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BU-Versicherung:
Was du als Selbständiger wissen musst

Stell dir vor, du kannst morgen nicht mehr arbeiten. Nicht wegen einer Erkältung, sondern dauerhaft. Bandscheibenvorfall, Burnout, Unfall. Dein Einkommen fällt auf null, aber deine Fixkosten laufen weiter. Genau das trifft in Deutschland jedes Jahr Hunderttausende Menschen, und als Selbständiger trifft es dich besonders hart, weil kein Arbeitgeber einspringt.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU-Versicherung) ist die zentrale Versicherung, die dein Arbeitseinkommen absichert, wenn du deinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kannst. Für Selbständige und Gründer ist sie deshalb so wichtig, weil du anders als Angestellte keinen Arbeitgeber hast, der Lohn weiterzahlt, und die gesetzliche Erwerbsminderungsrente reicht bei den meisten hinten und vorne nicht.

In diesem Guide erkläre ich dir die Grundlagen: wie die BU funktioniert, was die berühmte 50-Prozent-Regel bedeutet, was sie ungefähr kostet, worauf du bei den Gesundheitsfragen achten musst und warum sich früh abschließen fast immer auszahlt. Wenn du danach eine persönliche Einschätzung willst, schauen wir uns deinen Fall im Gespräch gemeinsam an.

Was ist eine BU-Versicherung? Die 50-Prozent-Regel

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt dir eine monatliche Rente, wenn du deinen zuletzt ausgeübten Beruf zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben kannst. Das ist der Kern, und er ist entscheidend, weil er sich auf deinen konkreten Beruf bezieht und nicht auf irgendeine Tätigkeit.

Konkret bedeutet das: Du legst bei Vertragsabschluss eine monatliche BU-Rente fest, zum Beispiel 2.000 oder 2.500 Euro. Wird bei dir eine Berufsunfähigkeit im Sinne der Bedingungen festgestellt, zahlt der Versicherer diese Rente bis zum vereinbarten Endalter, idealerweise bis 67. Ein guter Tarif verzichtet dabei auf die sogenannte abstrakte Verweisung. Das heißt, die Versicherung darf dich nicht auf einen anderen Beruf verweisen, nur weil du theoretisch noch etwas anderes machen könntest. Du bist IT-Berater und kannst nicht mehr am Schreibtisch arbeiten? Dann greift die BU, auch wenn du rein theoretisch noch als Pförtner arbeiten könntest.

Beispielszenario

Nehmen wir an, du bist IT-Freelancer, 35 Jahre alt, und sicherst 2.500 Euro BU-Rente ab. Mit 42 bekommst du chronische Rückenbeschwerden und kannst nicht mehr länger als zwei Stunden am Schreibtisch sitzen. Wird deine Berufsunfähigkeit anerkannt, zahlt die Versicherung dir 2.500 Euro pro Monat bis du 67 bist. Über 25 Jahre summiert sich das auf 750.000 Euro. Ohne BU: null. Das ist ein vereinfachtes Rechenbeispiel, keine Leistungszusage, aber es zeigt die Größenordnung, um die es geht.

Warum ist die BU-Versicherung so wichtig?

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Laut Branchenstatistiken der Versicherungswirtschaft wird etwa jeder Vierte im Laufe seines Berufslebens berufsunfähig. Das Durchschnittsalter bei Eintritt liegt in den Branchenstatistiken bei Ende 40, also mitten im Berufsleben, wenn Verantwortung und finanzielle Verpflichtungen am höchsten sind.

Die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit sind nach den gängigen Branchenauswertungen psychische Erkrankungen mit rund einem Drittel der Fälle, gefolgt von Erkrankungen des Bewegungsapparats und Krebserkrankungen. Unfälle machen dagegen nur einen einstelligen Prozentanteil aus. Das bedeutet: Die meisten Berufsunfähigkeiten entstehen durch Krankheiten, nicht durch Unfälle. Eine reine Unfallversicherung greift in der großen Mehrheit der Fälle also gar nicht, so wichtig sie als Ergänzung sein kann. Falls du eine private Unfallversicherung hast oder ergänzend planst: Dort bestimmen Invaliditätssumme und festgestellter Invaliditätsgrad nach der Gliedertaxe gemeinsam die Höhe der Auszahlung.

