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Die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) — wichtige Infos für Tierbesitzer

SS
Sebastian Steinhuber Versicherungsmakler für Gründer
25.01.2026

Du kommst vom Tierarzt und die Rechnung ist deutlich höher als erwartet? Du bist nicht allein. Seit der umfassenden Novelle der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) im November 2022 haben sich die Tierarztkosten in Deutschland teilweise drastisch erhöht — bei manchen Leistungen um 20 Prozent, bei anderen um über 100 Prozent.

Die GOT ist die rechtliche Grundlage für alle tierärztlichen Honorare in Deutschland. Sie legt fest, wie viel ein Tierarzt für seine Leistungen mindestens und höchstens berechnen darf. Für dich als Tierbesitzer ist das Verständnis der GOT entscheidend, um Rechnungen nachvollziehen zu können und die richtigen Entscheidungen bei der Tierversicherung zu treffen.

In diesem Artikel erkläre ich dir, wie die GOT funktioniert, was sich durch die Novelle 2022 geändert hat, wie die verschiedenen Gebührensätze zusammenhängen und warum eine Tierkrankenversicherung nach der Novelle wichtiger ist denn je. Mit konkreten Kostenbeispielen für Hund, Katze und Pferd.

Was ist die GOT?

Die Gebührenordnung für Tierärzte (Tierärzte-Gebührenordnung, GOT) ist eine Rechtsverordnung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Sie regelt die Vergütung tierärztlicher Leistungen in Deutschland und ist für alle Tierärzte verbindlich — ob in der Kleintierpraxis, der Pferdeklinik oder der Nutztierpraxis.

Warum gibt es eine GOT?

Die GOT dient zwei Zwecken: Sie schützt Tierbesitzer vor überhöhten Rechnungen, indem sie Höchstsätze festlegt. Gleichzeitig sichert sie die wirtschaftliche Existenz der Tierärzte, indem sie Mindestsätze vorschreibt. Ein Tierarzt darf grundsätzlich nicht weniger als den 1-fachen Satz berechnen und nicht mehr als den 3-fachen (im Notdienst den 4-fachen).

Der Aufbau der GOT

Die GOT ist in verschiedene Leistungsbereiche gegliedert, die das gesamte Spektrum der tierärztlichen Versorgung abdecken. Der erste große Bereich umfasst die Grundleistungen wie die allgemeine Untersuchung, Beratung und den Hausbesuch — also alles, was bei einem normalen Tierarztbesuch anfällt. Daneben stehen die speziellen Leistungen für weiterführende Diagnostik wie Laboruntersuchungen, Röntgenaufnahmen, Ultraschall und MRT. Die chirurgischen Leistungen bilden einen eigenen Abschnitt und decken Operationen, Narkose und Wundversorgung ab, während die Geburtshilfe Leistungen wie Kaiserschnitt und Trächtigkeitsuntersuchung regelt. Der Bereich der inneren Medizin umfasst Maßnahmen wie Blutentnahme, Infusionen und Injektionen. Zahnheilkundliche Leistungen — von der Zahnsteinentfernung bis zur Zahnextraktion — haben ebenfalls einen eigenen Abschnitt. Und schließlich regelt die GOT auch die stationäre Unterbringung mit den Tagessätzen für die Tierklinik. Jeder einzelnen Leistung ist eine Gebührennummer und ein fester Euro-Betrag zugeordnet — dieser Betrag ist der 1-fache Satz und dient als Basis für alle weiteren Berechnungen.

Die Gebührensätze — 1-fach bis 4-fach

Die Gebührensätze sind das Herzstück der GOT und bestimmen, wie viel dein Tierarzt tatsächlich berechnet. Der konkrete Satz richtet sich nach dem Schwierigkeitsgrad, dem Zeitaufwand und den Umständen der Behandlung.

