, den der Versicherer im Schadenfall zahlt. Sie sollte dem Gesamtwert deines Hausrats zum Neuwert entsprechen. Es gibt zwei bewährte Methoden zur Berechnung.

Methode 1: Quadratmeter-Pauschale (einfach und sicher)

Als marktübliche Faustregel gilt ein Richtwert von rund 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Bei einer 80-qm-Wohnung läge die Versicherungssumme dann bei etwa 52.000 Euro, bei 120 qm entsprechend bei rund 78.000 Euro. Der große Vorteil dieser Methode: Die meisten Versicherer verzichten bei Ansatz ihrer Pauschale automatisch auf die Prüfung einer Unterversicherung. Du musst also keine detaillierte Inventarliste erstellen. Der genaue Pauschalwert kann je nach Tarif abweichen, deshalb lohnt ein Blick in die Bedingungen.

Methode 2: Individuelle Wertermittlung (genau)

Du gehst Raum für Raum durch und addierst den Neuwert aller Gegenstände. Das ist aufwändiger, kann aber bei eher bescheidener Ausstattung einen niedrigeren Beitrag ergeben oder bei besonders hochwertiger Ausstattung sicherstellen, dass du ausreichend versichert bist.

Raum Typischer Wert (Neuwert)
Wohnzimmer 10.000 bis 25.000 EUR
Schlafzimmer 5.000 bis 15.000 EUR
Küche (bewegliche Geräte) 3.000 bis 10.000 EUR
Arbeitszimmer / Homeoffice 5.000 bis 15.000 EUR
Kinderzimmer 3.000 bis 8.000 EUR
Bad 1.000 bis 3.000 EUR
Flur, Keller, Abstellraum 2.000 bis 5.000 EUR
Kleidung (gesamt, alle Personen) 5.000 bis 15.000 EUR
Wertsachen (Schmuck, Uhren) individuell

Unterversicherungsverzicht: einer der wichtigsten Bausteine

Der Unterversicherungsverzicht ist einer der wichtigsten Vertragsbestandteile überhaupt. Ohne ihn kürzt der Versicherer die Entschädigung proportional, wenn die Versicherungssumme niedriger ist als der tatsächliche Wert deines Hausrats.

Ein Beispiel: Dein Hausrat ist 80.000 Euro wert, du bist aber nur mit 40.000 Euro versichert, also mit der Hälfte. Bei einem Teilschaden von 10.000 Euro zahlt der Versicherer ohne Unterversicherungsverzicht nur 5.000 Euro, ebenfalls nur die Hälfte. Mit Unterversicherungsverzicht zahlt er die vollen 10.000 Euro. Die meisten Versicherer gewähren den Verzicht, wenn du ihre Quadratmeter-Pauschale ansetzt.

Hausrat im Homeoffice: worauf Selbstständige achten müssen

Für Gründer und Selbstständige, die von zu Hause aus arbeiten, gibt es einen Punkt, der in der Praxis oft für böse Überraschungen sorgt. Die Hausratversicherung ist auf den privaten Haushalt zugeschnitten. Dein privat angeschaffter Laptop, der Schreibtisch oder das Bücherregal im Arbeitszimmer sind in der Regel mitversichert, häufig aber nur bis zu einer festgelegten Entschädigungsgrenze für beruflich genutzte Sachen.

Sobald es aber um echtes Betriebsvermögen geht, also um Handelsware, Warenlager, eine Betriebseinrichtung oder Arbeitsgeräte, die dem Betrieb dienen, endet der Schutz der privaten Hausratversicherung schnell. Genau die Frage, ob im eigenen Zuhause gelagerte Handelsware über die Hausratversicherung mit abgedeckt ist, kommt in Erstgesprächen immer wieder auf. Die ehrliche Antwort lautet in solchen Fällen fast immer: nein, jedenfalls nicht in nennenswerter Höhe. Für Waren und betriebliche Ausstattung braucht es eine eigene gewerbliche Deckung, etwa eine Geschäftsinhaltsversicherung, nicht die Hausratversicherung.