Die staatliche Auffanglinie ist dünn: Die durchschnittliche volle Erwerbsminderungsrente liegt laut Deutscher Rentenversicherung nur bei rund 1.000 Euro im Monat. Davon kann kaum jemand leben, erst recht nicht in einer Großstadt und erst recht nicht, wenn du Kreditraten oder Unterhaltspflichten hast. Wo genau der Unterschied zwischen dieser gesetzlichen Rente und einer privaten BU liegt, erkläre ich dir ausführlich im Beitrag zu Erwerbsminderungsrente und Berufsunfähigkeitsversicherung.

Für Selbständige noch kritischer

Als Angestellter hast du zumindest sechs Wochen Lohnfortzahlung und danach Krankengeld von der Krankenkasse. Als Selbständiger hast du das nicht automatisch: Krankengeld bekommst du als freiwillig gesetzlich Versicherter nur, wenn du es aktiv absicherst (über den höheren Beitragssatz oder einen Wahltarif), und es endet nach spätestens 78 Wochen. Ein privates Krankentagegeld überbrückt zwar länger, ersetzt aber keine dauerhafte Berufsunfähigkeit. Die Erwerbsminderungsrente wiederum greift nur, wenn du in gar keinem Beruf mehr arbeiten kannst. Deine laufenden Fixkosten wie Miete, Versicherungen und Kreditraten laufen dagegen ungebremst weiter.

Einer meiner Mandanten, ein Personal Trainer aus Berlin, hat es mir mal so gesagt: „Sobald du ausfällst, kannst du halt einfach kein Geld mehr verdienen.“ Genau das ist der Punkt. Deshalb sollte die Absicherung deiner Arbeitskraft weit oben auf deiner Liste stehen, gleich neben den Basisdeckungen, die ich im Überblick Versicherungen für Selbständige zusammengefasst habe.

Was kostet eine BU-Versicherung?

Die Kosten einer BU-Versicherung hängen von fünf zentralen Faktoren ab, wobei der Beruf den mit Abstand größten Einfluss hat.

Der Beruf als wichtigster Preisfaktor

Versicherer teilen Berufe in Risikogruppen ein. Je körperlicher die Tätigkeit, desto höher das Risiko und damit die Prämie. Die folgende Tabelle zeigt dir grobe Orientierungsgrößen für eine BU-Rente von 2.000 Euro. Das sind keine konkreten Angebote, sondern Größenordnungen, die im Einzelfall je nach Alter, Gesundheit und Tarif deutlich abweichen können:

Risikogruppe Beispielberufe Monatliche Prämie (2.000 EUR BU-Rente)
Niedrig (Büro) IT-Berater, Unternehmensberater, Kaufmann 50–80 EUR
Mittel Designer, Therapeut, Lehrer 70–120 EUR
Hoch Handwerker, Koch, Pflegekraft 120–200 EUR
Sehr hoch Dachdecker, Gerüstbauer, Berufskraftfahrer 180–350 EUR

Gründer und IT-Freelancer landen typischerweise im unteren Bereich. Das klingt zunächst nach einem spürbaren Fixkostenposten, relativiert sich aber schnell, wenn du dir vorstellst, dass die BU im Ernstfall über Jahrzehnte eine sechsstellige Summe auszahlen kann.

Eintrittsalter, Rentenhöhe und Laufzeit

Je jünger du bist, desto günstiger ist die BU. Ein 30-Jähriger zahlt für dieselbe Leistung meist spürbar weniger als ein 40-Jähriger. Jedes Jahr, das du wartest, kostet dich also bares Geld und erhöht das Risiko, dass eine Vorerkrankung dazwischenkommt. Die Rentenhöhe sollte grob bei 70 bis 80 Prozent deines Nettoeinkommens liegen. Als Selbständiger empfehle ich als Orientierung mindestens 60 Prozent deines Gewinns, plus die Kosten für die Krankenversicherung, die du auch bei Berufsunfähigkeit weiterzahlen musst. Bei der Laufzeit rate ich in aller Regel zum Endalter 67. Kürzere Laufzeiten sind zwar günstiger, lassen dich aber mit einer potenziell jahrelangen Lücke bis zum Renteneintritt stehen.