Übersicht der Sätze

Satz Anwendung Wann typisch?
1-facher Satz Einfachste Behandlung, minimaler Aufwand Theoretisches Minimum, in der Praxis selten
2-facher Satz Normale Behandlung, üblicher Aufwand Standard bei den meisten Tierärzten
3-facher Satz Aufwendige Behandlung, schwierige Fälle, Spezialkenntnisse Bei komplexen Fällen, Spezialisten
4-facher Satz Notdienst (Nacht, Wochenende, Feiertage) Nur im Rahmen des tierärztlichen Notdienstes

Wichtig zu wissen

In der Praxis berechnen die meisten Tierärzte für Standardbehandlungen den 2- bis 3-fachen Satz. Der 1-fache Satz kommt nahezu nie zur Anwendung, weil er den tatsächlichen Aufwand einer normalen Behandlung nicht widerspiegelt. Im Notdienst — also nachts, am Wochenende und an Feiertagen — gilt seit 2020 zusätzlich zum 4-fachen GOT-Satz eine Notdienstgebühr von mindestens 50 Euro netto, die unabhängig von der eigentlichen Behandlung anfällt. Das verteuert Notfallbesuche erheblich. Dein Tierarzt ist verpflichtet, den berechneten Satz auf der Rechnung anzugeben, sodass du jederzeit nachvollziehen kannst, mit welchem Faktor gerechnet wurde. Ein Unterschreiten des 1-fachen Satzes ist nur in begründeten Ausnahmefällen und ausschließlich mit schriftlicher Vereinbarung zulässig — etwa bei gemeinnützigen Tierschutzprojekten.

Die GOT-Novelle 2022 — was sich geändert hat

Im November 2022 wurde die GOT grundlegend überarbeitet. Es war die erste umfassende Anpassung seit 1999 — also seit über 23 Jahren. Die Novelle hatte massive Auswirkungen auf die Tierarztkosten.

Die wichtigsten Änderungen

Die gravierendste Neuerung betrifft die Anhebung der Gebührensätze selbst: Viele Leistungen wurden um 20 bis 50 Prozent erhöht, einige sogar verdoppelt oder verdreifacht. Gleichzeitig wurden neue Leistungspositionen in die GOT aufgenommen — darunter moderne Diagnostikverfahren wie MRT und CT, die vorher gar nicht in der Gebührenordnung abgebildet waren. Die bereits 2020 eingeführte Notdienstgebühr von 50 Euro blieb bestehen und fällt zusätzlich zum 4-fachen Satz an, was Notfallbehandlungen spürbar verteuert. Besonders weitreichend ist der faktische Wegfall des Unter-1-fach-Satzes: Das regelmäßige Unterschreiten des 1-fachen Gebührensatzes ist jetzt klar unzulässig. Diese Regelung trifft vor allem Tierschutzvereine und Kastrationsprogramme, die bisher von reduzierten Sätzen profitiert haben. Mehr Hintergrundinformationen zur Gebührenordnung und ihren Auswirkungen auf die Tiermedizin findest du auch auf der Seite der Bundestierärztekammer.

Konkrete Preisbeispiele vor und nach der Novelle

Leistung Vor Novelle (2-facher Satz) Nach Novelle (2-facher Satz) Änderung
Allgemeine Untersuchung Hund/Katze ca. 28 € ca. 48 € +71%
Allgemeine Untersuchung Pferd ca. 38 € ca. 64 € +68%
Kastration Kater ca. 80 € ca. 140 € +75%
Kastration Hündin ca. 320 € ca. 500 € +56%
Röntgenaufnahme ca. 52 € ca. 80 € +54%
Blutuntersuchung (Profil) ca. 80 € ca. 120 € +50%
Zahnsteinentfernung Hund ca. 120 € ca. 200 € +67%
Impfung (ohne Impfstoff) ca. 14 € ca. 24 € +71%

Die Erhöhungen sind signifikant. Was vorher ein Routine-Tierarztbesuch mit 50 bis 80 Euro war, kostet jetzt schnell 80 bis 130 Euro. Und bei Operationen multiplizieren sich die Kostensteigerungen noch deutlicher.

Warum war die Novelle nötig?