Wenn du also aus dem Homeoffice heraus ein Geschäft betreibst, solltest du sauber trennen, was privat und was betrieblich ist. Welche Bausteine für deine Situation wirklich sinnvoll sind, hängt stark vom Geschäftsmodell ab. Einen Überblick dazu findest du in meinem Beitrag zu den Versicherungen für Selbstständige.

Wichtige Zusatzbausteine im Detail

Fahrradklausel und E-Bike-Schutz

Die Fahrradklausel versichert den Diebstahl deines Fahrrads auch außerhalb der Wohnung, also wenn es auf der Straße, am Bahnhof oder vor dem Supermarkt gestohlen wird. Voraussetzung ist in der Regel ein angemessenes Schloss. Bei E-Bikes und hochwertigen Rädern ist dieser Baustein besonders wichtig. Manche Versicherer begrenzen die Entschädigung auf einen Maximalbetrag, prüfe also, ob dieser für dein Fahrrad ausreicht.

Glasbruch

Versichert den Bruch von Glasflächen wie Ceranfeldern, Glasplatten von Möbeln, Spiegeln, Aquarien oder Duschkabinen. Fensterglas ist in der Regel über die Wohngebäudeversicherung abgedeckt.

Außenversicherung

Schützt deinen Hausrat auch vorübergehend außerhalb der Wohnung, etwa im Hotelzimmer, in der Ferienwohnung oder im Auto. Typischerweise gilt sie weltweit für einige Monate und bis zu einem bestimmten Prozentsatz der Versicherungssumme, oft 10 bis 20 Prozent.

Praxis-Szenario: Einbruch und die Folgen

Stell dir vor, du kommst abends nach einem Wochenendtrip nach Hause und findest die Wohnungstür aufgebrochen vor. Die Wohnung ist komplett durchwühlt. Gestohlen wurden: dein Laptop (1.400 Euro), ein Tablet (600 Euro), Bargeld (350 Euro), Schmuck deiner Partnerin (3.000 Euro), eine hochwertige Kamera mit Objektiven (2.500 Euro) und ein E-Bike aus dem Keller (2.800 Euro). Die Einbrecher haben bei der Suche mehrere Schubladen und Schranktüren beschädigt, einen Spiegel zerschlagen und eine Kommode aufgehebelt, Vandalismus-Schaden 2.200 Euro.

Gesamtschaden: 12.850 Euro. Mit der Hausratversicherung wird der Betrag zum Neuwert erstattet, abzüglich einer eventuell vereinbarten Selbstbeteiligung. Beim Bargeld und Schmuck gelten allerdings oft Entschädigungsobergrenzen, typisch sind niedrige vierstellige Beträge für Bargeld und ein prozentualer Anteil der Versicherungssumme für Wertsachen. Für das E-Bike im Keller greift die Grunddeckung bei Einbruch, für Diebstahl unterwegs bräuchtest du die Fahrradklausel. Dieses Szenario ist ein Rechenbeispiel und keine Zusage einer konkreten Leistung, entscheidend sind immer deine Vertragsbedingungen.

Worauf du bei der Tarifwahl achten solltest

Die Wahl der richtigen Hausratversicherung beginnt mit einer korrekt berechneten Versicherungssumme, entweder über die Quadratmeter-Pauschale oder über eine individuelle Wertermittlung. Unverzichtbar ist dabei der Unterversicherungsverzicht, denn ohne ihn riskierst du im Schadenfall eine anteilige Kürzung deiner Entschädigung, auch wenn der Schaden selbst vollständig gedeckt wäre.

Genauso wichtig ist der Elementarschutz, den du ernsthaft prüfen solltest, denn Starkregen und Überschwemmungen können überall auftreten, nicht nur in klassischen Hochwassergebieten. Wenn du ein wertvolles Fahrrad oder E-Bike besitzt, ist die Fahrradklausel eine sinnvolle Ergänzung, da der Grundschutz nur bei Einbruchdiebstahl greift, nicht bei Diebstahl auf der Straße.