Gesundheitszustand

Vorerkrankungen können zu Zuschlägen, Ausschlüssen oder sogar zur Ablehnung des Antrags führen. Das ist einer der wichtigsten Gründe, warum ich dir rate, die BU so früh wie möglich abzuschließen. Mit 25 hast du in der Regel eine saubere Krankenakte. Mit 40 sieht das oft ganz anders aus. Wie du trotz Vorerkrankungen zu Schutz kommst, zeige ich dir im Beitrag BU bei Vorerkrankungen.

Gesundheitsfragen: Die größte Hürde beim BU-Antrag

Die Gesundheitsfragen im BU-Antrag sind der Punkt, an dem viele Anträge scheitern oder falsch beantwortet werden. Beides ist problematisch, und beides lässt sich vermeiden, wenn du es richtig angehst.

Typischerweise fragen die Versicherer nach ambulanten Untersuchungen und Behandlungen der letzten fünf Jahre, nach stationären Krankenhausaufenthalten und Operationen der letzten zehn Jahre, nach Psychotherapie oder psychiatrischer Behandlung der letzten Jahre sowie nach aktuell bestehenden Beschwerden, Medikamenteneinnahme und einem eventuell vorhandenen Grad der Behinderung. Die abgefragten Zeiträume variieren je nach Versicherer teils erheblich, gerade beim Thema Psyche. Genau deshalb lohnt der Vergleich vor der Antragstellung.

Für die korrekte Beantwortung gibt es aus meiner Erfahrung als Makler vier goldene Regeln. Erstens: Antworte immer vollständig und wahrheitsgemäß. Falsche oder unvollständige Angaben können dazu führen, dass die Versicherung im Leistungsfall vom Vertrag zurücktritt oder ihn anficht, unter Umständen auch Jahre nach Abschluss. Gemäß § 19 VVG (Versicherungsvertragsgesetz) bist du zur wahrheitsgemäßen Anzeige aller gefahrerheblichen Umstände verpflichtet, nach denen der Versicherer in Textform fragt. Das Risiko einer falschen Angabe ist es niemals wert.

Zweitens: Hole dir vor dem Ausfüllen deine Patientenakte ein. Ärzte dokumentieren mehr, als du denkst, und du möchtest sicherstellen, dass deine Angaben mit der ärztlichen Dokumentation übereinstimmen. Drittens: Diagnostiziere dich nicht selbst. Gib an, was der Arzt festgestellt hat, nicht was du vermutest. „Rückenschmerzen“ ist nicht dasselbe wie „Bandscheibenvorfall“, und der Unterschied kann bei der Risikoprüfung entscheidend sein.

Viertens, und das ist mein wichtigster Tipp: Nutze die anonyme Voranfrage. Ich stelle für dich anonyme Risikovoranfragen bei mehreren Versicherern gleichzeitig. So erfährst du vorab, ob und zu welchen Bedingungen du versichert wirst, ohne dass eine Ablehnung in deiner Akte landet. Das ist der professionelle Weg und schützt dich vor bösen Überraschungen.

Nachversicherungsgarantie: Warum sie für Gründer Gold wert ist

Die Nachversicherungsgarantie ist ein Baustein, der in keinem guten BU-Vertrag fehlen sollte. Sie erlaubt dir, deine BU-Rente zu bestimmten Anlässen zu erhöhen, ohne dass eine erneute Gesundheitsprüfung nötig wird. Das ist besonders für Gründer und junge Selbständige wichtig, weil das Einkommen in den ersten Jahren oft noch niedrig ist und später deutlich steigt.

Typische Anlässe für eine Nachversicherung sind eine deutliche Einkommenssteigerung, Heirat oder eingetragene Lebenspartnerschaft, die Geburt eines Kindes, der Erwerb von Wohneigentum oder die Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit. Welche Anlässe konkret gelten und in welcher Höhe du erhöhen darfst, unterscheidet sich von Tarif zu Tarif. Das bedeutet: Du schließt die BU heute zu günstigen Konditionen ab und passt die Rentenhöhe später an dein gestiegenes Einkommen an. Gesundheitsprobleme, die in der Zwischenzeit aufgetreten sind, spielen bei einer garantierten Nachversicherung keine Rolle.