Die vorherige GOT stammte im Kern aus 1999. Seitdem waren die Kosten für Miete, Personal, Medikamente, Geräte und Energie massiv gestiegen, während die Gebühren nahezu unverändert blieben. Viele Tierarztpraxen — besonders auf dem Land — standen vor wirtschaftlichen Problemen. Die Novelle sollte die tierärztliche Versorgung langfristig sichern und die Gehälter der angestellten Tierärzte verbessern, die zu den am schlechtesten bezahlten Akademikern in Deutschland gehörten.

Auswirkungen auf Tierbesitzer

Die GOT-Novelle hat direkte Konsequenzen für jeden Tierbesitzer:

Jährliche Routinekosten gestiegen

Routineleistung pro Jahr Hund (vorher) Hund (nachher) Katze (vorher) Katze (nachher)
2× Untersuchung + Impfung ca. 100 € ca. 160 € ca. 80 € ca. 130 €
Wurmkur (4× jährlich) ca. 40 € ca. 50 € ca. 30 € ca. 40 €
Zahnkontrolle ca. 30 € ca. 50 € ca. 25 € ca. 40 €
Summe Routine/Jahr ca. 170 € ca. 260 € ca. 135 € ca. 210 €

OP-Kosten teilweise verdoppelt

Bei Operationen wirkt sich die GOT-Erhöhung noch stärker aus, weil neben der eigentlichen OP auch Narkose, Diagnostik und Nachbehandlung teurer geworden sind. Eine Kreuzbandriss-OP beim Hund, die vorher 1.500 bis 2.500 Euro kostete, liegt jetzt bei 2.000 bis 4.000 Euro. Gerade bei Hunden größerer Rassen, die statistisch häufiger von orthopädischen Problemen betroffen sind, summieren sich die Kosten über ein Tierleben schnell auf fünfstellige Beträge. Wer seinen Hund optimal absichern möchte, findet in meinem Ratgeber zur Hundekrankenversicherung einen ausführlichen Tarifvergleich.

Notdienst besonders teuer

Der tierärztliche Notdienst ist seit der Novelle ein erheblicher Kostenfaktor. Neben dem 4-fachen GOT-Satz kommt die Notdienstgebühr von mindestens 50 Euro hinzu. Eine Notfall-Behandlung am Sonntagabend kann schnell das Drei- bis Vierfache einer normalen Behandlung kosten.

Warum Tierkrankenversicherungen nach der GOT-Novelle wichtiger denn je sind

Die GOT-Novelle hat die Schere zwischen normalen und versicherten Tierbesitzern weiter geöffnet. Wer versichert ist, kann im Notfall die bestmögliche Behandlung wählen. Wer nicht versichert ist, steht unter Umständen vor der Entscheidung, ob er sich eine lebensrettende OP leisten kann.

Worauf du bei der Versicherung achten musst

Die GOT-Novelle hat direkte Auswirkungen auf deine Tierkrankenversicherung. Am wichtigsten ist der Erstattungssatz: Wenn dein Tarif nur den 2-fachen GOT-Satz erstattet, die Behandlung aber zum 3-fachen berechnet wird, bleibst du auf einem Drittel der Kosten sitzen. Achte deshalb auf Tarife mit mindestens 3-fachem, besser 4-fachem Erstattungssatz. Ebenso entscheidend sind die Jahreshöchstgrenzen — Tarife mit niedrigen Limits von 1.000 oder 2.000 Euro pro Jahr sind nach der Novelle schnell aufgebraucht, weil eine einzige OP die gesamte Jahresgrenze sprengen kann.

Wenn du eine Tierkrankenversicherung vor 2022 abgeschlossen hast, lohnt sich eine Überprüfung, ob die Erstattungssätze und Höchstgrenzen noch ausreichend sind. Einige Versicherer haben ihre Tarife an die neue GOT angepasst, andere nicht — und bei letzteren kann im Leistungsfall eine unangenehme Deckungslücke entstehen. Prüfe außerdem, ob die Notdienstgebühr von 50 Euro in deinem Tarif mitversichert ist, denn manche Tarife erstatten sie nicht separat.