Prüfe außerdem, ob die Wertsachengrenzen deines Tarifs für deinen Schmuck, deine Uhren und dein Bargeld ausreichen, und schließe bei Bedarf eine Glasbruchversicherung mit ein. Für Vielreisende lohnt sich die Außenversicherung, die deinen Hausrat auch im Hotelzimmer oder in der Ferienwohnung schützt. Achte grundsätzlich darauf, dass der Tarif eine Neuwertentschädigung vorsieht und nicht lediglich den Zeitwert erstattet, und dass der Versicherer bei grober Fahrlässigkeit zumindest teilweise auf den Einwand verzichtet. Die Selbstbeteiligung solltest du bewusst wählen: Eine höhere Selbstbeteiligung senkt den Beitrag spürbar, bedeutet aber im Schadenfall einen höheren Eigenanteil.

Fazit

Die Hausratversicherung schützt dein Zuhause und deinen gesamten Besitz vor finanziellen Verlusten durch Feuer, Einbruch, Leitungswasser und Sturm. Für die meisten Haushalte ist sie eine sinnvolle Absicherung, denn der Gesamtwert des Hausrats liegt praktisch immer im fünfstelligen Bereich.

Achte auf eine korrekte Versicherungssumme mit Unterversicherungsverzicht, prüfe den Elementarschutz ernsthaft und ergänze Zusatzbausteine wie die Fahrradklausel je nach deinem Bedarf. Wenn du aus dem Homeoffice heraus selbstständig arbeitest, denk zusätzlich an die saubere Trennung von privat und betrieblich.

Du möchtest wissen, ob deine aktuelle Hausratversicherung noch passt oder ob es bessere Angebote gibt? Vereinbare ein kostenloses Beratungsgespräch und ich prüfe deinen Schutz auf Lücken und Einsparpotenzial.

Häufige Fragen

Zwischen 5 und 20 Euro pro Monat, je nach Wohnflaeche, Wohnort, Versicherungssumme und Zusatzbausteinen. Fuer eine 80-qm-Wohnung mit Elementarschutz zahlst du typischerweise 8 bis 15 Euro monatlich.

Die einfachste Methode ist die Pauschale von 650 Euro pro Quadratmeter Wohnflaeche. Bei 80 qm waeren das 52.000 Euro. Alternativ kannst du den Wert deines Hausrats individuell Raum fuer Raum ermitteln.

Mit dem Unterversicherungsverzicht zahlt der Versicherer im Schadenfall den vollen Betrag bis zur Versicherungssumme, ohne zu pruefen, ob dein Hausrat tatsaechlich mehr wert ist. Ohne diesen Verzicht kann die Entschaedigung anteilig gekuerzt werden.

Nein, nicht automatisch. Ueberschwemmung, Starkregen, Rueckstau und Erdbeben muessen als separater Baustein hinzugebucht werden. Angesichts zunehmender Extremwetter ist dieser Schutz dringend empfohlen.

Die Hausratversicherung deckt den Inhalt der Wohnung ab: Möbel, Elektronik, Kleidung. Die Gebäudeversicherung deckt das Gebäude selbst, also Wände, Dach und fest verbaute Installationen. Mieter brauchen nur Hausrat, Eigentümer beides.

Ja, wenn du ein wertvolles Fahrrad oder E-Bike besitzt, das du draussen abstellst. Die Grunddeckung der Hausrat versichert nur Diebstahl bei Einbruch in die Wohnung, nicht den Diebstahl auf der Strasse oder am Bahnhof.

Gute Tarife zahlen den Neuwert, also den Betrag fuer eine gleichwertige Neuanschaffung. Achte darauf, dass Neuwertentschaedigung in deinem Vertrag vereinbart ist. Zeitwerterstattung waere deutlich weniger.

Gesetzlich vorgeschrieben ist sie nicht, aber dringend empfohlen. Der Gesamtwert des Hausrats liegt in den meisten Haushalten bei 30.000 bis 80.000 Euro. Diesen Verlust aus eigener Tasche zu ersetzen waere fuer die meisten Menschen kaum moeglich.

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