Ein Beispielszenario: Du startest als Gründer mit 1.500 Euro BU-Rente, weil dein Einkommen anfangs niedrig ist. Drei Jahre später läuft dein Geschäft und dein Gewinn ist deutlich gestiegen. Dank der Nachversicherungsgarantie erhöhst du die BU-Rente etwa auf 3.000 Euro, ohne erneute Gesundheitsfragen. Rückenbeschwerden, die du inzwischen entwickelt hast, stehen der Erhöhung im Rahmen der Garantie nicht im Weg.

Worauf du beim BU-Vergleich achten musst

Nicht jede BU-Versicherung ist gleich gut, und die Unterschiede zwischen den Tarifen können im Leistungsfall über viel Geld entscheiden. Hier sind die wichtigsten Qualitätsmerkmale, die ich bei jeder Tarifanalyse prüfe.

Der Verzicht auf die abstrakte Verweisung ist der wichtigste Punkt überhaupt. Er stellt sicher, dass die Versicherung dich nicht auf einen anderen, vermeintlich zumutbaren Beruf verweisen darf. Ohne diesen Verzicht könnte der Versicherer bei einem berufsunfähigen IT-Berater argumentieren, er könne ja noch als Telefonist arbeiten, und die Leistung verweigern.

Der Prognosezeitraum bestimmt, ab wann du als berufsunfähig giltst. Gute Tarife setzen voraus, dass die Berufsunfähigkeit voraussichtlich sechs Monate andauert. Ebenso wichtig ist die rückwirkende Leistung: Gute Tarife zahlen ab dem tatsächlichen Zeitpunkt des Eintritts der Berufsunfähigkeit, auch wenn du den Leistungsantrag erst Monate später stellst.

Die bereits besprochene Nachversicherungsgarantie gehört in jeden BU-Vertrag, ebenso wie eine Regelung zur Arbeitsunfähigkeit. Einige Tarife zahlen bereits bei längerer Arbeitsunfähigkeit, beispielsweise nach sechs Monaten, eine Überbrückungsleistung, auch wenn die Berufsunfähigkeit noch nicht formal festgestellt ist. Und schließlich die Dynamik: Die BU-Rente sollte jährlich um einen vereinbarten Prozentsatz steigen, zum Beispiel drei Prozent, um die Inflation auszugleichen. Sonst ist deine Rente in 20 Jahren real deutlich weniger wert.

BU-Alternativen: Wenn die klassische BU nicht möglich ist

Nicht jeder bekommt eine BU-Versicherung, sei es wegen Vorerkrankungen oder weil die Prämie im Hochrisikoberuf sehr hoch ausfällt. In solchen Fällen gibt es alternative Formen der Arbeitskraftabsicherung, die zwar nicht so umfassend schützen, aber deutlich besser sind als gar kein Schutz.

Die Grundfähigkeitsversicherung zahlt, wenn du bestimmte Grundfähigkeiten wie Sehen, Hören, Gehen, Heben oder Autofahren verlierst. Sie ist häufig günstiger als die BU, hat aber eine engere Leistungsdefinition, weil sie nicht auf den konkreten Beruf abstellt, sondern auf körperliche Fähigkeiten. Die Dread-Disease-Versicherung verfolgt einen anderen Ansatz: Sie zahlt eine einmalige Kapitalsumme bei Diagnose bestimmter schwerer Krankheiten wie Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Multipler Sklerose. Es gibt keine monatliche Rente, sondern eine Einmalzahlung, die du frei verwenden kannst.

Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung zahlt nur, wenn du in keinem Beruf mehr arbeiten kannst. Das ist eine deutlich strengere Voraussetzung als bei der BU, dafür ist der Schutz oft günstiger. Die Multi-Risk-Versicherung kombiniert Elemente aus BU, Grundfähigkeit und Dread Disease und ist manchmal ein sinnvoller Kompromiss, wenn die reine BU nicht möglich ist. Als Einkommensabsicherung für Selbständige empfehle ich in aller Regel zuerst die klassische BU und erst dann, wenn diese nicht zugänglich ist, eine der Alternativen.

So findest du die richtige BU-Versicherung

Der Weg zur richtigen BU-Versicherung folgt einem klaren Ablauf, den ich mit jedem meiner Kunden durchgehe. Am Anfang steht die Bedarfsermittlung: Wie viel BU-Rente brauchst du tatsächlich? Als Orientierung dienen 70 bis 80 Prozent deines Nettoeinkommens. Als Selbständiger rechne ich mindestens 60 Prozent deines Gewinns plus die Kosten für die Krankenversicherung, die du auch bei Berufsunfähigkeit weiterzahlen musst.