Empfehlung nach Tierart

Tierart Empfehlung Mindest-GOT-Erstattung Artikel
Hund OP-Versicherung ab 10–20 €/Monat 3-facher Satz Hundekrankenversicherung
Katze OP-Versicherung ab 5–10 €/Monat 3-facher Satz Katzenkrankenversicherung
Pferd OP-Versicherung ab 25–40 €/Monat 4-facher Satz Pferdekrankenversicherung

Tipps für den nächsten Tierarztbesuch

So liest du deine Tierarztrechnung richtig

Jede Leistung auf deiner Tierarztrechnung hat eine Gebührennummer, die in der GOT hinterlegt ist. Anhand dieser Nummer kannst du online nachschlagen, ob die Leistung korrekt abgerechnet wurde. Achte außerdem auf den angegebenen Gebührensatz — dein Tierarzt ist verpflichtet, den berechneten Faktor auszuweisen. Solange dieser zwischen dem 1-fachen und 3-fachen Satz liegt (beziehungsweise dem 4-fachen im Notdienst), bewegt er sich im zulässigen Rahmen. Die Notdienstgebühr von 50 Euro sollte separat ausgewiesen sein. Materialkosten für Medikamente, Verbandsmaterial und Implantate werden zusätzlich zu den eigentlichen GOT-Leistungen berechnet und können einen erheblichen Teil der Gesamtrechnung ausmachen. Und grundsätzlich gilt: Du hast jederzeit das Recht, eine detaillierte Rechnung zu verlangen und einzelne Positionen zu hinterfragen.

Was du als Tierbesitzer aktiv tun kannst

Die beste Strategie gegen unerwartet hohe Tierarztrechnungen ist Vorsorge statt Notfall. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind nach der GOT deutlich günstiger als Notfallbehandlungen — einmal jährlich zum Check spart langfristig Geld, weil Erkrankungen früh erkannt und kostengünstiger behandelt werden können. Bei größeren Eingriffen lohnt sich das Einholen einer Zweitmeinung, denn die Kosten können je nach Tierarzt und Klinik erheblich variieren. Wenn du dir einen Pferdebesitz oder die Anschaffung eines Hundes überlegst, schließe die Tierkrankenversicherung am besten so früh wie möglich ab — je jünger das Tier, desto günstiger die Beiträge und desto weniger Vorerkrankungs-Ausschlüsse greifen. Und als ergänzende Maßnahme empfehle ich, neben der Versicherung ein kleines Tierarzt-Sparkonto anzulegen, um Zuzahlungen und nicht versicherte Leistungen abzufedern. Wer eine Katze hat, findet in meinem Vergleich zur Katzenkrankenversicherung passende Tarife für jedes Budget.

Die Rechnung aufschlüsseln — ein Beispiel

Dein Hund hatte eine Magenverstimmung und du warst am Samstagabend in der Tierklinik. So könnte die Rechnung aussehen:

Position GOT-Nr. Satz Betrag
Notdienstgebühr pauschal 50,00 €
Allgemeine Untersuchung G01 4-fach 96,00 €
Röntgen (2 Aufnahmen) G15 4-fach 160,00 €
Blutentnahme G50 4-fach 32,00 €
Blutuntersuchung Profil Labor extern 85,00 €
Infusion (500 ml) G52 4-fach 48,00 €
Injektionen (Antiemetikum) G53 4-fach 28,00 €
Medikamente nach Verbrauch 35,00 €
Gesamtrechnung 534,00 €

Ein Samstagabend-Besuch wegen Erbrechen — ohne OP, ohne stationären Aufenthalt — kostet über 500 Euro. Vor der GOT-Novelle wäre dieselbe Behandlung bei ca. 300 bis 350 Euro gelegen. Der Unterschied: über 50 Prozent Aufpreis.

