Pflege kostet bis zu 3.500 € pro Monat – die Kasse zahlt höchstens die Hälfte. Die Pflegelücke kann dein Vermögen auffressen.
Ob Pflegeheim, ambulante Pflege oder 24-Stunden-Betreuung – die Kosten sind enorm. Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen Teil. Eine private Pflegezusatzversicherung schließt die Lücke.
3 Szenarien, die zeigen, warum Pflegevorsorge wichtig ist.
Pflegeheim – Pflegegrad 3
Pflegeheimkosten: 3.200 €/Monat. Kassenleistung: 1.262 €.
1.938 € Eigenanteil pro Monat – 23.256 € pro Jahr aus eigener Tasche.
Pflegetagegeld schließt die Lücke, Rente und Vermögen bleiben erhalten.
Ambulante Pflege – Pflegegrad 2
Pflegedienst + Haushaltshilfe: 1.800 €/Monat. Kassenleistung: 724 €.
1.076 € monatlich selbst zahlen.
Pflegegeld deckt Eigenanteil, Familie wird nicht belastet.
24-Stunden-Betreuung zu Hause – Pflegegrad 4
Betreuungskraft + Sachkosten: 4.500 €/Monat. Kassenleistung: 1.693 €.
2.807 € Eigenanteil – übersteigt oft die Rente komplett.
Pflegeversicherung fängt die Differenz auf.
Jeder zweite Deutsche wird im Laufe seines Lebens pflegebedürftig. Die durchschnittliche Pflegedauer beträgt 4–7 Jahre.
Was eine private Pflegeversicherung abdeckt.
Pflegetagegeld
Monatlicher Festbetrag pro Pflegegrad – frei verwendbar, ohne Nachweis.
Pflegekostenversicherung
Erstattet tatsächliche Pflegekosten (Pflegeheim, Pflegedienst) bis zur Versicherungssumme.
Pflegerentenversicherung
Lebenslange Rente ab Pflegebedürftigkeit – keine Gesundheitsfragen, dafür Kapitalaufbau.
Staatlich gefördert (Pflege-Bahr)
5 €/Monat staatliche Zulage bei mindestens 10 € Eigenbeitrag – ohne Gesundheitsprüfung.
Beitragsbefreiung im Pflegefall
Sobald du Leistungen beziehst, entfällt dein Versicherungsbeitrag.
Einmalleistung bei Pflegebedürftigkeit
Sofortige Einmalzahlung bei Einstufung in einen Pflegegrad – für Umbaumaßnahmen oder Erstausstattung.
Je früher du abschließt, desto günstiger. Ab 40–45 Jahren steigen die Beiträge deutlich.
Wer eine private Pflegeversicherung braucht – und wer nicht.
Eine Pflegeversicherung lohnt sich, wenn du…
- Dein Vermögen vor Pflegekosten schützen willst
- Deiner Familie nicht zur Last fallen willst
- Über 30 bist und noch keine Pflegevorsorge hast
- Pflegebedürftige in der Familie hast und die Kosten kennst
- Im Pflegefall selbst bestimmen können willst
- Immobilienbesitzer bist (Vermögen schützen)
Eher nicht nötig, wenn du…
- Unter 25 bist (andere Prioritäten zuerst: BU, Haftpflicht)
- Bereits eine umfassende Pflegeabsicherung hast
Was kostet eine private Pflegeversicherung?
Einstieg (Pflege-Bahr + Basis)
Staatlich gefördert, Grundschutz
Ab ca. 15–30 €/Monat
Komfort (gutes Pflegetagegeld)
Solides Pflegetagegeld, spürbare Entlastung
Ab ca. 30–60 €/Monat
Umfassend (volle Abdeckung aller Pflegegrade)
Komplettschutz für alle Pflegegrade
Ab ca. 60–120 €/Monat
Das Einstiegsalter ist der wichtigste Faktor. Im Check bekommst du ein konkretes Angebot basierend auf deiner Situation.
Was den Preis beeinflusst
Gleicher Preis. Besserer Schutz. Null Aufwand.
Marktvergleich statt Bauchgefühl
Ich vergleiche Tarife von über 300 Versicherern. Du bekommst nicht den Tarif, den eine einzelne Versicherung verkaufen will – sondern den, der zu deinem Risikoprofil passt.
Schadenabwicklung inklusive
Wenn es soweit ist, meldest du mir den Schaden – per Mail, WhatsApp oder Telefon. Ich übernehme die komplette Kommunikation mit dem Versicherer.
0 € Mehrkosten
Ich werde von den Versicherern vergütet. Du zahlst exakt den gleichen Preis wie bei einem Direktabschluss – mit persönlicher Betreuung obendrauf.
In 4 Schritten zur richtigen Private Pflegeversicherung
Check buchen
20 Min. Video-Call. Wir schauen auf dein Risikoprofil und bestehende Verträge.
Analyse & Vergleich
Ich vergleiche Tarife aus 300+ Versicherern – maßgeschneidert für dein Unternehmen.
Empfehlung & Umsetzung
Du bekommst einen klaren Vorschlag. Digitaler Abschluss in Minuten.
Laufende Betreuung
Jährlicher Check-up. Anpassung wenn dein Business wächst.
Häufige Fragen zur privaten Pflegeversicherung
Die gesetzliche Pflege ist eine Teilkasko. Bei Pflegegrad 3 im Heim zahlt die Kasse ca. 1.262 € – die Kosten liegen aber bei 3.000–4.000 €. Die Pflegelücke (1.500–2.500 €/Monat) musst du selbst tragen.
Pflegetagegeld: Fester Betrag pro Monat, frei verwendbar. Pflegekostenversicherung: Erstattet nur nachgewiesene Kosten. Pflegetagegeld ist flexibler und einfacher.
Idealerweise zwischen 30 und 45. Je früher, desto günstiger und desto wahrscheinlicher wirst du ohne Gesundheitsprobleme angenommen. Ab 55 wird es deutlich teurer.
Staatlich geförderte Pflegezusatzversicherung: Du zahlst mindestens 10 €/Monat, der Staat legt 5 € drauf. Keine Gesundheitsprüfung. Allerdings sind die Leistungen begrenzt – als Basis-Baustein sinnvoll, als alleiniger Schutz oft zu wenig.
Seit 2020 nur noch bei einem Bruttoeinkommen über 100.000 €/Jahr (Angehörigen-Entlastungsgesetz). Trotzdem: Dein eigenes Vermögen wird erst aufgebraucht, bevor Sozialhilfe einspringt.
Demenz ist einer der häufigsten Gründe für Pflegebedürftigkeit. Pflegegrade 2–5 werden bei Demenz vergeben. Die private Pflegeversicherung zahlt ab dem festgestellten Pflegegrad.
Ja, als Vorsorgeaufwendung (Sonderausgaben). Der steuerliche Effekt hängt von deinem Gesamtvorsorgeaufwand ab.
Nichts. Der Check ist kostenlos und unverbindlich. Ich werde von den Versicherern vergütet – du zahlst keinen Cent mehr als bei einem Direktabschluss.
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