Im zweiten Schritt erstelle ich für dich anonyme Risikovoranfragen bei mehreren Versicherern. Damit erfährst du, wer dich zu welchen Bedingungen nimmt, ohne das Risiko einer Ablehnung in deiner Akte. Das ist der Schritt, den viele Selbständige überspringen und dann bei einem formellen Antrag eine Ablehnung kassieren, die bei zukünftigen Anträgen immer wieder auftaucht.

Im dritten Schritt vergleichen wir gemeinsam die Angebote. Dabei schaue ich nicht nur auf den Preis, sondern vor allem auf die Bedingungen: Verweisungsverzicht, Nachversicherungsgarantie, Prognosezeitraum, Dynamik und die Regelung zur Arbeitsunfähigkeit. Der günstigste Tarif ist selten der beste.

Und schließlich begleite ich dich durch den Abschluss. Bei der BU ist eine fachliche Begleitung kein Luxus, sondern sinnvoll: Die Gesundheitsfragen korrekt zu beantworten und den passenden Tarif zu finden erfordert Erfahrung, und Fehler bei den Gesundheitsfragen können dich im Leistungsfall den Schutz kosten.

Fazit: Die BU ist keine Nebensache

Die BU-Versicherung ist die Versicherung, die im Ernstfall dein Einkommen und damit deine finanzielle Existenz absichert. Kaum ein anderes Produkt schützt so umfassend, wenn du aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kannst. Gerade als Selbständiger ohne Arbeitgebernetz gehört sie zu deinen wichtigsten Absicherungen.

Je früher du abschließt, desto günstiger ist die Prämie und desto weniger Vorerkrankungen stehen im Weg. Warte nicht auf den perfekten Moment, den gibt es nicht. Und wenn du unsicher bist, ob du aufgrund deiner Gesundheitshistorie überhaupt eine BU bekommst: Genau dafür gibt es die anonyme Voranfrage, die ich für dich durchführe.

Du möchtest wissen, ob und zu welchen Bedingungen du eine BU bekommst? In einem kurzen Erstgespräch klären wir deinen Bedarf, deine Gesundheitssituation und die besten Optionen für dich.

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Häufige Fragen

Ist die BU-Versicherung als Selbständiger sinnvoll?

Absolut. Keine Lohnfortzahlung, kein Krankengeld: ohne BU stehst du im Ernstfall mit null Einkommen da.

Was kostet eine BU-Versicherung im Monat?

Für Büroberufe ca. 50-80 EUR/Monat bei 2.000 EUR BU-Rente. Handwerker: 120-200 EUR/Monat.

Kann ich die BU auch noch mit 40 abschließen?

Ja, aber teurer. Trotzdem: Lieber spät als nie.

Was passiert bei Berufswechsel?

Die BU versichert den Beruf bei Abschluss. Berufswechsel ändert den Schutz nicht.

Zahlt die BU bei psychischen Erkrankungen?

Ja, psychische Erkrankungen sind mit 32% die häufigste BU-Ursache.

Wie lange zahlt die BU?

Bis zum vereinbarten Endalter (idealerweise 67).

Kann die Versicherung ablehnen?

Ja, wegen Vorerkrankungen. Deshalb: anonyme Voranfragen bei mehreren Versicherern.

Unterschied BU und Erwerbsminderungsrente?

BU zahlt bei Unfähigkeit im eigenen Beruf. Erwerbsminderungsrente erst wenn gar nichts mehr geht.

Ist die BU steuerlich absetzbar?

Für Selbständige ja, als Vorsorgeaufwendung.

Was ist die Nachversicherungsgarantie?

Erlaubt Erhöhung der BU-Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung bei bestimmten Anlässen.

Sebastian Steinhuber

Sebastian Steinhuber

Geschäftsführer ENV Versicherungsmakler, Berlin. Berät Gründer, Selbstständige und Unternehmen zu betrieblichen und privaten Versicherungen.

Dieser Artikel ist eine allgemeine Information und ersetzt keine Beratung zu deinem Einzelfall.

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