Fazit

Die GOT-Novelle 2022 hat die Tierarztkosten in Deutschland spürbar erhöht — und das auf breiter Front. Routineuntersuchungen kosten 50 bis 70 Prozent mehr, Operationen teilweise das Doppelte, und der Notdienst ist durch die 50-Euro-Pauschale plus 4-fachen Satz zu einem echten Kostenfaktor geworden.

Für dich als Tierbesitzer bedeutet das: Die Wahrscheinlichkeit, dass dich eine einzige Tierarztrechnung finanziell belastet, ist deutlich gestiegen. Eine Tierkrankenversicherung — zumindest als OP-Schutz — ist nach der Novelle keine Luxus-Entscheidung mehr, sondern eine wirtschaftlich sinnvolle Absicherung.

Achte bei bestehenden Versicherungen darauf, ob die Erstattungssätze und Jahreshöchstgrenzen noch ausreichend sind. Und wenn du noch keine Versicherung hast: Schließe sie ab, solange dein Tier gesund ist.

Du möchtest wissen, welche Tierkrankenversicherung für dein Tier am besten passt — unter Berücksichtigung der neuen GOT-Sätze? Ich vergleiche die Tarife und finde die optimale Lösung — kostenlos und unabhängig.

Häufige Fragen

Die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) ist die gesetzliche Grundlage für alle tierärztlichen Honorare in Deutschland. Sie legt für jede Leistung einen festen Euro-Betrag fest (1-facher Satz). Tierärzte können das 1- bis 3-fache (im Notdienst 4-fache) berechnen. Die GOT ist für alle Tierärzte verbindlich.

Die Gebührensätze wurden um 20 bis über 100 Prozent angehoben. Eine allgemeine Untersuchung beim Hund kostet jetzt ca. 48 statt 28 Euro (2-facher Satz). Neue Leistungspositionen wie MRT und CT wurden aufgenommen. Die Notdienstgebühr von 50 Euro bleibt zusätzlich zum 4-fachen Satz bestehen.

Der 1-fache Satz ist das Minimum, der 3-fache das Maximum für reguläre Behandlungen. Der 4-fache Satz gilt nur im Notdienst (nachts, am Wochenende, an Feiertagen). Die meisten Tierärzte berechnen den 2- bis 3-fachen Satz. Der Satz muss auf der Rechnung angegeben werden.

Nur im Rahmen des tierärztlichen Notdienstes darf der 4-fache Satz berechnet werden. Außerhalb des Notdienstes ist der 3-fache Satz das Maximum. Unter den 1-fachen Satz darf nur in begründeten Ausnahmefällen mit schriftlicher Vereinbarung abgerechnet werden.

Die Notdienstgebühr beträgt mindestens 50 Euro (netto) und wird unabhängig von der eigentlichen Behandlung erhoben. Sie kommt zu den regulären Leistungen im 4-fachen Satz hinzu. Eine einfache Notfall-Untersuchung am Wochenende kostet daher schnell 100 Euro und mehr — nur für die Untersuchung.

Die Kostensteigerungen von 20 bis über 100 Prozent machen ungeplante Tierarztkosten zu einer erheblichen finanziellen Belastung. Eine Notfall-OP am Wochenende kann beim Hund 4.000 bis 6.000 Euro kosten. Eine OP-Versicherung (ab 10 Euro/Monat für Hunde) fängt genau diese Kosten ab.

Achte auf mindestens 3-fachen, besser 4-fachen GOT-Erstattungssatz. Prüfe die Jahreshöchstgrenze (sollte mindestens 5.000 Euro betragen). Kontrolliere, ob alte Verträge noch ausreichende Erstattungssätze haben. Stelle sicher, dass die Notdienstgebühr mitversichert ist.

Ja. Jede Rechnung muss die GOT-Leistungsnummern, den berechneten Gebührensatz und die einzelnen Positionen aufschlüsseln. Du kannst online nachschlagen, ob die Leistungen korrekt abgerechnet wurden, und hast das Recht auf eine detaillierte Rechnung.

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